OSG Baden-Baden ist Deutscher Meister 2018

Autor: Georgios Souleidis – Die OSG Baden-Baden gewann gegen die SG Solingen den Stichkampf um die Deutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft 2017/18 mit 4,5:3,5. Damit verteidigte Baden-Baden den Titel und gewann ihn zum zwölften Mal in den letzten 13 Jahren. Außerdem zog Baden-Baden in der ewigen Bestenliste mit der SG Solingen gleich. Vor dem Kampf im Kulturhaus LA8 gab es eine Schweigeminute zu Ehren von Herbert Scheidt, der nur einige Tage vor dem Stichkampf verstarb. Danach kamen die Fans insbesondere in den Genuß der Weltauswahl von Baden-Baden, die an jedem Brett mit Elo-Vorteil antrat. Sieben Spieler mit einer Elo-Zahl von über 2700 Punkten saßen auf

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STICHKAMPF UM DIE DEUTSCHE MEISTERSCHAFT HEUTE ab 15 UHR

Am 1. Mai sollte in Berlin bei der zentralen Endrunde eigentlich die Schachbundesligasaison 2017/18 enden. Doch am Ende waren zwei Mannschaften punktgleich und nach dem Regelwerk muss nun ein Stichkampf über den Meistertitel entscheiden. Nun haben sich die beiden dafür qualifizierten Vereine auf einen Termin geeinigt. Die OSG Baden-Baden und die SG Solingen werden am 24. Mai ab 15 Uhr im bekannten Kulturhaus LA 8 (Foto)  in Baden-Baden aufeinandertreffen. Aufgrund der besseren Brettpunktzahl aus den 15 regulären Wettkämpfen hat die OSG Heimrecht. Spielort des Stichkampfes: Kulturhaus LA 8, Lichtentaler Allee 8, 76530 Baden-Baden Jürgen Kohlstädt, Turnierleiter der Bundesliga, weist außerdem darauf hin, dass der SK Schwäbisch Hall verbindlich

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Eine Chronik der Bundesliga-Stichkämpfe

Seit der Einführung der eingleisigen Schachbundesliga im Jahr 1980 gab es erst drei Stichkämpfe um die deutsche Meisterschaft. Bevor am 24. Mai die Saison 2017/18 durch das Duell zwischen der OSG Baden-Baden und SG Solingen entschieden wird, gehen wir zurück in die Vergangenheit. Die Schachbundesliga, so wie wir sie jetzt alle kennen, existiert seit der Saison 1980/81, also seit 38 Jahren. Mangelnde Kontinuität kann man dem Deutschen Schachbund und später dem Schachbundesliga e.V. dementsprechend nicht vorwerfen. Zu Beginn der eingleisigen Schachbundesliga waren Solingen, damals Solinger SG 1868, und die SG Porz die dominierenden Mannschaften und beschlossen die Saison 1980/81 gleichauf

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Die Auf- und Absteiger der Saison 2017/18

Autor: Georgios Souleidis Am 15. Mai war Meldeschluss für alle Vereine der Schachbundesliga und den vier zweiten Ligen. Jetzt stehen die Vereine fest, die nach der Saison 2017/18 aus der SBL absteigen und aus den zweiten Ligen aufsteigen werden. Aus allen zweiten Ligen nimmt eine Mannschaft das Aufstiegsrecht in die Schachbundesliga wahr. Mit dem SC Viernheim (2. Bundesliga Süd) und der SG Turm Kiel (2. Bundesliga Nord) standen zwei Aufsteiger frühzeitig fest. Erfreulicherweise entschlossen sich auch aus den zwei weiteren Ligen Vereine, ihr Recht wahrzunehmen, in der Saison 2018/19 in der SBL zu spielen. Aus der 2. Bundesliga Ost steigt

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Rückzug Schwäbisch Hall: Der letzte Vorhang

Finale in Berlin als Schlusspunkt unter vier Jahre Erste Liga Der SK Schwäbisch Hall zieht seine Mannschaft aus der SBL zurück. Frank Zeller, einer der Spieler, blickt auf die letzten Runden in Berlin zurück und erläutert den Rückzug aus seiner Sicht. Von Frank Zeller Zentrale Endrunde in Berlin vor toller Kulisse – für jedes Bundesligateam wohl der Höhepunkt der Saison, auch für Schwäbisch Hall. Zugleich bedeutete diese für den Südverein auch einen wehmütiger Abschied von der großen Bühne der höchsten Deutschen Liga: kurz vor der Schlussrunde annoncierte die Vereinsführung die Abmeldung der 1. Mannschaft. Das kam überraschend, war indes hinsichtlich

