Eine Partie mit großer Wirkung

1914 einigten sich die drei einflussreichen Schachverbände Deutschland, Russland und Großbritannien darauf, dass der Sieger des Turniers von St. Petersburg das Recht habe, den amtierenden Weltmeister Emanuel Lasker zu einem WM-Kampf herauszufordern. Für den Fall, dass der Weltmeister nicht antreten sollte, sollte der Turniersieger der neue Weltmeister sein. Lasker damals 45 Jahre alt, nahm die Herausforderung an und stellte sich nach fünfjähriger Turnierpause seinen Gegnern. Zu diesen gehörten neben den aufstrebenden WM-Kandidaten Capablanca und Rubinstein, auch Tarrasch, Aljechin, Marshall, Bernstein, Nimzowitsch, Blackburne, Janowski und Gunsberg. Gespielt wurde eine Vorrunde in der jeder gegen jeden eine Partie spielte. Danach gab es eine Finalrunde der besten fünf

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Eine späte Erkenntnis

Nach dem Verlust seines Weltmeistertitels im Jahre 1921 nahm sich Lasker eine Auszeit, die er nutzte, um die hypermoderne Schachschule um Reti, Grünfeld usw. zu studieren. Erst 1923 kehrte er auf die Schachbühne zurück und gewann das stark besetzte Turnier von Mährisch-Ostrau.  Danach gelang dem Ex-Weltmeister noch einmal ein großes Turnier, 1924 in New York, wo er nicht nur die gesamte Schachelite bezwang und zudem am Ende mit 1,5 Punkten Vorsprung vor dem amtierenden Weltmeister Capablanca mit 16 von 20 möglichen Punkten gewann. Beeindruckend die Kampfpartie aus der 6. Runde gegen Edward Lasker, in der beide Kontrahenten sich nichts schenkten. Kein

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Der Mann, der Dr. Schiwago war

Pflegers Schach med. Des öfteren berichtete ich schon, dass das Büchlein „Der Arzt im Schachspiel“, welches auf den mittelalterlichen Mönch Jakob von Cessolis zurückgeht, bei den Ärzteturnieren am Buchstand von Manfred und Monika Mädler ein notorischer Ladenhüter ist. Da hilft ihm auch nichts, dass das „Buch der Sitten der Menschen und der Pflichten der Vornehmen und Niederen, vom Schachspiel abgeleitet“ (Liber de moribus hominum et officilis nobilium ac popularium super ludo scaccorum) das am weitesten verbreitete Buch des Spätmittelalters nach der Bibel war. Dies konnte den promovierten Chemiker Dr. Michael Negele, der für uns freilich vor allem ein hervorragender Schachhistoriker

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Lasker verzückt

Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zog Lasker sich immer mehr vom aktivem Schach zurück und widmete sich seinem geliebten Bridge und Go. Finanzielle Engpässe führten ihn aber immer wieder ans Schachbrett zurück. Sein Auftritt beim Turnier von Zürich 1934 begann mit einer wahren Sensation. Eingehüllt im Rauch seiner Zigaretten bezwang er den Niederländer Max Euwe (1901 – 1981) in der ersten Runde, in dem er noch einmal im Alter von 65 Jahren sein enormes taktisches Potential zeigte, was ihn stets ausgezeichnet und so manch sensationelle Aufholjagd in der 2. Turnierhälfte ermöglicht hatte. Max Euwe war bereits 1927 Amateurweltmeister der FIDE und gehörte 1934  zu

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Schach als Beruf – ein erster Achtungserfolg

Im Sommer 1969 erhielt Hans Joachim Hecht die Startberechtigung für das Zonenturnier II der FIDE im österreichischen Raach. Als er einen Blick auf seinen Resturlaub warf, wurde ihm klar, wie realistisch eine Teilnahme wäre, wenn er weiter als Angestellter arbeiten würde. Mit dem Titel eines Internationalen Meisters im Rücken war eine Karriere als Profi nicht undenkbar, da er mit der Nominierung für das Zonenturnier  ein erstes grosses Turnier vor sich hatte.  Ungeachtet der offenen Frage, wieviele Einladungen er zu internationalen Turnieren überhaupt erhalten und ob er genügend Preisgelder einspielen würde, um davon eine begrenzte Zeit leben zu können, fühlte er sich

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Tarrasch auf den Spuren Laskers

