Elisabeth Pähtz führt auch bei der Deutschen Blitzmeisterschaft!

Klaus Steffan – Mit dem Mädchen Grand Prix hat die deutsche Schachjugend eine tolles Format geschaffen, um talentierte Mädchen ans Brett zu bringen und ihnen zu zeigen, wie Schach in hochwertiger Atmosphäre funktionieren kann. In seiner Eröffnungsrede bedankte sich Thomas Pähtz bei der Deutschen Schachjugend, vertreten durch Jörg Schulz und Hanna-Marie Klek, für die Vergabe des Turniers nach Erfurt zum Erfurter Frauenschachfestivals. Der Dank der DSJ an diee Organisatoren des Erfurter Frauenschachfestivals in Form der Rede von Jörg Schulz, war ebenso groß. Eine gute Kooperation die so oder in ähnlicher Form hoffentlich viele Nachahmer finden wird. Die Mädchen legten um

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Jung trifft Jung-Geblieben

Mädchen Grand Prix und Deutsche Blitzmeisterschaft der Frauen – 2 Highlights zum Abschluss des 2. Erfurter Frauenschachfestivals. Am letzten Wochenende des Erfurter Frauenschachfestivals finden 2 Veranstaltungen im Radisson Blu Hotel Erfurt statt. Zum Einen startet die Deutsche Blitzmeisterschaft der Frauen 2017 mit den Stars der Deutschen Frauenschachszene. Zum Anderen beginnt ein sehr wichtiges Turnier zur Förderung des Nachwuchses. Das Finale des Mädchen Grand Prix zieht aus Lüneburg, wo es 2016 über die Bühne ging, nach Erfurt. Hierzu mussten sich die 23 teilnehmenden Mädchen in Qualifikationsturnieren im Verlaufe des letzten Jahres ihre Teilnahmeberechtigung erspielen. Der Zeitmodus ist 60 Minuten für die

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Eine nachahmenswerte Idee bei heißem Wetter

Zur Info: Im Juli 2005 wurde das neue Sport- und Freizeitbad SILVANA in Schweinfurt eröffnet. Am 23. Juli 2005 richteten die Schachfreunde gleich ihr erstes Schachturnier dort aus; die Schweinfurter tragen seitdem dort samstags ihre offiziellen Stadtmeisterschaft im Blitzschach aus. Seit 2006 ermitteln dort im Vorfeld freitags die Kinder- und Jugendlichen ihren jeweiligen Stadtmeister aus. Seit 2013 nutzt der Schachklub auch die angrenzenden Grillplätze und jeder erhält Bratwürstchen im Brötchen. Seit 2015 macht das SILVANA jährlich sonntags im Juli einen FunDay mit viel Programm. Seit 2016 beteiligt sich auch der Schachklub daran. In diesem Jahr erstmals mit vier gebastelten Schachbrettern

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Ein Pragmatiker gewinnt in Leuven

Das Blitzturnier in Leuven hatte ich live kaum mitbekommen: Samstag war ich bei der NL-Meisterschaft in Amsterdam, Sonntag neben anderen Dingen mit dem Reisebericht darüber beschäftigt. Und auch live schaute ich – aus dem Wohnzimmer via Internet – vor allem nach Amsterdam. Die Schlussrunde der NL-Meisterschaft war dramatisch genug, das Niveau dabei vielleicht (da mit klassischer Bedenkzeit gespielt wurde) teilweise höher als bei der Weltelite in Leuven. Da die Entscheidung dann nach Stichkämpfen fiel, konnte man (jedenfalls bei den Damen) auch noch über Blitz-Kuriositäten staunen oder schaudern. Hoppla, das ist Thema eines anderen Artikels – was geschah gleichzeitig in Leuven?

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Vorschau zu Leuven – eher kurz und knapp

Nach Paris kommt bei der Chess Tour Leuven – ab morgen, die Spieler sind wohl bereits vor Ort, vielleicht bis auf Nepomniachtchi der gestern noch in Khanty-Mansiysk spielte und ab da eine relativ weite Anreise hat. Das Format ist dasselbe – neun Runden Schnellschach an drei Tagen, dann achtzehn Blitzpartien an zwei Tagen, jeweils mit “delay” statt Inkrement. Die Teilnehmer sind, im Gegensatz zu 2016, nur zu 30% identisch. Damals bekam Carlsen für beide Turnier eine/die einzige wildcard, einziger Unterschied: Anand fehlte aufgrund anderer Verpflichtungen in Paris und Fressinet durfte daher mitspielen. Nun die Leuven-Teilnehmer, wieder alphabetisch sortiert: Anand, Aronian,

