Czech Open 2018

Vom 12. bis 29. Juli finden in Pardubice (Tchechien) viele Turniere statt. Nicht nur Schach sondern auch Bridge, Poker, Sudoku, Kreuzworträtsel und Scrabble um nur einige zu nennen. Es ist das größte Schachfestival der Welt. Zahlreiche deutsche Spieler pilgern nach Tschechien, um an diesem Großereignis teilzunehmen. 45 deutsche Spieler tummeln sich in der Gruppe A. Insgesamt sind es 309 Spieler aus 37 Ländern. Insgesamt kämpfen 184 Titelträger um gute Platzierungen und Geldpreise. Darunter 43 GM, 3 WGM, 66 IM, 7 WIM, 53 FM 6 WFM, und 6 CM. Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 GM Van Foreest Jorden NED 2640 2

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Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld in Biel

Neu wird am Schachfestival Biel ein mehrrundiges Fischerschach-Turnier angeboten, ausserdem werden drei ACCENTUS-Simultanturniere für 75 Jugendliche durchgeführt. Der norwegische Favorit wird es nicht leicht haben! Neben dem fünfmaligen Sieger Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich, Nr. 6 der Welt) wird der Weltranglistendritte Shakhriyar Mamedyarov (Aserbaidschan) ein ernstzunehmender Konkurrent um den Turniersieg sein. Doch auch der amtierende russische Landesmeister Peter Svidler (Nr. 14 der Welt) wird da ein Wörtchen mitzureden haben. Er hat bereits mehrfach gezeigt, dass er weiss, wie man Magnus Carlsen vor Schwierigkeiten stellen kann. Der Tscheche David Navara (Nr. 24 der Welt) und der 22-jährige Schweizer Nico Georgiadis (Schindellegi) komplettieren das

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Ragger und Mira sind Blitz-Staatsmeister

Markus Ragger ist bei den gestrigen Staatsmeisterschaften im Blitzschach eine Klasse für sich und gewinnt souverän mit 10,5 Punkten aus 11 Partien. Den einzigen halben Punkt gibt Ragger gegen Martin Christian Huber ab. Der Kampf um Silber und Bronze wird erst in der Schlussrunde entschieden. Georg Fröwis gewinnt mit Schwarz das direkte Duell gegen Neo-GM Andreas Diermair und fängt den Steirer dank besserer Zweitwertung noch ab. Beide erreichen neun Punkte und einen Platz am Stockerl. Hinter dem Spitzentrio überrascht vor alle Florian Mostbauer mit dem vierten Platz. Der Oberösterreicher war nur auf Rang 29 gesetzt. In den Top-10 landen weiters

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Eine ehrenhafte Einstellung

Das Zonenturnier II der Fide, ausgetragen in Forssa und Helsinki, im Jahre 1972, war mit den damaligen Grossmeistern Andersson, Gheorghiu, Matanovic, Matulovic und Robatsch stark besetzt. Unter den sieben teilnehmenden IM finden wir so klangvolle Namen wie Timman, Radulov und Ribli.  Hans Joachim Hecht, damals ebenfalls noch IM, war von Anfang an stark in Form und verpasste seine Grossmeister-Norm und die Qualifikation zum Interzonenturnier nur um einen halben Punkt. Am Ende war er Dritter hinter Radulov (11) und Gheorghiu (10,5). Rückwirkend äusserte sich Hecht unter anderm über dieses Turnier wie folgt:”Eigentlich hätte ich als lupenreiner Profi ein Turnier, das so schlecht dotiert war und so

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Big Point für “Nepo”

Am Internationalen Tag des Schachs, der wird jährlich am 20. Juli gefeiert, übernahm Ian Nepomniachtchi durch einen Sieg gegen Wladimir Kramnik nach fünf Runden die Tabellenführung beim Sparkassen Chess-Meeting. Kramnik versuchte seinen Gegner in der Eröffnung zu überraschen, doch sein jüngerer Landsmann spielte groß auf und setzte sich verdient durch. Die restlichen Partien der 5. Runde endeten remis, wobei keiner der Spieler realistische Gewinnchancen besaß.   Die Partie zwischen Jan-Krzysztof Duda und Georg Meier endete nach drei Stunden und vierzig Minuten als erste mit Remis. Der 20-jährige Großmeister aus Polen wählte mit Weiß einen Aufbau der Englischen Eröffnung, mit der

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Abschluss der SEM in Lenzerheide

