Riad-Galerien

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Und nun noch die traditionelle Bilder-Nachlese zu Turnieren mit vielen Teilnehmer(inne)n. Sinn der Sache ist: Wer hat – ausser denen, die in früheren Beiträgen bereits erwähnt und teilweise gezeigt wurden – mitgespielt? Natürlich kein Anspruch auf Vollständigkeit – nicht alle wurden fotografiert, bzw. nicht alle (er)kenne ich oder kann es ermitteln (z.B. Marta Michna habe ich nicht entdeckt). Dafür einige mehrfach, u.a. kann ich mich nicht zwischen Alina Bivol und Alina Bivol entscheiden.

Ebenfalls einige Szenen am Rande, diesmal hier keine Fotos von den Siegerehrungen – die waren, da der Artikel zu den Blitzturnier verspätet erschien, bereits zu dessen Redaktionsschluss verfügbar. Den Turniersaal hatte ich in den Hauptartikeln noch nicht gezeigt und hole das nun nach – wie bei den Europameisterschaften im Schnell- und Blitzschach habe ich nicht notiert, wann (d.h. zu welchem Turnier) fotografiert wurde, ist auch nicht so wichtig. Auch im weiteren Verlauf ist der Unterschied zwischen Schnell- und Blitzschach eigentlich irrelevant. Alle Fotos ab Turnierseite über Facebook.

Zunächst nochmals der Turniersaal aus anderer Perspektive:

Und nun jede Menge Fotos, zunächst vom Schnellturnier:

Ein “Araber” passt geometrisch nicht in die Galerie und bekommt daher vorab ein individuelles Foto

Ivanchuk hatte diesmal keine guten Turniere, aber (mindestens) ein Foto von ihm darf nie fehlen. Levan Pantsulaia zeige ich, da er ein gutes Turnier erwischte – u.a. Siege gegen zwei Ex-Weltmeister, wobei Vachier-Lagrave und Ding Liren wohl aktuell bekanntere Namen sind als Ponomariov und Kasimdzhanov, und Artemiev dieses Niveau (Elo klar über 2700) vielleicht demnächst auch im Schnell- und Normalschach erreicht, in der Kategorie Blitz ist er bereits top10. Levon (Aronian) zeige ich, obwohl er kein gutes Schnellturnier erwischte.

Der Pakistani IM Mahmood Lodhi erwartungsgemäss nicht an den vorderen Brettern – immerhin reichte es für einige Remisen gegen relativ bekannte GMs sowie Siege gegen den eher unbekannten GM Erald Dervishi aus Albanien und den titellosen und ziemlich unbekannten Saudi Ahmed A Bukannan (Baujahr 1999, damit wohl keiner der beiden “Araber”).

Diesmal keine konsequent alphabetische Reihenfolge – Carlsen so in einer Reihe mit Batsiashvili (die ihm mal nebenan in Katar ein Remis abknöpfte und seinen (Ex-)Sekundanten Fressinet und Nepomniachtchi, ob er deshalb etwas skeptisch dreinblickt? Kosteniuk hat den dress code dunkelblau nicht komplett umgesetzt und ihre Haare nicht entsprechend gefärbt. Schwarz war allerdings auch OK, Guninas Blauton dagegen grenzwertig aber disqualifiziert wurde sie nicht.

Rapport und Rapport vertraut nebeneinander ist auch in Saudi-Arabien kein Problem, sie haben ja geheiratet. Und schon sind wir beim Blitzturnier:

Pia Cramling lacht wohl nicht, weil ich sie neben Spielern der männlichen A-Klasse plaziere – das konnte sie nicht wissen. Nein, sie freute sich über ihr Ergebnis am ersten Tag des Blitzturniers.

Carlsen lacht diesmal – die Fotoserie täuscht, es lag nicht am Sieg gegen Grischuk. Das war am zweiten Tag, und da erschien er plötzlich bartlos. Zur Strafe für die sittenwidrige Unterhaltung mussten Stefanova und Cheparinov unter FIDE- statt bulgarischer Flagge antreten – nein, das hatte (schon vor Runde 1 des Schnellturniers und auch zuvor anderswo) zwei andere Gründe: Silvio und Danailov.

Hoang Than Trang ist (Name und Aussehen täuscht) Ungarin. Anastasia Karlovich hat nicht mitgespielt und war dennoch viel beschäftigt. Irina Krush (Foto in einer anderen Galerie oben) und Anna Zatonskih hatten trotz US-Reisewarnungen und mässsigen Turnieren gute Laune. Zatonskihs Ehemann Daniel Fridman, sonst recht aktiver Blitz- und Schnellschachspieler, war diesmal wohl zu Hause Babysitter.

Genug geplaudert, “wie geht es weiter”? Derzeit ein Match in China zwischen Wei Yi und Navara und diverse offene Turniere, nicht so stark besetzt wie in einigen Wochen Gibraltar. Diverse Spieler bis Elo 2800+ (die in Riad mitspielten oder auch nicht) ab 13. Januar bei Tata Steel Chess – dazu später noch ein Vorbericht und auch die übliche Berichterstattung aus Wijk aan Zee und dieses Jahr Hilversum (Groningen ist für mich zu weit weg, Riad war auch zu weit weg).

 

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