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Carlsen gewinnt, Vachier-Lagrave beeindruckend

Bei der Chess Tour in Paris stand Carlsen “bereits als Sieger fest”, dann kam Vachier-Lagrave und überholte ihn, dann brauchte Carlsen Dusel bzw. gegnerische Hilfe um einen Stichkampf zu erreichen, dann gewann er den fälligen Stichkampf. Das Titelbild gebe ich beiden, u.a. da Preisgeld (allerdings nicht Tourpunkte) gleichmässig geteilt wurde. Alle Fotos (bis auf eines) von Lennart Ootes, ab Turnierseite über Flickr. Aus diversen Gründen hätte ich es MVL eher gegönnt, aber Carlsen-Fans – jedenfalls die Livekommentatoren der Chess Tour – betrachten Carlsens Turniersieg nach Stichkampf als total verdient. Meine Gründe sind, abgesehen von bei mir fehlendem Carlsen-Hype: 1) Ich

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Florian Mesaros ist Doppel-Europameister in Budva

Blohberger holt zweite Medaille im Blitzschach Florian Mesaros krönt sich nach seinem Sieg im Schnellschach in Budva auch noch mit dem Titel im Blitzschachbewerb U18. Insgesamt ist es für Mesaros gemeinsam mit dem Schnellschachtitel 2015 und jenem mit dem Team im Vorjahr bereits sein vierter EM-Titel. In Budva war Mesaros “nur” die Nummer 6 der Startrangliste, umso höher sind seine Titel einzuschätzen. Den Europameistertitel im Blitzschach gewinnt er nervenstark mit zwei Siegen in den Schlussrunden dank besserer Zweitwertung vor dem Slowenen Vid Dobrovoljc und Felix Blohberger. Der Elofavorit Leon Livaic (2474) aus Kroatien folgt mit einem halben Punkt Rückstand am

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Chess Tour in Paris, dann Leuven

Zur Erinnerung: Letztes Jahr hatte die Chess Tour nach dem Ausstieg von Norway Chess ein Problem – zwei Turniere mit klassischer Bedenkzeit sind etwas wenig für eine “Tour”. Damals wurden dann kurzfristig zwei Schnell- und Blitzturniere aus dem Boden gestampft – in Paris von Freunden von Vachier-Lagrave der so die gesamte Tour mitspielen durfte, im belgischen Leuven offenbar von einem Kumpel von Kasparov der so zur Rettung von dessen Chess Tour Projekt beitrug. Da Paris und Leuven nur gut 300km voneinander entfernt sind, kann man die Turniere direkt nacheinander ausrichten. Da es allen – Chess Tour und lokalen Geldgebern –

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Sechstligist Bad Emstal / Wolfenhagen dominert

Der Sechstligist Bad Emstal / Wolfhagen konnte seinen Titel bei den Deutschen Blitzmannschaftsmeisterschaften in Herford verteidigen. Das Team um die Großmeister Alexander Zubov, Sergei Rublevky und Pavel Maletin sowie den jungen Internationalen Meister Danylo Shkuran gewann den Titel ungeschlagen vor dem Bundesligisten SG Solingen. Nur zwei Unentschieden in 25 Runden gibt das siegreiche Team ab. Und auch alle Einzelwertungspreise an den ersten vier Brettern gehen an das Team. Der Bad Emstaler / Wolfenhagener Mannschaftführers Josef Resch ist zufrieden: „Die Deutschen Teamblitzmeisterschaften und die Pokalturnier haben bei uns einen hohen Stellenwert. Das sind die einzigen Turniere, bei denen wir für Furore

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Deutsche Blitz Mannschaftmeisterschaft in Herford

Text: Axel Fritz – Die Deutschen Blitz Mannschaftsmeisterschaften 2017 werden am Samstag, den 10.6. im Herforder Kreishaus ausgetragen. Blitzschach ist die schnellste Disziplin der Denksportart. Während sich im „klassischen“ Schach die Spieler bis zu sechs, sieben Stunden duellieren, sind es beim „Blitzen“ jeweils nur drei bis fünf Minuten pro Spieler und Partie. Das ist nicht viel Zeit um die gegnerischen Pläne zu entdecken, die wichtigsten Strukturen der Stellung zu verstehen oder Durchzurechnen, ob die geplante Zugfolge auch taktisch funktioniert. Dennoch: es bleiben den Speilern nur Sekunden für die Entscheidung. In den entscheidenden Phase werden die Figuren mitunter in Zehntelsekundentakt über

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4 Qualifikanten für die Speedschachmeisterschaft gesucht!

