Ein Plädoyer für die Dilworth-Variante

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In den 70 er und 80 er Jahren war der offene Spanier  dank der Bemühungen einiger Weltklasse-Spieler z. B. Dr. Robert Hübner, Viktor Kortchnoi, Tan Timman eine viel gespielte Eröffnung. Nicht unerheblich in diesem Zusammenhang waren mit Sicherheit auch die beiderseitigen Bemühungen von Anatoli Karpov mit Weiss und Viktor Kortchnoi mit Schwarz bei den WM-Kämpfen 1978 in Baguio City und 1981 in Meran. Bedauerlicherweise ist diese schöne Eröffnung heute etwas aus der Mode gekommen, obwohl diese Eröffnung nach wie vor sehr solide ist, wie auch einige Partien der sogenannten 2700 er hin und wieder belegen.

Eine gewisse Faszination löst dabei stets die sogenannte Dilworth-Variante aus, die, wenn man die Details nicht kennt, durchaus für sehr erfrischende Resultate sorgen kann. Dies musste auch Ex-Weltmeister Boris Spasski in der Bundesliga-Saison 1983/1984 in seiner Partie gegen Dr. Helmut Neunhoeffer leidvoll erfahren. In Anbetracht einer ELO-Differenz von fast 400 Punkten schien das ungleiche Duell eine klare Angelegenheit für den russischen Bären zu sein, doch es kam anders.

Ebenfalls möchte ich auf die schwarze Stellung  nach dem 25. Zug von Weiss aufmerksam machen. Könnten Sie diese Stellung mit Schwarz gewinnen?

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