MITROPA-CUP: ELISABETH PÄHTZ’ ERSTER EINSATZ IM MÄNNERTEAM

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Text: Frank Hoppe – Die Nominierung von Elisabeth Pähtz in gleich beiden deutschen Mannschaften wurde gestern durch einen realen Einsatz bestätigt. Gegen die Slowakei war es soweit. Roven Vogel durfte eine Pause machen und Pähtz rückte an das dritte Brett im offenen Turnier. Ihr männlicher Gegner war ihr auf dem Papier unterlegen, doch die Partie neigte sich beim Übergang ins Endspiel zu Gunsten des slowakischen FIDE-Meisters. Zeitweise hatte Pähtz sogar zwei Bauern weniger. Sie kämpfte bravourös und schaffte noch einen halben Punkt.

Bundestrainer Dorian Rogozenco lichtet Elisabeth Pähtz ab

Thore Perske sorgte schlußendlich sogar für einen Mannschaftssieg, als er ein schwieriges Endspiel erfolgreich nach Hause brachte.

Unser Frauenteam mußte durch die Delegierung auf ihre mit Abstand beste Spielerin verzichten. Gegen die slowakischen Damen, die rund 200 Elopunkte weniger je Brett aufwiesen, lief es ohne Elisabeth Pähtz allerdings alles andere als gut. Sarah Hoolt und Hanna Marie Klek hielten ihre Minusbauernendspiele glücklicherweise remis. Annmarie Mütsch kam dagegen mit 26. Lb6 auf Abwege und geriet in der Folge immer mehr in Nachteil. Im Endspiel mit Minusfigur kämpfte sie noch sehr lange, mußte dann aber der Slowakin gratulieren.

Da Fiona Sieber am dritten Brett souverän gewann, stand zum Schluß ein 2:2 auf dem Spielformular. Mitkonkurrent Österreich gab gegen die weiter schwächelnden Italienerinnen allerdings auch einen Mannschaftspunkt ab, weshalb an der Spitze alles beim Alten bleibt: Deutschland führt gemeinsam mit Österreich!

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