Wesley So macht Neunerturnier Norway Chess wieder spannend

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Damit habe ich im Titel bereits alle Entwicklungen der letzten vier Tage, einschliesslich Ruhetag (es lag nicht daran, dass die Organisatoren Spieler auch am ersten Ruhetag beschäftigten). Ding Liren musste das Turnier verlassen, und da Viorel Bologan (der mal in Biel spontan Morozevich ersetzte) in Poikovsky beschäftigt und auch da offenbar überfordert ist gibt es in Stavanger nur noch neun Teilnehmer. Danach lief es für einen Norweger und Liebling (nicht nur) der örtlichen Organisatoren zunächst nach Wunsch – bei lahmen eigenen Remisen passten andere Ergebnisse. Auch vor Runde 6 war er sich ziemlich bis absolut sicher, dass es gegen So so weitergehen würde – dann kam es anders.

Das ist der Stand nach Runde 6 bei fünf oder auch sechs Partien pro Spieler: Carlsen 3.5/6, So 3/5, Aronian 3/6, Anand, Nakamura, Karjakin, Caruana 2.5/5, Mamedyarov 2.5/6, Vachier-Lagrave 2/5. Fünf Partien haben die Spieler, deren Remisen gegen Ding Liren aus Runde 1-3 gestrichen wurden, sowie diejenigen, deren geplante Partien gegen den Chinesen in Runde 4-6 nicht stattfanden – was Runde 4 betrifft: aus aufgeschoben wurde aufgehoben, jedenfalls in diesem Turnier. Fünf von neun Spielern haben weiterhin 50% – oder wieder, nur Anand und Nakamura spielten bisher immer Remis (übrigens auch zu Beginn des Turniers gegen Ding Liren, elotechnisch haben sie 3/6). Da auch Carlsen und So nun nur +1 haben, kann in den verbleibenden zwei bis drei Partien noch viel passieren – z.B. ist denkbar, dass Aronian etwas schafft das bisher nur Karjakin schaffte: seinen Norway Chess Titel verteidigen. Oder Karjakin schafft einen “Hattrick” (nach locker-internationaler Definition: drei Titel wenn auch nicht dreimal in Serie). Oder alles wird doch noch gut für Magnus Carlsen – Vorschau am Ende des Artikels.

Alle Fotos von Lennart Ootes, Quelle Turnierseite – Titelbild für Wesley So früh in der Partie gegen Magnus Carlsen.

Am Ruhetag durften oder mussten die Spieler kochen – das wird anderswo ausführlich besprochen, ich beschränke mich auf “hiermit erwähnt”. Das war allerdings keine ganztägige Aktivität – vorher fuhr Ding Liren noch Fahrrad, stürzte und es stellte sich heraus, dass er seine Hüfte gebrochen hatte. Freitag verbrachte er im Krankenhaus und wurde operiert, seine Partie gegen Caruana wurde zunächst auf den heutigen Ruhetag verschoben. Dann musste der Chinese allerdings vom Turnier zurücktreten – noch ist er in Norwegen, morgen kann er im Flieger nach China sitzen (oder liegen?). Er geht aus von ein bis zwei Monaten Schachpause – ein Match gegen Navara und schachliche Termine zu Hause in China hat er abgesagt – und will dann wieder ins Geschehen eingreifen. Ist das was ihm passierte eine neue Variante des 2800-Fluchs? Ding Liren war nahe dran. Zuvor war Radjabov nahe dran, daraus wurde rein gar nichts. Giri war mehrfach nahe dran bzw. hatte es live bereits geknackt, aber offiziell nie. Auch Caruana brauchte zwei Anläufe. Länger her: Morozevich hatte im August 2008 live 2798.9 und verlor dann zwei seiner drei letzten Partien im damaligen Tal Memorial.

