Schwarz gegen Weiß – die Schlacht auf Gut Kaltenbrunn

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Kaffee und Schach – zwei Treibmittel fürs Gehirn. Käfer und Hoeneß – zwei „bayerische Experten“ fürs leibliche Wohl. Während der eine am gestrigen Aktionstag des Schulschachvereins auf Gut Kaltenbrunn für Kuchen und Muffins sorgte, lieferte der andere Bratwürstl. Alles für eine gute Partie.

Kein Atemzug ist zu hören. Die Bauern stehen bewegungslos auf ihren Positionen. Zwei Läufer warten geduldig auf den ersten Sprint, die Pferde sind zum Absprung bereit. Für ihren König opfern sie ihr Leben, soviel steht fest. Mit ernster Miene beobachten die Feldherren das Geschehen. Ohne Eile setzt sich plötzlich einer der Bauern in Bewegung. Die anderen Truppenmitglieder lauern auf ihren Einsatz. Das Spiel hat begonnen.

Rund vier Stunden dauerte gestern die Schlacht „Schwarz gegen Weiß“ auf Gut Kaltenbrunn. Etwa 700 schachbegeisterte Schulkinder aus dem Tegernseer Tal durften im Rinderstall ihrer Leidenschaft frönen: dem Schachspiel. Im Rahmen des Aktionstages des Schulschachvereins Landkreis Miesbach wurden knapp 60 Schachbretter extra nur für sie aufgestellt.

Aktionstag als Belohnung

Ob Tandem-, Räuber- oder Simultanschach – jeder der jungen Spieler zwischen fünf und 16 Jahren arbeitete hochkonzentriert daran, den Gegner mit der richtigen Strategie, Ausdauer und logischem Denken in die Enge zu treiben. Initiator des Aktionstages war der 72-jährige Waakirchner Horst Leckner. Der Cousin des Waakirchner Bürgermeisters Sepp Hartl hatte den Verein im Jahr 2011 gegründet… Weiterlesen auf der Webseite der Tegernseer Stimme

 

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