In Nürnberg im Jahr 1904 spielte der weltweit geschätzte Dr. Siegbert Tarrasch eine freie Partie  gegen den jungen Aron Nimzowitsch. Nachdem 10.Zug kreuzte Tarrasch die Arme vor der Brust und sagte folgenden Satz: Noch nie in meinem Leben stand ich nach dem 10. Zuge so gewaltig auf Gewinn wie in diesem Fall”. Zum Leidwesen Tarrasch endete die Partie aber später mit einem Remis. Diese Bemerkung hat Nimzowitsch seinem Widersacher lange nicht verziehen. Dennoch war diese Beleidigung für Nimzowitsch Motivation genug, Tarrasch den Ruf als Theoretiker streitig zu machen. Ab 1911 waren beide Spieler stets bemüht Ihre Antipathie in Partiekommentaren auszudrücken. Zu Tarrasch`s

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„Jeder Punkt wäre Gold wert“

 Foto: Beliebter Großmeister: Klaus Bischoff kommentiert in der BayernLB Arena launig die 16 Bundesliga-Partien. Münchner Schach-Bundesligisten rechnen sich gegen Dresden und Berlin wenig aus Von Hartmut Metz „Gegen Berlin und Dresden gab es in der vergangenen Saison keinen Blumentopf zu gewinnen“, ahnt Markus Lammers am Wochenende Schlimmes für die Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang. Noch düsterer sieht Klaus Bischoff die nahe Zukunft bei den Bundesliga-Heimspielen seines FC Bayern: „Gegen die Schachfreunde Berlin haben wir aus unerfindlichen Gründen immer furchtbar schlecht ausgesehen. Gegen Dresden schnitten wir stets etwas besser ab, obwohl die eigentlich eine Riesentruppe aufbieten können.“ In der BayernLB Sportarena hoffen

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Ein meisterhaftes Endspiel

Wie bereits berichtet wurde Dr. Siegbert Tarrasch in Breslau geboren. Dies war die Stadt vieler bekannter Schachspieler jener Zeit u. a.  Anderssen, Zuckertort, Harrwitz, von Scheve, Riemann und Schottländer. Der junge Tarrasch spielte früh gegen einige dieser Schachlegenden und studierte die Werke von Philidor, Stamma, von der Lasa und vor allen Dingen “Das kleine Lehrbuch des Schachspiels” von Jean Dufresne. Hierdurch entwickelten sich seine schachlichen Fähigkeiten schnell. Tarrasch hat viele grosse Partien gespielt, sein schachliches Werk wurde von vielen aufstrebenden Meisterspielern studiert und ist es nach wie vor Wert studiert zu werden. Heute sehen wir die 7.Partie aus dem Kandidatenmatch zwischen dem Amerikaner

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Der Zeitnotkönig

Text: Klaus Jörg Lais – Wenn man auswärts antrat, konnte man sich schlechter darauf einstellen, wer einem am Schachbrett gegenüber sitzen würde. Oft hatten die Heimmannschaften Spezialisten in ihren Reihen, die nur zuhause antraten. So auch mein Gegner an diesem Sonntagmittag. Er war schon fast 90. Er hatte also eine große Routine in den üblichen Eröffnungen, würde andererseits aber auf die Dauer eines Matches über sechs Stunden nachlassen, wenn die Stellung komplizierter wird. Vierzig Züge mussten in zwei Stunden gespielt werden, danach eine Stunde für jeden. Das Spiel einfach nur lange genug hinziehen! Mit dieser Überzeugung setzte ich mich ans

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Tarrasch und die “Berliner Mauer”

Dr. Siegbert Tarrasch (1862-1934) war von Beruf praktischer Arzt und widmete nahezu seine ganze Freizeit dem Schachspiel. Bereits 1883 gewann er sein erstes Turnier in Nürnberg und festigte anschließend schnell seinen Ruf einer der weltbesten Schachspieler zu sein. 1892 lehnte er ein Angebot Laskers zu einem Wettkampf ab, da dieser noch keine nennenswerten Erfolge vorzuweisen hatte. Aus beruflichen Gründen musste er sogar eine Einladung des Schachklubs in Havanna ablehnen, die einen Weltmeisterschaftskampf mit ihm und Wilhelm Steinitz organisieren wollten. Umso härter traf es ihn, dass  ausgerechnet Lasker 1894 die Gelegenheit zu einem WM-Kampf erhielt und  Weltmeister wurde. Seine größten Erfolge verzeichnete er um die Jahrhundertwende, wo er

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Gegen Werder ist nur Fedorovsky heiß

