Fakten schaffen ohne Vertrag: das große Zocken vor dem großen Match

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Copyright: IM Georgios Souleidis

Stellen wir uns vor, fünf Monate vor Beginn der Fußball-WM hätte Oliver Bierhoff öffentlich gesagt, mit so einem Laden wie der FIFA könne man schlecht verlässlich zusammenarbeiten, und er habe Zweifel, ob die WM überhaupt stattfindet. Dann hätte sich der Manager des Weltmeisters geweigert, die Verträge zu unterschreiben, die die Teilnahme Deutschlands an der WM besiegeln.

Beim Schach ist genau das passiert. Aber was beim Fußball Riesenschlagzeilen ausgelöst hätte, wird am Rande der 64 Felder mehr oder weniger ignoriert. Zwar hat sich der Manager des Weltmeisters öffentlich beschwert, zwar unterschreibt der Weltmeister den Vertrag nicht, aber alle halten still und hoffen, dass das immer näher rückende Match zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana schon irgendwie zustandekommt.

Verträge für das Match weiterhin nicht unterschrieben: Carlsen und Caruana warten ab

Im deutsch- und englischsprachigen Raum hat nur eine, eher unbedeutende, Schach-Website darauf hingewiesen, dass das Match auf der Kippe steht, nachdem Carlsen höchstselbst und dessen Manager Espen Agdestein öffentlich die Organisation kritisiert und ebenso wie Herausforderer Fabiano Caruana die Unterschrift unter den Vertrag mit dem Ausrichter Agonv erweigert hatten.

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