Senioren: Bernd Rosen gewinnt Willi-Knebel-Gedenkturnier

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Grandseigneur Werner Nautsch, neuer Ruhrgebietsmeister Bernd Rosen und Schirmherrin Elfi Knebel

Werner Nautsch, Bernd Rosen, Elfi Knebel

Das nach dem viel zu früh verstorbenen Organisator, Impulsgeber und Motor nicht nur des Katernberger Schachlebens benannte Willi-Knebel-Gedenkturnier wurde zum 11-ten Mal als Gedenkturnier und zum 25-ten Mal als Offene Ruhrgebietsmeisterschaften der Senioren ausgetragen.

Das traditionelle Turnierformat ist ungewöhnlich: Das 9-rundige Turnier erstreckt sich über drei Wochen, dieses Jahr vom 7. bis zum 21. März. Der relativ gut erreichbare Austragungsort ist Essen, so dass eine tägliche Anreise auch über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus machbar ist. Die Organisation obliegt traditionell den Katernberger Schachspielern,  jüngst von einer Schachabteilung der legendären „Sportfreunde Katernberg“ –  in den 1950-er Jahren die Fußballmacht im Westen  –  umfirmiert in „Schachfreunde Essen-Katernberg 04/32“.

Unser Bild von der Siegerehrung zeigt den Turniersieger Bernd Rosen (Präsident der Schachfreunde), umrahmt vom Grandseigneur des Ruhrgebietsschachs Werner Nautsch und der Schirmherrin Elfi Knebel.

85 Jahre Willy Rosen

85 Jahre Willy Rosen

Von gewisser schachhistorischer Bedeutung ist die Tatsache, dass hier ein Vater und sein Sohn gemeinsam ein Seniorenturnier bestritten haben! Der neue Ruhrgebietsmeister Bernd Rosen – für viele überraschend vor wenigen Tagen schon 60 Jahre alt geworden – spielte sein erstes Seniorenturnier, und das gemeinsam mit seinem Vater Willy, der in diesen Tagen gerade mal 85 Jahre alt wird.   Wir verbinden diese Nachricht mit herzlichen Glückwünschen zum 85. Geburtstag von Willy Rosen!

Mit einem Punkt Rückstand (d.h. mit 6,5/9) auf den Sieger folgten Kuno Thiel (Bayer Leverkusen), Axel Partenheimer (Düsseldorfer SK) und Dieter Gierse (SV Bottrop), der gleichzeitig die Nestorenwertung gewinnen konnte. Mit 6 Punkten schaffte es Ihr Berichterstatter Bruno Müller-Clostermann (SF Essen-Katernberg) knapp vor den punktgleichen Helmut Hassenrück (SG Gladebck) und Uwe Nebel (SG Drewer) auf Platz 5 und damit noch in die Preisränge.

Die Ratingpreise gewannen Uwe Nebel (SG Drewer) vor Klaus Artz (SG Höntrop) und Ulrich Mittelbachert (SK Sodingen/Castrop) in der Gruppe B und “DWZ-König”  Djuro Nikolic (DJK Wacker Bergerborbeck und +72 DWZ-Punkte!), Hans-Joachim Barth (SG Höntrop) und Otto Rivinius (SF Moers) in der Gruppe C.

Zur Persönlichkeit und den vielfältigen Verdiensten von Willi Knebel, nach dem die Senioren-Ruhrgebietsmeisterschaften seit mittlerweile 11 Jahren benannt sind, empfehlen wir unseren Lesern den Nachruf, die erstaunliche Anekdote von der Schachuhr, die nachts per Taxi von Essen nach Wattenscheid chauffiert wurde und als weiteren Beitrag ein typisches Willi-Knebel-Zitat. Folgen Sie dazu bitte den untenstehenden Verweisen. Viel Spaß mit den Links Nr. 3 und Nr. 4!

Bruno Müller-Clostermann
(Schachfreunde Essen-Katernberg 04/32)

 

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