Niklas aus Godesberg mit schachlichem Husarenstück

Ein Abschlussbericht vom Deutschland-Cup Wernigerode 2015 von RALF MULDE   Der Deutschland-Cup wird stets in Wernigerode unter dem Brocken im Harz in sechs Runden ausgetragen; es ist also eins der wenigen Schachturniere, das eine gerade Rundenzahl im Schweizer System anbietet.   Niklas van der Valk (Foto) gelang das schachliche Husarenstück, in diesen sechs Runden in der „Meistergruppe“ [DWZ 2100 bis 2199] fünfeinhalb Punkte zu erzielen und das, man muss es voller Neid sagen, scheinbar mühelos. Schon im April 2009 schrieb Nadine Fischer für die „Rheinische Post“ einige Zeilen über ihn: „Van der Valk ist der jüngste aller Meister. Mit seinen

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Es war phantastisch!

Von den Finals der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft 2015 und des Dähne-Pokals in Niedernhausen berichtet RALF MULDE   „Matthias Tonndorf wurde heute mit 4,5 Punkten Deutscher Schach-Amateurmeister 2014/15“, sagte Turnierdirektor Dr.  Dirk Jordan. Der neue Meister vom SV Caissa Wolfenbüttel, Elo 2248, genoss im Ballsaal des RAMADA Hotels Niedernhausen den Beifall für seine überzeugende Leistung. Unter ihnen waren DSB-Präsident Herbert Bastian und Vize-Präsident Prof.  Dr.  Uwe Pfenning; Erster war direkt aus einer DOSB-Sitzung in Hamburg zu den Spielern geeilt. Und es ging am Mikrofon direkt weiter: „Sandra Ulms aus Leipzig wurde mit 4,0 Punkten und dem sehr guten dritten Platz des Gesamt-Klassements

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Wie eine große Familie

Von den Finals der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft 2015 und des Dähne-Pkals in Niedernhausen berichtet RALF MULDE   „Inzwischen macht sich neben allem Stress fast so etwas wie eine Familienstimmung breit“ freute sich DSAM-Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan mit breitem Lächeln. Viele der 214 zum Finale der Deutsch en Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] nach Niedernhausen geströmten Spieler kennt er durch die Vorturniere inzwischen persönlich, viele der 29 Finalisten des Dähne-Pokals, den Thomas Wiedmann verantwortet, wird er wohl auch schon mindestens einmal gesehen haben. Und so wird hier am Rande Wiesbadens und damit auch dem von Mainz (es handelt sich um Doppelstädte, die nur der Rhein trennt),

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Die Weltelite im Kaukasus

Gashimov Memorial und Mannschafts-WM   Die absolute Weltelite hatte einige Zeit Pause, nun sitzen sie demnächst wieder am Schachbrett und zwar in Tsaghkadzor und Shamkir. Tsaghkadzor (auf Deutsch offenbar Zaghkadsor) war mir gar kein Begriff – ich muss doch nicht jedes armenische Dorf mit 1600 Einwohnern kennen. Es ist zwar offenbar ein Wintersportzentrum (siehe auch das Titelfoto) – aber wenn ich überhaupt Ski laufe, dann nicht dort. Allerdings ist es ab Samstag Austragungsort der Mannschafts-WM für Schachspieler. Um da mitspielen zu dürfen, muss man nicht nur selber gut sein sondern auch aus einem starken Schachland kommen. Das Nachbarland Aserbaidschan hat

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Julia drehte mal so richtig auf links

Vom sechsten und letzten Qualifikationsturnier der 14. Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Kassel berichtet RALF MULDE   Es war diesmal beim letzten Qualifikations-Turnier [Moment: dieser Saison …] der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM[, als gäbe es nur einen Schachclub in Kassel (es sind aber drei) und als habe der „Heimvorteil“, der sich ja auch rasch als Belastung entpuppt, bei dessen Spielern enorme Kräfte freigesetzt. Zumindest in der „Königsklasse“, also der A-Gruppe, schubsten die Kasseler fast alle von den vorderen Plätzen, die von wer weiß woher kamen. http://www.ramada-cup.de/kassel/   Und dann lieferte Uwe Kersten (Foto rechts) als Leiterschach … nein … Leistungsschach-Referent des Hessischen Schachverbandes

