Weltcup-Turbulenzen

Ein Match, in dem nur ein einziger Zug gespielt wurde, dominierte anderswo die Berichterstattung zu Runde 3 beim Weltcup – jedenfalls was den ersten Tag betrifft. In diesem Bericht konzentriere ich mich auf das schachliche Geschehen, hier nur soviel: dass eines von sechzehn Matches so kurz (auf Englisch “short”) war lag an kurzen Hosen, auch auf Deutsch mitunter Shorts – näheres in einem separaten Artikel später.

Das Titelbild bekommt ein Spieler, der schaffte was in der Weltcup-Geschichte seit 2005 zuvor nur Ivan Cheparinov, Liviu-Dieter Nisipeanu, Judit Polgar, Evgeny Tomashevsky und Peter Svidler schafften: Sieg gegen die Nummer eins der Setzliste. Nur 2009 schaffte es niemand, und Gelfand gewann alles – auch das Finale. So ungewöhnlich ist es also nicht, aber diesmal erwischte es nicht Ivanchuk (zweimal), Karjakin, Aronian oder Topalov sondern Magnus Carlsen – bu! Nachname Xiangzhi. Alle Fotos von Anastasia Karlovich, Quelle Turnierseite

Ebenfalls ausgeschieden sind in Runde 3 Kramnik, Nakamura und Caruana. Giri erreichte nur mit recht viel Dusel die nächste Runde (sagte er selbst), Aronian war zwar nie konkret in Gefahr aber musste am längsten nachsitzen. Einige “Pointen” habe ich hiermit bereits anfangs verraten; indirekt habe ich auch verraten, dass Ivanchuk diesmal die Runde der letzten sechzehn erreicht hat – wie sonst von den im vorigen Absatz genannten Spielern nur Aronian und Svidler (Topalov verzichtete diesmal komplett).

Die Bilder zeigen auch, dass der dress code durchaus flexibel war – ich beginne mit dem bereits erwähnten Match:

Carlsen – Bu Xiangzhi war eine recht klare Angelegenheit, schliesslich spielt Carlsen in seiner eigenen Liga. Ausserdem hatte er zuvor alle vier Partien gewonnen – lag allerdings auch ein bisschen daran, dass er in Runde eins einen sehr leichten Gegner hatte und dass Dreev in Runde zwei in beiden Partien gegen Carlsen schlecht spielte. Dann zeigte sich allerdings, dass frühere Ergebnisse (egal ob bei diesem Weltcup oder zuvor in anderen Turnieren) mitunter irrelevant sind. Auch in diesem Bericht einige Diagramme – auf den ersten Blick wurden munter Figuren eingestellt, meistens (wenn auch nicht immer) mit Idee dahinter und dann nennt man es Opfer.

Carlsen – Bu Xiangzhi nach 15.-Lxh3!? – hoppla! Den zuvor geopferten Bauer bekam der Chinese so zurück, auf Kosten einer Figur. Carlsen kam mit dieser Situation gar nicht zurecht – generell ist auch er bei gegnerischer Initiative verwundbar. Bu Xiangzhi übernahm die Führung im Match und brauchte tags darauf noch ein Weissremis.

Ich zeige beide Spieler nochmals, nebenbei auch andere Fotografen (Eteri Kublashvili und Evgeny Surov) sowie einige Flaggen der, jedenfalls anfangs, beim Weltcup vertretenen Nationen. Zu dieser Partie die Schlusstellung:

Diesmal hat der Chinese einen Turm eingestellt und Stellungsglück, dass er danach Dauerschach hatte – Quatsch, natürlich war das so beabsichtigt. Carlsen schied aus – schon gab es Kommentare, dass das Zuschauer-Interesse am Weltcup nun deutlich nachlassen würde. Persönlich kann ich auf Leute verzichten, die sich vor allem für Carlsen und eher nebenbei ein bisschen für Schach interessieren. Wer sich vor allem für Schach interessiert, bekam auch in anderen Matches einiges geboten – und das wird sich in den verbleibenden Runden sicher nicht ändern.

