Crowdfunding Countdown für Caissa!

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Dr. Mario Ziegler und seine Zeitschrift Caissa

Dr. Mario Ziegler

Nach meinem modernen Sprachkauderwelsch im Titel, jetzt direkt zu Caissa, nicht zur Schachmuse sondern zur Zeitschrift für Schach- und Brettspielgeschichte:

„Wer im Online-Jahre des Herrn 2016 ein neues Print-Medium auf den Markt wirft, das ausgerechnet Schachhistorie zum Gegenstand hat, ist entweder verrückt, oder naiv, oder ein Chess-Junkie, oder Millionär, oder das alles zusammen. Der Neunkirchener Althistoriker Dr. Mario Ziegler ist (wahrscheinlich) nichts von alledem – und trotzdem wagten er und seine Mitarbeiter vom Chaturanga-Verlag, mit «Caissa» eine halbjährliche 100-seitige «Zeitschrift für Schach- und Brettspielgeschichte» ins Leben zu rufen.“

So beginnt der Rezensent Walter Eigenmann auf seinem Musik-Literatur-Schach-Rätsel-Portal Glarean.de [sehr gute Seite!] die Besprechung der Erstausgabe von Caissa.

In ihrer Würdigung von Caissa schreibt Elke Rehder – Schach- und Buchkünstlerin und mehr: „Caissa wurde im April 2016 wieder neu geboren. … Die erste Ausgabe liegt mir vor und macht einen sehr guten, bibliophilen Eindruck. Auf dem matt gestrichenen Kunstdruckpapier kommen insbesondere farbige Abbildungen sehr gut zur Geltung. Die Typografie ist lesefreundlich und passt zu einer hochwertigen wissenschaftlichen Zeitschrift.“

Und ganz besonders neugierig macht ihr Kommentar zu Band 2 /2016: „Der Beitrag von Siegfried Schönle “Schach und Tarnschriften … Streng Geheim!! Konspirativ!! Lebensgefährlich!!” hat vermutlich die meisten Schachbuchsammler aus dem Sessel geholt, um ihren Buchbestand aufgrund der von Schönle gegebenen Informationen überprüfen zu können. Wohl nur wenige Sammler werden unter den weit verbreiteten Titeln wie z. B. “Der praktische Schachspieler” oder “Praktischer Leitfaden des Schachspiels” eine der seltenen Tarnschriften [Was um Himmels Willen sind denn Tarnschriften?! ] ihr Eigen nennen können.“

Inzwischen liegen 4 Ausgaben vor, je zwei aus 2016 und 2017:

 

“Welches thematisch vielfältige Untersuchungsfeld sich dabei für «Caissa» auftut, stellt bereits die Première-Ausgabe des Magazins unter Beweis: Vom ersten «Wettkampf zwischen Blackburne und Steinitz» (Autor: Robert Hübner) über ein Portrait des bedeutenden ungarischen Schachspielers und Redakteurs Laslo Toth (Ivan Bottlik) bis hin zur «NS-Ideologie im Brettspiel» (Antonella Ziewacz)  [was den Gedanken an Fortsetzungen wie „Kommunistische-/Kapitalistische-Ideologie im Brettspiel“ nahelegt] und einem Rückblick auf die «Wendejahre 1989-90 in der Zeitschrift ‚Schach’» (Bernd Gräfrath) deckt die Erstausgabe ein schachhistorisch wie -wissenschaftlich ebenso heterogenes wie informatives Spektrum ab.”  (Zitat Eigenmann auf Glarean.de). Soviel soll zu Caissa genügen. Mehr auf der Caissa-Homepage und in den Rezensionen.


Aber was ist Crowdfunding? Crowdfunding ist eine Finanzierung (“funding”) durch eine Menge (“crowd”) von Internetnutzern, die zur Spende oder Beteiligung aufgerufen werden. Künstler, Aktivisten, Veranstalter oder Unternehmer stellen ihre Projekte dar und hoffen die benötigte Summe innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums zu erreichen. Den Spendern (=Supportern) wird eine Gegenleistung in Aussicht gestellt.  Wenn innerhalb einer bestimmten Zeit die angegebene Summe erreicht wird, fließt das Geld an die Initianten [tolle neue Wortschöpfung!] und die Idee wird umgesetzt, andernfalls geht das Geld zurück an die Geber bzw. wird erst gar nicht abgebucht (bei Lastschrift oder Kreditkarte). Crowdfunding läuft typischer Weise über Internetplattformen, auf denen Projekte präsentiert und für Beteiligungen geworben wird.


Im Falle des hier vorgestellten Caissa-Crowdfundings erhält man für 14 bzw. 25 Euro Spende als Gegenleistung z.B. 1 oder 2 Hefte des Jahrgangs 2018. Mir persönlich gefiel die Möglichkeit als sog. „Sammler“ 64 Euro zu spenden und mir folgendes Gegenleistungsversprechen des Initianten Dr. Mario Ziegler zu sichern: „Du erhältst alle 4 bisher erschienenen Bände von Caissa aus den Jahren 2016 und 2017, sowie zusätzlich als einer der Ersten die neueste Ausgabe Caissa 1/2018 – nicht zu vergessen, natürlich auch meine Dankbarkeit.“

Magerer Start, aber pro Tag nochmal 64 Euro, dann passt das genau! Der Countdown läuft! 

Das scheint mir ein sehr faires, sogar ausgesprochen preiswertes und risikoloses Angebot zu sein, also habe ich mal den Anfang gemacht (wie man oben sieht) und wünsche mir, dass die angestrebte Summe von 3000 Euro bis zum 22.4.2018 erreicht wird.

Der Countdown läuft! Lasst Caissa nicht hängen, besucht die Caissa-Crowdfunding-Seite und macht mit!
–>  https://www.startnext.com/caissa-wissen-zeitschrift

 

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One thought on “Crowdfunding Countdown für Caissa!

  1. Crowdfunding Plattformen bieten für solche Projekte eine sehr gute Finanzierungschance. Ich bin sehr gespannt, ob sich am Ende genug finanzielle Unterstützer dafür finden lassen.

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