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Die neue Schachkönigin gibt sich die Ehre

Die Mädels aus der Ukraine wollen mit Weltmeisterin Maria Musitschuk beim der Team-WM den Titel verteidigen – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE   Im Gegensatz zu den Männern [siehe den Beitrag „Weltelite im Kaukasus” meines Kollegen Thomas Richter – Link http://www.chess-international.de/Archive/37358#more-37358 ] , haben die Frauen in den kommenden zwei Wochen nicht die Qual der Wahl. Die fünfte Team WM im chinesischen Chengdu – der Veranstalter wirbt mit dem Slogan „The City of Mind Sports“ ist natürlich die sportliche Herausforderung vom 18. bis 29. April. Dass also die Ukrainerinnen Anna und Maria Musitschuk [OSG Baden-Baden], die Polinnen Monika Socko und

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Kassel für mindestens drei Tage deutsche Schach-Metropole

Vom sechsten und letzten DSAM- Qualifikationsturnier der Saison 2014/15 berichtet RALF MULDE   „Jetzt wird’s psychologisch, meine Herren“, sind die unvergessenen Wort des Kaleu in „Das Boot“. Hey! Das ist es im Schach doch vom ersten Zug an! Wettkampf der Nerven und des Geistes, vom ersten Hinsetzen bis zum letzten Aufstehen. Da kann mal sehen, was das für famose 359 Spielerinnen und Spieler sind, die heute das letzte Quali-Turnier der Saison der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM], begonnen haben – und so ganz nebenbei für dieses Turnier an diesem Standort schon wieder einen knorrigen, neuen Teilnahme-Rekord aufgestellt haben [[http://www.ramada-cup.de/].   FM Uwe

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Gespielt wird unterm Herkules …

Vom letzten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaften in Kassel berichtet RALF MULDE   Kassel. Schach. DSAM. Das ist zwar auch über die langen Jahre seit 2001 noch nicht ganz die Kette geworden, die sich jedem des Schäfermatts Kundigen automatisch aufdrängt, aber: Es ist vielleicht knapp davor. Über dem RAMADA -Hotel steht eine riesige Statue: Das ist Herkules [nicht, wie manche meinen, einer der DSB-Präsidenten]. Und der wacht darüber, dass bei der Eröffnung des letzten von insgesamt sechs Qualifikationsturnieren der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] alles glatt gehen wird [http://www.ramada-cup.de/]. Gespielt wird vom 17. bis 19. April 2015 im Kasseler RAMADA-Hotel. Trotz schönen Wetters:

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15th Bangkok Chess Club Open 2015

12. bis 19.4.2015 – Mit GM Jan Gustafsson   Auszug aus der Teilnehmerliste:   1 GM Wang Hao CHN 2713 2 GM Vallejo Pons Francisco ESP 2696 3 GM Short Nigel D ENG 2678 4 GM Gustafsson Jan GER 2639 5 GM Socko Bartosz POL 2628 6 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2619 7 GM Dragun Kamil POL 2576 8 GM Horvath Jozsef HUN 2522 9 GM Gomez John Paul PHI 2520 10 IM Ghosh Diptayan IND 2512 11 GM Rasmussen Allan Stig DEN 2507 12 GM Laylo Darwin PHI 2496 13 GM Barbosa Oliver PHI 2489 14 IM Illingworth

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Nun läuft das Match wieder ….

Fernschach-Duell zwischen der Schachgruppe der JVA Straubing und dem Wissenschaftler Robert Schwarz am Südpol wird fortgesetzt – „Kleine Schachpost“ jetzt mit elektronischer Variante   Das Fernschach-Duell  über zwei Partien zwischen der Schachgruppe der JVA Straubing und dem Wissenschaftler Robert Schwarz, der fast ein halbes Jahr eine Arbeitspause an seinem eigentlichen Aufenthaltsort einlegen musste, war deswegen unterbrochen. Doch seit März ist Robert wieder am Südpol, und so können die beiden Partien fortgesetzt werden.   Ob es jemals so ein „Fernschach-Match“ gegeben hat, weiß ich nicht, aber bekanntlich gibt es ja immer das berühmte erste Mal.   Am 13. April um 17:39

