EM-Bildergalerien

Und nun noch der übliche Nachtisch bei grösseren Turnieren – Bilder, Bilder und noch mehr Bilder. Diesmal zwischendrin auch ein Statement von Loek van Wely zu einem anderen Thema. Bilder zunächst von der Siegerehrung – bei Redaktionsschluss des Abschlussberichts noch nicht verfügbar – und dann vom Turnier selbst. Ich achte diesmal nicht darauf, ob ein Spieler oder eine Spielerin eventuell mehrfach erscheint.

Fotografiert haben Anastasia Karlovich (auch das Titelbild) und Niki Riga, Fotoquelle – weiss der Leser bereits, aber man sollte es jeweils erwähnen – ab der Turnierseite auf Facebook.

Dass Aserbaidschan bei den Herren gewonnen hat, weiss der Leser auch bereits. Ihre Nationalflagge kennen treue Leser wohl auch, da sie sie auch bei früheren Gelegenheiten zeigten. Auf den Fotos wird auch einer auftauchen, der kein Europäer ist und trotzdem vor Ort war – Fortsetzung der georgisch-indischen Freundschaft, nachdem zuvor Harika beim Europacup der Vereinsteams für Batumi spielte.

Die erste Fotoserie von Niki Riga, zunächst der Einmarsch zweier Teams:

Aserbaidschan ist eventuell bereits angetrunken, und die Fahne im Hintergrund nicht die einzige.

Russland dagegen diszipliniert, wobei Gleichschritt nicht funktioniert, und der junge Daniil Dubov weiss nicht, wie man eine Krawatte bindet. Oder hat er – da er erst kurz vor dem Turnier Fedoseevs Platz bekam – keine erhalten?

Foto des Publikums, wen erkennt der Leser?

Baskaran Adhiban eingerahmt von den georgischen Damen, denen er offenbar geholfen hat

Team Polen bekam zwar keine Medaille, aber wurde trotzdem fotografiert

Wie auch Team Kreta gemischt in einer anderen Sportart

Nun aber genug zum Drumherum, darum ging es – Pokale und Medaillen

Nochmal Sieger Aserbaidschan. Auf diesem Foto und dem zuvor habe ich übrigens den Eindruck, dass einer etwas im Abseits steht – sei es weil er das relativ schlechteste individuelle Ergebnis hatte (abgesehen von Ersatzmann Guseinov, der nur zweimal eingesetzt wurde), sei es weil er noch nicht so lange für Aserbaidschan spielt. Die nächsten vier Fotos von Anastasia Karlovich:

Nun ist Russland dran – keine Nationalfahne, dafür einheitlich gekleidet – neben Dubov ist auch Grischuk kein Krawattentyp.

Platz drei für die Ukraine

Bei den Brettpreisen zeige ich nicht alle, aber doch die bekanntesten Spieler – an Brett 1 3.Navara, 2.Mamedyarov, 1.Aronian

Und Brett 5 – 3.Jorden van Foreest, 2.Jose Carlos Ibarra Jerez, 1.Rasmus Svane – wenn man das Foto vergrössert, steht auf seinem Jackett etwas unscharf „Deutscher Schachbund“.

Nun zu den Damen – zunächst weil’s so schön ist nochmal Adhiban mit seinen Mädels:

Nun ist aber erst Russland dran:

Da hat Niki Riga das (finde ich) nettere Foto

Anastasia Karlovich hat das offizielle Foto der georgischen Damen

Bei Team Ukraine wähle ich wieder das Foto von Niki Riga.

Brettpreise am Spitzenbrett der Damen wieder von Karlovich – 2. Muzychuk, 3. Cornette, 1. Kosteniuk. Entscheidend war immer TPR – Elisabeth Paehtz fehlt da, da Muzychuk und Kosteniuk durchgehend starke Gegnerinnen hatten, und Cornette besiegte nach Paehtz in Runde 8 auch noch ihre andere Konkurrentin Jovanka Houska in Runde 9.

Das war’s von der Siegerehrung, nun zum Turnier selbst:

Grischuk ist ein Querkopf, also wurde er im Galerie-inkompatiblen Format abgelichtet (gleich zweimal)

Diese Hochformat-Serie von Anastasia Karlovich

Und diese von Niki Riga

Querformat wieder von Karlovich. Da passen manchmal mehrere Spieler auf ein Foto, und auch Matches die ich – da nicht turnierrelevant – nicht besprochen hatte. Das Foto von Alina und Erwin l’Ami entstand tags nach Niederlande-Rumänien 1,5-2,5 im offenen Turnier. Die beiden Finnen sehen durchaus furchterregend aus, dennoch spielte Finnland im Rahmen seiner vergleichsweise bescheidenen Elo-Möglichkeiten. Skandinavien-intern besiegten sie immerhin das etwa gleichwertige Dänemark, und auch das (auch ohne Carlsen) nominell stärkere Norwegen.

