Neue Konzeption Leistungssport

  • 23
    Shares

Leistungssportreferent Andreas Jagodzinsky erläutert die Änderungen

Im Rahmen der Sitzung der Kommission Leistungssport wurde die Konzeption Leistungssport geändert, was auch Folgen für die Aufstellung der Kader, die am 2. Dezember abschließend erfolgt ist, hat.

Die neue Konzeption wird zeitnah veröffentlicht werden, muss aber mit dem Sitzungsprotokoll erst den Mitgliedern der Kommission zugeleitet werden.

Die Hauptänderung für die Förderung erwachsener Spieler besteht darin, dass die Förderung der A- und B-Kaderspieler auf solche Spieler beschränkt wird, die als Kandidaten für die Nationalmannschaften im kommenden Jahr in Betracht kommen. Eine Nominierung für die Nationalmannschaft ist jedoch auch für Nichtkaderspieler möglich, wenn sie im Laufe des Jahres hervorragende Leistungen zeigen.

Der Gurnd für diese Verkleinerung des Kaders bei gleichzeitiger Aufhebung der bisherigen Altersbeschränkung liegt darin, dass die Fördermittel für die Mitglieder des A- und B-Kaders beschränkt sind. Schon die Durchführung eines Trainingslagers vor der Mannschafts-EM für gerade einmal zwei Tage bedurfte erheblicher Umverteilungen von Mitteln im Etat Leistungssport.

Gerade solche Trainingslager sind mir jedoch von mehreren Kaderspielern als erwünschte Hilfe zur schachlichen Weiterentwicklung genannt worden.

Bei der Auswertung der Ergebnisse der Nationalmannschaften im Jahr 2017 ist erkennbar, dass die Männermannschaft zum wiederholten Male eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und ein Ergebnis in den Top 10 erreicht hat… Weiterlesen auf der Webseite des DSB

Print Friendly, PDF & Email

One thought on “Neue Konzeption Leistungssport

  1. Betr.: Diskussion über die Nichtberücksichtigung von älteren Spielerinnen (Michna, Schleining u.a.) für die DEUTSCHE SCHACH-NATIONALMANNSCHAFT

    Der deutsche Schachbund handelt richtig so. Spieler(innen) über 30 gehören nicht mehr in einen Kader. Wer in diesem fortgeschrittenen Alter immer noch nicht in der Weltelite angekommen ist, wird es auch in Zukunft nicht mehr schaffen und verdient keine Förderung mehr! Der Jugend gehört die Zukunft. Und die Fördergelder, welche an Älteren eingespart werden, sollten Jugendlichen und Ihren Trainern und Funktionären zukommen.
    Eine deutliche Erhöhung der Beiträge der einfachen Mitglieder des Deutschen Schachbundes erscheint in diesem Zusammenhang ebenfalls sinnvoll und angebracht. Schließlich sollte es für die einfachen und untalentierten Spieler/Mitglieder des Deutschen Schachbundes das größte Glück sein, wenn Sie in den Medien lesen können, dass IHRE Nationalmannschaft eine Medaille bei Schacholympiaden oder Weltmeisterschaften gewonnen hat! Wie wir aus anderen Sportarten wissen, geht es anno 2017 letztlich nur noch um den nationalen Erfolg und den Ruhm unseres Landes. Völkerverständigung und Freundschaft sind Ideale von Ewiggestrigen, die im 19.Jahrhundert von einem Baron Coubertin und anderen Altvorderen propagiert wurden. In unserer fortschrittlichen Neuzeit zählen hingegen ausschließlich der Medaillenspiegel und Deutsche Erfolge! Um in diesem Sinne auch kurz- und mittelfristig noch erfolgreicher zu sein, sollte der DSB kreative Maßnahmen nicht außer Acht lassen. Die Einbürgerung des gebürtigen Rumänen Liviu Nisipeanu und die Ernennung des Ex-Moldawischen Bundestrainers Darian Rogoczenko waren schon die ersten adäquaten Schritte. Weitere sollten folgen und es müssen kurzfristig noch mehr Weltklassespieler aus armen Ländern eingebürgert werden. Damit Sie unserer Deutschen Nationalmannschaft zu Ruhm und Ehre verhelfen! Wie wäre es zu mit GM Li Chao (b) aus China oder Maria Muzychuk aus der Ukraine? Beide würden ( unbürokratisch eingebürgert) der Deutschen Nationalmannschaft gut zu Gesichte stehen und Unsere Medaillenchancen deutlich erhöhen! Der eine oder andere Startrainer aus der ex-sowjetischen Schachschule wäre sicher auch nicht abgeneigt, gegen harte Euros unsere Deutschen Talente in die Weltspitze zu katapultieren.
    Um es noch mal auf den Punkt zu bringen: über 30jährige gehören zum alten Eisen, sind nicht mehr förderungswürdig und passen überhaupt nicht in ein zeitgemäßes Konzept. Die einfachen Mitglieder des Deutschen Schachbundes hingegen sollten Ihre Klappe halten (und nicht mehr im Internet diskutieren) und höhere Beiträge zahlen, damit der tüchtige Deutsche Schachbund noch mehr zum Ruhme unserer Deutschen Nationalmannschaft bewirken kann!
    Deutschland, Deutschland über alles!! Der Jugend gehört die Zukunft!!

Kommentare sind geschlossen.