Johannes Eising

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Die Älteren unter Ihnen werden den Namen schon mal gehört haben. Johannes Eising stammt aus Magdeburg und verließ Ende der 50er Jahre die DDR, da er im anderen Teil Deutschlands eine bessere Lebensperspektive sah. Im Westen gehörte er lange Zeit zu den besten Spielern, was sowohl 1965 als auch 1973 einen Berufung in die westdeutsche Nationalmanschaft rechtfertigte. In der Schachbundesliga spielte er viele Jahre für Porz und Solingen, mit denen er insgesamt sieben Manschaftstitel gewann. Zu seinen bekanntesten Skalps gehören die Grossmeister Bent Larsen und Lew Polugajewski.

Aus Anlass des 100 jährigen Bestehens des Schachbundes NRW fand in Dortmund 1961 ein Grossmeister-Turnier statt. Zu den eingeladenen Spielern gehörten neben dem Turniersieger Mark Taimanov unter anderem auch die Schachgrössen Mijo Udovcic, Vassily Smyslov, Istvan Bilek und Bent Larsen, die die ersten 5 Plätze unter sich ausmachten. Dennoch lohnt es sich an dieses Turnier zu erinnern. Einen mehr als überzeugenden Grund hierfür lieferte Johannes Eising.

Ich wünsche viel Spass beim Studium der Partie!

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