Exweltmeister Anand will es doch wissen

Die FIDE bestätigt offiziell die acht Elitegroßmeister für das Kandidatenturnier 2014 in Chanty Mansijsk   Nun ist es endlich offiziell. Am 21. Januar bestätigte die Weltschach-Föderation FIDE offiziell die acht Teilnehmer für das Kandidatenturnier 2014. Danach werden im russischen Chanty Mansijsk die folgenden acht Elitegroßmeister ab 11. März den Herausforderer für Weltmeister Magnus Carlsen ermitteln:   Viswanathan Anand (Indien, Exweltmeister) Wladimir Kramnik (Russland, World-Cup-Gewinner 2013) Dmitri Andreikin (Russland, Word-Cup-Finalist 2013) Wesselin Topalow (Bulgarien, Sieger Grand-Prix 2012/13) Schachrijar Mamedjarow (Aserbaidschan, Platz 2 beim Grand-Prix 2012/13) Levon Aronjan (Armenien, Rating-Liste 2012/13) Sergej Karjakin (Russland, Rating-Liste 2012/13) Peter Swidler (Russland, Freiplatz des Gastgebers)

Die Schachwelt hat einen neuen Kronprinzen

Magnus Carlsen gewinnt das Kandidatenturnier und ist offizieller WM-Herausforderer „Dies ist ein richtiges Talent!“ Alexander Nikitin, einst Trainer von Garri Kasparow, über Magnus Carlsen   Am Ende ist beim Kandidatenturnier in London alles so gekommen, wie erwartet: Magnus Øen Carlsen, geboren am 30. November 1990 in Tønsberg , hat sich glücklich Platz 1 gesichert. Der erklärter Favorit war nach insgesamt 14 Runden zwar punktgleich mit Wladimir Kramnik – beide hatten 8,5 Punkte –, aber für einem solchen Fall zählt dann laut FIDE Reglement nach dem direkten Duell, das 1:1 endete, die Mehrzahl der erzielten Siege. Und da lag der Wunderjunge

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Spielplan des WM-Kandidatenturniers steht

  +++ Der Norweger Magnus Carlsen ist der Herausforderer des amtierenden Weltmeisters Viswanathan Anand (Indien). Carlsen weist zwar die gleiche Punktzahl auf wie Vladimir Kramnik (Russland), hat aber mehr Siege errungen. Der direkte Vergleich endete Unentschieden. +++     Final Ranking Rank SNo. Name Rtg FED 1 2 3 4 5 6 7 8 Pts Res. vict 1 8 GM Carlsen Magnus 2872 NOR * * ½ ½ 1 0 ½ ½ 1 1 1 ½ ½ 0 ½ 1 8½ 1 5 2 5 GM Kramnik Vladimir 2810 RUS ½ ½ * * ½ 1 ½ 1 ½ ½

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Turbulenzen bei der 2. FIDE-Grand-Prix-Serie ?

Lissabon als dritte Station fällt aus – Schweizer Schachbund als Alternative für das dritte Turnier der Serie 2012/13   Am ersten Spieltag des WM-Kandidaten-Turniers 2013 in London veröffentlichte die FIDE unter der Schlagzeile „FIDE Grand Prix moves from Portugal to Switzerland“ eine Nachricht, die auf unvorhergesehene Turbulenzen bei der 2. FIDE-Grand-Prix-Serie schließen lässt. Ursprünglich war das dritte von insgesamt sechs Turnieren an Portugals Hauptstadt Lissabon vom 17. April bis 1. Mai vergeben worden. Aber wie es ausschaut, scheint der Austragungsort fraglich zu sein, und so haben Sponsor AGON und der Weltschachbund sich geeinigt, in den nächsten Tagen eine Entscheidung zu

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Einer gegen Sieben

Magnus Carlsen gilt beim WM-Kandidatenturnier in London als klarer Favorit, ob er aber im November um die Schachkrone gegen Viswanathan Anand spielen wird, ist nicht garantiert   Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht. Joachim Ringelnatz   Die Ausgangsituation vor dem am kommenden Donnerstag (14. März) in London beginnenden WM-Kandidatenturnier ist für den klaren Favoriten eindeutig: Einer gegen Sieben, so lautet das scheinbar ungleiche Duell für Magnus Carlsen. Der 22-jährige norwegische Schachprinz bekommt es nämlich mit den „glorreichen Sieben“ im exklusiven Hotel IET Savoy Place zu tun, die in Republiken der ehemaligen Sowjetunion geboren sind beziehungsweise ihre schachliche

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FIDE-Kandidatenmatch 2011

Vom 3. bis 27.5. wird in Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan, der Herausforderer des Weltmeisters Anand ermittelt. Insgesamt ist ein Preisgeld von 500.000 US-Dollar ausgesetzt. Die Teilnehmer waren: Topalov (BUL) – Kamsky (USA); Kramnik (RUS) – Radjabov (AZE); Aronian (ARM) – Grischuk (RUS); Gelfand (ISR) – Mamedyarov (AZE);      Boris Gelfand ist der Herausforderer von Weltmeister Anand Keiner hätte auch nur einen Cent zu Beginn des Kandidatenmatches auf Boris Gelfand gesetzt. Die klaren Favoriten waren Aronian, Topalov und Kramnik. Vier normale Partien im Viertel- und Halbfinale sind einfach zu wenig, um den stärksten Herausforderer zu ermitteln. Das war

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