Mitropa Cup 2017

16. bis 25. September in Balatonszárszó, Ungarn

Ausrichter der diesjährigen 11-Föderationen-Meisterschaft ist Ungarn. Genauer gesagt in Balatonszárszó wird am 17. September die erste Runde eingeläutet. Balatonszárszó ist „eine Großgemeinde im Komitat Somogy in Südtransdanubien“.

IM Vincent Keymer (by Mike Rosa)

Das mag jetzt geheimnisvoll klingen, bedeutet aber lediglich, dass unsere beiden Mannschafen in einen knapp 2.000 Einwohner zählenden Ort, am Südufer des Plattensees gelegen, reisen.

Bundestrainer Dorian Rogozenco, der unsere Jungs und Mädels natürlich vor Ort unterstützt, hat folgendermaßen nominiert:

  • GM Andreas Heimann (Elo 2578)
  • GM Vitaly Kunin (Elo 2573)
  • Vincent Keymer (Elo 2419)
  • IM Lev Yankelevich (Elo 2443)
  • FM Emil Schmidek (Elo 2414)

sowie die Frauenmannschaft:

  • Hanna Marie Klek (Elo 2363)
  • WIM Josefine Heinemann (Elo 2292)
  • Jana Schneider (Elo 2231)
  • WFM Teodora Rogozenco (Elo 2024)

Jana und Teodora kommen übrigens auf direktem Wege von ihrer Teilnahme an der Jugend-EM in Rumänien nach Ungarn zum Mitropa Cup. Sind sie deswegen besonders gut eingespielt? Wir werden sehen.

TurnierseiteResultate OpenResultate Women

Louisa Nitsche vom DSB

Zeitplan:

 
Datum Uhrzeit Ereignis
16.09. 17:00 Anreise
20:00 Technisches Meeting
17.09. 14:30 Eröffnung
15:00 1. Runde
18.09. 15:00 2. Runde
19.09. 15:00 3. Runde
20.09. 15:00 4. Runde
21.09. 15:00 5. Runde
22.09. 15:00 6. Runde
23.09. 15:00 7. Runde
24.09. 15:00 8. Runde
25.09. 10:00 9. Runde
15:30 Siegerehrung
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2 thoughts on “Mitropa Cup 2017

  1. Hier zur Einstimmung noch ein paar statistische Details. In Ungarn findet die bereits 36. Auflage in der Offenen Klasse statt, die Frauen – hier war die Premiere erst 2002 – tragen zum 15. Mal diesen Wettbewerb aus. Titelverteidiger im Offenen Turnier ist Tschechien, dass 2016 in Prag nach Wertung vor dem deutschen Team (Alexander Donchenko, Vitaly Kunin, Jonas Lampert, Dmitri Kollars und Roven Vogel) sich den Mitropapokal erkämpfte. Deutschland gewann übrigens 1976 die Premiere in Innsbruck und liegt mit je siebenmal Gold und Silber sowie fünfmal Bronze in dieser Kategorie im Medaillenspiegel auf Platz 1. Aus dem letztjährigen deutschen Männer-Team wurde erneut Vitaly Kunin nominiert.

    Bei den Frauen werden erstmals Vierer-Mannschaften am Start sein. Die deutschen Damen sind hier Titelverteidiger, wobei Josefine Heinemann aus dem letztjährigen Goldtrio noch dabei ist, in dem ferner Elisabeth Pähtz und Judith Fuchs zum Aufgebot zählten.

    Hintergrundinfos zum Schach-Mitropapokal einschließlich zur Geschichte dieser Veranstaltung, die jährlich stattfindet – Ausnahme waren in der Vergangenheit die Jahre 1986, 1989, 1992, 1994, 1996 und 2001) – sind bei WIKIPEDIA unter dem Link https://de.wikipedia.org/wiki/Mitropapokal_(Schach) zu finden.

  2. Gibt es eigentlich Absprachen zwischen den Ländern, wer beim Mitropa Cup eingesetzt wird, oder hat sich das so ergeben, oder liegt es auch daran dass es zwar Pokale und Medaillen aber offenbar kein Preisgeld gibt? Offenbar spielt niemand mit fünf Grossmeistern, generell sind es Spieler „unterhalb“ der A-Nationalmannschaft bzw. Nachwuchs. Es gab früher mal Ausnahmen wie Ragger für Österreich, Navara für die tschechische Republik oder Caruana für Italien.
    Bei den Herren (bzw. „offenes Turnier“, sporadisch tatsächlich auch mit Damen) gewann Deutschland bisher 7 von 35 Turnieren, dabei weitgehend lange her: 2011, 2003, 1990, 1987, 1984, 1980 und 1976. Ungarn gewann sechsmal, Kroatien fünfmal (seit 1998), Jugoslawien siebenmal bis 1991, dann reichte es offenbar.

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