Rodshtein-Kovalyov 1.d4 2-0

Dieser Artikel ist eine Herausforderung, bereits der Titel: Ich entschied mich dafür, da das “rein schachliche” Geschehen in einem Match aus Runde 3 des Weltcups wiederzugeben. Nun ist 1.d4 natürlich kein so toller Zug, dass ein Grossmeister (oder auch ein titelloser Amateur) deswegen diese UND die nächste Partie aufgibt – da steckte mehr dahinter. Indirekt hatte es mit dem Titelbild zu tun – das stammt allerdings aus Runde eins, und diese Partie fand statt. Alle Fotos wieder von der Turnierseite – andere Fotos sind teils “aussagekräftiger”, aber anderswo erschienen und damit urheberrechtlich geschützt. Fotografiert hat Anastasia Karlovich.

Der Kernartikel versucht, vier Fragen zu beantworten, ohne dies zu schaffen: 1) Was ist genau vorgefallen, speziell: welche Worte sind gefallen? Ich war/bin nicht vor Ort in Tiflis, und auch Reporter (oder andere) vor Ort waren vielleicht nicht in Hörweite. Zwei waren es naturgemäss, und da steht Aussage gegen Aussage. Die Diskussion ging, grob gesagt, darum ob Shorts beim Weltcup akzeptabel sind oder nicht, und eskalierte dann. 2) Wie lauten die Regeln zu dress code sowie Konsequenzen, wenn man sich nicht daran hält? Ganz kurze Antwort: “unklar”. 3) Was sagt der gesunde Menschenverstand dazu? Da kann ich nur meine eigene Meinung äussern. 4) “Wie geht es weiter?” Die Frage habe ich oft am Ende von Artikeln, diesmal kann ich sie nicht beantworten. Alles was vor allem zu 1) auf diversen Schachseiten, auf Facebook und auf Twitter erschien kann ich unmöglich erwähnen.

Die nackten Fakten soweit bekannt: Der 25-jährige Anton Kovalyov erschien zu Runde drei gegen Maxim Rodshtein in Bermuda-Shorts, wie zuvor in Runde eins gegen Akobian (siehe Titelfoto) und auch in Runde zwei gegen Vishy Anand – siehe ansatzweise nächstes Foto von Maria Emelianova:

Da sieht man auch, dass Anand ebenfalls in “Freizeitkleidung” spielt, allerdings mit langer Hose. Kovalyov ist gebürtiger Ukrainer, dann mit seinen russischen Eltern über Argentinien nach Kanada ausgewandert, das er seit 2013 schachlich vertritt. Inzwischen studiert er – vielleicht mehr als ein ‘Detail’ – in Texas. Anand hatte er beim Weltcup eliminiert, da dieser in guter Stellung den Bogen überspannte.

Nun zu 1): Etwa zehn Minuten vor Beginn der dritten Runde wurde Kovalyov zunächst von Hauptschiedsrichter Tomasz Deluga angesprochen, der Kovalyovs Shorts nicht akzeptierte. Die Diskussion verlief offenbar (relativ) freundlich – auch nachdem Kovalyov sich wunderte, dass er in der ersten Partie Schwarz hatte. Dann kam Zurab Azmaiparashvili, Hauptorganisator des Weltcups – mit dubiosem Ruf, aber das lasse ich im weiteren aussen vor. Auch er bestand darauf, dass Kovalyov sich umziehen sollte – gut 15 Minuten Zeit hätte er, einmal Hotelzimmer und zurück in den Turniersaal wäre möglich. Warum es trotzdem ein Problem war, siehe gleich. Kovalyov erwähnte, dass er auch beim Weltcup 2015 in Baku in Shorts spielte, sich damals bei Organisatoren erkundigte ob das OK sei [also war er sich selbst nicht sicher!?] und grünes Licht bekam. Ob die Antwort damals war “kein Problem!” oder eher etwas widerwillig “schon OK” bzw. “regelkonform ist es, mach was Du willst” ist nicht überliefert.

