Ein Gespräch mit der großen Hoffnung des Deutschen Schachs

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IM Vincent Keymer

Klaus Steffan – 7 harte Runden sind vorbei, als Vincent Keymer in das Büro des Presseteams und der Schiedsrichter kommt um ein kleines Gespräch auf meine Einladung hin zu führen. Vincent, der nach seinem Sieg beim Grenke Open viele Medienanfragen beantworten musste und in Bad Blankenburg Deutschland 1 in der U18 Open an Brett 2 unterstützte. Die EYTCC war eine lang vorbereitetes Turnier, Vincent war sogar in Berlin, um im Zuge des Kandidatenturniers ein Trainingslager mit dem ehemaligen Vizeweltmeister Alexei Shirov zu absolvieren.

Angesprochen auf den Kapitän von Deutschland 1 Alexander Naumann „Unseren Trainer Alexander Naumann habe ich hier vor Ort sehr gut kennen gelernt, vorher hatten wir sogar mal eine Partie gegeneinander gespielt“. Auf die Frage, wie er das Ergebnis der Deutschen Mannschaft beurteilt, antwortet Vincent „natürlich war die Niederlage in Runde 1 ärgerlich, aber sowas passiert in einem Turnier eben mal und wir haben uns sehr gut ins Turnier zurück gekämpft.

Entscheidend war die Begegnung gegen Rumänien, die sehr stark gespielt haben. Trotzdem hatten wir, denke ich, gute Chancen. Am Ende hat vielleicht auch ein wenig das Glück gefehlt“. An den Bedingungen vor Ort gebe es gar nichts auszusetzen. Genügend Platz an den Brettern, das fand Vincent besonders gut. Sehr nervenaufreibend sei seine Partie gegen Polen gewesen, dort hatte Vincent nicht den direkten Gewinn gesehen und musste beim Stand von 1,5 : 1,5 alles geben, am Ende holte Vincent den vollen Punkt. Aber jeden Tag muss man das wohl auch nicht haben.

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