Wie eingangs erwähnt, auch Kramnik erwischte es gegen seinen alten Bekannten Vassily Ivanchuk – dessen Trainingsjacke wohl jedenfalls nicht billig war, da Marke Lacoste. In der ersten Partie stand Kramnik mit Schwarz etwas besser, aber nur etwas – es wurde remis. In der zweiten Partie wollte er mit Weiss gewinnen und überzog: sein vorgerückter Bauer auf b6 war nicht stark sondern Fallobst, Ivanchuk verwertete dann im Endspiel seinen Mehrbauern.

Beide nochmals, Ivanchuk beim Bühnen-Spaziergang vor der Runde. Den Herrn hinten im gelben T-Shirt zeige ich später nochmals, nun erst ein allgemeines Bühnen-Foto:

Ein anderer Favorit hatte leichteres Spiel:

So-Vallejo insgesamt 1,5-0,5: 1.e4 hatte Paco Vallejo wohl noch vorbereitet, aber schon für seinen zweiten Zug brauchte er viereinhalb Minuten, wieso das denn? Offenbar hatte er rein gar nicht mit 1.-c6 (Caro-Kann) gerechnet. 2.d4 war noch durchaus spielbar, danach spielte Vallejo viel zu scharf und landete schnell in einer Verluststellung. Tags darauf erzielte So problemlos das noch nötige Weissremis.

Zwei Spanier im Gespräch, dabei war Ivan Salgado Lopez bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Er blieb vor Ort, um einem anderen Spieler (vielleicht Vallejo) zu helfen – sein T-Shirt half Vallejo allerdings nicht.

Noch zwei Sekundanten – links Potkin (wohl für Nepomniachtchi, zuvor vielleicht auch für Karjakin), rechts Erwin l’Ami sicher für Giri. Was machte Giris anderer Sekundant Santosh Vidit?

Der spielte noch selbst und erreichte gegen Ding Liren mit Schwarz eine Gewinnstellung, die er dann nicht gewinnen konnte. Die zweite Partie dann ein relativ ruhiges Remis, Tiebreaks kommt später.

Zeit für einen Plausch mit Giri war dennoch, hinten auch Svidler beim Warmlaufen vor der Runde.

Ein anderer Inder wollte Giri nicht helfen, sondern ärgerte ihn stattdessen – nach Ponomariov und Harikrishna hätte S.P. Sethuraman beinahe auch Giri eliminiert. Mit Schwarz erreichte Sethuraman wenig, bzw. Giri erreichte mit Weiss wenig – remis. Tags darauf stand es nach 25 Zügen so:

Hoppla! Auch das kein Turmeinsteller, sondern ein absolut korrektes Opfer – nur mit 25.-Kh8 konnte Giri noch weiterspielen. Nach 26.Th6 hätte Giri, wie er tags darauf nach erfolgreich überstandenem dabei auch abenteuerlichem Tiebreak sagte, aufgegeben – “bevor ich mattgesetzt werde”. Das gespielte 26.Txd6 war auch sehr gut, aber irgendwie überlebte Giri diese Verluststellung – er hat einen Ruf als Remisschieber, es wurde remis. Tiebreak kommt später mit weiteren Diagrammen.

Grischuk-Navara auch unter “dress code” Aspekten – der Tscheche immer sehr gut gekleidet, bei Grischuk kann man geteilter Meinung sein. Dieses Match explodierte erst im Tiebreak.

Aronian-Matlakov schon zuvor. Aronian hier mit roter Hose – nicht allzu überraschend, im Gegensatz zu seinem Outfit zwei Tage später. Stehend nebendran Wang Hao. Die erste Partie gewann Aronian glatt, schön und spektakulär, allerdings fand ich keinen einzelnen diagrammwürdigen Moment.

Tags darauf konterte Matlakov und profitierte nach eigener Aussage vielleicht davon, dass Aronian auch diese Partie gewinnen wollte statt den Remishafen anzusteuern.

Der diagrammwürdige Moment. Hier war 16.-Sc5! 17.d6 Dd7 (nun hängt auch der Ld3) 18.Lxh7+ Kxh7 19.dxe7 Dd3! für Schwarz OK (Computer sagen 0.00), Aronian spielte 16.-exd5? 17.e6 Sf8 18.exf7+ Kxf7?! und erlitt Schiffbruch – Matlakov konnte (zum ersten aber nicht zum letzten Mal) das Match ausgleichen.

