Unser Mann in Barcelona – Timo Küppers erspielt sich eine IM-Norm

Text: Bernd Rosen – Die deutschen Schachseiten haben ja schnell über Timos Sensationserfolg in Barcelona berichtet, z.B. der Schach-Ticker und Chessbase. Auch der Lokalpresse war dies einen Bericht wert, z.B. der WAZ und dem Nordanzeiger. Mit einiger Verzögerung schließen wir uns den Gratulanten an (persönlich ist dies natürlich längst geschehen!). IM-Norm, DWZ-Sprung auf 2247 Punkte, die ELO-Zahl wird in der Oktoberliste sogar um fast 150 Punkte auf knapp 2300 steigen – wie schön, dass sich der Erfolg beim Schach quantitativ scheinbar so objektiv messen lässt. Den Trainer interessiert jedoch vor allem, wie der Erfolg zustande kam – und da ist die Timos Erklärung, gestützt auf die

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Russian Higher League – Oparin update

Ursprünglich war geplant, den Turnierbericht hier und da um ein paar Sätze zu ergänzen, aber nun doch ein eigener Artikel, aus drei Gründen: 1) Die Antwort von Grigoriy Oparin kam recht schnell, aber ich war zwischenzeitlich mit der NL-Meisterschaft beschäftigt, damit steht der Originalartikel nicht mehr weit oben. 2) Sie ist recht ausführlich. 3) Seine Antworten beziehen sich, wie meine Fragen, auf Partien vor und nach dem Ruhetag in Yaroslavl. Das Oparin-Foto wieder vom russischen Schachverband, in einem seiner Berichte dort hat GM Kryakvin auch Varianten zur ersten Partie. Im Abschlussbericht erwähnt er, warum er bei den Damen “Lena” die

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Gibraltar-Nachlese

Das kommt sehr spät … aus zwei Gründen bringe ich es noch: 1) Ich hatte es versprochen und das Material bereits gesichtet. 2) Ich bekam noch das “traditionelle” Statement von Grigoriy Oparin zu seinem Turnier, und das ergänzt auch den Beitrag von Thomas Marschner zu Batsiashvilis (nun definitivem) GM-Titel. Aber das kommt später – im Artikel vor allem Bilder. Zur Erinnerung: Levon Aronian hatte das Turnier nach Stichkampf gewonnen, Pia Cramling bekam (verdient/nachvollziehbar nach Wertung) den ersten Damenpreis. Auf dem Titelfoto zwischen ihnen James Humphreys, CEO des Sponsors Tradewise Insurance. Weitere Fotos von der Abschlussfeier – bei Redaktionsschluss des Turnierberichts

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Riad-Galerien

Und nun noch die traditionelle Bilder-Nachlese zu Turnieren mit vielen Teilnehmer(inne)n. Sinn der Sache ist: Wer hat – ausser denen, die in früheren Beiträgen bereits erwähnt und teilweise gezeigt wurden – mitgespielt? Natürlich kein Anspruch auf Vollständigkeit – nicht alle wurden fotografiert, bzw. nicht alle (er)kenne ich oder kann es ermitteln (z.B. Marta Michna habe ich nicht entdeckt). Dafür einige mehrfach, u.a. kann ich mich nicht zwischen Alina Bivol und Alina Bivol entscheiden. Ebenfalls einige Szenen am Rande, diesmal hier keine Fotos von den Siegerehrungen – die waren, da der Artikel zu den Blitzturnier verspätet erschien, bereits zu dessen Redaktionsschluss

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Europacup Nachlese und Bildergalerien

Sinn und Zweck einer derartigen Nachlese ist oft, Bilder zu zeigen, für die im Hauptartikel kein “Platz” mehr war – ausserdem auch bei “Redaktionsschluss” noch nicht verfügbare Bilder der Siegerehrung. Zu Team Globus eine kleine Sequenz – zum Zeitpunkt des ersten Fotos wussten sie vielleicht noch nicht, was kommen würde. Fotos wieder von der ; fotografiert hat vor allem David Llada, ausserdem – dann angegeben – Anastasia Karlovich, Basak Goktas und Gurkan Egun. Diesmal auch ein paar Bemerkungen/Gedanken zu “Europacup light” – im Vorbericht hatte ich bereits angedeutet, dass einige Vereine oder Spieler aus ein bis zwei Gründen dieses Jahr

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Saint Louis Rückblick und Ausblick

Wie versprochen gibt es nun noch einen Rückblick auf Sinquefield Cup 2017 insgesamt, sowie dann einen Ausblick auf das nächste Turnier in Saint Louis. Da spielen zehn Grossmeister – sechs von zehn aus diesem Turnier und vier andere – an fünf Tagen gleich dreimal gegeneinander. Die Qualität der Partien wird darunter vermutlich leiden, zugunsten des Unterhaltungswerts. Warum einige es gar als den Höhepunkt das Schachjahrs betrachten/bezeichnen, da muss der Leser sich noch etwas gedulden – es sei denn er ahnt oder weiss, worauf ich anspiele. Fotos wieder ab Turnierseite von Lennart Ootes. Vachier-Lagrave hatte schon zweimal das alleinige Titelfoto, nun

