EUROPAMEISTERSCHAFT IN BATUMI

Dennis Wagner unterliegt dem Weltklassemann Iwantschuk

Wassili Iwantschuk (by Sophie Nikoladse)

Zwei Runden sind bei der Europameisterschaft in Batumi gespielt. Für fünf deutsche Spieler begann das Turnier mit einem vollen Punkt. Leider kam bei ihnen kein weiterer hinzu, da die Gegner schon in Runde zwei deutlich stärker wurden. Der größten Brocken saß dabei Dennis Wagner mit Wassili Iwantschuk im Weg. Nachfolgend zwei Berichte von Bundestrainer Dorian Rogozenco, der mit nach Georgien geflogen ist.

Anreise in Batumi

Der Flug von Istanbul nach Batumi am Freitag konnte wegen des Unwetters nicht landen und musste nach Trabzon (Türkei) umkehren. Die Passagiere, die zum Großteil Teilnehmer an der Europameisterschaft (EM) sind, standen vor einer unangenehmen Wahl: entweder mit dem Bus von Trabzon bis zur georgischen Grenze zu fahren und dort vom georgischen Veranstalter abgeholt zu werden (man schätzte, dass die Fahrt ohne Grenzkontrolle im Bestfall 4 Stunden dauern würde), oder in Trabzon einige Stunden zu warten und zu hoffen, dass das Wetter in Batumi sich verbessern wird und nochmal versuchen dorthin zu fliegen. Einige Schachspieler sind schnell in den Bus eingestiegen und verschwunden. Die Kommunikation mit den Vertretern von Turkish Airlines im Flughafen Trabzon war sehr schwierig, weil vom Gesamtpersonal (4-5 Leute) keiner richtig Englisch sprach. Nach dem Telefonat mit dem georgischen Schachverband haben wir uns entschieden in Trabzon zu warten. Mit „wir“ meine ich die deutsche Delegation auf diesem Flug, die aus fünf deutschen Spielern und dem Bundestrainer bestand. Trotz der unangenehmen Situation, war die Stimmung der Deutschen gut, wie auch auf den Bildern zu sehen ist. Am Ende hatten wir Glück mit der Entscheidung: nach fast 3 Stunden könnten wir wieder nach Batumi fliegen, diesmal erfolgreich. So kamen wir mit insgesamt (nur) knapp 5 Stunden Verspätung im offiziellen Hotel an… Weiterlesen auf der Seite des DSB

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