Gold für GM Sebastian Bogner, Silber für GM Nico Georgiadis, GM Florian Jenni holt Bronze Oliver Marti – Die letzte Runde der Schweizerischen Einzelmeisterschaften in Lenzerheide endete trotz der bereits gestern gefallenen Entscheidung im Titelturnier in einem Feuerwerk. Die Spieler schenkten sich nichts und zeigten sich angriffslustig. GM Nico Georgiadis holt sich trotz einer Verlustpartie die Silbermedaille vor dem punktgleichen GM Florian Jenni. WIM Gundula Heinatz ist Schweizer Meisterin. «Wow! Ich habe es geschafft, echt ein super Gefühl», lautete die bescheidene Antwort des frischgebackenen Schweizer Meister GM Sebastian Bogner auf die Frage, was ihm nach dem gestrigen Sieg über GM

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Karl Hess feiert heute seinen 100. Geburtstag – und ist kein bisschen schachmüde

Markus Angst – Heute Freitag feiert Karl Hess, ältestes Mitglied des Schweizerischen Schachbundes (SSB), seinen 100. Geburtstag – wozu wir ihm herzlich gratulieren! «Schach hält mich geistig fit», sagt der pensionierte Bankangestellte, der zusammen mit seiner Gattin im Altersheim Horgen lebt. Noch immer sitzt Karl Hess regelmässig am Brett in seinem Stammverein Wädenswil, dem er seit sieben Jahrzehnten angehört und in dem er einige Jahre als Aktuar gewirkt hat. Insbesondere von den Blitzturnieren lässt der rüstige Rentner, dem das Schachspiel auch im hohen Alter noch sichtlich Spass macht, kaum eines aus. Karl Hess ist auch Mitglied der Schweizer Schach Senioren

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Ein Gespräch mit der großen Hoffnung des Deutschen Schachs

Klaus Steffan – 7 harte Runden sind vorbei, als Vincent Keymer in das Büro des Presseteams und der Schiedsrichter kommt um ein kleines Gespräch auf meine Einladung hin zu führen. Vincent, der nach seinem Sieg beim Grenke Open viele Medienanfragen beantworten musste und in Bad Blankenburg Deutschland 1 in der U18 Open an Brett 2 unterstützte. Die EYTCC war eine lang vorbereitetes Turnier, Vincent war sogar in Berlin, um im Zuge des Kandidatenturniers ein Trainingslager mit dem ehemaligen Vizeweltmeister Alexei Shirov zu absolvieren. Angesprochen auf den Kapitän von Deutschland 1 Alexander Naumann „Unseren Trainer Alexander Naumann habe ich hier vor

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Die FIDE-Wahlen und der Kampf gegen Korruption

Peter Doggers – Drei Wochen nach Bekanntwerden der drei Kandidaten für die FIDE-Präsidentschaftswahlen scheint das Schlüsselwort für einige der Kandidaten “Korruption” zu sein. Ein Antikorruptionskomitee wurde gegründet, und Makropoulos-Ticketmitglieder haben Dvorkovich der Bestechung beschuldigt. Antikorruptionsausschuss Bei der Präsidiumssitzung im zweiten Quartal 2018, die letzte Woche in Bukarest, Rumänien, stattfand, richtete die FIDE ein brandneues Wahlintegritätskomitee ein. Der Ausschuss wird Fälle mutmaßlicher Korruption untersuchen und den zuständigen Behörden entsprechende Maßnahmen vorschlagen. Wie auf der FIDE-Website erwähnt, wurde die neue Kommission ins Leben gerufen, weil “der Wahlprozess nicht nur fair sein muss, sondern auch als fair angesehen werden muss”. Es sagt weiter: Keine Föderationspräsidenten, Delegierte oder FIDE-Funktionäre eines

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7. INTERNATIONALES ST. PAULI SCHACH-OPEN 14. bis 22.7.2018

Alles begann vor acht Jahren als  die Schachabteilung, zum Anlass des 100-jährigen Bestehens des FC St Pauli von 1910 e.V. entschlossen hat, das 1. Internationale Schachopen durchzuführen. Es wurden keine Mühen gescheut und alle erreichbaren Hebel in Bewegung gesetzt. Viele ehrenamtliche Helfer und Spender haben dabei das Vorhaben unterstützt. Dass es sich gelohnt hat, haben die vielen neuen Kontakte der vergangenen Jahre und auch die anhaltend hohen Teilnehmerzahlen gezeigt. Das wurde zum Anlass genommen weiter zu machen! Für die siebte Auflage haben sich bisher 227 Teilnehmer vorangemeldet, unter anderem 21 Titelträger. Mit GM Bartosz Socko (POL, Elo 2588) und IM

