Opens überall – Hastings, Vandoeuvre, Schwäbisch Gmünd, Basel

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Bevor es mit Wijk aan Zee losgeht, “reise” ich noch etwas im Zickzack durch Europa und bespreche eine Reihe offener Turniere seit Weihnachten – wenn passend, auch aus deutscher Sicht. Nur zu Hastings (Titelbild ein relativ unbekannter Spieler, der sich das verdient hat) und Vandoeuvre Fotos, nur zu Vandoeuvre ein paar Worte zu einzelnen Partien.

Ein fünftes bzw. zusammen mit Rilton Cup sechstes Turnier bekommt dann noch einen eigenen Artikel – Groningen und zwar reichlich verspätet, das Turnier war bereits 2017 vorbei. Turnierübergreifend gilt u.a.: Titelnormen wurden erzielt oder auch nicht.

Ich beginne mit Hastings, offiziell-komplett “Tradewise 93rd International Hastings Chess Congress” – also ein Traditionsturnier, daher hat es auch einen Wikipedia-Artikel. Ich verlinke den englischen, da nicht alle Sieger deutschsprachige Wikipedia-Artikel haben. Im Winter wird es (Pause 1940/41 – 1944/45) seit 1920 ausgetragen, davor gab es schon einmal ein sehr stark besetztes Turnier im Sommer 1895 und diese “Tradition” wurde unregelmässig aufgegriffen (nochmals 1919, 1922 und 1995). Früher war es stärker besetzt – Sieger im Laufe der Jahre u.a. (oft mehrfach, mitunter geteilt) Rubinstein, Euwe, Aljechin, Capablanca, Keres, Smyslov, Korchnoi, Larsen, Tal, Spassky, Botvinnik, Hort, Portisch, Karpov, Timman, Andersson, Short, Bareev, Judit Polgar, Nunn. Der letzte Weltklassespieler, der sich in die Siegerliste eintragen konnte, war wohl Wang Yue 2011/2012 (zuvor war er mal top10, zu diesem Zeitpunkt allerdings schon nicht mehr).

Deutsche Sieger waren zweimal bzw. viermal Wolfgang (Unzicker aus Westdeutschland 1950/51, Uhlmann aus Ostdeutschland 1958/59, 1965/66 und 1975/76), einmal Martin Thomas (der gesamtdeutsche Luther 1994/95) und einmal Igor (Khenkin mit sechs anderen 2013/2014); Hort war zum Zeitpunkt seiner Hastings-Turniersiege noch Tscheche. Das alles ist Geschichte – diesmal hatten die Sieger Elo 2586 und 2462, Deutsche konnten erwartungsgemäss nicht in den Kampf um den Turniersieg eingreifen.

Endstand: GM Sengupta und IM Lou Yiping 7/9, IM Stany, GM Vakhidov, IM Das 6.5, GMs Gormally, Hebden, Arkell, FM Derakshani, IM Mannion, Royset 6, usw. . Der an zwei gesetzte GM Alexandr Fier erzielte 5.5/9, wie auch u.a. die deutschen Teilnehmer mit Schachtitel IM Wegerle, FM Pitschka und FM Buchenau. Von den titellosen deutschen Spielern erwähne ich Schachticker-Gastautor Karol Lalla, der als 74.-75. seinen Platz 79 in der Setzliste bestätigte (mit 1.5/7 und zwei “Byes” für die es jeweils einen halben Punkt gab).

Der Inder Deep Sengupta schaffte etwas, das im Laufe der Jahre nur wenige schafften: zweimal nacheinander Turniersieg in Hastings – zuletzt schafften das bekanntere Namen: Evgeny Bareev 1990/91 – 1992/93 also dreimal in Serie, Nigel Short 1987/88 und 1988/89. Trotzdem gebe ich das Titelbild dem China-IM Lou Yiping, der damit auch eine GM-Norm erzielte. Daneben bekam der Engländer Adam Taylor (*1998) eine IM-Norm – Punktlandung mit TPR 2452, wobei man die Elo seines schwächsten Gegners Calum Salmons sonst angehoben hätte, der Knirps (*2003) spielte viel besser als passend zu Elo 1756.