Peter Doggers – Willst Du dein Glück versuchen und dich vielleicht für eine Partie Magnus Carlsen (oder einen anderen Super-Großmeister) qualifizieren? Diesen Monat hast Du die Chance dazu! Im April findet nicht nur eines, sondern gleich 4 Titled Tuesday Turniere statt. Diese Blitzturniere fundieren als Qualifikationsturniere für die Chess.com Speed Schach Meisterschaft 2017. Ja, das stimmt wirklich. Im April gibts nicht nur ein Titled Tuesday Turnier, sondern gleich vier in Folge. Und der Gewinner eines jeden Turniers hat nicht nur das Turnier gewonnen, sondern sich gleichzeitig für die Speedschach Meisterschaft 2017 qualifiziert. NÄCHSTES TITLED TUESDAY TURNIER: 4 April, 22.00 Uhr.

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Shirov und Onischuk Sieger beim lettischen Tal Memorial

Das wird ein etwas ungewöhnlicher Bericht zu den “kleinen” Tal Memorials im Blitz- und Schnellschach: kaum Fotos (da nicht verfügbar), und auch kaum etwas zu den Partien – im Blitzschach ebenfalls nicht verfügbar, im Schnellschach passierte zu viel um es zu würdigen, also mache ich es nur ansatzweise. Lettland ehrte seinen bekanntesten Spieler Mikhail Tal mit Blitz- und Schnellschach – beide Turniere stark aber nicht überragend besetzt. Zunächst die Ergebnisse: Blitz: GM Shirov 9.5/11, GMs Kovalenko, Fridman, Jumabayev, Aleksandrov, IM Kollars 8.5, IM Meskovs, GM Laznicka, GM Ladva, GM Gleizerov, Bogdanov 8, usw. . Vorne also ein Lette (ethnischer Russe)

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Aeroflot Blitz: Korobov gewinnt, Bindrich 14., Karjakin auf Platz 33

Zur Nachspeise des Aeroflot Opens eher kurz und knapp, zumal Partien offenbar nicht verfügbar sind. Anschliessend gab es noch ein Blitzturnier, offiziell “Cup of the Companies ‘Region’ Moscow 2016”, mit immerhin insgesamt 20.000 Euro Preisgeld, davon 5.000 Euro für den Sieger. Gespielt wurden neun Doppelrunden (Mini-Matches), also achtzehn Partien. Dabei natürlich vor allem Teilnehmer des vorangegangenen Opens, jedenfalls einer ist extra angereist und hat das vielleicht bereut – obwohl die Anreise vermutlich per U-Bahn nicht allzu zeitraubend und teuer war. Ich gehe auch davon aus, dass er keine 300 Euro Startgeld bezahlen musste (für Teilnehmer des Opens war es kostenlos)

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Das lettische Tal Memorial

Ob Russland dieses Jahr wieder ein Superturnier Tal Memorial hat, wird sich zeigen; Lettland ehrt am Wochenende (Freitag bis Sonntag) seinen bekanntesten Schachspieler mit Blitz- und Schnellschach. Bestehende Turniere in Jurmala bekommen offenbar einen neuen Namen – aus Petrov Memorial wurde Tal Memorial. Der Schachticker hatte bereits 2016 und 2015 über Jurmala berichtet – damals waren die Turniere etwas prominenter besetzt: 2016 z.B. Ivanchuk, 2015 neben Chucky auch Karjakin, Gelfand und Mamedyarov. Dieses Jahr doch einige bekannte Namen, nicht unbedingt die ersten der Setzlisten nach Blitz- und Schnellschachelo. Am international bekanntesten wohl Alexei Shirov, in Lettland quasi Nachfolger von Mikhail

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9th Batavia Chess Tournament

Die 9. Auflage des Batavia Turniers hat bereits begonnen! Gestern gab es einen schönen Abend mit der offiziellen Eröffnung des Turniers und einem spektakulären Blitzereignis. Wie sich herausstellte, enthält das diesjährige Blitzturnier mehrere Blitz-Experten. Viele Schach-Fans waren froh zu sehen, dass Eric Lobron immer noch seine alte Schachstärke zu haben scheint. Der sehr erfahrene Großmeister aus Deutschland spielte seit 15 Jahren kein offizielles Turnier, aber letzte Nacht dominierte er das Feld mit einem 6 aus 6 Start. Nur in den letzten Runden gelang es Alexander Fier, die Führung zu übernehmen und das Blitz-Event zu gewinnen. Thomas Beerdsen hatte auch eine