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Xtracon-Bildergalerien

Und nun der oft übliche Nachtisch, Bilder von der Turnierseite und dann auch einer anderen Quelle. Ein Schwerpunkt sind deutsche Teilnehmer – darunter auch bzw. vor allem Spieler die (titellos) das volle Startgeld zahlen mussten bzw. (als FM) nur etwas Rabatt bekamen, während GMs und IMs, eventuell auch mit “W” davor, startgeldfrei waren. Gewinnen konnten sie dafür eventuell Ratingpreise – ein (nicht abgelichteter) Deutscher schaffte das in seiner Kategorie, für einige andere galt “knapp daneben ist vorbei”. Da es ein separater Beitrag ist, zeige ich zwei auch im eigentlichen Turnierartikel fotografierte Spieler nochmals. Ein Thema ist auch das Drumherum –

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Limburg Open Bildergalerie

Auch zu diesem Turnier gibt es einen verspäteten Nachtisch. Grund für nachgereichte Bildergalerien ist oft, dass a) Bilder von der Preisausreichung bei “Redaktionsschluss” des Turnier-Abschlussberichts noch nicht verfügbar sind, und/oder dass b) der eigentliche Bericht lang genug und oft erst nach Mitternacht veröffentlichungs-fertig ist. Diesmal gibt es noch einen anderen Grund: Aufgrund technischer Probleme (eine mail landete beim Empfänger im Spamfolder, und er hat sie erst Tage später zufällig entdeckt) bekam ich erst verspätet Zustimmung um Fotos von anderen als Arno Ypelaar zu verwenden. “Andere” sind vor allem Zhaoqin Peng, einige Fotos auch von Harry Gielen, Siegerehrung – das Titelfoto

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Chronologie eines spannenden Abstiegskampfes

Ein Beitrag von FM Christoph Eichler – Wie Ihr sicher schon wisst, konnten wir die erste Bundesligasaison des MSA Zugzwang 2016/17 mit dem sportlichen Klassenerhalt krönen. Dabei sah es lange Zeit nicht danach aus! Nach der zehnten Runde schien der rettende zwölfte Platz in weite Ferne gerückt: Sa, 08.04.2017 – 11. Runde: MSA Zugzwang – SV Griesheim – Hoffnung keimt auf! Gastgeber der 11. und 12. Runde war unser Reisepartner FC Bayern. Die Bayern sorgten dabei in der Bayern-LB Sportarena erneut für hervorragende Spielbedingungen. Wir wollten gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Griesheim endlich unseren ersten Bundesligasieg einfahren, um uns möglichst

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Und Anand an Brett vier

Text: Jan Sprenger – Der Mailander Abend ist wolkenlos; scharf zeichnet sich das Profil der schneebedeckten Dreitausender gegen die tiefblaue, von der Mondsichel geschmückte Himmelskuppel ab. Mit einem leichten inneren Seufzen stehe ich, es ist halb neun, auf dem Flughafen Malpensa, im Schatten der Alpen. Es ist der letzte Aprilfreitag. Eine intensive Arbeitswoche liegt hinter mir, und ich freue mich auf das Bett, das mich in Berlin erwartet. Danach folgt aber ein langes Schachbundesliga-Wochenende, in dem ich mich starker Gegnerschaft stellen muss. Es ist die zentrale Endrunde der Bundesliga, das “Finale”, inklusive des großen Showdowns in der Vorschlussrunde, wenn der

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Reykjavik-Bildergalerien

Bildergalerien zu Turnieren kommen oft, fast schon “traditionell”, etwas verspätet als Nachtrag zum eigentlichen Turnierartikel. Ein Grund ist, dass es oft schon spät ist wenn der Artikel ansonsten veröffentlichungs-fertig ist. Ein anderer Grund ist, dass Fotos von der Siegerehrung zu diesem Zeitpunkt (“Redaktionsschluss”) manchmal noch nicht verfügbar sind. Fotografiert hat vor allem Lennart Ootes, einige Bilder (dann angegeben) auch von Maria Emelianova. Fotoquelle wiederum Facebook via Turnierseite. Thema sind Spieler – neben Grossmeistern auch Amateure, teils aufgrund besonderer Erfolge teils auch wahllos-zufällig. Bei den Grossmeistern tendenziell die, die zwar bekannt sind aber diesmal kein besonders tolles Turnier hatten – denn

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Bildergalerien aus Katar (WMs im Schnell- und Blitzschach)

Ausserdem unten im Artikel auch Elo-Zahlenspielereien, womöglich relevant für die Chess Tour 2017. Bei Turnieren mit vielen Teilnehmern und daher vielen Fotos gibt es mitunter noch einen “Big pictorial report” Nachtisch, so auch diesmal. Alle Fotos wieder von Maria Emelianova/Turnierseite – wahllos ausgewählt oder auch nicht. Teilweise Spieler, die in den Turnieren auffielen – sei es schachlich, sei es auf eine andere Weise – obwohl nicht alle am Ende Medaillen bekamen. Einige haben auch nicht mitgespielt, die Herren auf dem Titelbild kenne ich nicht namentlich. Titelbild wird es, da als eines von wenigen im Hochformat und damit nicht Galerie-kompatibel. Wo