Alle Fotos aus Hastings von Brendan O’Gorman, nun weitere:

Turniersaal Horntye Park von draussen

Und von drinnen, und nun noch ein paar Teilnehmer(innen):

Nino Maisuradze, Freundin von Alexandr Fier, auch letztes Jahr (2016/2017) mit Mütze – offenbar war es für die aus Georgien stammende und in Georgien wohnende Schachfranzösin in Hastings kalt. Vor einigen Jahren hatte sie beim über Pfingsten sommerlich-warmen Limburg Open darauf verzichtet, nun der Brasilianer Alexandr Fier sommerlich gekleidet, hat er deshalb den Spitznamen “no fear”?

Weiter mache ich in Vandoeuvre, bei oder Teil von Nancy in Frankreich – dieses Turnier gibt es seit 2004. Warum wählten deutsche (und andere) Spieler ausgerechnet dieses Turnier? Zum Teil lag es wohl daran, dass sie für eine (generell die erste) von 36 Mannschaften des ausrichtenden Vereins spielen. Das gilt z.B. für Alexander Donchenko und auch Lev Yankelevich, ebenso für die Ukrainerin Evgeniya Doluhanova und die Russin Anastasia Savina (die diesmal nicht mitspielte sondern Schiedsrichterin im C-Turnier für Elo unter 1600 war), ebenso für Savinas Landsmann Maxim Turov.

Sechs Spieler hatten Elo über 2520, keiner dieser sechs lag am Ende ganz vorne – das war der Endstand: IM Kevlishvili, GM Lin Chen, IM Ider 7/9, GMs Turov, Kryakvin, Donchenko, IMs Bellahcene und Poetsch, GM Kosten 6.5, usw. – der an eins gesetzte GM Fedorchuk Wertungsbester von acht mit 6/9. Die etwas künstliche Grenze Elo 2520, da Borya Ider vor dem Turnier nur oder immerhin Elo 2502 hatte. Robby Kevlishvili (*2001) ist einer von mehreren jungen Niederländern, die ein etwas älterer IM mir gegenüber mal als “etters” (etwa: lästige Bengel) bezeichnete. Seine Eltern kommen aus Georgien, ob er selbst gebürtiger Niederländer ist oder nicht, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden.

Seine TPR 2606 ist keine GM-Norm, da er in neun Runden nur zwei GMs hatte (Remis gegen Lin Chen mit Weiss, Sieg gegen Turov mit Schwarz). Sein Sieg gegen einen IM kommt noch, zum Schluss remisierte er gegen IMs Bellahcene und Poetsch – etwas Pech für ihn, dass weitere GMs nicht ganz oben mitspielten. Laut einem Interview (Stand Mai 2017) will er eventuell eine Profikarriere versuchen, aber auf jeden Fall studieren – wohl Biologie oder Chemie oder Medizin.

Zu deutschen Teilnehmern – da es überschaubar ist nenne ich alle (Alexander Donchenko und Hagen Poetsch bereits erwähnt): GM Haub 6/9, IMs Keymer und Yankelevich 5.5, IM Donchenko und Annmarie Muetsch 5, Nils Heck 3.5, Michael Yankelevich 3. Vincent Keymer setzte früh im Turnier ein Ausrufezeichen, auch das kommt noch – aber bei Berichterstattung und Fotos (ab Turnierseite hier gefunden) durcheinander beginne ich mit Vater und Sohn:

Zweimal A. Donchenko – wer der Vater ist (IM Anatoly) und wer der Sohn (GM Alexander) ist wohl offensichtlich, Alexander in ein paar Jahrzehnten dann vielleicht mit Bart, ähnlicher Frisur, anderer Haarfarbe und weniger Haaren?! Kleidung haben sie bereits ziemlich synchronisiert, Anatoly bekam als bester (und offenbar einziger) “Veteran” immerhin eine Trophäe, Alexander auch etwas Preisgeld.