Das Duell der beiden russischen Jungstars Dubov und Artemiev explodierte in der zweiten Partie.

Dubov schaut unschuldig drein, was machte er am Brett?

Wie bitte? Schwarz hat nicht etwa gerade -a6 gezogen, das machte er (gehört zum Najdorf-Sizilianer) schon zuvor, nein Weiss spielte einfach so 13.Lb5!? – laut Dubov war es ein Bluff, später gewann er aus zwischenzeitlicher Verluststellung. Er meinte, dass sein Gegner vor allem in technischen Stellungen sehr stark ist, also wollte er Verwirrung stiften.

Dass Giri an diesem Tag Probleme hatte, hatte ich bereits erwähnt – hier noch der fotografische Beweis.

Zum nächsten Favoritensturz gibt es offenbar kein gemeinsames Foto, stattdessen die Schlusstellung zu Fedoseev-Nakamura 1-0 (insgesamt 1,5-0,5):

Schon wieder Txg7+, diesmal um die Stellung zu vereinfachen und Nakamura letzter Tricks zu berauben. Was war zuvor passiert? Im spanischen Vierspringerspiel (weniger harmlos als sein Ruf bzw. jedenfalls als Überraschungswaffe geeignet?) geriet Nakamura früh auf Abwege, Fedoseev liess dann nicht locker. Hinterher meinte er selbstbewusst “für mich war dieser Sieg keine Überraschung, dieses Jahr habe ich einen Lauf!”. Für Nakamura war es ohnehin deja vu: Beim Weltcup 2015 verlor er gegen Eljanov, Nummer 26 der Setzliste, zuvor 2013 gegen Nummer 22 Korobov, und nun gegen Nummer 26 Fedoseev – dabei war es 2013 in Runde vier, 2015 im Viertelfinale und nun bereits in der dritten Runde.

Noch ein Foto dreier Chinesen, und dann sind wir beim Tiebreak. Drei weitere Spieler mussten nicht nachsitzen: Rodshtein-Kovalyov 2-0 siehe nächster Artikel, Svidler-Onischuk 1,5-0,5, Wang Hao – Kuzubov 1,5-0,5.

Boris Gelfand blieb auch vor Ort. Falls er Landsmann Rodshtein hilft: bisher war es nicht nötig, das lag unter anderem an seinem Gesprächspartner Zurab Azmaiparashvili – aber nun reicht es betrifft Anspielungen auf den nächsten Artikel.

David Navara unterhält sich mit Caruana-Helfer Kasimdzhanov, beide können nun wohl abreisen.

Bei Navara lag es daran, dass er gegen Grischuk diese Stellung bzw. die kurz danach nicht gewinnen konnte:

Grischuk hatte bzw. fand hier nichts besseres als 23.Dxe5!?? Lxe5 24.Lxe5 – eigentlich hatte er nicht genug Kompensation für die geopferte bzw. abhanden gekommene Dame, aber irgendwie wurde es remis. Das war die erste Schnellpartie. Die zweite Schnellpartie endete auch remis, nachdem beide mal klar besser standen. Die erste Zehnminutenpartie war ein Berliner Endspiel (Gruss an den seit heute offiziell bekannten Austragungsort des Kandidatenturniers?), also remis. In der zweiten Zehnminutenpartie hat Navara seine Dame zwar nicht eingestellt, aber merkwürdige Damenmanöver funktionierten nicht – Spiel, Satz und Sieg für Grischuk.

Wie eingangs erwähnt und dann nochmals angedeutet, auch für Caruana ist der Weltcup vorbei. Die (hier vorher fotografierte) erste Schnellpartie gegen Najer wurde eher geräuschlos remis, dann hatte Caruana Weiss und das kam dabei heraus:

Ob 41.Lc1 (verhindert immerhin 41.-Tb2) 41.-Df1 matt eine symbolische Aufgabe war oder ob er Matt in eins übersah bzw. ermöglichte, weiss ich nicht – seine Stellung war ohnehin hoffnungslos. In einem d3-Spanier hatte er auf die Rochade verzichtet, bewusst oder auch nicht – 15.Kf1, 16.Kg1 und viel später 32.Th3 war jedenfalls suboptimal.

