European Youth Chess Championship 2016

Deutschland mit einer großen Delegation vertreten   Vom 17. bis 28.8. 2016 werden in Prag die Jugend-Europameisterschaften der U8, U10, U12, U14, U16, U18 ausgetragen. 40 Schüler/Jugendliche aus Deutschland werden versuchen eine gute Platzierung zu erreichen. In der Gruppe U8 hat Leonardo Costa durchaus Chancen Europameister zu werden, nimmt er doch in der Rangfolge den 3. Platz ein. Gespielt wird täglich ab 15 Uhr.   Alle deutschen Spielerinnen und Spieler: 3 Costa Leonardo GER 1600 B8 76 Hagner Bennet GER 0 B8 86 Nitsche Nikolai GER 0 B8 35 Tham Nam GER 1698 B10 40 Bui Bao Anh Le GER

Weiterlesen…

14. EU Jugendmeisterschaften im steirischen Mureck

Zweimal Gold für Deutschland – Ein Beitrag von Christian Schulze   Bei der EU-Meisterschaft in steirischen Mureck dominierten in der Altersklasse U14 die Deutschen Spieler das Turnier und belegten in der männlichen und weiblichen Wertung jeweils den ersten Platz.  Gegen die starke Konkurrenz aus Irland, Österreich, Slowenien und Bulgarien konnten sich Lara Schulze und Maximilian Maetzkow am Ende durchsetzen.   Lara startete mit einer überraschenden Niederlage ins Turnier, um zwischenzeitlich mit sechs Siegen in Folge Platz 1 der gesamten U14 Wertung zu übernehmen. Für Lara Schulze war der Titel EU-Meisterin schon 2 Runden vor Schluss sicher. Maximilian musste noch weiter kämpfen.

Weiterlesen…

36 Grad, … es wird noch heißer!

Ein Zwischenbericht von der U18-Team-Europameisterschaft aus Celje von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER   “36 Grad,  es wird noch heißer!” sang einst 2Raumwohnung, und hierzulande im slowenischen Celje bei der Mannschafts-Europameisterschaft U18 sind die 40 in Reichweite gerückt. Die Hitze lässt manche Partie zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Das deutsche U18-Team:  Jan-Christian Schröder, Roven Vogel, Thore Perske, Leonid Sawlin, Maximilan Mätzkow   Nach drei Runden ist die Mission Titelverteidigung für die deutschen Jungen in weite Ferne gerückt.

„European Senior Championships“ in Yerewan/Armenien

Schlussbericht von den Europäischen Senioreneinzelmeisterschaften. Boris Gruzmann mit gutem Ergebnis – trotz „Schweizer Gambit“!   Vom 5.-13.6.2016 fand in Yerewan (Armenien) die 16. Europäische Senioreneinzelmeisterschaft statt, bei der 71 Männer und 24 Frauen – jeweils in den Kategorien 50+ und 65+ – um den Titel des „European Senior Champion“ kämpften.   Der einzige deutsche Teilnehmer in der Sektion 65+ war Boris Gruzmann, der nach einer Auftaktniederlage in Runde 1 – ein sogenanntes „Schweizer Gambit“ – in der Endabrechnung mit 6 Punkte noch den geteilten 4.-11. Platz in Gesellschaft illustrer Namen wie Sveshnikov, Vasiukov und Gaprindashwili erreichte, wenn er auch wegen

Weiterlesen…

Es hat nicht sollen sein …

Anna Uschenina neue Europameisterin, Elisabeth Pähtz verpasst in der finalen Runde eine Medaille und wird Fünfte – Ein EM-Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE   So gnadenlos kann Schach sein. Auf der einen Seite wird gejubelt, denn Exweltmeisterin Anna Uschenina holt nach Natalja Schukowa [2000 und 2015] und Ekaterina Lagno [2005] bei den 17. Frauen-Europameisterschaften im Mamaia/Rumänien den vierten Titel für die Ukraine. Auf der anderen Seite bietet Elisabeth Pähtz bis zur finalen Runde eine wirklich erstklassige Vorstellung, die erste deutsche EM-Medaille für die Frauen ist greifbar – um dann noch kurz vor dem sportlichen Ziel „abzustürzen“.   Dass die 31-Jährige mit

