89. DEUTSCHE SCHACHMEISTERSCHAFT IM AUGUST

22 Spieler konnte Bundesturnierdirektor Ralph Alt nach dem Ablauf der Meldefrist für die Landesspielleiter zur 89. Deutschen Schachmeisterschaft einladen. Bis zum 1. Mai haben die eingeladenen Spieler Zeit für die Zu- oder Absage. Die Meisterschaft wird vom 2. bis 12. August 2018 in Dresden stattfinden. Für die beiden Erstplatzierten des Turniers wird es heuer einen besonderen Preis geben: Zwei Qualifikationsplätze für den Meisterschaftsgipfel im April/Mai 2019 in Radebeul, ein neunrundiges Rundenturnier, das die gleichzeitig stattfindenden Deutschen Schachmeisterschaften, Blitzmeisterschaften sowie die Pokalmeisterschaftbegleiten wird. Bisher eingeladen sind der Meister des Vorjahres GM Liviu Dieter Nisipeanu, der Pokalsieger IM Hagen Poetsch, DSAM-Gesamtsieger FM Derek Gaede sowie die Vorberechtigten der Landesverbände Adrian Gschnitzer, David Färber, Eduard Miller, FM Reiner Heimrath, GM

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FIDE: 27 neue Großmeister von der Minsker Präsidiumskommission genehmigt

Die Schachgemeinschaft wurde um 27 Großmeister erweitert, nachdem das Präsidium des 1. Quartals ihre Titel in Minsk genehmigt hatte. Die neuen Großmeister kommen aus Armenien, Brasilien, Kanada, Tschechien, Spanien, Frankreich, Georgien, Deutschland, Ungarn, Indien, Iran, Island, Peru, Russland, der Slowakei, den USA und Aserbaidschan. Der Vorstand genehmigte auch 48 Internationale Meister, 2 Frauen Großmeister und 7 Frauen Internationale Meister. Mehr: FIDE PB bittet Ilyumzhinov zum Rücktritt / Makropoulos Kandidat für FIDE Präsident 2018 Großmeister vom Präsidium in Minsk genehmigt Hakobyan, Aram ARM Supi, Luis Paulo BRA Hambleton, Aman CAN Nguyen, Thai Dai Van CZE Simacek, Pavel CZE Fernandez Romero, Ernesto ESP Santos Latasa, Jaime

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Diese Veranstaltung ist echte Werbung für Schach!

Lieber Markus, als Präsident des Schachbundesliga e.V. hast Du mit großem Engagement dazu beigetragen, dass die diesjährige Endrunde vom 28. April bis zum 1. Mai 2018 wieder in der deutschen Hauptstadt ausgetragen werden kann. Ist eine solche Entscheidung ein „Selbstläufer“ gewesen oder waren hier Widerstände zu überwinden? Markus Schäfer: Ein Lob für herausragendes Engagement hat vor allem der ausrichtende Verein verdient, also die Schachfreunde Berlin 1903 e.V.. Die Endrunde 2017 in Berlin hat großen Anklang gefunden, und die Vereine der 1. Schach-Bundesliga haben die Neuauflage in 2018 sehr begrüßt. Die 16 Vereine sind im Schachbundesliga e.V. organisiert, der unter anderem

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Fabiano Caruana gewinnt GRENKE Chess Classic 2018

Fabiano Caruana gewinnt die GRENKE Chess Classic 2018 in großem Stil. Der 25-jährige Italo-Amerikaner siegte im Spitzenduell der letzten Runde gegen Nikita Vitiugov und beendete das Turnier mit einem ganzen Punkt Vorsprung auf Magnus Carlsen, der gegen Viswanathan Anand remisierte. Auch die restlichen Partien endeten Unentschieden. Levon Aronian und Matthias Blübaum teilten sich nach einer eröffnungstheoretischen Diskussion den Punkt. Zum Abschluss erkämpfte sich Georg Meier einen halben Zähler gegen Maxime Vachier-Lagrave. Hou Yifan stand vor ihrem ersten Sieg, musste sich aber gegen Arkadij Naiditsch mit einem Remis begnügen. Levon Aronian und Matthias Blübaum beendeten als erste Spieler die GRENKE Chess

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Österreich: Jenbach ist erstmals auch Blitzmeister