Damit habe ich bereits das Stichwort: In offenen Turnieren ist es durchaus gängig, dass Teilnehmer diese nicht zu Ende spielen. In Rundenturnieren ist es selten, ich kenne nur einen Vorgänger – bereits erwähnt: Morozevich trat einmal in Biel nach 0/2 zurück, Bologan stand damals spontan zur Verfügung. Im chess24-Livekommentar betonte Svidler ausdrücklich, dass Moro damals ernsthafte gesundheitliche Probleme hatte – das Ergebnis war vielleicht Folge davon, aber jedenfalls nicht der Haupt- oder einzige Grund für seinen Rücktritt. Aber nun zum Geschehen in Stavanger: in Runde 4-6 haben nur Spieler, die nicht Magnus Carlsen heissen, Partien gewonnen. Und dann hat der Norweger auch noch eine Partie verloren – zu einem Zeitpunkt bzw. gegen einen Gegner, als wohl niemand damit rechnete (er selbst schon gar nicht).

Runde 4:

Nakamura-Carlsen 1/2 ist hiermit erwähnt – ein absolut lahmes Remis, beide hatten nichts dagegen: Nakamura hat jedenfalls nicht verloren, Carlsens Turniersituation war (zu diesem Zeitpunkt) komfortabel. Anand-So 1/2 war ein gehaltvolleres Remis mit am Ende gar einem Knallbonbon: schwarzes Turmopfer und Dauerschach.

Die beiden anderen Partien waren schon aus Eröffnungssicht interessanter für jedenfalls einige: Livekommentator Peter Svidler, Reporter Thomas Richter und vielleicht auch Kibitz Garry Kasparov (wenn er das Turnier verfolgt, auf Twitter politisiert er momentan vor allem). Gespielt wurde nämlich Grünfeld und dann eine “alte Hauptvariante” – Abtausch nebst 7.Lc4. Das machten – unabhängig voneinander – die beiden Weißspieler Aronian und Karjakin. Karjakin war schneller und überlegte danach erstmals im 25. Zug: er konnte mit Grünfeld rechnen, Aronian nicht unbedingt, Karjakin war demnach vorbereitet. Beide Schwarzspieler (wer sich in der Schachszene auskennt, ahnt bereits dass einer der beiden Franzose ist) wählten dann nicht das hochtheoretische 7.-Lg4, worauf Weiß später eine Qualität oder auch einen Bauern opfert – ist das ohne konkrete Vorbereitung neueren Datums zu kompliziert, oder zu remislich, oder zu riskant? Jeweils opferte stattdessen Schwarz Grünfeld-thematisch einen Bauern (Karjakin hat das/dieses gegnerische Opfer nicht akzeptiert).

Karjakin-MVL 1-0: Im zehnten Zug zögerte der Franzose fast 10 Minuten und spielte dann das, was er zuletzt spielte – 2015 gegen So und 2014 gegen Bacrot und Bacrot (hoppla das reimt sich, jedenfalls wenn man die französische Sprache beherrscht): 10.-b6. Das kannte MVL auch aus weisser Sicht (zwei Partien gegen Gelfand anno 2013), Karjakin kannte es auch – sein 15. Zug war selten (wieder grübelte MVL sieben Minuten), sein 16. Zug neu. Erstmals überlegte Karjakin nach dem schwarzen Qualitätsopfer 24.-f4 – noch nahm er die Qualle nicht, erst nachdem MVL mit 25-f3 darauf bestand. Der Franzose glaubte an gute Kompensation (Läuferpaar) und hatte dabei wohl 28.Tfe1 übersehen oder unterschätzt. Definitiv bergab ging es dann nach 33.-Lxa2 – das ist zwar ein Bauer, aber dieser Läufer stand nach 34.c4 im Abseits und Weiß bekam vernichtenden Königsangriff.

Karjakin nun auf dem Weg zum dritten Sieg bei Norway Chess? Derlei Prognosen kann man machen, sie können sich dann als (womöglich) falsch erweisen.

