Dr. phil Paul Trögers ungewöhnliche Partie


Dr. phil Paul Tröger (1913 – 1992) trat 1928 in seiner Heimatstadt Augsburg dem Schachklub SK Augsburg 1873 bei. Von Beruf Sportjournalist gehörte er zu den Initiatoren der 1951 wieder gegründeten Fussball-Fachzeitschrift Kicker, die er bis 1955 als Chefredakteur führte. Später arbeitete Tröger freiberuflich unter anderem als Chefredakteur für die Fußball-Woche und als Redakteur für die Deutschen Schachblätter.

Zu seinen großen Einzelerfolgen gehören neben den Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahre 1957 in Bad Neuenahr, auch die internationalen Erfolge 1947 beim Turnier in Kirchheim am Teck als auch 1955 in Kapfenberg. Weitere zahlreiche 2. und 3. Plätze vor allem in den 50er Jahren belegen seine enormen schachlichen Fähigkeiten.

In den Jahren 1958 und 1962 spielte er bei der Schach-Olympiade sowie 1961 und 1965 bei der Manschafts-Europameisterschaft jeweils für die westdeutsche Nationalmanschaft. Mit dem Münchener SC 1836 wurde er 1952 und 1953 westdeutscher Manschaftsmeister, mit der SG Porz in den Jahren 1967, 1979 und 1982.

Beim Zonenturnier 1960 spielte er gegen den bulgarischen Meisterspieler Popov eine Partie, deren ungewöhnlicher Verlauf von sich reden machte, hierzu wünsche ich viel Spaß beim Nachspielen.

Aufgrund von Urlaub, erfolgt die nächste Ausgabe erst am 26. Mai, bis dann!

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