Das Finale der Bundesliga in der Blumenhalle in St. Veit an der Glan wurde gestern mit der Österreichischen Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach abgeschlossen. Nach spannenden neun Runden waren Jenbach, St. Veit und Maria Saal mit je 15 von 18 möglichen Punkten gemeinsam an der Spitze. Die Feinwertung bringt Jenbach in der Besetzung Nisipeanu, Volokitin, Wagner, Shengelia und Schlosser die Goldmedaille vor St. Veit (Bosiocic, Brkic, Kuljasevic, Rogic) und Maria Saal (Buhmann, Ragger, Predojevic, Halvax). Vierter wird mit zwei Punkten Rückstand SIR Royal Salzburg, dann folgen mit Respektabstand am fünften Platz überraschend die Grazer Schachfreunde als bester Zweitligist vor den Bundesligagrößen Hohenems

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Seite 64: SCHACH-Fragen [57] Interview mit Ilja Zaragatski

Der 32-jährige Hamburger Großmeister war das deutsche Kommentatorengesicht beim Kandidatenturnier in Berlin. Mit wechselnden Gästen erläuterte er dem Publikum vor Ort sowie den Online-Zuschauern auf der Webseite des Veranstalters World Chess das Geschehen auf den Brettern. Als Ilja sieben war, emigrierte seine Familie aus St. Petersburg – wo er noch ein Jahr Schachschule im Pionierpalast mitnahm – nach Deutschland. Sein erster Verein war hier der Rheydter SV. 2013 beendete er sein VWL-Studium in Köln, setzte dann jedoch ganz auf Schach. Weniger allerdings auf das Spielen selbst, aktiv ist Zaragatski heute fast nur noch in Mannschaftskämpfen, u. a. in der Bundesliga

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Ruhe vor dem Sturm

Nach etwas mehr als drei Stunden waren schon vier Partien der 8. Runde der GRENKE Chess Classic 2018 beendet. Fabiano Caruana ließ es gegen Levon Aronian ruhig angehen und verteidigte seine Tabellenführung. Das interessante Theorieduell zwischen Arkadij Naiditsch und Viswanathan Anand endete ungefähr zeitgleich unentschieden. Es folgte das Remis im Kellerduell zwischen Georg Meier und Hou Yifan, bevor Matthias Blübaum und Maxime Vachier-Lagrave . Magnus Carlsen kämpfte gegen Nikita Vitiugov fünf Stunden und 40 Minunten um den Sieg, doch der russische Großmeister erkämpfte sich einen halben Zähler. Beim Kandidatenturnier in Berlin gewann Fabiano Caruana beide Partien gegen Levon Aronian, doch

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Bundesliga: Jenbach souverän zum fünften Titelgewinn

Normen für Blohberger, Horvath, Schwabeneder In der Bundesliga feiert Jenbach mit drei weiteren Siegen beim Finale in St. Veit überlegen seinen fünften Titel. Die Tiroler können alle elf Begegnungen der Saison für sich entscheiden. Maria Saal sichert sich mit ebenfalls drei Siegen die Silbermedaille vor Hohenems. Die Medaillen waren bereits nach der 10. Runde vergeben. Titelverteidiger Feffernitz wird mit drei Punkten Rückstand auf Hohenems noch Vierter vor dem Trio St. Veit, Ottakring und Salzburg (alle 11). Wulkaproderdorf und Götzis schaffen den Klassenerhalt. Grieskirchen/Schallerbach, Absam und Pamhagen steigen ab. Felix Blohberger erspielt sich im Dress von Ottakring mit einer Performance von

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Fabiano Caruana übernimmt Führung bei der GRENKE Chess Classic

Die 7. Runde der GRENKE Chess Classic stand ganz im Zeichen der Schwarzspieler. Fabiano Caruana siegte als Nachziehender im Spitzenduell gegen Maxime Vachier-Lagrave und übernahm die Führung in der Tabelle. Magnus Carlsen gelang ebenfalls ein Schwarzsieg gegen Arkadij Naiditsch und liegt nur einen halben Punkt hinter Caruana genau wie Nikita Vitiugov, der gegen Levon Aronia remisierte. Georg Meier übte mit Schwarz enormen Druck gegen Viswanathan Anand aus, doch der Ex-Weltmeister rettete einen halben Punkt. Friedlich endete auch die Partie zwischen Hou Yifan und Matthias Blübaum. Fabiano Caruana hat seine starke Form vom Kandidatenturnier konserviert und steht nach dem Sieg gegen

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Nicht unberührbar

Von Stefan Löffler – Ein Selfie mit Fabiano Caruana oder ein Autogramm von Vishy Anand? Kein Problem beim Grenke Classic. Man kann die Schachgrößen einfach vor oder nach dem Spiel abzupassen. Nur Magnus Carlsen war bisher kaum zu erwischen. Bis in der Karlsruher Schwarzwaldhalle die Runden begannen, verbarg er sich hinter der Bühne, und hinterher ging er dort auch wieder ab. Wer ein Foto mit dem Weltmeister wollte, musste bei einem Fotografen anstehen. Der hatte eine Blue Box aufgebaut und montierte Carlsen im Computer dazu. Am Brett dagegen zeigt sich der Norweger nicht unberührbar. Gegen Georg Meier übertrieb er das