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Gleichziehen

Von Stefan Löffler – Vier Tage randvolles Schachprogramm rund um die zentrale Endrunde der Schachbundesliga im Berliner Maritim-Hotel. Wie es war? Was das alles mit Gleichziehen zu tun hat? Und die Antworten auf elf weitere Fragen. Wie war es? Klasse. Unisono gab es Lob für die federführenden Schachfreunde Berlin, die Deutsche Schachjugend, die eine Vereinskonferenz organisierte, und die Emanuel-Lasker-Gesellschaft, die eine Vortragsreihe beisteuerte. Grenke, Sponsor der OSG Baden-Baden, und UKA, die Windkraftfirma hinter dem USV Dresden (und der deutschen Nationalmannschaft), haben maßgeblich zur Finanzierung beigetragen. So konnte das Wochenende mit einem hochrangig besetzten Blitzturnier beginnen, bevor es an die letzten drei Spieltage

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ZENTRALE BUNDESLIGA-ENDRUNDE WAR EIN VOLLER ERFOLG

Monatelange Vorbereitungen gingen der zentralen Schachbundesliga-Endrunde in Berlin voraus, um die Veranstaltung vom 28. April bis 1. Mai 2018 zu einem Erfolg zu machen. Und das wurde sie auch. Die gastgebenden Schachfreunde Berlin mit ihrem Vorsitzenden Jörg Schulz und Rainer Polzin, Lars Thiede, Lars Hein, Theodor Heinze, Martina Skogvall und vielen anderen fleißigen Helfern machten die vier Tage in der Hauptstadt zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Nur das i-Tüpfelchen fehlte am Ende – ein Siegerfoto von der Bundesliga-Saison 2017/18. Die OSG Baden-Baden und die SG Solingen blieben in allen ihren drei Begegnungen erfolgreich und sind in der Abschlußtabelle punktgleich. Nun wird ein Stichkampf, dessen Termin noch nicht feststeht, über

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Hockenheim auf Rang drei – Knappe Niederlage gegen Baden-Baden

Von Dieter Auer – Mit einer knappen Niederlage gegen Seriensieger Baden-Baden und zwei Siegen gegen Hofheim und-Speyer-Schwegenheim belegt man Rang drei in der Abschlusstabelle der 1.Schachbundesliga Hockenheim. Mit dem Titel „Deutscher Vize-Meister 2017“ im Gepäck trat Mannschaftsführer Blerim Kuci mit dem Rennstadtteam die Reise zum Finale nach Berlin an. Das Ambiente im Hotel MARITIM überzeugte alle anwesenden 16 Mannschaften und man erwartete spannende Kämpfe um die Meisterschaft, die Spitzenplätze und gegen den Abstieg. Erneut trat das Rennstadtteam mit einer Delegation von 40 Mann die Reise nach Berlin an. Darunter die Manager, Teamcaptain Kuci, Spieler,  Mitglieder und zahlreiche Schachfans. In der

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[Zugzwang] Der Moment, auf den wir gewartet haben

Liebe Schachfreunde von Zugzwang, die Bundesligaschlussrunde in Berlin war mal wieder ein Wechselbad der Gefühle – vor allem für die vom Abstieg bedrohten Mannschaften. Wir waren in der Hauptstadt vollständig angetreten – bis auf Christoph Eichler der wegen Erkrankung kurzfristig absagen musste. Das Ringen fing damit an, dass wir dem Hamburger Schachclub (HSK), der sich an diesem Wochenende in bestechend guter Form präsentierte, klar mit 2,5 zu 5,5 unterlagen. Hier die Einzelergebnisse: Kein einziger Sieg in der Endabrechnung – aber dafür drei Niederlagen. Besonders stark ärgerte sich Stefan Kindermann nach der Partie, der von Rasmus Svane in eine Eröffnungsfalle gelockt

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MSA ZUGZWANG RETTET SICH DURCH SIEG IM DERBY

FC Bayern hofft auf erneute Rückzüge aus der Schach-Bundesliga / Leon Mons ragt am Spitzenbrett heraus Von Hartmut Metz Selten hat sich eine Mannschaft so gefreut über eine Pleite gegen das Schlusslicht wie die Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang: Am letzten Bundesliga-Spieltag unterlag der Tabellen-14. zwar dem bis dahin sieglosen SK Norderstedt. Doch als es schon hoffnungslos 2:4 stand, zeichnete sich die Schlappe der SG Speyer-Schwegenheim gegen den Tabellendritten SV Hockenheim ab. Die Denkstrategen am Fuße der Formel-1-Strecke deklassierten den Außenseiter mit 6:2 – so dass MSA nur noch ein halber Zähler fehlte, um den Tabellen-13. dank der Brettpunkte zu überflügeln.

