Lüneburg feiert das 150 jährige Laskerjubiläum im Museum

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Dr. Emanuel Lasker, der letzte deutsche Weltmeister, Rekordhalter (1894-1921) noch dazu. 

Emanuel wurde als 11-Jähriger aus dem Geburtsort Berlinchen (heute Polen) zu seinem älteren Bruder Bertold, nach Berlin geholt. Hier erlernte er von ihm das Schachspiel und wurde in die professionelle Schachszene eingeführt. Aus dem Hobby wurde schnell Leidenschaft. Steinitz erkannte schnell das große Talent des jungen Laskers, holte ihn als jungen Mann nach New York. Als 27-Jähriger errang Lasker schließlich den WM-Thron von Steinitz und lebte gut als Berufsspieler.

1968 hatte die DDR den Ex-Weltmeister zum 100. jährigen Jubiläum wieder entdeckt, Gedenkmünzen in Neusilber, Silber und Gold, aufgelegt.

In der Schachgeschichte wurde Lasker jedoch lange Zeit verleugnet, vermutlich seiner jüdischen Wurzeln wegen. Weder in Deutschland, noch in der Sowjetunion, wurde er gebührend geehrt.

Zum 150. Jubiläum ruft daher der Deutsche Schachbund zum Laskerjahr auf.

Lüneschach eV, der aktivste Verein in der Region, richtet in Kooperation mit der Deutschen Laskergesellschaft und dem DSB eine Lasker Ausstellung und ein Lasker Gedächtnis Cup (Lasker Gedenkmünze als Preis), im Museum Lüneburg aus.  Zu bestaunen sind original Laskerutensilien (Schachtisch und Figuren aus der Gründerzeit, sowie antiquarische Bücher).

Nähere Infos unter www.lueneschach.de und karol.lalla@gmail.com

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