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Videocoaching [24]

N.N. [1720] vs. N.N. [1876] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!   In der 24. Folge analysiert Niclas die Schwarzpartie von einem Spieler, der gerne ungenannt bleiben möchte. In einem Wolga-Gambit

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Alle guten Dinge sind Neune …

Die Damen des OSG Baden-Baden werden sich den neunten Titel sichern – Ein Vorbericht auf den letzten Spieltag der Frauen-Bundesliga von RAYMUND STOLZE   Rückblende ins Jahr 2003. In der Frauen-Bundesliga trägt sich mit dem SC Baden-Oos – der Verein wird dann durch Beschluss der Mitgliederversammlung im Dezember 2004 in OSC Baden-Baden und 2008 in OSG Baden-Baden umbenannt werden – erstmals in die Chronik der Deutschen Mannschaftsmeister ein. In Heft 4/2005 der Zeitschrift SCHACH titelt Sibylle Heyme ihren Abschlussbericht „Vom Aufsteiger zum Meister“. Mit 21:1 Mannschaftspunkten – lediglich dem Dresdner SC mit Elisabeth Pähtz an Brett 1 und nur vier

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4 plus 7 gleich 11

Irina Krush und Hikaru Nakamura sind US-Landesmeister 2015 – Eine Nachbetrachtung von RAYMUND STOLZE   Zunächst sei das Geheimnis der Schlagzeile „4 plus 7 gleich 11“ gelüftet: Am vergangenen Sonntag [12. April] gewannen Irina Krush (Foto by  by Lennart Ootes) ihren siebten und Hikaru Nakamura seinen vierten US-Landesmeister.   Was die Frauen-Konkurrenz angeht – hier fehlte Dauerrivalin Anna Zatonskih nach Geburt ihres zweiten Kindes, weshalb sie auch auf die K.o.-WM in Sotschi verzichtet hatte – musste die 31-jährige Titelverteidigerin erst einmal in den Wettbewerb rein kommen. Nach ihrer Niederlage in Runde 3 gegen Rusudan Goletiani hatte sie lediglich 1,5 Punkte.

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Von Bremen nach Ströbeck …

Eine Vorschau auf die Internationale Deutsche Juniorenmeisterschaft 2015 von RAYMUND STOLZE   Manchmal kommt man durch Umwege zum Ziel oder es sind auch die Zufälle im Spiel. Also eigentlich wollte ich auf der Webseite des Landesschachbundes Bremen [http://www.landesschachbundbremen.de/ ] mich nur einmal vergewissern, wer denn der Präsident ist . Habe ich auch gefunden: Dr. Oliver Höpfner vom SV Werder trägt die Bürde des 1. Vorsitzenden]. Aber die Aufmacher-Meldung mit der Schlagzeile „Kollars mit IM-Norm“   machte mich dann doch neugierig. Es ist für den Delmenhorster Kaderspieler Dmitrij Kollars nämlich seine zweite IM-Norm, und er hat nun in wenigen Tagen die Chance

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Schach in Dortmund wird „140“

Sparkassen Chess-Meeting mit Weltmeisterin Hou Yifan (China)   Das 43. Sparkassen Chess-Meeting, das vom 27. 6. – 5. 7. 2015 im Orchesterzentrum NRW, Brückstraße 51, stattfindet, wird auch im Zeichen des 140. Geburtstages des Schachsports in Dortmund stehen. Der Hintergrund: Vor genau 140 Jahren wurde mit dem „Dortmunder Schachverein 1875“ der erste heute noch existierende Schachclub der westfälischen Metropole gegründet. Am 16. November 1875 hoben ihn einige Schachpioniere, unter ihnen der jüdische Schneidermeister Salomon Elkan, im Restaurant Ritzefeld am „Alten Markt“ aus der Taufe. Salomon Elkan, der genau dort wohnhaft war, wo heute das Orchesterzentrum steht, war einer der Vereins-Präsidenten,

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Hockenheim erobert Platz drei