Das war’s was Anatoly betrifft, aber Alexander ist gleich noch einmal dran:

Keymer-Donchenko 1-0! Es begann – siehe Foto – mit angenommenem Damengambit. Keymer spielte darauf nicht das (wohl) prinzipiellste 3.e4, sondern eher ruhig 3.Sf3 Sf6 4.e3 e6 5.Lxc4. Zum weiteren Partieverlauf ein paar Diagramme:

Nach zuvor 14.Se4 SxLd3 15.SxSf6+ gxSf6 16.Dxd3 – Weiss erreichte eine kleine Schwächung der gegnerischen Königsstellung, Schwarz hat dafür das (hier nicht allzu relevante) Läuferpaar. Nach 16.-De7 wäre es aus schwarzer Sicht erträglich, aber es kam 16.-a5?! 17.De4! La6 18.Dg4+ Kh8 19.Dh4 Dd8 20.Tfd1

Keymer ist ein “etter”, der den Gegner und dessen König belästigt! Im Gegensatz zu jungen niederländischen IMs versucht er offenbar nicht, sich über die höchste Amateurgruppe in Wijk aan Zee eventuell für das nächste B-Turnier zu qualifizieren (in diesem Kontext fiel das obige Zitat). 20.-e5 musste sein, 21.Lxa5 gewann einen Bauern und dann 21.-De7 22.Lc3?! – wohl etwas streng, aber 22.Txc5! war besser: 22.-bxc5 23.Sxe5! Dxe5 24.Lc3 Df5 25.e4 Dg6 26.Lxf6+ Kg8 27.Td5 h6 28.Th5 +-. Auch Engines finden das nicht auf Anhieb (Motive mit Txc5 übrigens bereits zuvor in einigen Varianten), so konnte Donchenko sich konsolidieren. Er bekam eigene Drohungen gegen den weissen König, vor allem da die halboffene g-Linie dann ihm gehörte, und stand für Engines gar etwas besser. Und dann:

Schwarz am Zug, was tun? Richtig war (vor allem) 32.-Lc8 egal ob Weiss sich dann für 33.Dxg6+ oder für 33.Txf7+ entscheidet, Schwarz steht eher besser. Stattdessen kam 32.-Dxa4??, viel zu naiv! 33.De6! Kh6 34.Dxf7 De4

Schwarz droht zwar eventuell Matt, aber Weiss ist dran: 35.Dxh7+ usw. – Mattsetzen wollte Keymer dann nicht (es war möglich), sondern er begnügte sich mit entscheidendem materiellem Vorteil.

Aus derselben dritten Runde Kryakvin-Haub 1-0 – beide haben den GM-Titel, aber Thorsten Michael Haub hat aktuell (Elozahlen ja auch auf den Namensschildern) kein GM-Niveau. Nach Kilo war zwar der Deutsche überlegen, nach Elo der Russe.

Keymer in Runde vier gegen Lin Chen, das wurde remis.

Das K-K Duell in Runde 5 (oder E-E, etter gegen etter) wurde nicht remis, Schwarz erlitt Najdorf-sizilianischen Schiffbruch:

Hier kam 26.f6+ Kc7 27.Dxc8+!? (nur diese Zeichensetzung, 27.fxg7 oder 27.fxe7 war offenbar noch besser) 27.-Kxc8 28.fxg7 Dd8 29.Th2 Kb7 30.Th8 Dc7 31.g8D Dxc2+ Schach! 32.Ka2! na und? (nach 32.Ka1? wäre es remis, so war es kurz danach vorbei:) 32.-Kb6 33.Db8+ Ka5 34.Tc8 1-0 da 34.-Dxb3+ mit 35.Kxb3! beantwortet würde.

Um Donchenko nicht nur bei Niederlagen zu zeigen: in Runde sechs ein (Arbeits- bzw. Endspiel-)Sieg gegen Borya Ider.

