Am Horizont: Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaften in Hamburg

Gut fünf Monate vor Start der 30. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft in Hamburg-Bergedorf (21. – 29. Juli 2018) ist die Meldeliste mit rund 150 Einträgen bereits gut gefüllt und bis zum Turnierbeginn wird mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Erstmals sind zur DSEM die Damen und Herren “ab 50” mit eingeladen, d.h. die Titel werden in den Kategorien 50+ (Jahrgang 1968 und früher) und 65+ (Jahrgang 1953 und früher) vergeben. Erfreulicher Weise gibt es für die Kategorie 50+ schon jetzt so viele Anmeldungen, dass die beiden Altersklassen nicht gemischt, sondern in zwei separaten Turnieren spielen werden. Wie bei Seniorenturnieren üblich, wird

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Bundesliga – Jenbach am Weg zum fünften Titel

Fotogalerie von Peter Kranzl. Bitte auf das Bild klicken Jenbach gewinnt in Grieskirchen in den Runden sieben und acht der Bundesliga gegen Wulkaprodersdorf mit 3,5:2,5 und heute zudem gegen Titelverteidiger Feffernitz mit 4:2. Da Hohenems gegen Ottakring mit 2,5:3,5 verliert sind die Tiroler in der Tabelle nun bereits drei Punkte voran und auf dem Weg zum fünften Titel in den verbleibenden drei Runden wohl nicht mehr zu stoppen, insbesondere da sie gegen alle unmittelbaren Konkurrenten bereits gespielt haben. Um die weiteren Medaillen werden Maria Saal, Hohenems und Ottakring kämpfen. Spannend wird es im Abstiegskampf werden. Nur Pamhagen ist ohne Punkt

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Österreicher in der tschechischen Extraliga

Markus Ragger ist mit seinem Klub Novoborsky der Titel in der tschechischen Extraliga wohl nicht mehr zu nehmen. Nach sechs Siegen aus sechs Runden führt das Team mit 18 Punkten und gewaltigen fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger. Zwei Punkte aus den verbleibenden drei Runden reichen bereits. Ragger trägt am vergangenen Wochenende zwei Siege zum guten Gelingen bei. Am Samstag gewinnt Ragger gegen den Deutschen Roven Vogel, am Sonntag das Österreicher-Duell gegen Valentin Dragnev. Das Wiener Talent spielt gemeinsam mit David Shengelia für den SK Duras BVK Kralovo Pole. Shengelia muss im Match gegen den Ragger Klub eine Niederlage

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DVM in Verden an der Aller

Deutsche Vereinsmeisterschaft Schachfreunde Essen-Katernberg U14 Team – Ein Beitrag von Bernd Rosen Das Jahresende führte unsere U14 nach Verden an der Aller, wo die Deutsche Jugendvereinsmeisterschaft stattfand. Nach zum Teil tollen Partien landete die Mannschaft am Ende auf dem 12. Platz, was ziemlich exakt dem Startrang entsprach. Wie bei einem solchen Turnier üblich, passierten auch einige Betriebsunfälle, durch die schon sicher geglaubte Punkte noch verloren gingen. Für unser junges Team, das in gleicher Besetzung auch im nächsten Jahr hier mitspielen darf, wenn die erneute Qualifikation gelingt, war es auf jeden Fall eine lehrreiche und motivierende Erfahrung. “Verden an der Aller?

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Die Vereine sind unterwegs!

Traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag machen sich viele junge Schachspieler auf den Weg: Die Deutschen Vereinsmeisterschaften stehen an! Die DVM finden in diesem Jahr an fünf verschiedenen Orten statt: In der U12 gehen 18 Teams an den Start. Magdeburg ist als Ausrichter bekannt und wird im Maritim-Hotel wieder hervorragende Spielbedingungen liefern. Die erste Runde findet am Mittwoch um 9 Uhr statt, wir übertragen jede Runde ganze sechs Tische live! Die U14 hat es dieses Jahr ins niedersächsische Verden/Aller gezogen. Auch hier sind 18 Teams am Start, die erste Runde am Mittwoch beginnt aber schon eine halbe Stunde eher, um 8:30 Uhr. Wir übertragen jeden Tag

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Stichkämpfe der russischen Meisterschaften

Die Kategorie “Schnellschach” bezieht sich nicht auf das jeweils gesamte Turnier, nur auf die Stichkämpfe – Blitz und eventuell Armageddon war eventuell auch noch vorgesehen aber dann nicht nötig. Bei den Herren war das relativ schnell klar, bei den Damen erst ganz zum Ende der zweiten Schnellpartie – zuvor hatte Goryachkina wohl (im Gegensatz zu Engines) Angst, ihren Vorsprung aus der ersten Partie zu verlieren. Svidler hatte ich bereits, also bekommt Goryachkina nun das Titelfoto – alle Fotos wieder vom russischen Schachverband, wobei ich in diesem Beitrag auch viele eigene Screenshots verwende.   Diesmal kann ich die Herren eher kurz

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Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler

Zum Glück wurde nicht Nepomniachtchi – der dieses Jahr zugunsten von London auf das Turnier verzichtete – achtfacher russischer Meister, denn dann hätte die Überschrift Überlänge. Das gälte auch für Goryachkina – bisher bzw. nun zweifache russische Meisterin, aber sie ist ja noch jung (Svidler zumindest vergleichsweise nicht mehr). In beiden Turnieren lagen lange andere vorne, Svidler schien nach zwei Runden (Niederlage gegen Dubov) und auch noch nach neuneinhalb von zunächst elf (Zwischenstand gegen den lange führenden Fedoseev) aus dem Meisterrennen. Dann durfte bzw. musste er noch zwei weitere (Schnell-)Partien spielen, und dreizehn war seine Glückszahl – galt auch für

