JVA Straubing: Wirbelsturm Eli hinterlässt Schneise der Verwüstung

Die aktuelle Ausgabe der „Kleinen Schachpost“ der JVA Straubing berichtet ausführlich über eine Simultanveranstaltung mit Elisabeth Pähtz. Wir geben der Schachpost-Redaktion das Wort und empfehlen unseren Leserinnen und Lesern das als pdf-Ausgabe kostenlos beziehbare Heft zur Lektüre.

Fast mutet es an, als hätten Sie eine Sonderausgabe in Händen. Lange genug angekündigt wäre sie ja gewesen. Glücklicherweise kam unverhofft nicht etwas dazwischen und wir konnten am 2. September Elisabeth Pähtz, aktuell stärkste Schachdame Deutschlands, in der JVA Straubing zu einer Simultanveranstaltung begrüßen. Wir beschäftigen uns also schwerpunktmäßig mit dieser Nachhilfe in 27 Fällen.

Neben ausgewählten Partien (S. 3) finden Sie ein Interview mit Frau Pähtz (S. 9). Am Rande konnten wir ihren Ehemann Dr. Iart Luca Shytaj ebenfalls für ein kurzes Gespräch gewinnen (S. 12), während es seiner Gemahlin nicht allzu viele Schwierigkeiten bereitete, einen Haufen Sträflinge alleine aufs Kreuz zu legen.

 

 

Manche hatten ihre Möglichkeiten wohl höher eingeschätzt als es ihnen das Ergebnis letztlich bestätigte. Etwas lernen konnten aber hoffentlich die meisten aus den Lektionen, die ihnen erteilt wurden. Wie der Volksmund weiß, offenbart sich der Charakter eines Menschen beim Kartenspiel. Wir wissen, dass dies nicht weniger fürs Schach gilt. Natürlich fällt es leicht, charmant zu bleiben, wenn man ungefährdet aufspielen kann. Dass Frau Pähtz indes, wie nebenbei, einen Workshop um den idealen nächsten Zug veranstaltete, war nicht vorhersehbar. Auf der Bretterseite manchen Gastgegners dagegen haben Züge provinzieller Raffgier und chauvinistischer Gewöhnlichkeit weniger zu einem Sieg als zu einer Extraportion Kekse geführt. Immerhin. Bleiben Sie neugierig!

Die Redaktion der Kleinen Schachpost

 

Die „Kleine Schachpost“ erhalten Sie im Abonnement als PDF gratis durch Anforderung bei: buecherei@jva-sr.bayern.de. Hier das Oktoberheft 2017 zum Durchblättern (auch Zoomen und Download ist möglich).

2017_10_E-Schachpost

 

Über die Geschichte der inzwischen seit 65 Jahren bestehenden Schachgruppe der JVA Straubing wurde von Raymund Stolze im Jahr 2012 auf den DSB-Seiten berichtet: „Ein unglaubliches Jubiläum – Schachgruppe der JVA Straubing wird 60“. Im gleichen Jahr gab GM Robert Rabiega eine Simultanvorstellung an 45 Brettern; hier der Bericht in der Augsburger Allgemeinen vom 18. November 2012.

 

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