Schlussbericht von der letzten Doppelrunde der Spielzeit 2014/15 von IM GEORGIOS SOULEIDIS   Am letzten Spieltag der Saison 2014/15 lieferte das Duell um Platz drei die größte Spannung. Rainer Buhmann sicherte dem SV Hockenheim durch einen Last-Minute-Sieg “Bronze”. Eine Zusammenfassung der Ereignisse an den Spielorten Baden-Baden, Schwäbisch Hall, Bremen und Mülheim.   Baden-Baden und Hamburg siegen deutlich   Die Feierlichkeiten am Samstag Abend hielten sich beim Gastgeber wohl in Grenzen, denn gegen Rostock zeigte der alte und neue Deutsche Meister eine konzentrierte Leistung. Nur die Spitzenbretter Adams und Bacrot verhinderten ein weiteres 8-0 wie am Vortag gegen Hamburg. Von den

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Sieben von zwölf Neulingen steigen in die Oberliga ab

2. Liga: Nach dem Erfurter SK im Osten sind der SK Norderstedt im Norden, SV Griesheim im Süden und SG Porz im Westen Staffelsieger   So ganz zuende ist die Saison 2014/15 in der 2. Bundesliga noch nicht. Am 25. April wird es nämlich in der Staffel Ost, die ihre finale Doppelrunde bereits am 21./22. Februar hatte, noch einen Stichkampf um den Verbleib in der zweithöchsten deutschen Spielklasse geben. Das Match zwischen den beiden Neulingen SG Leipzig und Wacker Neutraubling ist dabei in der Messestadt angesetzt, da die Sachsen ihren 6:2-Erfolg erzielten.   Offen ist bis 1. Mai um 23:59

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Balsam für die ukrainischen Wunden

Maria Musitschuk bezwingt im WM-Finale Russin Pogonina – Von Hartmut Metz   Der Sieg ist für das ganze Land eine besondere Genugtuung: Eine Ukrainerin schlägt im WM-Finale eine Russin – und das auch noch im russischen Olympia-Ort Sotschi! In der kriegsgeplagten Ukraine steigt Maria Musitschuk zur Nationalheldin auf. Die Schach-Großmeisterin aus Lwiw bezwang Natalia Pogonina mit 2,5:1,5. Die Partien eins, zwei und vier endeten mit Friedensschlüssen. Das dritte Duell entschied die neue Weltmeisterin für sich. Die 22-Jährige bekam bei der Siegerehrung nicht nur einen großen Teil des Fest-Kuchens ab, sie partizipierte auch mit 60000 Dollar am meisten vom 450000 Dollar

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Baden-Baden ist deutscher Meister

Bericht von der letzten Doppelrunde der Spielzeit 2014/15 von IM GEORGIOS SOULEIDIS   Baden-Baden steht einen Spieltag vor Saisonende als Deutscher Mannschaftsmeister fest. Die OSG profitierte nach dem 8-0 gegen Hamburg vom Punktverlust der Bremer gegen Berlin. Am Tabellenende ist Katernberg endgültig abgestiegen, während am letzten Spieltag Hockenheim und Schwäbisch Hall noch um Platz drei kämpfen.   Mit Kantersieg zum Titel   Mit einem Zeichen der immensen Stärke gewann die OSG Baden-Baden den Kampf gegen den Hamburger SK mit 8-0 und gleichzeitig die 10. Deutsche Meisterschaft – in Folge! Herzlichen Glückwunsch nach Baden-Baden – an die Spieler, an den Teamchef

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Ausfall der 86. Titelkämpfe wäre ein Armutszeugnis gewesen

Ein Schach-Ticker-Exklusiv-Interview mit DSB-Präsident HERBERT BASTIAN aus aktuellem Anlass   Die nachfolgende Nachricht wurde am 9. April um 16:52 Uhr auf der Homepage des Deutschen Schachbundes [DSB] veröffentlicht:   DEM 2015 gesichert   Die Deutsche Schachmeisterschaft 2015 konnte doch noch unter Dach und Fach gebracht werden. Termin ist Mittwoch, der 2. Dezember bis Samstag, der 12. Dezember 2015. Die Runden werden am Donnerstag, 3. Dezember, bis Freitag, 11. Dezember sein. Die Landesverbände, der DBSB sowie die Referate Leistungsschach und Breitenschach melden die vorberechtigten Teilnehmer bis 1. Juli 2015. Bitte beachten Sie, dass – soweit sich die Teilnehmer über Turniere qualifizieren

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