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Bildergalerien aus Katar (WMs im Schnell- und Blitzschach)

Ausserdem unten im Artikel auch Elo-Zahlenspielereien, womöglich relevant für die Chess Tour 2017. Bei Turnieren mit vielen Teilnehmern und daher vielen Fotos gibt es mitunter noch einen “Big pictorial report” Nachtisch, so auch diesmal. Alle Fotos wieder von Maria Emelianova/Turnierseite – wahllos ausgewählt oder auch nicht. Teilweise Spieler, die in den Turnieren auffielen – sei es schachlich, sei es auf eine andere Weise – obwohl nicht alle am Ende Medaillen bekamen. Einige haben auch nicht mitgespielt, die Herren auf dem Titelbild kenne ich nicht namentlich. Titelbild wird es, da als eines von wenigen im Hochformat und damit nicht Galerie-kompatibel. Wo

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WMs im Schnell- und Blitzschach: Ivanchuk, Anna Muzychuk, Karjakin, Anna Muzychuk

Vier Turniere in einem Artikel – das ist eine Menge. Die Damenturniere werde ich nur kurz besprechen, zum Ausgleich dafür bekommt Anna Muzychuk das Titelfoto – alle Fotos von der Turnierseite, Fotografin vor allem Maria Emelianova. Neben ihr bekam nur ein gewisser Magnus Carlsen zwei Medaillen, aber der wollte wohl was Muzychuk bekam: zwei goldene. Eine ungeschriebene Regel lautet generell: Tiebreaks bevorzugen immer Carlsen – aber keine Regel ohne Ausnahme, und vom gesamten Verlauf der offenen Turniere her “korrekt”, dass andere vorne lagen. Kurze Zusammenfassung der vier Turniere: Schnellschach “offen” – Spannung bis zum Schluss, vor der fünfzehnten und letzten

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Blitz WM 2016 in Doha (Katar)

Die FIDE führte Blitzschach-Weltmeisterschaften erst im Jahre 2006 ein. Seither werden sie jährlich oder wenigstens alle zwei Jahre ausgetragen. Amtierender Weltmeister ist Alexander Grischtschuk, der im Oktober 2015 in Berlin den Titel gewann. Dieses Jahr ist Doha, die Hauptstadt von Katar der Gastgeber. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann in Doha. Die Spielmöglickeiten sind vom Feinsten. Gespielt wird in einer Sporthalle, in der sonst große Hallensportveranstaltungen stattfinden. Wie man bei den Schnellschachmeisterschaften sehen konnte, brauchten die Frauen in dem streng islamischen Land keine Kopftücher tragen. Woran das liegt werden wir noch erfahren. Ein Hinweis auf die Frauen WM im nächsten

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FIDE World Rapid & Blitz Championships 2016

Die Fide Weltmeisterschaft 2016 im Schnellschach und Blitzen findet vom 25. Dezember (Anfahrt) bis zum 31. Dezember in Doha (Katar) statt. Die Schnellschachveranstaltung wird vom 26. bis 28.12. ausgetragen. Die Bedenkzeit beträgt 15 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug. Geblitzt wird vom 29. bis 30.12.. Hier beträgt die Bedenkzeit 3 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug. Geblitzt werden 21 Runden, während die Frauen nur 17 Runden Nlitzen. Im Schnellschach geht es über 15 Runden, Frauen nur 12. Der gesamte Preisfonds für das Open-Turnier beträgt $ 400.000 mit $ 40.000 für den Sieger jeder Meisterschaft und $ 80.000 für die Frauen-Meisterschaften

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EM im Schnell- und Blitzschach

“Traditionell” habe ich das/diese Turniere zumindest teilweise live verfolgt und hinterher darüber berichtet. Diesmal habe ich, wenn überhaupt, nur Zwischenstände mal mitbekommen und muss hinterher rekonstruieren, wer warum jeweils Gold, Silber und Bronze bekam – ausserdem auch ein bisschen was zu anderen Plätzen, deutschen Teilnehmern und Siegern in anderen Kategorien. Das Titelfoto – alle Fotos von Oleg Hartsenko via die Turnierseite – zeigt die Sieger im Blitzturnier: links Mamedov (Silber), Mitte Andreikin (Gold), rechts Zhigalko (Bronze). Die Endstände in beiden Turnieren hatte ich im letzten London-Beitrag bereits nebenbei erwähnt, aber hier gehört es natürlich dazu: EM im Schnellschach: Riazantsev und

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