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Eine späte Erkenntnis

Nach dem Verlust seines Weltmeistertitels im Jahre 1921 nahm sich Lasker eine Auszeit, die er nutzte, um die hypermoderne Schachschule um Reti, Grünfeld usw. zu studieren. Erst 1923 kehrte er auf die Schachbühne zurück und gewann das stark besetzte Turnier von Mährisch-Ostrau.  Danach gelang dem Ex-Weltmeister noch einmal ein großes Turnier, 1924 in New York, wo er nicht nur die gesamte Schachelite bezwang und zudem am Ende mit 1,5 Punkten Vorsprung vor dem amtierenden Weltmeister Capablanca mit 16 von 20 möglichen Punkten gewann. Beeindruckend die Kampfpartie aus der 6. Runde gegen Edward Lasker, in der beide Kontrahenten sich nichts schenkten. Kein

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Matthias Blübaum schlägt Ex-Weltmeister bei der GRENKE Chess Classic

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein deutscher Großmeister einen Weltmeister schlägt. Dieses Kunststück gelang Matthias Blübaum in der 6. Runde nach einem Blackout von Viswanathan Anand. Einen groben Fehler von Georg Meier nutzte auch Arkadij Naiditsch zum Sieg. Die Duelle an der Spitze endeten remis. Nikita Vitiugov teilte sich den Punkt mit Maxime Vachier-Lagrave genau wie Magnus Carlsen mit Levon Aronian. Hou Yifan stand kurz vor einem Sieg gegen Fabiano Caruana, doch der amerikanische Großmeister rettete sich mit Glück und Geschick. In der 6. Runde beehrte der Vorstand des Sponsors GRENKE AG das LA8. Die Vorstandsvorsitzende, Antje Leminsky,

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Großes Bundesliga-Finale in St. Veit

  In St. Veit an der Glan steigt dieses Wochenende ein großes Bundesliga Finale mit der 1. Bundesliga, der Frauenbundesliga, der 2. Bundesliga Mitte und den österreichischen Blitzmeisterschaften für Mannschaften. Den Auftakt macht heute die 1. Bundesliga mit ihrer neunten Runde. Drei Runden vor Schluss führt Jenbach überlegen mit 16 Punkten vor Maria Saal (13), Hohenems (12) und Ottakring (11). Diese vier Mannschaften werden die Medaillen unter sich ausmachen. Gold wird sich Jenbach mit einem Restprogramm gegen Götzis, Absam und Royal Salzburg wohl nicht mehr nehmen lassen. Der Schlager der heutigen Runde ist daher der Kampf um Silber zwischen Hohenems

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Georg Meier verpasst Sieg gegen den Weltmeister

In der 5. Runde der GRENKE Chess Classic endeten alle Partien trotz großem Kampf Unentschieden, wodurch Fabiano Caruana, Maxime Vachier-Lagrave und Nikita Vitiugov an der Spitze bleiben. Eine große Siegchance verpasste Georg Meier gegen Magnus Carlsen, der den Bogen überspannte. Arkadij Naiditsch spielte eine schöne Angriffspartie gegen Matthias Blübaum, gab den Gewinn aber aus der Hand. Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian teilten sich schon nach zwei Stunden den Punkt. Bei Hou Yifan und Nikita Vitiugov wurde das Gleichgewicht nie ernsthaft gestört genau wie bei Viswanathan Anand und Fabiano Caruana. Die Partie zwischen Levon Aronian und Maxime Vachier-Lagrave endete schon nach

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Erstes Interview von Elisabeth Paehtz nach dem Gewinn der Europameisterschaft

Zitat: Ich würde mir ein klassisches und ein Rapid-Rundenturnier mit den Top 10 Spielerinnen der Welt (ausgenommen Hou Yifan, die Frauenturniere derzeit meidet) und mir in Deutschland wünschen. Einfach nur um zu sehen, wie gut ich mich unter den Top 10 halten kann oder wie stark sich die Top 10 von den Top 25 wirklich abheben. Von Franz Jittenmeier und Großmeister Gerald Hertneck Die deutsche Spitzenspielerin Elisabeth Paehtz eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg, wobei ihr besonders die Frauenturniere zu liegen scheinen. Im Oktober erzielte sie bei der Europäischen Mannschaftsmeisterschaft der Frauen auf Kreta am ersten Brett 7 Punkte aus