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Stichkampf um die Deutsche Meisterschaft

Die zentrale Endrunde in Berlin ist zu Ende, doch nicht die Saison. Die OSG Baden-Baden und die SG Solingen liegen nach 15 Runden punktgleich an der Spitze und das bedeutet, dass ein Stichkampf die deutsche Meisterschaft entscheiden wird. Im Abstiegskampf sind dagegen einige Fragen beantwortet, aber auch nicht alle, wie sie dem folgenden Beitrag entnehmen können. Die 15. Runde begann mit einer Ehrung. Dennis Wagner erhielt für seinen Sieg gegen Predrag Nikolic aus der Saison 2016/17 die Medaille für die beste Partie der Saison. Bei der Wahl gefiel den Lesern insbesondere das wunderschöne Turmmanöver von a2 nach h2, das den

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Die Münchner Schachakademie siegt im Abstiegskrimi

Am dritten Tag der zentralen Endrunde in Berlin stand die Jugend im Vordergrund. Neben den Kämpfen der SBL durfte die Jugendbundesliga Nord Ost ihre Kämpfe im gleichen Raum ausrichten. Das sorgte für ein schönes und nachahmenswertes Ambiente, das die jungen Spieler mit Sicherheit beflügelte. Nur wenige Kämpfe der Reisepartner versprachen vor Beginn der 14. Runde der SBL Spannung, denn viele Mannschaften traten mit einem B-Team an, um auch den Spielern aus dem hinteren Teil ihres Kaders Spielpraxis zu geben. In gleich sechs Kämpfen hatte eine Mannschaft an allen Brettern Elo-Vorteil. Fünf von ihnen gelang dementsprechend ein glatter Sieg. Zahlreiche Kantersiege

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Video-Impressionen von der zentralen Endrunde in Berlin

Die Jungs von E&R Solutions, die für die tollen Videos während der GRENKE-Turniere in Karlsruhe und Baden-Baden verantwortlich zeichnen, sind auch in Berlin dabei und haben schon einige Highlights gedreht, die wir im folgenden Beitrag präsentieren. Im Finale des Internationalen Blitzturniers aus Anlass des 150. Geburtstages von Emanuel Lasker siegte Evgeny Tomashevsky gegen Jorden van Foreest. Im folgenden Video sieht man die entscheidende Partie mit einem “Overlay”, so dass man sie wunderbar im Video nachvollziehen kann. Weiterlesen und weitere Videos auf der Bundesligaseite

Ein Schachfest in Berlin aber keine Party

Text: Stefan Löffler – Vor zehn Jahren fanden binnen sechs Wochen in Bonn die Schach-WM und in Dresden die Schacholympiade statt. Damals erwarteten viele, dass die beiden Spitzenveranstaltungen den Schachvereinen mehr Leben einhauchen. Mancher erhoffte sich einen Schachboom in Deutschland. Doch mehr als einige Wochen verstärkter medialer Aufmerksamkeit war nicht. Die Stagnation in den Verbänden und den meisten Vereinen ging weiter. Was nicht nur an der unprofessionellen Öffentlichkeitsarbeit lag sondern auch daran, dass die beiden Events nebeneinander herliefen, als hätten sie nichts miteinander zu tun. Das ist 2018 anders als 2008. Nach dem Kandidatenturnier im März und dem Grenke Classic

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Baden-Baden und Solingen im Gleichschritt

Das Duell um den Titel in der Schachbundesliga läuf weiter auf Augenhöhe. Die OSG Baden-Baden siegte im Spitzenkampf der 13. Runde gegen den SV Hockenheim mit 5:3, während die SG Solingen den SK Schwäbisch Hall mit 7,5:0,5 deklassierte. Im Abstiegskampf kamen der SV Hofheim, Hamburger SK und FC Bayern München zu wichtigen Siegen. In den drei weiteren Begegnungen setzten sich überraschend die Underdogs durch. Am zweiten Tag der zentralen Endrunde in Berlin herrschte ordenlich Andrang. Die Schachfans kamen, um insbesondere die Stars im Spitzenkampf zwischen der OSG Baden-Baden und dem SV Hockenheim zu sehen. Für den Titelverteidiger startete zum ersten