Weiterlesen…

Eine Hauptrolle für keine Unbekannte

Elisabeth Pähtz kann weiter vom EM-Titel und Medaillen träumen – Ein zweiter Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE   Eigentlich wollte ich mich erst wieder nach Abschluss der 17. Frauen-Europameisterschaft im rumänischen Badeort Mamaia am Schwarzen Meer melden. Das wäre am kommenden Dienstag [7. Juni], denn dann findet die finale elfte Runde statt. Aber der Verlauf der diesjährigen kontinentalen Titelkämpfe ist aus deutscher Sicht bislang so überraschend, dass ich mich einfach nicht zurückhalten kann. Die Hauptrolle spielt nämlich keine Unbekannte, sondern unsere Elisabeth Pähtz!   Ich kann Chess24-User WenChen im Grundtenor nur zustimmen, der am heutigen Sonntag nach dem fünften Sieg der

Weiterlesen…

European Individual Senior Chess Championships

Schwache deutsche Beteiligung   Die europäischen Einzelmeisterschaft der Senioren wird in Yerivan (Armenia) ausgetragen. Die Topp-Spieler in der Gruppe 50+ sind GM Rafael Vaganian (ARM 2577) und GM Zurab Sturua (GEO 2545), 2014 Welt Senioren-Champion und 2015 European Senior-Champion. Topp-Spielerin ist WGM Galina Strutinskaia (RUS 2237).   In der Kategorie 65+ ist GM Evgeny Sveshnikov (RUS 2509) der Favorit. Bei den Damen die Schachikone GM Nona Gaprindashvili (GEO 2299). Zwei Deutsche Spieler spielen in der Gruppe 65+ mit. Es sind dies FM Boris Gruzmann und Hannelore Hoose. In der Gruppe 50+ ist leider kein deutscher Spieler vertreten.   Gespielt werden

Weiterlesen…

Elisabeth Pähtz wechselt nach Dresden

Deutschlands Nummer 1 weiterhin an der Spitze der Frauen-Europameisterschaften im Mamaia – Ein Beitrag von DIETER AUER   Mit 4,5 Punkten nach sechs Runden liegt die bisher für Hockenheim gemeldete beste deutsche Spielerin, Elisabeth Pähtz, nur einen halben Punkt hinter der Großmeisterin Antoaneta Stefanowa. Nach dem einzigen Ruhetag am gestrigen Donnertsag in Mamaia, Rumänien, bei den Europameisterschaften der Frauen wurde die deutsche Nr.1 in Runde 7 gegen die führende bulgarische Ecxweltmeisterin ausgelost. Prinzipiell hätte diese Runde bereits eine Vorentscheidung bei der Titelvergabe bringen. Mit den weißen Farben gelang es Elisabeth mit einem Remis, ihre Chancen vorläufig weiter offen zu halten, zumal

Weiterlesen…

Eine unglaubliche Serie

Elisabeth Pähtz hat die letzten 26 Partien nicht verloren und liegt nach sechs Runden bei der Frauen-EM in Mamaia auf Platz 9 – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE   Bei den 17. Europameisterschaften der Frauen im bekannten rumänischen Schwarzmeer-Badeort Mamaia ist Halbzeit, und so gibt es am morgigen Donnerstag [2. Juni] einen verdienten Ruhetag. Aus deutscher Sicht ist vor allem das bisherige Auftreten von Elisabeth Pähtz mehr als erfreulich, denn sie spielt ambitioniert und ist vorn mit dabei. Das ist für die Erfurterin bei kontinentalen Titelkämpfen fraglos eine neue Qualität.   Elisabeths FIDE Kartei-Karte am 1.6.2016   Hier ihr „EM-Spielfilm“

Weiterlesen…

Von Medaillen- und WM-Träumen …

Elisabeth Pähtz führt das deutsche Quintett bei den 17. Frauen-Europameisterschaften in Mamaia/Rumänien an – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE   Kaum haben die Männer ihre kontinentalen Meisterschaften in Gjakova/Kosovo beendet – am vergangenen Montag [23. Mai] holte Ernesto Inarkiev Titel Nummer acht für Russland – da machen sich die Frauen auf nach Mamaia, um ihrerseits vom 26. Mai bis 8. Juni die beste Europäerin zu ermitteln und gleichzeitig 14 Plätze für die K.o.-Weltmeisterschaft 2018 zu ermitteln.   Was den Austragungsort angeht, so geht man halt doch getrennte Wege. Nur bei fünf von inzwischen 17 Titelkämpfen – 2003 [Silivri], 2007 [Kusadasi],