Aronian-Mamedyarov 1-0: Mamedyarov entschied sich für 10.-Sa5 11.Ld3 b6 – so spielte Svidler 2006 in Morelia-Linares gegen Topalov, danach wurde es populär wobei der Wieder-Erfinder es als Jetlag-Improvisation bezeichnete (Wieder-Erfinder da u.a. Kortschnoi und Tukmakov – der war auch mal Schachspieler – bereits so gespielt hatten). Später auch hier ein Grünfeld-typisches Bauernopfer auf dem Feld c5 – von Aronian akzeptiert, Schwarz hatte zunächst Kompensation und später eher nicht mehr. Mamedyarov wickelte trickreich ab in ein womöglich haltbares Endspiel. Dann erlaubte der Azeri (musste nicht unbedingt sein) eine kleine Kombination, wonach beide einen Turm hatten und Weiß einen Springer für zwei Bauern. Bei reduziertem Material (Weiß hatte nur noch zwei Randbauern) war das womöglich objektiv Remis, aber Aronian gewann dieses Endspiel.

Runde fünf – da spielten anfangs vier andere mit (Namen bei der Redaktion nicht bekannt), offenbar drei Engländer(innen) und ein Exote:

1.c4 bei Carlsen-Anand, Carlsen war einverstanden.

1.c4 auch bei Caruana-Karjakin, auch hier war Weiß einverstanden (und es wurde ein Volltreffer).

1.c4 auch bei MVL-Aronian, aber der Franzose spielte dann doch 1.d4 .

1.a4 bei Mamedyarov-Nakamura, was ist das denn? Beide Spieler wundern sich, Mamedyarov hat das dann korrigiert. Dieser Herr ist vielleicht schachlich unbewanderter Carlsen-Fan: “mein Liebling erzielte damit 100% (1/1) in Blitzpartien, also ist es ein guter Zug!”. Daraus wurde 1.d4 nebst Nimzo-Indisch nebst einer Variante, die beide für ein Kandidatenturnier vorbereitet hatten – bei Nakamura war es Moskau 2016. Daraus wurde Dauerschach. Mamedyarov hatte zwar die Alternative “total ausgeglichenes Endspiel”, aber das müsste man dann (Remisverbot in Stavanger) noch endlos weiterspielen, muss nicht sein. Außerdem hat Mamedyarov nach überstandenen Zahnschmerzen nun offenbar andere gesundheitliche Probleme – nach eigener Aussage schläft er mittlerweile nicht zu wenig sondern zu viel. Ab ins Bett nach einer Kurzpartie (24 Züge in knapp 40 Minuten).

Hier noch der fotografische Beweis, dass Mamedyarov nicht 1.a4 spielte (da steht nun seine Dame), sondern später (Nimzo-üblich) 5.a3.

Anand machte es später, nachdem er sein Jackett ausgezogen hatte, optisch etwas bunt. Das war vielleicht der Höhepunkt dieser Partie. Anand sah zwar zwischendurch etwas Gespenster – ein ausgeglichenes Endspiel, muss das gegen Carlsen sein? Aber es war eben ausgeglichen und wurde, da Anand keinen Fehler machte, Remis. Hinterher musste Anand die Partie im offiziellen Livekommentar alleine erklären – zunächst wartete man geduldig auf Carlsen, dann stellte sich heraus dass dieser keine Lust darauf hatte (immerhin redete er mit dem norwegischen Fernsehen). Wenn es diesbezüglich vertragliche Verpflichtungen gab gilt wohl die Mutter aller Regeln: “Es gibt Regeln für alle, und Ausnahmen für Carlsen.”

Bei MVL-Aronian 1/2 war die Eröffnung aus weisser Sicht auch kein Erfolg – MVL stand eher schlechter und gab zu, dass er seine Vorbereitung vergessen hatte, wofür er sich bei seinen “Helfern” entschuldigte. Dann wurde ab dem 22. Zug wiederholt – einigermassen plausibel, Carlsen und Anand hatten das Problem, dass sie in total ausgeglichener Stellung lange keine Zugwiederholung fanden.