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BLITZSCHACHTURNIER DER SUPERLATIVE HEUTE IN BERLIN

Emanuel Lasker hätte es sich nicht nehmen lassen daran teilzunehmen, würde er noch leben. Aus Anlaß seines 150. Geburtstages in diesem Jahr wurde 2018 nicht nur zum Lasker-Jahr ernannt, sondern es gibt in Berlin in weniger als zwei Wochen auch ein superstark besetztes Blitzturnier ihm zu Ehren. Bereits bis heute haben sich 41 Großmeister und 24 Internationale Meister angemeldet, womit sich das Turnier – abgesehen von der Blitzschach-Weltmeisterschaft 2015 – zum wohl bestbesetzten Blitzschachturnier Deutschlands der letzten Jahrzehnte, wenn nicht sogar aller Zeiten mausert. Es stellt damit sogar die 1998 ausgetragene 1. Internationale Neuköllner Blitzmeisterschaft in den Schatten. Das Teilnehmerfeld umfasst

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Der Kampf um die Meisterschaft

Von IM Georgios Souleidis – Die OSG Baden-Baden und die SG Solingen kämpfen während der zentralen Endrunde in Berlin um die Meisterschaft. Mit welchen Chancen die Teams in die deutsche Hauptstadt reisen, erfahren sie im folgenden Beitrag. Baden-Baden und Solingen starten punktgleich vor den letzten drei Kämpfen in Berlin wie die folgende Tabelle zeigt. Sie zeigt auch das Restprogramm und das spricht für den amtierenden Meister von der Oos. Die OSG Baden-Baden startet als Favorit in das letzte Bundesliga-Wochenende der Saison 2017/18. Das liegt nicht nur an der Tatsache, dass sie das nominell beste Team der Liga stellen, sondern auch am Restprogramm.

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Einmalige Dramatik im Bundesliga-Keller

Von Hartmut Metz Diese dramatische Konstellation hat es in der Schach-Bundesliga im Abstiegskampf noch nie gegeben: In der zentralen Endrunde in Berlin treffen ausnahmslos alle vier Kellerkinder untereinander auf sich. Darunter befinden sich auch die beiden Münchner Klubs. Die Schachakademie Zugzwang (MSA) hält dabei mit 6:18 Punkten die besseren Karten in Händen als der FC Bayern (4:20). Als Absteiger steht bereits das Fahrstuhlteam SK Norderstedt (1:23) fest. Mit dem Hamburger SK (6:18) könnte wie im Fußball der Hamburger SV auch beim königlichen Spiel ein Bundesliga-Dino das Zeitliche segnen – doch anders als der HSV hat der HSK gute Chancen, den

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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Zum Finale der Schachbundesliga reist eine 40-köpfige Delegation der Schachvereinigung 1930 Hockenheim in die Landeshauptstadt Mit dem Titel Deutscher Vize-Meister 2017 im Reisegepäck und nach einer eher durchwachsenen Saison tritt das Rennstadtteam am kommenden Wochenende die Reise zu den Finalrunden 13, 14 und 15 nach Berlin an. Eine bessere Ausgangsposition vergab man sich bereits beim Heimspiel im Baden-Württemberg Center zu Saisonbeginn, als man gegen den vermutlichen Absteiger FC Bayern München eine knappe aber völlig unnötige Niederlage bezog. Nachdem Co-Manager Günter Auer bekannt gab, dass die Hockenheimer Delegation 40 Spieler, Mitglieder und Fans umfasst, reist man aber frohen Mutes in die

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Der Abstiegskampf

Von IM Georgios Souleidis – Sieben Mannschaften sind noch im Abstiegskampf der Saison 2017/18 verwickelt und wie der Zufall es so wollte, kommt es während der zentralen Endrunde in Berlin zu zahlreichen Duellen untereinander. Um welche Endspiele es sich handelt und wie die Chancen der Teams einzuschätzen sind, erfahren sie im folgenden Beitrag. Die folgende Kreuztabelle zeigt, welche Teams noch um den Klassenerhalt bangen müssen. Der SV Mülheim Nord hat offensichtlich die besten Chancen die Klasse zu halten. Einerseits sind drei Punkte Vorsprung auf Platz 13 ein gutes Polster, andererseits ist es sehr unwahrscheinlich, dass gleich drei Mannschaften es schaffen an Mülheim vorbeizuziehen. Außerdem

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