Weiterlesen…

Inarkiev am Ende souverän Europameister

Nisipeanu einer von 23 Weltcup-Teilnehmern, Donchenko mit “Pech” in der Schlussrunde   Das Geschehen nach dem Ruhetag bei der Europameisterschaft in Gjakova/Kosovo ganz kurz zusammengefasst: In Runde 7, 8 und definitiv 9 fiel bereits die Entscheidung über Gold. Danach und natürlich bereits parallel ging es noch um die anderen Medaillen und weitere Plätze mit attraktivem Preisgeld sowie – für manche vielleicht wichtiger als ganz vorne landen – die ersten 23 Plätze die zur Teilnahme am Weltcup berechtigten. Einige sicherten da das zuvor Erreichte mit (nicht immer ausgekämpften) Remisen ab, andere hatten noch Nachholbedarf bzw. (ein Leidtragender war Alexander Donchenko) Ambitionen

Weiterlesen…

Europameisterschaft der Männer

11. bis 24. Mai 2016 in Gjakova, Kosovo – Text: Louisa Nitsche (Deutscher Schachbund)   Dem Aufruf zur Teilnahme an der Europameisterschaft in Gjakova nahe der albanischen Grenze folgten 4 unserer besten Spieler, die da wären: GM Liviu-Dieter Nisipeanu (2667, Setzlistenplatz 23), GM Vitaly Kunin (2592, Setzlistenplatz 68), GM Alexander Donchenko (2573, Setzlistenplatz 78) und IM Rasmus Svane (2529, Setzlistenplatz 105). Weitere Spieler die unter deutscher Flagge spielen sind: Shpetim Nazarko, Dugagjin Amerllahi und Martin Gebigke. 263 Teilnehmer haben sich insgesamt registriert.   Zur Teilnahme eingeladen waren alle Schachspieler, die einer ECU-Föderation angehören, unabhängig von Titel oder Spielstärke. Start der

Weiterlesen…

Europameisterschaften im Blitz- und Schnellschach

18. bis 20.12. im Sportpalast von Minsk (Weißrussland) – Blitz: Freitag ab 10 Uhr und Schnellschach: Samstag und Sonntag ab 9 Uhr   Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schnellschach und Blitz die idealen Disziplinen für eine Live-Übertragung mit Livestream sind. Schnelle Entscheidungen, wenig Remispartien und das Gefühl direkt dabei zu sein, machen das Zuschauen zu einem besonderen Erlebnis. Die Sprintdisziplinen in der Leichtatlethik sind auch die attraktivsten für die Zuschauer. Dazu kommt, dass die Russen in der Regel eine perfekte Organisation garantieren. Eine Live-Übertragung plus Livestream in HD-Qualität ist selbstverständlich. Die “Offizielle Seite” ist sehr übersichtlich und bietet alle Informationen

Weiterlesen…

Russland und Russland bei der Mannschafts-EM

Silber für Armenien, Bronze für Ungarn, Blech für Frankreich, Platz 6 für Deutschland   Wie bereits im letzten Bericht erwähnt – vor den letzten beiden Runden war Russland im offenen Turnier klarer Favorit für Gold, dort nicht erwähnt: bei den Damen auch. Beide Teams wurden dann auch Europameister (und damit übergebe ich die Damen wieder an Kollege Raymund Stolze, bzw. dieser Bericht ist bereits veröffentlicht). Den russischen Herren reichte ein doppeltes 2-2 in den letzten beiden Runden: gegen Armenien wurde es noch spannend, gegen Ungarn wollte der Gegner vielleicht nicht unbedingt gewinnen oder jedenfalls nicht viel riskieren, denn: wie ebenfalls

Weiterlesen…

Russinnen gewinnen zum vierten Mal EM-Krone

Exweltmeisterin Alexandra Kostenjuk war immer im Gold-Team dabei – Deutschland auf Platz 6 – Ein Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE   Die heute am 22. November zu Ende gegangene Mannschafts-Europameisterschaft 2015 fand an einem historischen Ort statt, denn vor 43 Jahren fand in Reykjavik das sogenannte „Match des Jahrhunderts“ zwischen Boris Spasski und Robert James Fischer statt, bei dem der damals 29-jährige Amerikaner die Vorherrschaft der Russen mit einem 13,5:8,5-Sieg beendete. Damals war Schach in den Schlagzeilen, denn dieses Duell war quasi auf den 64 Feldern die „Fortsetzung des Kalten Krieges“ mit anderen Mitteln.   Nun, in diesem Novembertagen fanden die