In Runde 7 dann Favoritenstürze: GM Turov (2614) – IM Kevlishvili (2451) kommentierte der Sieger mit – hier gefunden – “geschmeidig (soepel) in seiner Zeitnot”. Der GM hatte lange einen Mehrbauern – der war zwar nicht einfach zu verwerten (wenn überhaupt), aber deshalb musste er nicht ab etwa dem 43. Zug komplett den Faden verlieren. Gespielt wurde mit 90 Minuten plus 30 Sekunden Inkrement für die gesamte Partie. Daneben GM Lin Chen (2485) – GM Fedorchuk (2638) etwas ähnlich – wobei der Favorit wohl nie besser stand, aber vielleicht (auch noch mit Minusbauer) zu lange auf Gewinn spielte und so nach insgesamt 77 Zügen eine Null kassierte. Entscheidend der Bauerndurchbruch 63.b5!.

GM Maiorov – GM Donchenko 1-0 war von den Elozahlen her keine grosse Überraschung. Aus schwarzer Sicht ein Königsinder (mit 4.g3) der nicht funktionierte: Weiss machte am Damenflügel Fortschritte, Schwarz konnte am Königsflügel nichts reissen. Daraus entstand letztendlich ein Endspiel mit Mehrqualität, das Weiss – mit oder ohne gegnerische Zeitnot – geschmeidig gewann.

Bellahcene-Kevlishvili 1/2 war für Kevlishvili der nächste Schritt – lieber hätte er vielleicht gegen einen GM gespielt. Die fotografierte Stellung ist remis, die Partie war auch durchgehend ziemlich ausgeglichen.

Lin Chen – Donchenko 1/2 aus schwarzer Sicht: nicht immer gewinnt man, nur weil man (fast) 100 Elopunkte mehr hat und alles mögliche versucht.

Kevlishvili-Poetsch 1/2: die fotografierte Stellung ist remis, zuvor war für Weiss mehr drin – auf jeden Fall früh in der Partie, eventuell auch noch im Endspiel. Der alleinige Turniersieg für Kevlishvili war möglich.

IM Ida – GM Fedorchuk 1-0 war die dritte Niederlage des Elofavoriten (nur GM Turov war nach Elo etwa gleichwertig). Da half es auch wenig, dass er seine sechs anderen Partien (u.a. gegen GMs Kryakvin und Maiorov) gewann.

Ich zeige zuerst noch einige Teilnehmer des A-Turniers:

Jeweils steht ja auf den Fotos, wer das ist. Nun Eindrücke aus dem B-Turnier:

Jung und nicht mehr so jung, Mann und Frau, verschiedene Frisuren – nur die Elozahlen sind etwa vergleichbar. Nun ein Blick in die Küche, für das leibliche Wohl war (zu zivilen Preisen) gesorgt:

Auf dem ersten Foto (auch in der kompletten Fotogalerie das erste zu diesem Thema) entsteht der Eindruck, dass der bärtige Herr alles alleine macht. Dem war nicht so. Wofür man (oder frau) in der Küche ein Smartphone braucht, da bin ich überfragt. Das letzte Foto aus Teilnehmerperspektive.

Und noch der Turniersaal:

Von draussen, da wird offenbar Schach gespielt

Ja, da wird Schach gespielt!

Kürzer und knapper, nicht viel mehr als die Ergebnisse, zu zwei anderen Turnieren. Beim Staufer Open in Schwäbisch Gmünd stand es am Ende so: IM Lampert, GMs Kunin, Novikov, Vorobiov, Burmakin, IM Krassowizkij, GM Naumkin, GM Dgebuadze alle 7/9. Bei so vielen von insgesamt (einschliesslich einigen, die vorzeitig aufhörten) 220 Teilnehmern nenne ich keine weiteren Namen. Es sind die Nummern 2-6, 8, 12 und 17 der Setzliste. Es entstand, nachdem in der Schlussrunde alle fünf mit zuvor 6.5/8 Remis spielten und drei von acht mit zuvor 6/8 gewannen.

