PETER KRAUSENECK GEWINNT TITEL NUMMER 2 – NACH 24 JAHREN!

Prof. Dr. Peter Krauseneck (1.), Dr. Giampiero Adocchio (3.), Dr. Helmut Pfleger, DSB-Präsident Ullrich Krause, Dr. Hans-Joachim Hofstetter (5.), Dr. Stefan Müschenich (4.) und Oliver Bucur (2.) Foto: Josef Maus

Dem Bamberger Neurologieprofessor Peter Krauseneck ist es nach 24 Jahren gelungen, am 15. April in Bad Homburg zum zweiten Mal die Deutsche Ärztemeisterschaft zu gewinnen. Und als ob das nicht schon als Superlativ ausreicht, gehört er auch zu jenen sechs Spielern, die keine der bisher 26 Meisterschaften versäumt haben! Neben ihm schafften das auch noch Dr. Matthias Birke (Keltern), Dr. Matias Jolowicz (Salzgitter), Dr. Martin Schaefer (Wuppertal), Dr. Kurt Baum (München) und Dr. Branko Spasojević (Bad Oeynhausen). Und wahrscheinlich müßte auch der Erfinder der Ärztemeisterschaft, Dr. Helmut Pfleger– obwohl er selbst wohl nie mitspielte, zu den Dauergästen des Turniers gezählt werden.

Neben den “Turnierveteranen” konnten unter den 134 Ärztinnen und Ärzten auch zwanzig Neulinge begrüßt werden. Ein Neuling war mit Sicherheit auch DSB-Präsident Ullrich Krause, der es sich nicht nehmen ließ die Meisterschaft persönlich zu besuchen und Peter Krauseneck zum Erfolg zu beglückwünschen.

Auf dem dreitägigen Programm in der 838 Jahre alten Stadt in Hessen stand nicht nur die Meisterschaft selbst, sondern auch zwei Simultanveranstaltungen mit den Großmeistern Dr. Helmut Pfleger und Uwe Bönsch, ein Vortrag über Lasker mit Dr. Michael Negele – sekundiert von Pfleger, ein Blitzschachturnier und ein Ausflug für die Begleitpersonen der schachspielenden Ärztinnen und Ärzte.
Eröffnet wurde die Meisterschaft von einem von der Stadt Homburg gestifteten Bankett am Freitagabend. Oberbürgermeister Alexander Hetjes begrüßte mit launigen Worten die Gäste und lud diese auch gleich für das kommende Jahr (15. – 17. März) in seine Stadt ein.

Das 11-rundige Blitzschachturnier konnte Dr. Hans-Jörg Cordes überlegen mit 10½ Punkten gewinnen. Er distanzierte die nächstplazierten Dr. Stefan Müschenich, Dr. Patrick Stiller und Dr. Peter Dorner um jeweils zwei Punkte.
Beim Simultan dominierten die beiden Großmeister ähnlich wie Cordes beim Blitzschach. Uwe Bönsch saßen 23 Gegner gegenüber und er gestattete nur zweien eine Punkteteilung. Helmut Pfleger ließ es mit nur 12 Gegnern scheinbar etwas gemütlicher angehen. Er mußte allerdings ein Uhren-Handicap bestreiten, was er mit 10 Siegen und zwei Remis souverän meisterte… Weiterlesen auf der Seite des DSB

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