Weiterlesen…

Spannung bei der Mannschafts-EM

Wer bekommt Silber und Bronze hinter Russland?   Offiziell ist es noch nicht – morgen ist auch noch ein Tag, übermorgen auch aber dann ist die Entscheidung vielleicht schon definitiv und Russland ist Mannschafts-Europameister. Drei Punkte Vorsprung haben sie nach Runde 7 von 9, einen brauchen sie am Ende – eventuell auch keinen da sie vermutlich auch die beste Wertung haben werden. So steht es momentan: Russland 13, Frankreich, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Ungarn 10, Deutschland, Lettland, Niederlande 9. Wo ist die Ukraine? Nach einer, sagen wir mal vermeidbaren, Niederlage gegen Georgien haben sie nur 8 Mannschaftspunkte. Beinahe hätte auch Aserbaidschan

Weiterlesen…

Alexandra & Co. als Spielverderber

Russland Frauen sind bei der Team-Europameisterschaft vorerst nicht aufzuhalten, deutsche Damen zur Halbzeit auf Platz 5 – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE   Meine Vorschau hatte ich getitelt: Gibt es ein Double für die Georgierinnen?  Na ja, bis Runde 4 konnten die amtierenden Weltmeister und Setzranglistenersten in Reykjavik durchaus darauf hoffen. Immerhin wurden im dritten Durchgang die Mädels aus der Ukraine mit Weltmeisterin Maria Musitschuk am Spitzenbrett, die ihre Partie gewann, mit 2,5:1,5 bezwungen. Also war die Weste blütenweiß mit drei Siegen. Doch danach folgte bereits der Showdown mit den Russinnen, und der wurde klar mit 0,5:3,5 in den Sand

Weiterlesen…

Russland führt (doppelt) bei der Europameisterschaft (UPDATE)

Ein Untertitel zu jeder Runde   Die Europa-Mannschaftsmeisterschaft hat jede Menge zu bieten, mehr als in einen Bericht zum Ruhetag passt. Auch beim Titelbild habe ich die Qual der Wahl: In Frage kamen Svidler und Aronian, aber ich entschied mich für Maxime Vachier-Lagrave. Das prozentual beste Ergebnis an Brett 1 teilt er sich momentan mit Bologan und Jobava, aber er hatte die stärksten Gegner. Und es gibt noch einen anderen Grund – wer neben Schach auch andere Nachrichten verfolgt (wobei ich es zunächst auf einer Schachseite gesehen hatte), weiss sicher was ich meine. Nicht in Frage kommt dagegen ein Spieler

Weiterlesen…

Vorschau zur offenen Mannschafts-Europameisterschaft

Nach Skopje kommt Reykjavik   Vor kurzem erst traf sich Schach-Europa beim Europacup für Vereinsteams in Skopje; ab Freitag sitzen zum Teil dieselben Spieler (und Spielerinnen, aber die Damen übernimmt Kollege Raymund Stolze) in Reykjavik am Brett. “Zum Teil” hat mehrere Gründe: Amerikaner, Chinesen, Inder und andere Nicht-Europäer sind gar nicht spielberechtigt, jedes Land (bis auf Gastgeber Island) darf nur ein Team nominieren, und jedes Team hat statt sechs Spielern plus zwei Reservisten nur deren vier plus einen. Nur Inländer sind spielberechtigt, damit hat Italien (an 23 gesetzt) wohl keine Medaillenchancen, und Mazedonien verzichtet ganz auf die Teilnahme. Die werden

Weiterlesen…

Sieben auf einen Streich!

Abschlussbericht von der Jugendeuropameisterschaft in Poreč – Von A-Trainer BERND ROSEN   Kinder, dass ich das auf meine alten Tage noch erleben darf! Nachdem ich mich über die Jahre immer besser in die Rolle des Niederlagen-Erklärers hineingefunden habe, der regelmäßig via JugendSchach erläutert, warum unsere Jugendspieler bei den internationalen Wettbewerben trotz hoher ELO-Zahlen ohne zählbare Erfolge bleiben, staune ich diesmal zusammen mit unserer Delegation und dem Rest von Schachdeutschland über den einmaligen Siegeslauf von Leonid Sawlin, der nach seiner Startniederlage sage und schreibe sieben Partien en suite gewann und mit einem hart erkämpften Remis in der Schlussrunde seinen knappen Vorsprung

Weiterlesen…