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Fabiano Caruana Sieger des Tages

Die 4. Runde der GRENKE Chess Classic sah nur einen Sieger. Fabiano Caruana durchbrach die Verteidigung von Arkadij Naiditsch und führt das Turnier mit Maxime Vachier-Lagrave und Nikita Vitiugov an. Magnus Carlsen versuchte gegen Vachier-Lagrave sich in einem Endspiel durchzusetzen, doch der französische Großmeister hielt problemlos den halben Punkt fest. Vitiugov ging gegen Viswanathan Anand kein Risiko ein und teilte sich mit dem Ex-Weltmeister den Zähler. Hou Yifan zeigte sich sehr gut vorbereitet gegen Levon Aronian und verdiente sich ihr Schwarzremis. Letzendlich teilten sich Matthias Blübaum und Georg Meier nach ausgeglichenem Verlauf ebenfalls den Punkt. Nach drei Stunden endete der

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Harter Montag für die Weißspieler

Nach dem harten Sonntag für die Schwarzspieler mussten am Tag danach die Weißspieler zittern, um am Ende zumindest drei Remis zu erzielen. Maxime Vachier-Lagrave gewann gegen Hou Yifan und holte Nikita Vitiugov, der gegen Arkadij Naiditsch remisierte, an der Spitze ein. Ein Sieg gelang auch Fabiano Caruana, der Georg Meier niederrang. Magnus Carlsen versuchte mit Schwarz alles gegen Matthias Blübaum, musste sich aber mit dem halben Punkt begnügen. Deutlich früher endete die Partie zwischen Viswanathan Anand und Levon Aronian ebenfalls mit einem Remis. Der Andrang im Kongresszentrum Karlsruhe war vor der 3. Runde der GRENKE Chess Classic riesengroß. Die Großmeister

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ECU Newsletter Ausgabe März/2018 ist online

Der Newsletter März 2018 der Europäischen Schachunion ist online. Wie immer in ausgezeichneter Qualität, mit einem Rückblick und einer Vorschau auf kommende Schachereignisse. Abschlussbericht der Europäischen Einzelschachmeisterschaft 2018 Abschlussbericht der Europäischen ACP-Frauenschnell- und Blitzschachmeisterschaft 2018 Die wichtigsten Entscheidungen und Informationen der Sitzung des ECU Board finden in Batumi, Georgia Abschlussbericht des FIDE Kandidatenturniers Abschlussbericht der GAMMA Reykjavik Open 2018 und 1. European Fischer Random Cup Vorschau und Reglement des Sommer-Schachcamps in Maribor, Slowenien Vorschau und Reglement der European Youth Chess Championship 2018 Vorschau und Reglement des European School Individual Chess Cup 2018 Bevorstehende Veranstaltungen im April Interessante Fakten über Schach

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Landesjugend-Einzelmeisterschaft von Schleswig-Holstein

Bald geht’s wieder los nach Neumünster, aber vorher gibt es hier noch einen Vorbericht über die potenziell kommenden Medaillengewinner und Qualifikanten zur Deutschen JugendEinzelMeisterschaft. In der U10 steht der Lübecker Justus Sommer an der Spitze der Setzliste, der schon im Vorjahr 2. der U10 wurde. Sein Vorsprung vor der letztjährigen U10-Landesmeisterin Katerina Bräutigam und ihrem jüngeren Bruder Alexander aus Rendsburg und Jacob Tingshen Guo von TuRa Harksheide ist aber sehr gering, sodass hier ein spannender Kampf um Platz 1 zu erwarten sein wird. Katerinas größte Konkurrentin um den Landesmeisterinnentitel in der U10 ist Lisa Sickmann (Lübecker SV), die auch die

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Der Mann, der Dr. Schiwago war

Pflegers Schach med. Des öfteren berichtete ich schon, dass das Büchlein „Der Arzt im Schachspiel“, welches auf den mittelalterlichen Mönch Jakob von Cessolis zurückgeht, bei den Ärzteturnieren am Buchstand von Manfred und Monika Mädler ein notorischer Ladenhüter ist. Da hilft ihm auch nichts, dass das „Buch der Sitten der Menschen und der Pflichten der Vornehmen und Niederen, vom Schachspiel abgeleitet“ (Liber de moribus hominum et officilis nobilium ac popularium super ludo scaccorum) das am weitesten verbreitete Buch des Spätmittelalters nach der Bibel war. Dies konnte den promovierten Chemiker Dr. Michael Negele, der für uns freilich vor allem ein hervorragender Schachhistoriker

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