Azmaiparashvili sagte jedenfalls “hier bestimme ich!” und drohte mit Konsequenzen, Kovalyov darauf “warum sind meine Shorts ein Problem?”. Azmaiparashvilis Antwort “You look like a gypsy!” (Du siehst aus wie ein Zigeuner). Das hat Azmaiparashvili später bestätigt, laut Kovalyov (aber das ist offenbar nicht unabhängig belegt) sagte er später auch “weil Du ein Zigeuner bist!”. War jemand in Hörweite? Maria Emelianova hat diese Szene und was danach geschah fotografiert – nicht für die Turnierseite sondern für chess.com. Ihr Englisch ist, davon konnte ich mich in Wijk aan Zee überzeugen, fliessend – was hat sie mitbekommen? Vermutlich hat sie ja vor allem fotografiert, wahrscheinlich mehr als die zwei Fotos die dann veröffentlicht wurden.

Kovalyov verschwand, Azmaiparashvili dachte (plausibel) “er hat es nun doch kapiert und zieht sich um”. Kovalyov ging tatsächlich auf sein Hotelzimmer, aber nur um seine Sachen zu packen – dann nahm er ein Taxi zum Flughafen und war weg. Zwischendurch dokumentiere ich das rein schachliche Geschehen:

Rodshtein spielte 1.d4 und wartete auf seinen Gegner.

15 Minuten später – soviel Toleranz gibt es beim Weltcup – war das Ergebnis 1-0 offiziell. Tags darauf musste Rodshtein dann im Turniersaal erscheinen, Kovalyovs Uhr anstellen (bzw. das machte ein Schiedsrichter), nach 15 Minuten das leere Partieformular unterschreiben – schon hatte er sich “souverän” für Runde vier qualifiziert.

Warum waren Kovalyovs Shorts zuvor kein Problem? Laut Hauptschiedsrichter war es ihm zuvor nicht aufgefallen, da er für andere Partien zuständig war. Damit hat er auch seine Kollegen (deputy arbiters) kritisiert, die konnten und – so sieht er es – mussten schon vorher eingreifen. Warum erschien Kovalyov zu allen Runden in diesen Shorts? Er hatte nur diese eingepackt – da er nicht damit rechnete, mehrere Weltcup-Runden zu überstehen. Ausserdem hatte er zuletzt zugenommen, und andere Hosen passten nicht mehr. Nach eigener Aussage wäre es kein Problem, in Tiflis einzukaufen (er hatte ja zwei freie Tage, sonst geht es auch morgens vor Rundenbeginn um 15:00 Ortszeit) – wenn aber nur wenn man seine Shorts schon zuvor bemängelt hätte. Siehe ansonsten unter 3).

Kovalyov äusserte sich später zweimal auf Facebook, das kann man kurz und knapp so zusammenfassen: Er wurde – kurz vor Rundenbeginn – von Azmaiparashvili bedroht, rassistisch beleidigt und angebrüllt. “Viele hätten ihm in dieser Situation ins Gesicht geschlagen oder ihn zumindest beleidigt, ich verschwand um keine Dummheiten zu begehen.”

Azmaiparashvili hat sich hinterher mehrfach geäussert – gegenüber chess24, im Video-Interview mit Sagar Shah für Chessbase, und es gab auch ein offizielles Statement auf der Turnierseite. Ja, er sagte “Du siehst aus wie ein Zigeuner” und meinte damit “obdachlos”, nicht das Volk der Zigeuner. Sagar Shah gegenüber nannte er das in Georgien üblichen ‘slang’ – er hätte auch sagen können “wie ein Clown, nur die rote Pappnase fehlt noch”. Für diese Passage würde er sich, jedenfalls “ein bisschen”, entschuldigen. Ebenfalls im Interview mit Sagar Shah: “Ich habe ihn nicht angebrüllt, ich habe eben eine laute Stimme”. “Du siehst aus wie ein Zigeuner” ist aus meiner Sicht ziemlich grenzwertig, aber nicht unbedingt rassistisch (gemeint). “Du siehst aus wie ein Clown/wie eine Prostituierte/wie ein Bauarbeiter” würde die jeweiligen Berufe nicht beleidigen und auch nicht zwangsläufig suggerieren, dass die andere Person diesen Beruf hat – es würde nur bedeuten, dass ein bestimmtes Outfit im gegebenen Rahmen unangebracht ist.