Münchner Schach-Bundesligisten wollen in Mülheim punkten Von Hartmut Metz Die Münchner Bundesliga-Vereine sind sich wieder einig: „Gegen Werder Bremen ist an einem normalen Tag nichts zu holen, während Mülheim Nord diese Saison offensichtlich Probleme hat. Da hoffen wir auf den nächsten Coup“, ordnet Markus Lammers die Situation vor dem Doppel-Spieltag aus Sicht der Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang ein. Michael Fedorovsky (Foto oben) bestätigt für den FC Bayern München: „Normalerweise haben wir gegen Werder keine Chance. Gegen Mülheim müssen wir alles probieren.“ Der Gastgeber an der Ruhr gehörte viele Jahre zum Establishment im Oberhaus der Denkstrategen. Doch diese Saison läuft es

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Wilfried Lange

Den Älteren unter Ihnen dürfte der Name Wilfried Lange (1910-1993) etwas sagen. Der in Riga geborene promovierte Chemiker lebte  in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in Braunschweig, bevor es ihn nach Essen zog. Insgesamt nahm Wilfried Lange achtmal an deutschen Einzelmeisterschaften teil. Aufgrund seiner guten Leistungen verlieh man ihn 1949 den Titel Deutscher Meister. Mit der Essener Eisenbahnschachgesellschaft 1904 gewann er 1946 und 1947 die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Mehrfach erhielt er Einladungen zu Länderkämpfen und spielte 1952 bei der Schacholympiade in Helsinki für die westdeutsche Mannschaft, wo er 5 Punkte aus 10 Partien erzielte (+3 =4 −3). Weitere Erfolge waren sein Turniersiege 1946 und 1952 in Hamburg. Nach dem

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Kreativ ab Zug eins

Von Stefan Löffler – Es ist kein gewöhnlicher Wettkampf, zu dem sich Magnus Carlsen in diesen Tagen Hikaru Nakamura stellt. Sie beginnen zwar mit dem üblichen Figurenarsenal, jedoch nicht aus der üblichen Anfangsstellung. Die Aufstellung der Figuren auf der Grundreihe wird vor jedem Partienpaar ausgelost. Jeder spielt eine Stellung einmal mit Weiß und einmal mit Schwarz – und das umgeben von Werken des Fotokünstlers Dag Alveng und der Performancekünstlerin Marina Abramovic im Henie Onstad Kunstsenter, einem Privatmuseum im Westen von Oslo. Zehn Kilometer entfernt ist Carlsen aufgewachsen. Die bisherigen sechs Spiele haben nicht enttäuscht. Nakamura geht risikofreudiger zu Werk und konnte

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Johannes Eising

Die Älteren unter Ihnen werden den Namen schon mal gehört haben. Johannes Eising stammt aus Magdeburg und verließ Ende der 50er Jahre die DDR, da er im anderen Teil Deutschlands eine bessere Lebensperspektive sah. Im Westen gehörte er lange Zeit zu den besten Spielern, was sowohl 1965 als auch 1973 einen Berufung in die westdeutsche Nationalmanschaft rechtfertigte. In der Schachbundesliga spielte er viele Jahre für Porz und Solingen, mit denen er insgesamt sieben Manschaftstitel gewann. Zu seinen bekanntesten Skalps gehören die Grossmeister Bent Larsen und Lew Polugajewski. Aus Anlass des 100 jährigen Bestehens des Schachbundes NRW fand in Dortmund 1961 ein Grossmeister-Turnier statt.

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MSA Zugzwang glaubt wieder an sich

Sensationeller 4,5:3,5-Erfolg über Bundesliga-Spitzenteam Deizisau Von Hartmut Metz „Ich bin superglücklich mit zwei Punkten. Wir schlugen uns als krasser Außenseiter fantastisch“, freute sich Markus Lammers. Klang der Kapitän der Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang noch vergangene Woche verzagt, ja förmlich resigniert, hauchte dem Bundesliga-Kellerkind ein sensationeller 4,5:3,5-Erfolg am Samstag über die SF Deizisau neues Leben ein. Daran änderte auch eine 2,5:5,5-Niederlage am Sonntag gegen den SK Schwäbisch Hall nichts. „Die ging in Ordnung. Wir hatten nirgends eine Siegchance“, räumte Lammers ein. Gastgeber Bayern München hielt zwar gleichzeitig beim 3:5 gegen Deizisau auch gut mit, ein Coup wie dem Lokalrivalen blieb der

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Ein dreifaches Hoch auf den neuen Weltmeister!

