Halbzeit in Mamaia

Jugend-EM, 4. bis 15. September in Mamaia, Rumänien

Diese Überschrift ist natürlich falsch. Bei 9 Runden gibt es keine Hälfte. Üblicherweise spricht man beim Ruhetag in der Mitte einer solchen Jugendeuropameisterschaft von Halbzeit. Die ersten Schlachten sind geschlagen, die ersten Tränen wurden vergossen, die ersten schlauen Züge wurden gespielt.

Der Ruhetag wurde unterschiedlich genutzt. Delfinarium, Stadtrundfahrt, Baden, Faulenzen und Schach standen auf den individuellen Programmen. Nebenbei hat Deutschland natürlich auch das Fußballturnier gewonnen.

Die Routine aus Essen, Vorbereitung, Bustransfer, Schachspielen, Analysieren und Schlafen hat sich eingespielt. Das Wetter ist gut. Alles läuft; aber nicht alles läuft gut.

Die „glorreichen Sieben“ aus dem Vorbericht haben sich fast wie im Film einer nach dem anderen verabschiedet. In Hollywood sorgen die Banditen für die Reduzierung, hier sind es die Gegner. Viele dieser „heimtückischen Gesellen“ wollen einfach nicht verlieren!

Wir drücken der einzigen aktuellen Medaillenhoffnung Jana Schneider u16 w die Daumen für ihr Duell in der Mittagssonne. Brett 1, Gegenerin ist TOP 1 gesetzt – die Kugeln, respektive Figuren, werden fliegen und wer am Ende noch steht, hat gute Aussichten auf eine Medaille.

Den anderen 30 deutschen Startern drückt Schachdeutschland heute ab 15.15 Uhr natürlich auch die Daumen!

Turnierseite

Text und Fotos: Bernd Vökler (DSB)

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