Zu 2): FIDE hat keine offizielle Kleiderordnung, nur allgemeine Hinweise dass man sich “angemessen” kleiden sollte – immer Ansichtssache. Es gab mal einen (dann nicht beschlossenen) Entwurf zur Kleiderordnung, da waren Bermuda Shorts wie Kovalyovs ausdrücklich erlaubt – im Gegensatz zu kürzeren Shorts, Badekleidung, …. . Vielleicht war Nigel Freeman von den Bermudas Mitglied der Kommission und sagte “bei uns ist das OK, auch bei Gala-Anlässen, dann sollte man es nicht pauschal-weltweit verbieten” – wobei es in anderen Ländern dennoch zumindest ungewöhnlich ist, aber das fällt eigentlich schon unter 3).

European Chess Union (ECU) hat eine Kleiderordnung und auch Strafen für Spieler, die sich nicht daran halten: beim ersten Mal eine mündliche Verwarnung, beim zweiten Mal eine schriftliche Verwarnung nebst Pflicht, eine Stunde vor der nächsten Runde zur Kontrolle zu erscheinen. Wer dann ‘falsch’ gekleidet ist, kann sich immer noch umziehen – andernfalls kein Zugang zum Turniersaal, also kampflose Niederlage.

Die allgemeine Kleiderordnung war beim Weltcup ziemlich locker-flexibel, z.B. Ivanchuk oder auch Wei Yi im Trainingsanzug, Grischuk à la Grischuk (siehe z.B. vorletztes Foto), viele in mehr oder weniger schicken T-Shirts, …. . Dabei waren Shorts dennoch unteres Ende des Spektrums, und Kovalyov der einzige – oder? Vom Tiebreak-Tag gestern gibt es allerdings Fotos von Zuschauern mit GM-Titel in Shorts – Zufall oder demonstrative Solidarität mit Kovalyov? Sowohl, dass sie so erschienen, als auch dass sie so (nicht für die Turnierseite aber für andere Quellen) fotografiert wurden!? Als da waren Kasimdzhanov (Caruanas Sekundant), Harikrishna (bereits ausgeschieden aber noch vor Ort, vielleicht auch als eine Art Sekundant) und Ivanchuk (brauchte gegen Kramnik keinen Stichkampf). Man kann dabei sagen, dass Zuschauer etwas anderes ist als Spieler – weder kann man es als fehlenden Respekt dem Gegner gegenüber interpretieren, noch “müssen” sie fotografiert werden. Heute gegen Giri erschien Ivanchuk wieder in Trainingsjacke und Jeans.

Dass z.B. Gelfand auch als Zuschauer mit Jackett erschien, der ist eben anders drauf. Ein Leser schrieb mir auch, dass Kortschnoi sich im Grabe herumdrehen würde – “er bestand auf dress code bevor es einen gab”. Kortschnois Generation kenne ich vor allem von Fotos – Kortschnoi, Karpov, Fischer, Tal, Botvinnik, …. kann ich mir rein gar nicht in Shorts vorstellen oder auch Schlabber T-Shirt oder auch Jeans (das ist heutzutage akzeptabel, z.B. Giri mit Jeans zum Jackett kein Problem).

Noch ein Thema ist: wenn man Spieler auf ihre Kleidung anspricht, wann wäre (abgesehen von “wie” man es macht) der richtige Moment? Kurz vor der Runde kann man durchaus als unpassend betrachten, während einer Partie natürlich auch. Direkt danach allerdings eventuell auch – “Du hast gerade gegen Anand gewonnen, schön und gut aber komm morgen bitte (oder etwa ‘gefälligst’?) mit langer Hose”!? Abends im Hotelzimmer ist auch der falsche Moment, oder etwa dann schriftlich statt mündlich-persönlich?