Die gute Nachricht für Carlsen:

Caruana-Karjakin 1-0 – noch ist es nicht soweit, zwei Züge machte Karjakin noch und gab direkt nach der Zeitkontrolle auf. Im höheren Sinne entscheidend war vielleicht ein italo-amerikanischer Fingerfehler: 7.a3 ist der absolute Hauptzug, Caruana spielte 7.b3 und Karjakin grübelte sofort. Vielleicht war 7.b3 auch Absicht, immerhin war Weiß damit zuvor recht erfolgreich (elobester Spieler war Wouter Spoelman). 7.-d5 ist hier üblich, das von Karjakin nach 15 Minuten gewählte 7.-0-0 allerdings auch nicht falsch. Später war 12.-d5 dann gut … für Weiß. Karjakin spielte weiterhin aktiv, Caruana nutzte aus, dass er dabei seine Stellung schwächte. Quasi Catenaccio-Schach von Caruana, der ja mal Italiener war – und am Ende ein glatter Sieg. Nun hatten fast alle wieder 50%, und Carlsen einen vollen Punkt Vorsprung.

Seine Partie tags darauf gegen Wesley So hatte ein Vorspiel, Carlsen (bzw. sein Bauchredner Tarjei Svensen) auf Twitter: Carlsen is undefeated in 12 games vs So: “To be honest, usually nothing happens in these games. I can’t remember him ever being close to beat me. If I want a draw, I will often get it easily.” [Carlsen ist in 12 Partien gegen So ungeschlagen: “Ehrlich gesagt, meistens passiert in diesen Partien nichts. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er jemals gegen mich nahe am Sieg war. Wenn ich Remis will, bekomme ich es oft problemlos.”] Das stimmt(e) zwar so, aber war dennoch vielleicht unnötig – und jede Serie hat mal ein Ende (selbst Sos generelle Remisserie, und nicht unbedingt auf Carlsen-angenehme Weise).

Runde 6:

So-Carlsen 1-0! Noch war nichts passiert, und die Partie begann langsam: 1.d4 d5 2.c4 c6 und erst nach acht Minuten (So hatte wohl nicht mit Slawisch gerechnet) 3.cxd5!? – was ist das denn? Diese Abtauschvariante gilt als harmlos, ist es allerdings nicht unbedingt – immerhin haben auch z.B. Aronian, Mamedyarov, Ivanchuk und Morozevich bereits so gespielt und durchaus auch mal gewonnen (auch gegen starke Gegner). Erster kritischer Moment war wohl Carlsens 16.-Sxa3 – diesen Bauern bekam Weiß zurück und stand besser, wohl vor allem da der schwarze weißfeldrige Läufer zum Sorgenkind wurde. Mit 21.-De8 spielte Carlsen auf Tricks, die – wenn der Gegner aufpasst – nicht funktionieren. Mit 23.-Ld8 machte er dann nichts – “ich mach nichts, mach Du doch einen Fehler” funktioniert aber eher in ausgeglichenen oder für Carlsen (leicht) besseren Stellungen.

Tarjei Svensen kommentierte das auf Twitter mit “Yesterday Carlsen said he can’t remember So ever being close to beat him. I think today is the first time in 13 games that he is in a bit of trouble against him.” [Gestern sagte Carlsen, dass er sich nicht daran erinnern kann, dass So gegen ihn jemals nahe am Sieg hat. Ich denke, heute ist das erste Mal in 13 Partien, dass er gegen ihn gewisse Probleme hat.] Das war eine Carlsen-freundliche Untertreibung, andere (auch andere Norway Chess Teilnehmer) betrachteten diese Stellung bereits als (fast) verloren für Carlsen.