Nepomniachtchi-Jobava begann mit drei Remisen (zweimal mit klassischer Bedenkzeit, einmal im Schnellschach), dann hatte die zweite Schnellpartie ein abruptes Ende:

Warum 32.-Tcd4?? (mit sechs Minuten Rest-Bedenkzeit) total falsch war – einen halben Zug danach gab Nepomniachtchi auf – darf der Leser selbst herausfinden. Kleiner Hinweis: es liegt am weissen Sf6. Nepomniachtchi danach auf Twitter “lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende” – 20 Minuten nach Partieende verliess er das Hotel, so lange brauchte er offenbar um den Rückflug nach Moskau zu buchen. Ob Potkin vor Ort bleibt und nun anderen Russen hilft (immerhin fünf sind noch im Turnier), dazu habe ich nicht recherchiert. Nachtrag: chess.com hat ein Foto von Nepomniachtchi und Potkin abreisebereit im Hotelfoyer.

Das war die Entscheidung im Match Ding Liren-Vidit – der Inder, für den zuvor mehr drin war, unterschätzte 18.Sg5 und nach 18.-bxc5? (18.-g6) 19.d5! (19.dxc5 war auch gut) konnte er nur noch ein bisschen zappeln.

Zwei hab’ ich noch, jeweils happy end für den Favoriten – passiert manchmal auch.

Giri-Sethuraman insgesamt 4-2, dazu gleich drei Diagramme:

In der ersten Schnellpartie musste Sethuraman mit Schwarz hier erst 46.-Txf5 spielen und dann 47.gxf5 Dxg5 – Weiss kann dann zwar einen Bauern gewinnen, aber das Damenendspiel sollte angesichts des nackten weissen Königs remis enden. Stattdessen war er nach 46.-hxg5?? 47.Dd5! mausetot – es ist schlimmer als Bauernverlust auf g5, danach hatte er nur noch die Wahl zwischen Matt und total verlorenem Bauernendspiel – wählte letzteres und spielte wohl aus Frustration länger weiter als unbedingt nötig.

In der zweiten Schnellpartie wählte Giri Najdorf-Sizilianisch, zur Verwunderung der Livekommentatoren, und erlitt Schiffbruch:

Hier ging auch 34.bxa3, aber Sethuraman spielte trocken 34.Ka1 und Giri gab auf.

In der ersten Zehnminutenpartie wählte Sethuraman merkwürdige Damenmanöver, Giri bekam Oberwasser

und dann ein siegbringendes “Turmopfer”. In der zweiten Zehnminutenpartie von Giri nicht Najdorf, sondern 1.e4 e5, und diesmal gewann er mit Schwarz.

Aronian-Matlakov insgesamt 4,5-3,5 – ist Olaf Steffens, der in seinen Blogbeiträgen gerne Katzenfotos einbaut, Aronians heimlicher (Kleidungs-)Sekundant? Die beiden Schnellpartien endeten remis, wobei für Aronian wohl (vor allem in der zweiten Partie mit Schwarz) mehr drin war. Dann gewann er die erste Zehnminutenpartie, da Matlakov im Turmendspiel patzte. Konnte der Russe wieder kontern? Aronian wählte ein solide-passives Abspiel im slawischen Damengambit, bekannt aus WM-Matches Kramnik-Topalov und Anand-Topalov. Das wird oft remis, nachdem Schwarz (freiwillig-geplant) etwas leiden muss. Manchmal gewinnt Weiss doch – Topalov schaffte es einmal gegen Anand, Aronian einmal gegen Kramnik. Heute war es wieder soweit, wobei Aronian diesmal Schwarz hatte:

Sein Lh7 ist zwar nun recht aktiv, aber Weiss hat “Königsangriff” der eine Qualität und damit die Partie gewann.