Zu 3) wähle ich die persönliche Perspektive: Als Reporter in Wijk aan Zee war ich selbstverständlich etwas besser gekleidet als bei meinen anderen schachlichen Aktivitäten – vor allem Vereinsabend und Amateur-Mannschaftskämpfe. Das ist schlicht und ergreifend Respekt Spielern und Organisatoren gegenüber – Spieler sind da auch gut gekleidet (gewisses Gefälle von A- zu B- zu früher C-Gruppe), Organisatoren, die mir ja Zugang zum Pressebereich gaben, auch. Die meisten Reporter auch – lockerer sahen es am ehesten einige Fotografen, die nur Bilder wollen und keine Spielerinterviews. “Besser” heisst hier durchaus Hemd und Jackett, dazu jedenfalls neue, saubere und gebügelte Jeans. Shorts sind hierzulande im Januar ohnehin nicht empfehlenswert, aber auch bei der NL-Meisterschaft (im Sommer mit manchmal für hiesige Verhältnisse “tropischen” Temperaturen) würde ich es als Reporter nicht machen – als Zuschauer vielleicht.

Nicht unbedingt nötig ist derlei, um in den Niederlanden zu bleiben, bei z.B. Batavia-Turnier oder Limburg-Open. Der Weltcup ist dabei, was Anzahl Teilnehmer (anfangs) und damit verbundene Atmosphäre betrifft, mit Opens vergleichbar. Andererseits ist er, was Preisgeld betrifft, mit Superturnieren vergleichbar – Profi-Bedingungen auch für die Spieler, die sonst Amateure sind. Wenn Kovalyov schon erst kurz vor der Abreise feststellte, dass ihm seine langen Hosen nicht mehr passen und er in Texas nicht mehr einkaufen konnte (passiert derlei wirklich von heute auf morgen?), dann konnte er in Tiflis bemerken “ich bin der einzige in Shorts” und eventuell daraus Schlussfolgerungen ziehen!? Einkaufen, und zwar freiwillig?!

Dafür braucht man gesunden Menschenverstand oder Fingerspitzengefühl oder wie auch immer man es nennt. Natürlich kann man einwenden “Ivanchuk und Grischuk machen doch auch, was sie wollen” – da wird vielleicht mit zweierlei Mass gemessen, das kann man dann kritisieren oder auch akzeptieren. Azmaiparashvili hat sich durchaus zumindest “grenzwertig” verhalten – ob und wie weit jenseits einer Grenze hängt aus meiner Sicht davon ab, welche Worte tatsächlich gefallen sind. Da steht Aussage gegen Aussage, und ich kann mir vorstellen, dass Kovalyov zumindest übertreibt. Kovalyov hätte die entstandene Situation vermeiden können – auch noch im hitzigen Gespräch mit Azmaiparashvili, das offenbar erst eskalierte nachdem Kovalyov rein gar nicht verstand dass Shorts vielleicht unpassend sind. Dabei zweifelte er zwei Jahre zuvor in Baku selbst daran. Am Ende einer Facebook-Diskussion bei Emil Sutovsky schrieb Fabrice Wantiez “Both Kovaliov and Azmaiparashvili are an insult for chess” [Sowohl Kovaliov als auch Azmaiparashvili beleidigen den Schachsport]. Das ist eine Meinung, die ich so nicht zu 100% teile aber zu mehr als 0% – dabei eher irrelevant, dass der Belgier Wantiez FM und gelegentlich Schachreporter (ich begegnete ihm mehrfach in Wijk aan Zee) ist.

Zu 4): Offenbar bekommt Kovalyov nun gar kein Preisgeld, da er vor seiner plötzlichen Abreise aus Tiflis entsprechende Formulare nicht ausfüllte – Reise- und Aufenthaltskosten, nach eigener Aussage etwa 3000$, muss er auch selbst bezahlen. Ob er von seiner Bekanntheit nun profitiert und mehr Einladungen bekommt, wird sich herausstellen. Einige Veranstalter sagen vielleicht “den wollen wir lieber nicht” – auch bei Grischuk kann ich mir vorstellen, dass er auch aufgrund seines Auftretens relativ wenige Einladungen bekommt (bei Ivanchuk wird es womöglich eher akzeptiert). Ob Kovalyov derlei überhaupt will bzw. akzeptieren würde/könnte ist unklar: nach eigener Aussage ist er Amateur und konzentriert sich auf sein Studium – auch während dem Weltcup fielen Bemerkungen wie “eigentlich habe ich für dieses Turnier keine Zeit, ich verpasse einiges an der Uni”.