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Staatsmeisterschaften in Wien starten morgen

Eine Woche lang werden ab 20. Juli im Europahaus Wien im Rahmen der Staatsmeisterschaft 2018 Österreichs beste Schachspieler ermittelt. Von den Teilnehmern wird an den zehn Turniertagen einiges an ment aler Stärke und Kondition abverlangt. Denn die Top-Schachspieler werden gleich in drei Kategorien ermittelt: Standard-, Schnell- und Blitz-Schach, jeweils Frauen und Herren. Angeführt wird das Feld von Österreichs Nummer 1, Großmeister Markus Ragger, der im Schnell- und Blitz-Schach antreten wird. Ebenfalls dabei sind Österreichs frischgebackene neue Schach-Großmeister Andreas Diermair und Valentin Dragnev – sie bekamen den Großmeister-Titel als erst fünfter bzw. sechster gebürtiger Österreicher vor wenigen Tagen vom internationalen Schach-Weltverband

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Vincent Keymer und das kleine Grünfeld-Einmaleins

Das Flagschiff der deutschen Delegation bei der Jugend-Mannschafts-Europameisterschaft U 12 und U 18 geriet gleich zu Beginn in schwere See. Als nomineller Favorit war der Deutschland-Vierer um Roven Vogel und Vincent Keymer in der U-18-Konkurrenz ins Rennen gegangen. Aber nur weil in den ersten Runden Roven Vogel am Spitzenbrett seine schwächelnden Jungs durchs Turnier zog, kamen die Deutschen in die Nähe der Goldmedaille, sicherten sich sogar ein vorgezogenes Endspiel gegen Rumänien.   Als gegen Ende des Turniers mit Gold in Reichweite Vogels Matrosen in Fahrt kamen, hatte ihr Kapitän seine Munition verschossen. Die 1,5:2,5-Niederlage im entscheidenden Duell in der sechsten Runde sicherte den Rumänen den

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USA und Russland Sieger der WM 50+ 65+

Heute erreichte uns eine Mail aus Österreich mit der Anlage einer PDF-Datei über das Abschneiden der Senioren 50+ aus österreichischer Sicht. Gerne haben wir aus der PDF-Datei ein Heft gestaltet. Für die Mühen möchten wir uns ganz herzlich bei Mag. Michael Ernst (Mannschaftsführer Team Österreich) bedanken. Gestaltet wurde das Ganze von FM Adi Denk.  Nach Ende der letzten Partie ging alles sehr schnell: Wie angekündigt begann die Siegerehrung trotz umfangreicher Auswertung und Komplettumbau des Saales pünktlich um 16.15 Uhr. Nach rythmischer Einleitung durch Musiker der Banda Internationale, welche dann auch die Hymnen der Sieger intonierten, eröffnete Dr. Dirk Jordan die Siegerehrung.

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2. Schachtage im Breuningerland Ludwigsburg vom 25.-28.7.2018

Bereits über 29.400 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Werner Spec hat die Schirmherrschaft übernommen und wird zusammen mit Centermanager Jan Tangerding und den ersten Kindergruppen den Eröffnungszug am Mittwoch, den 25. Juli 2018 um 10.00 Uhr ausführen. Täglich wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als 10 Kindergruppen und Schulklassen aus Ludwigsburg und dem Umland werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10.00 bis 15.00 Uhr wird das Einkaufszentrum in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Nach der Einführung

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Den Deutschland-Vierer durchs Turnier gezogen

  Mit einem Sieg gegen Polen in der fünften Runde sicherten sich die deutschen Jungs bei der U-18-Mannschafts-EM in Bad Blankenburg ein vorgezogenes Endspiel um die Goldmedaille gegen Rumänien (das leider verloren ging). Bis dahin hatte Roven Vogel am Spitzenbrett seine gelegentlich wackelnden Kollegen durchs Turnier gezogen. Nach diesem feinen Sieg über die polnische Nummer eins standen für Roven 4,5 Punkte aus fünf Partien zu Buche. Roven Vogel (2.467) – Igor Janik (2.420) U18-Mannschafts-EM Bad Blankenburg, 16. Juli 2018, Slawisch (Tschebanenko)  1. c4 c6 2. d4 d5 3. Nf3 Nf6 4. Nc3 a6 Der gute, alte Tschebanenko-Slawe kommt mit dem guten,

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Rumänien ist Europameister!