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Carlsen-Karjakin insgesamt

“So sehe ich es”, andere Meinungen werden auch erwähnt Ich beginne mal ohne Titelfoto (später kommt noch was) und mit (Abschluss-)Kommentaren anderer. Zeitungsblogger sahen es am Ende so: Für die ZEIT am Ende des Tiebreak-Liveblogs: “Der Herausforderer Karjakin kratzte gehörig am Mythos des Weltmeisters. Doch mit einem wunderschönen Zug beendete Carlsen die WM.” (unklar wer das geschrieben hat, sie waren ja zu dritt). Im letzten WM-Blog der FAZ wählte Alexander Armbruster die Überschrift “Carlsen hat’s verdient – trotz allem.” Ich gehe mal davon aus, dass bei Blogbeiträgen der Autor die Überschrift wählt (bei Artikeln macht es wohl mitunter die Endredaktion).

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Bildergalerie zum Europacup

Damen und Herren in Novi Sad Noch nicht allzu viel los beim WM-Match in New York, während der “Champions Showdown” in St. Louis (mit zwei Spielern die mal Weltmeister waren und zwei die das werden wollen bzw. davon träumen) die Erwartungen erfüllt oder auch nicht – eben eine Show-Veranstaltung. Daher zunächst nochmal zum Europacup für Vereinsteams in Novi Sad. Leser des Schachtickers wissen bereits, dass Alkaloid aus Mazedonien da gewonnen hat – Leser von z.B. Chessbase, chess.com und chess24 wissen es (vor lauter New York, New York und teils auch St. Louis) nur, wenn sie sich daneben auch anderswo im

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Schacholympiade Baku 2016 – Nachlese

Schon zum vierten Mal vertrat Oliver Müller den Weltblindenschachbund, diesmal in Baku – Ein Beitrag von FM Oliver Müller   Vom 02. bis 13. September fand in Baku die 42. Schacholympiade des Weltschachbundes FIDE statt. Stattliche 170 Herren- und 134 Damenteams aus fast ebenso vielen Ländern waren am Start, darunter auch der Weltblindenschachbund IBCA (International Braille Chess Association). Nach Khanti-Mansijsk, Istanbul und Tromsö war ich nun schon zum vierten Mal in Folge für die IBCA nominiert. Mit 6 Punkten aus 9 Partien konnte ich nicht nur die Mannschaft unterstützen, sondern auch eine persönliche Elo-Performance von 2423 und dadurch einen Zugewinn

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Kommentar zu Kommentar zu von Weizsäcker

Redet er völligen Unsinn?   So eine Frage im Untertitel ist natürlich rhetorisch, und meine Antwort ist dann auch “Nein – er hat sich zwar sicher im Ton vergriffen, aber da steckt ein wahrer Kern dahinter. Und jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung – auch wenn sie unpopulär ist.” Das werde ich natürlich noch erläutern, zunächst einige Kernaussagen von Robert von Weizsäcker – ich verweise bewusst auf die Originalquelle Deutschlandfunk (mit Audio), anderswo – Spiegel Online und faz.net – wurde es selektiv-verkürzt wiedergegeben. “Carlsen hat gewonnen, weil er der bessere Sportler ist und nicht der besser Schachspieler.” Redaktionell:

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Magnus Carlsen gewinnt zum dritten Mal Eliteturnier in Wijk aan Zee – Arkadij Naiditsch steigt mit Energieleistung in die A-Gruppe auf   Dass Magnus Carlsen das 75. Tata Steel Chess Tournament gewinnen würde – dafür hätte man bei einer Sportwette wohl gerade einmal seinen Einsatz heraus bekommen. Nach seinem überwältigten Sieg bei den 4. London Chess Classic lautetet die Frage eher:: Mit welchem Resultat wird der 22-jährige Überflieger aus Norwegen das Elitefeld dominieren, und kann er am Ende sogar Garri Kasparows Rekord von 10/13 aus dem Jahr 1999 verbessern?   Nun, mit acht Punkten – darunter allein sieben Siege (!)

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„Toiletten-Skandal“ in Mülheim und und nichts Neues unter der Sonne…

Wer hätte das gedacht??? Aber, getreu dem bekannten Werbespruch „Nichts ist unmöglich!“ hat nun auch die Schach-Bundesliga ihren „Toiletten-Skandal“. Am Tatort Mülheim kam der häufiger Klo-Gang von Falko Bindrich seinen Gegner Sebastian Siebrecht (SF Katernberg) verdächtig vor. Selbst wenn der Eppinger am Zuge war, hielt der sich nicht am Brett auf. Dass da etwas nicht stimmen konnte, war ganz offensichtlich, zumal sich der 22-jährige Großmeister bereits am Vortag in seiner Partie gegen Gastgeber Mülheim so verhalten hatte. Die Alarmglocken hatten aber auch bereits bei Schiedsrichter Dieter von Häfen geläutet, und so war er Bindrich gefolgt und fragte ihn, ob er

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