Facebook-Diskussionen (auch) bei Emil Sutovsky hatte ich bereits erwähnt, ACP unterstützt nun Kovalyov mit einer Petition. Das übersetze ich mal nicht komplett aus dem Englischen, ein “interessanter” Absatz lautet: “We do not expect FIDE to act, and we do not believe they will do anything to remedy the situation. We address the global chess community and national federations.” [Wir erwarten nicht, dass FIDE in Aktion kommt oder diese Situation korrigiert. Wir wenden uns an die globale Schachwelt und nationale Schachverbände.]

Ich unterschreibe das nicht, für mich hat Kovalyov zuviel Mitschuld an diesem Skandal. 1000 Unterschriften wollten sie (mindestens), 1024 haben sie derzeit. Alle Namen nenne ich natürlich nicht, z.B. “Vladimir” oder “Konstantin” aus Russland ist bedingt aussagekräftig, wie auch “A B” aus Deutschland. Neben Quantität haben sie durchaus auch “Qualität”, einige Namen von oben (zuletzt unterschrieben) nach unten: Daniel Fridman, Konstantin Landa, Ruslan Ponomariov, Jan Timman, Viktor Erdos, Surab Asmaiparaschwili (aus Deutschland, verurteilt Zurab Azmaiparashvili aus Georgien!?), Alexander Ipatov, Georg Meier, Vladimir Drkulec (Präsident des kanadischen Schachverbands, machte zuletzt selbst Schlagzeilen), Michal Krasenkow, Yuliya Shvayger, Michael Prusikin, Elisabeth Paehtz, Anton Demchenko, Lev Psakhis, Nazi Paikidze (mag Petitionen), Evgeny Postny, Natalia Zhukova, Rustem Dautov, Fiona Steil-Antoni, Igor Kovalenko.

Das jeweils angegebene Land entspricht wohl der verwendeten IP-Adresse, z.B. steht bei Georg Meier “United States” da er derzeit ein Turnier in Saint Louis spielt. Bei Asmaiparaschwili wurde ich stutzig: Hat einer, der die Petition sicher nicht unterschreiben wird, einen Quasi-Namensvetter in Deutschland, oder machte da jemand einen Scherz? Kann man überprüfen, ob die Unterschriften authentisch sind? Ich habe bei Emil Sutovsky nachgefragt, Antwort: “Ja, wir werden ‘bekannte Namen’ überprüfen. … Ja, das Risiko dass einige Unterschriften falsch sind besteht, aber bei deutlich mehr als tausend ist das nicht kritisch. Wir brauchen Qualität und Quantität. Und ich habe mit vielen, die unterschrieben haben, persönlich gesprochen – Grossmeistern und Funktionären (officials).”

Was diese Petition soll/einbringt ist (mir) unklar, ACP wollte offenbar schnell reagieren. Generell habe ich bei der ganzen Angelegenheit gemischte Gefühle. Dieser Artikel natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, ebenso die auszugsweise Liste derer die unterschrieben haben (ein paar andere Namen sind mir ein Begriff, dem “Publikum” wohl nicht unbedingt).

 

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3 thoughts on “Rodshtein-Kovalyov 1.d4 2-0

  1. Ja, der gute Sinquefield, das ist aber auch mehr eine Privatveranstaltung.
    Während der Weltcup neben der WM das größte Fide-event ist.
    Da sollte der Chef schon angemessen gekleidet sein.
    Ich habe die Bilder gesehen von ihm während des Disputs mit Kovalyov.
    Das sah mehr wie ein Treffen zwischen zwei Campingurlaubern aus.

  2. Ja, das wollte ich eventuell auch erwähnen. Azmaiparashvili erinnert mich da auch etwas an Rex Sinquefield, beim Sinquefield Cup der einzige in Shorts (bis auf vielleicht “unbekannte” Zuschauer). “Ich definiere die Regeln, und die Ausnahmen (für mich selbst)”!?

  3. Sehr guter Artikel, der die verschiedensten Aspekte beleuchtet.
    Was den Kleidungsstil betrifft, sollte Asmaiparaschwili mal über seinen eigenen nachdenken.
    Für einen Cheforganisator ist er wie ein “gypsy” gekleidet.

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