Dgebuadze und Kunin sowie Lampert und Burmakin waren sich nach sechs Zügen remiseinig. Krassowizkij wurde gegen Velicka heruntergelost, also dauerte die Partie länger – nach 28 Zügen war das Remis unterschriftsreif. Naumkin, der mit Elo 2394 nicht mehr GM-Niveau hat, besiegte trotzdem den an eins gesetzten Tschechen GM Plat(2569). Bei GM Skembris(2387) – GM Vorobiov(2547) gewann dagegen der nach wie vor “echte” GM, und GM Novikov gewann gegen den Isländer FM Stefansson. Partien gibt es auf der Turnierseite, allerdings derzeit nur Runde für Runde, nicht komplett und nicht als pgn-download – daher keine weiteren Bemerkungen dazu. Für Jonas Lampert ist es die zweite GM-Norm nach einer in der Bundesligasaison 2016/2017.

Das Basel Schachfestival ist offenbar nicht mehr, was es mal war. Früher haben z.B. Wojtaszek oder Naiditsch mitgespielt und gewonnen, 2017 immerhin noch Naiditschs Neu-Landsmann Eltaj Safarli (Vachier-Lagrave hatte, bevor er sich zum absoluten Weltklassespieler entwickelte, auch mal mitgespielt). Dieses Jahr hatten nur drei Spieler Elo über 2500 und dabei unter 2600, die haben sich dann auch den Turniersieg geteilt. Erwähnenswert aus deutscher Sicht noch einer direkt dahinter, das ist der Endstand: GMs Chatalbashev, Heimann, Milov 7/9, FM Harff, GM Firat, GM Meijers, IM Akshat 6.5, usw. – aus deutscher Sicht erwähne ich nur noch, dass Josefine Heinemann ihren Platz 20 in der Setzliste genau bestätigte bei leichtem Eloplus (+2). Auch die drei Sieger nur leicht im Eloplus, angesichts nicht allzu starker Konkurrenz.

Das gilt nicht für den an zehn gesetzten FM Marcel Harff.

Dieses Foto von seiner eigenen Homepage – die Basler “Turnierseite” hat weder Fotos noch Partien noch sonst hilfreiches, eigentlich nur den Hinweis auf der Seite des Schach Klub Birseck, dass das Turnier stattgefunden hat und Link zu Ergebnissen auf chess-results.com.

Marcel Harff bin ich beim Limburg Open 2014 persönlich begegnet, damals spielte er in der letzten Runde remis gegen Jorden van Foreest. Das war schon damals ein Erfolg für ihn, heutzutage wäre es sicher der Fall – denn aus FM Jorden wurde zwischenzeitlich GM Jorden. Marcel Harff machte nun immerhin zwei Schritte Richtung IM-Titel – zum einen hat er 35 Elopunkte gewonnen und damit nach dem Turnier Elo über 2400, zum anderen ist es eine, wohl die erste, IM-Norm. Gegenüber anderen Schachspielern mit Baujahr 1990 hat er natürlich noch Nachholbedarf – aber das ist wohl weder beabsichtigt noch realistisch.

Im Detail entstanden 6.5/9 so: drei Remisen gegen GMs Meijers, Firat und Milov (nur gegen Chatalbashev eine Null), ebenfalls Remis gegen IM Beukema und vier Siege gegen titellose Spieler – dabei war ihm Jan Wöllermann (SG Aufbau Elbe Magdeburg) nach Elo leicht überlegen. Beendet hat er sein Turnier mit einem Sieg gegen noch einen Magdeburger, Jonas Roseneck (*2002). Selbst hat Harff seinen Heimatverein SG Hochneukirch inzwischen verlassen und spielt für den Düsseldorfer SK in der Zweiten Bundesliga, ausserdem – wie viele aus dem grenznahen Rheinland – auch für Vereine in Belgien und den Niederlanden. KSK Rochade Eupen ist dabei (hinter Fedorchuk am Spitzenbrett) ein ziemlich deutscher Verein mit immerhin auch ein paar Belgiern. Blerickse SV (Blerick ist ein Vorort von Venlo knapp an der Grenze mit Deutschland) ist ebenfalls sehr deutsch aufgestellt.

So viel (oder wenig) vorläufig zu Basel, eventuell später noch ein Update.

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Veröffentlicht unter Open |