Vor der Zeitkontrolle spielte So danach auf Königsangriff (32.g4, 33.f4, 34.f5, 35.h4) und stand überragend. Ob er dann etwas die Kontrolle verlor ist im Nachhinein unklar, Carlsen-Fans hofften vielleicht wieder und ein Nakamura-Szenario (Niederlage gegen Carlsen aus Gewinnstellung) war ansatzweise möglich. Mit 40.-Dc6?! (dafür hatte er immerhin noch gut zwei Minuten) hat Carlsen dann aber sein Ende beschleunigt, nach der Zeitkontrolle wurden noch vier Züge gespielt. Beide hatten am Ende einen Freibauern – der weisse auf der c-Linie war partieentscheidend, der schwarze auf der a-Linie ungefährlich. Dass So einen Mehrbauern hatte war nicht so wichtig, eher dass es quasi im höheren Sinn eine Mehrfigur war (der schwarze Klotz auf h5 war ein als Läufer verkleideter Bauer?).

So gab hinterher natürlich Interviews, redete Carlsen auch?

Ja, mit seinem Gegner nach der Partie.

Und auch – missmutig dreinblickend – mit dem norwegischen Fernsehen. Beim offiziellen englischsprachigen Livekommentar fehlte er, wobei Verlierer dazu vielleicht nicht verpflichtet sind.

Die anderen Partien endeten mehr oder weniger geräuschlos Remis – Anand erreichte gegen Mamedyarovs 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 g6!? nichts, Aronian erreichte gegen Caruana nur ein minimal besseres frühes (Semi-)Endspiel, das war im Gewinnsinne zu wenig. Am gehaltvollsten Nakamura-MVL 1/2: es begann mit 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Dxd4!? Sc6 5.Dd2!? nebst 6.b3, 7.Lb2, 8.0-0-0 – MVL machte seine Sache besser als zuvor Wojtaszek beim Gashimov Memorial gegen Carlsen, es wurde Remis. Farbtupfer waren eher optischer Natur, und Aronian diesmal am wenigsten beteiligt:

Caruana machte den Holzfäller. In der Partie sorgte allerdings eher Aronian dafür, dass früh viel Holz vom Brett verschwand.

Anand hat mehrere bunte Hemden – dieses und auch das gelbe zuvor trug er, wenn ich mich richtig erinnere, auch bei anderen Gelegenheiten.

Vor Norway Chess wurde spekuliert, dass es die top10 ordentlich durcheinander würfeln könnte. Unter anderem aufgrund vieler Remisen ist das aber derzeit nur bedingt der Fall: Giri (und knapp außerhalb der top10 Grischuk) verlieren Plätze, da sie in Stavanger nicht mitspielen, ansonsten ändern sich nur die Zahlen oder auch nicht: Mamedyarov hat derzeit noch 2800.7 (er braucht aus seinen verbleibenden Partien 1/2, um sich im Club 2800 zu behaupten), Carlsen hatte zwischendurch “magische” 2850 und hat nun wieder dieselben 2843 wie vor dem Turnier.

Die ersten drei Runden erinnerten an “gute alte Zeiten” – Weltklassegegner sind lieb zu Carlsen – aber Runde 4-6 nicht mehr. In Runde 7 pausiert Carlsen (nach Plan würde er gegen Ding Liren spielen), in Runde 8 hat er Weiß gegen Mamedyarov – der oft brav gegen Carlsen verlor, zuletzt allerdings nicht mehr – und abschliessend dann Schwarz gegen MVL. So hat noch Schwarz gegen Mamedyarov und Caruana und dazwischen Weiß gegen MVL. Aronian hat noch zwei Chancen, sich auf +1 zu verbessern, vier andere mit momentan 50% haben noch drei Chancen. Alles scheint offen, heute (Montag) ist erst einmal allgemeiner Ruhetag.

Übrigens: Was Farbverteilung betrifft, ist mit Ding Liren der “richtige” Spieler ausgeschieden. Nun haben alle neun viermal Weiß und viermal Schwarz, Ergebnisse des Blitzturniers vorab damit nun quasi irrelevant. Jeder hätte (oder hatte) seine zusätzliche Partie mit Weiß oder auch Schwarz gegen Ding Liren.

“Ave Carlsen Halleluja!”

 

 

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