Quo Vadis, FIDE? Konten vor der Sperrung

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Der FIDE-Schatzmeister schreibt einen offenen Brief, in dem er auf die drohende Schließung der FIDE-Konten bei der Schweizer UBS hinweist. Grund für die drohende Kontensperrung ist die mutmaßliche Unterstützung des „Islamischen Staats“ durch den FIDE-Präsidenten Kirsan Ilyumzhinov, der als ehemaliger Präsident der autonomen Teilrepublik Kalmückien mit einem Netzwerk verschiedener Firmen zu Reichtum gekommen ist.

Ilyumzhinov wird vorgeworfen, dass er mit der syrischen Nationalbank zusammen arbeitet, u.a. soll er mit Ölgeschäften die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt haben. Schon seit November 2015 steht sein Name deswegen auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums. Der FIDE-Präsident bestreitet die Vorwürfe, aber die mehrfachen Versuche seinen Namen von der Sanktionsliste entfernen zu lassen, sind bisher erfolglos geblieben.

Nach über zwei Jahren verliert die Schweizer Bank UBS offenbar die Geduld und hat die sofortige Sperrung der FIDE-Konten angekündigt. Die Bank verweist auf die Schweizer „white-money“-Politik, die keine Geschäfte mit Institutionen oder Personen zulässt, die auf der US-Sanktionsliste stehen.

Hier der offene Brief von FIDE-Treasurer Prof. Dr. Adrian M. Siegel:

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