In den Blitzpartien hatte Aronian zunächst Schwarz und dachte vielleicht “da ich zweimal die zweite Partie verlor, muss ich nun – auch mit Schwarz – die erste Partie gewinnen”. Also ein etwas anrüchiges Benoni-Abspiel, aber dann bekam er vernichtende Initiative am Königsflügel. In der zweiten Partie wieder Benoni, aber Aronian hatte – nun mit Weiss – die Lage jederzeit unter Kontrolle und es wurde remis. Das dritte Match in diesem Weltcup über acht Partien, nach wie vor keines mit auch noch Armageddon.

Nun noch Fotos einiger Spieler – 15 von 32:

Generell alphabetisch, bis auf die letzte Reihe wegen abweichendem Format (und abweichende Kleiderordnung für Ivanchuk und Grischuk). Im Text noch nicht erwähnt: Rapport hat nach Wei Yi mit Li Chao den zweiten nominell besseren Chinesen eliminiert. Nun spielt er gegen Najer, während Wang Hao und Ding Liren aufeinander treffen.

Alle acht Matches der vierten Runde mit etwas Weltcup-Geschichte dazu:

Bu Xiangzhi – Svidler, Nummer 33 der Setzliste gegen Nummer 16. Das gab es so oder ähnlich bereits 2013 (32 gegen 16), 2011 (33 gegen 16) und 2007 (33 gegen 17). Nur zweimal, 2015 und 2009, erreichte die Nummer eins Runde vier. 2005 spielte gar Nummer 97 gegen Nummer 17, wer war das denn? Ein gewisser Magnus Carlsen.

Vachier-Lagrave – Grischuk, Nummer 8 gegen Nummer 9 – gab es so bereits 2013, 2011 und 2009. Auch das muss ich noch nachreichen: diesmal gewann MVL im Schnellschach recht glatt gegen Lenderman.

Ivanchuk-Giri, Nummer 29 gegen Nummer 13 – gab es so nur 2013.

Aronian-Dubov, Nummer 5 gegen Nummer 53, gab es so noch nie.

So-Jobava, Nummer 2 gegen Nummer 47 – gab es ähnlich (jeweils #2-#50) 2013, 2011 und 2009. Nummer 50 war 2013 Granda (der zuvor Leko und Giri besiegte), 2011 Bu Xiangzhi, 2009 ein gewisser Fabiano Caruana.

Für die nächsten beiden Paarungen gilt: zwei nominelle Aussenseiter ist ziemlich selten.

Fedoseev-Rodshtein, Nummer 26 gegen Nummer 42.

Najer-Rapport, Nummer 35 gegen Nummer 51

Dann noch Wang Hao – Ding Liren, Nummer 38 gegen Nummer 11.

Ich wollte noch den bisherigen Weg der letzten 16 skizzieren, aber das führt zu weit. Es ist auch bedingt aussagekräftig, da abhängig davon wer bereits sehr starke Gegner hatte – wie z.B. Matthias Bluebaum (nur gegen ihn musste So in die Verlängerung) oder Daniel Fridman (nur gegen ihn musste Dubov nachsitzen).

Wiederum gilt: kein Ruhetag, Dienstag geht es bereits weiter.

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One thought on “Weltcup-Turbulenzen

  1. Cats rule – Katzen regieren! Man kommt nicht umhin einzugestehen, dass es eigentlich nur Aronian ist, der mit diesem schönen Oberteil den FIDE- Dresscode zu hundert Prozent und mehr erfüllt.
    Die traurige Posse mit Kovalyovs Abschied und Azmaiparashvilis Wutrede, das alles wirft wieder dunkle Schatten auf den Weltschachbund unseres (?) Vertrauens. Sehr unsäglich.
    Schade, das Kovalyov gleich abgereist ist – es wäre doch gut gewesen, hätte er sich mehr auf die Hinterbeine gestellt, und in Ruhe noch einmal die Paragraphen geprüft. Bermuda-Shorts, wie er sie trug, sind offiziell völlig im FIDE-Rahmen – nur Azmaiparashvili hat hier seine eigene Regel aufgestellt, doch hätte er die Hose gar nicht beanstanden können laut Reglement. Umso bitterer. Und viele der anderen Outfits oben auf den Fotos sind auch nicht merklich stilvoller. Eigentlich.

    Danke für den Artikel!

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