Nach dem 52. Zug (19. Partie) von Lasker stand Wilhelm Steinitz auf, drückte seinem Kontrahenten die Hand und sagte laut: “Ein dreifaches Hoch auf dem neuen Weltmeister!” Danach ging er Karten spielen. Wie nahmen es die anderen Meister auf: ” Eine Niederlage erlitt nicht das Spiel, sondern das Alter… – Tarrasch ” Lasker mangelt die Tiefe des Steinitzschen Spiels” – von Bardeleben “Wie soll man den Mißerfolg Steinitz` erklären?” – Tschigorin Capablanca schrieb rund 50 Jahre später “… niemand der grossen Schachspieler wurde von der überwiegenden Mehrheiten der Schachfreunde und selbst von Meistern so wenig verstanden wie Emanuel Lasker”. Heute ist klar, die Zeitgenossen haben das neuartige Spiel

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„Wundertüte“ glaubt an weitere Sensation

Münchner Schach-Bundesligisten erwarteten am Wochenende schwäbische Topteams Von Hartmut Metz Zwei ehemalige Wunderkinder und Vizeweltmeister sowie das aktuelle deutsche Schach-Wunderkind könnten am Wochenende in München ihre Künste auf den 64 Feldern zeigen: Bayern München und Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang erwarten mit dem SK Schwäbisch Hall und den SF Deizisau zwei Bundesliga-Spitzenteams aus Schwaben. Während der FC Bayern nach dem jüngsten Coup über Vizemeister Hockenheim den Glauben an Sensationen verinnerlicht hat, klingt Markus Lammers vom Ortsrivalen angesichts des vorletzten Tabellenplatzes bereits verzagt. „Die Situation ist schon sehr schwierig“, gesteht der MSA-Kapitän angesichts von deprimierenden 1:11 Punkten. Am Samstag (14 Uhr) droht

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Steinitz schlägt zurück

In der Nachbetrachtung zum WM-Kampf 1894 soll Steinitz geäussert haben, dass wenn er seine Chancen genutzt hätte, der Kampf  10:2 zu seinen Gunsten ausgegangen wäre. Robert Hübner wiederspricht diesem Statement und argumentiert dass Steinitz einerseits seine Chancen viel zu optimistisch beurteilt habe, andererseits Lasker mitunter auch viel zu passiv spielte. Nach dem Fiasko in den Partien 7 bis 11 fand Steinitz erst wieder am dritten und  letzten Spielort Montreal zu seiner Form zurück. In der 12. Partie kam erneut die spanische Partie aufs Brett. Nach dem Zug 3… a6 wählte Lasker die Abtauschvariante, eine Eröffnung die ihm später noch viele gute Dienste erweisen sollte, jedoch an diesem

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Spielen, Tagen, Feiern

Text: Stefan Löffler – Um die zuletzt sportlich unbedeutende Deutsche Meisterschaft aufzuwerten, gibt es künftig anstelle einer an Meisterspielern eher armen Meisterschaft ein echtes Meisterturnier und ein Hauptturnier sowie weitere, parallel ausgetragene Wettbewerbe. Die Funktionäre des Schachbunds tagen nicht länger fernab vom Schachleben sondern Seite an Seite mit ihren besten Spielern. Damit macht der Schachkongress ein Comeback in Deutschland, wo er zwar nicht erfunden wurde aber bis 1914 aufblühte und Pate für die ältesten Turnierserien in Hastings und Wijk aan Zee stand. Der allererste Schachkongress wurde im Sommer 1857 von der British Chess Association in Manchester durchgeführt. Noch im gleichen

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Hübners Urteil

Zusammen mit Emanuel Lasker und Wolfgang Uhlmann gehört Robert Hübner ohne wenn und aber zu den drei stärksten deutschen Schachspielern aller Zeiten. Die ehemalige Nr. 3 der Welt-Rangliste ist nicht nur für eine selbstkritische und akribische Analyse der praktischen Partien bekannt, sondern hat auch von je her stets ein enormes Interesse an der Geschichte des Schachspiels gezeigt. Einige seiner Analysen und Veröffentlichungen haben zu historischen Umbewertungen geführt. Dank seines perfekten schachlichen Verständnisses und seiner langen Erfahrung in  direkten Duellen mit Weltklassespielern, ist er wie kaum ein anderer dazu geeignet, den Gehalt lang zurückliegender Partien und die Bedeutung alter Meister zu beurteilen. Vor gut einem Jahrzehnt erschien sein Buch über

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