Die Deutschen Fans hatten bis zuletzt gehofft, selbst beim Stand von 1,5 : 1,5 zwischen Deutschland 1 und Rumänien hätte in einer sehr verworrenen Stellung an Brett 3 noch alles passieren können. Doch am Ende gewannen die Rumänen verdient die Europameisterschaft 2018 im U18 Open in Bad Blankenburg. Dazu gratulieren wir herzlich! Die Runde ging spannend los, Vincent Keymer erarbeitete sich eine starke Stellung und verwertete diese scheinbar mühelos. Roven Vogel indes übersah eine sehr starke taktische Idee seines Gegners, die ihm einen Bauer kostete. Er kämpfte über viele viele Züge, schlussendlich musste er die Niederlage aber eingestehen. Raphael Lagunow

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Duda verteidigt nach Chaospartie Tabellenführung

Nach nur einem Sieg in den beiden Auftaktrunden durften sich die Zuschauer in der 3. Runde gleich über drei entschiedene Partien freuen. Jan-Krzysztof Duda (Foto) bleibt der Mann der Stunde beim Sparkassen Chess-Meeting. Er setzte sich im Duell gegen seinen Landsmann Radoslaw Wojtaszek durch und liegt mit 2,5 Punkten an der Spitze. Mit 2,0 Punkten folgen Ian Nepomniachtchi und Vladislav Kovalev. Nepomniachtchi siegte im Eiltempo gegen Liviu-Dieter Nisipeanu, während Kovalev nach fast sieben Stunden Anish Giri bezwang. Die vierte Partie des Tages zwischen Wladimir Kramnik und Georg Meier endete remis.   Nach dem ersten Ruhetag standen beim Spakassen Chess-Meeting die

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Vom Handy am Fuß und anderen Betrugsversuchen

Bisher gab es bei den diesjährigen Sparkassen Open keine Probleme, aber die Schiedsrichter bleiben wachsam: Genau wie fast jede andere Sportart bleibt auch Schach nicht von Betrugsversuchen verschont. Vor allem E-Doping kann ein Problem werden, erklärt Schiedsrichter Steffan Uhlenbrock. Die heutigen Kommunikationsmittel und die Rechenleistung aktueller PCs bilden für manche Spieler eine Versuchung, der sie nicht widerstehen können: E-Doping. Ein großes Problem sind Handy und Co. „Der ‚Klassiker‘ ist das Handy zur Zugübermittlung, etwa auf der Toilette“, so Schiedsrichter Steffan Uhlenbrock. „Die Stellung im Spiel wird eingegeben und das übermittelte Wissen am Brett eingesetzt.“ Der Anreiz zum Betrug ist hoch.

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Wird das Schachteam der Renn- und Schachstadt Hockenheim Deutscher Meister 2019?

Von Dieter Auer Neben Seriensieger OSG Baden-Baden, dem Deutschen Meister 2016 SG Solingen, SV Werder Bremen und Aufsteiger SK Viernheim zählt das Rennstadtteam aus Hockenheim zu den Mitfavoriten in der neuen Saison 2018/2019. Untermauert wird diese Aussage durch drei dritte Plätze und der Vizemeisterschaft des Jahres 2017 seit dem Aufstieg in die 1.Schachbundesliga 2011. Dem Management der Schachvereinigung 1930 Hockenheim ist es zuletzt gelungen, den Kader der neuen Saison so zu verstärken, dass ein Angriff auf den Titel durchaus als neues Ziel ausgegeben werden kann. Immerhin war man in der letzten Saison in der Lage, Tabellenführer SG Solingen vom Thron

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EUROPÄISCHE SCHULSCHACHMEISTERSCHAFTEN IN KRAKOW

Drei junge Spieler vertraten die deutschen Farben bei der Europäischen Schulschachmeisterschaften vom 29. Juni bis 8. Juli in Krakow (Polen). Philipp Klaskavom Düsseldorfer Schachverein 1854 und Vinzenz Schilay vom SK Neumarkt gingen in der Altersklasse U9 an den Start. Philipp startete mit 4,5 aus 6 sehr vielversprechend. Nach der Niederlage in Runde 7 gegen den späteren Sieger ging dann leider nichts mehr und er beendete das Turnier mit 4,5 Punkten aus 9 Runden. Vinzenz sammelte wertvolle Turniererfahrung und kämpfte sich nach drei unglücklichen Niederlagen ins Turnier und kam im Schlussspurt mit 4 aus 9 noch zu einer guten Punkteausbeute. Lorenz Schilay, wie sein jüngerer

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