Teamfotos von beiden:

Israel in ungewöhnlichem Outfit, jedenfalls was Gelfand und Sutovsky betrifft. Sutovsky zeigte dieses Foto auch auf Facebook unter dem Motto „Proudly representing Israel“, der erste Kommentar von Nigel Short „In their pyjamas ….“.

Da auf dem vorletzten Foto auch Loek van Wely (stehend vor rotem Hintergrund) auftaucht, kann ich hier noch etwas einbauen, das eigentlich für den (ersten) Tata Steel Vorbericht vorgesehen war, aber Loek hat meine neugierige mail erst jetzt beantwortet – zwischendurch war er Turnierdirektor in Hoogeveen und Teamkäpten auf Kreta. Meine Frage war (u.a.) „Du hast eine Einladung für Tata Steel 2018 (A-Gruppe) offenbar nicht akzeptiert, ich erinnere mich an unser Gespräch im Januar in Haarlem [in diesem Artikel nach dem letzten Foto eingebaut]. Nun zitiert Bert-Jan van Oel Dich in einer (und wahrscheinlich auch anderen) regionalen Zeitung(en) mit ‚Ich will mal herausfinden, ob es anderswo auf diesem Planeten im Januar wärmer ist als in Wijk aan Zee‘. Neugierig wie ich bin und sofern Du es bereits weisst, was bedeutet das? Mitspielen in Gibraltar, oder Urlaub und vielleicht ein Turnierchen in z.B. Curacao?“

Antwort: Hallo Thomas,

Zunächst, ich kenne Bert-Jan Oel nicht, und habe ihn daher auch nie gesprochen. Den (wirklichen) Grund warum ich in Wijk aan Zee nicht mitspiele kennst Du. Wenn ich mitspiele, will ich nicht so ein Ergebnis wie letztes Mal. Also in vielerlei Hinsicht gute Vorbereitung, und daran glaube ich (jedenfalls dieses Mal) nicht. Ausserdem hatte ich für mich selbst Elo 2700 als Qualifikationsnorm definiert [aktuell hat er 2656]. Ich kann mir durchaus vorstellen, wie das entstanden ist. Beim Mannschaftskampf (NL-Meesterklasse) am 7. Oktober traf ich Johan Hut, er fragte warum ich nicht in Wijk aan Zee mitspiele und ich sagte das im Jux. Tatsache ist, dass ich Silvester/Neujahr auf Kuba feiere und dann weiterreise auf die Bahamas, jedenfalls was total anderes mit (hoffentlich) auch anderem Wetter. Danach werde ich wohl ein paar Tage in Wijk aan Zee vorbeischauen … So, nun weisst Du mal wieder Bescheid

Gruss Loek

[Ich habe etwas gestrichen, das offenbar noch nicht definitiv/spruchreif ist und das andere wohl dann verkünden werden]

 

Abschliessend noch eine Serie von Niki Riga.

„Wie geht es weiter?“ muss sein. Die wichtigste Veranstaltung demnächst das alles entscheidende letzte Turnier der FIDE Grand Prix Serie in Palma de Mallorca – wohl deshalb verzichteten Vachier-Lagrave, sein Helfer Bacrot und auch Paco Vallejo auf dieses Turnier. Vallejo kann sich zwar nicht mehr für das Kandidatenturnier qualifizieren, aber will zu Hause einen guten Eindruck hinterlassen. Die – so sehe ich es – trotz hochkarätiger Besetzung unwichtigste Veranstaltung eine Schnell- und Blitzschach-Show in Saint Louis. Sieben von acht sind entweder keine Europäer (mehr) oder fehlten auf Kreta, dazu stösst Grischuk der direkt nach Saint Louis weiterreiste. Am kommenden Wochenende auch Bundesliga.

Wieder im Mittelmeerraum, allerdings – da in Tarvisio in den Dolomiten – bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Junioren-WM U20. Ab Montag 13.11. – Jorden van Foreest, Rasmus Svane, Aryan Tari und auch einige bei den Mädels (u.a. Josefine Heinemann) können eventuell zwischendurch noch zu Hause vorbeischauen und/oder Bundesliga spielen. Die 2700+ Spieler Wei Yi und JK Duda wie auch Artemiev, der bereits sehr nahe dran ist, verzichteten – für andere gilt: was noch nicht ist kann vielleicht noch werden. Der an eins gesetzte Jorden van Foreest hat offiziell 2616, dazu kommt Elo plus elf von der Mannschafts-EM.

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