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Fedoseev führt bei der russischen Meisterschaft

Perfekt ist er inzwischen nicht mehr – auch er hat einmal Remis gespielt, auch das gibt es in diesem Turnier und niemand (nicht einmal Gunina bei den Damen) ist dagegen komplett immun. Dubov konnte anfangs mithalten – beide begannen mit 3/3, aber in Runde vier und fünf erzielte der Moskauer jeweils einen halben Punkt weniger als der Sankt Petersburger (gemeint ist nicht Svidler, der ist momentan geteilter Dritter). So steht es zum Ruhetag: Fedoseev 4.5/5, Dubov 3.5, Svidler und Vitiugov 3, Tomashevsky, Riazantsev, Inarkiev, Sjugirov 2.5, Matlakov und Malakhov 2, Volkov und Romanov 1. Ein Grund für die relativ niedrige

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Doppelsieg für van Foreest in Amstelveen

Bei Lucas habe ich – da ich vor Ort war und an mehreren Schauplätzen – einige Momente live mitbekommen. Bei Jorden habe ich – da ich vor Ort war – live eigentlich nur Ergebnisse mitbekommen und muss den Rest hinterher rekonstruieren (sein Turnier wurde ja live übertragen, und alle Partien sind auch hinterher verfügbar). Dritte Siegerin war Anne Haast. Worum geht es? Um die niederländischen Schnellschach-Meisterschaften für Damen und Herren sowie um ein auch noch relativ stark und leicht international besetztes Schnellschach-Open im Rahmenprogramm. Das Titelfoto – letztes von einer Reihe eigener Fotos – gebe ich zwei Spielern. Der junge

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Russische Meisterschaften in St. Petersburg

Die Schachwelt schaut momentan nach London – Russland sicher auch, u.a. weil da auch zwei Russen mitspielen. Aber parallel schaut Russland wohl ab morgen auch nach St. Petersburg, auch da wird auf hohem Niveau Schach gespielt – “hoch” heisst zwar nicht top10, aber doch knapp darunter. Dass nicht alle Teilnehmer Elo über 2700 haben, hat mehrere Gründe: Russland hat in dieser Kategorie momentan nur elf Spieler, aber die Landesmeisterschaft ist ein Turnier mit zwölf Teilnehmern. Ausserdem haben neben Karjakin und Nepomniachtchi (in London beschäftigt) offenbar auch Kramnik und Grischuk verzichtet. Ausserdem konnten sich “schwächere” Spieler (alle immerhin noch über 2600)

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GM Ding Liren spielte sensationelle Partie in China

Die A-Gruppe der Chinesischen Liga wird in einem doppelrundigen Turnier mit 12 Mannschaften ausgetragen. Dabei nehmen die meisten der chinesischen Topspieler teil. Das Turnier findet vom April bis Dezember 2017 statt, wobei die 22 Runden an sechs Terminen gespielt werden. Jeder Mannschaftskampf wird an fünf Brettern gespielt, wobei zwei Bretter von Frauen besetzt werden. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für alle Züge, mit einem Inkrement von 30 Sekunden ab Zug 1. Für einen Sieg gibt es zwei Mannschaftspunkte, für ein Remis einen Punkt. In der 18. Runde spielte der Weltklassespieler GM Ding Liren eine sehenswerte Partie, mit Schwarz, gegen seinen

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IM Bernd Schneider Turniersieger, aber kein Meister

Von IM Bernd Schneider – Am gestrigen Sonntag spielte ich mein erstes (Jung-) Seniorenturnier. In Kappelle-op-den-Bos nahm ich an der Belgischen Rapidmeisterschaft Ü50 teil. Der älteste im Saal war zu meiner Überraschung das Auslosungsprogramm, welches nach der ersten Runde umkippte und nicht mehr wiederbelebt werden konnte. Bei einem Seniorenturnier kann so etwas passieren … Somit ging es ganz gemächlich von Runde zu Runde, an das beschauliche Tempo muss ich mich noch gewöhnen. Als “klarer” Turnierfavorit konnte ich letztendlich mit 7,5 aus 9 den alleinigen 1. Platz belegen. Nachdem ich nach 6 Runden mit 5,5 Zählern und 1 Punkt Vorsprung bestens

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Schweiz: Nationalliga-A-Showdown in Regensdorf

 IM Werner Hug hätte gegen IM Richard Forster ein Remis reklamieren können… Von Markus Angst – Die Schlussphase der diesjährigen Nationalliga-A-Meisterschaft verlief so spannend wie kaum zuvor. Erst in der allerletzten Partie der gesamten Saison fiel die Entscheidung um den Titel zugunsten von Winterthur, als IM Richard Forster gegen IM Werner Hug nach 73 Zügen gewann. Nun bekommt – wie nachträgliche Partieanalysen ergeben haben – das NLA-Finale eine zusätzliche dramatische Note. Werner Hug hätte nämlich im 41. Zug dreifache Stellungswiederholung reklamieren und damit der SG Zürich die Titelverteidigung sichern können. «Ich war komplett überrascht, als ich tags darauf in den Ferien

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Erster Meistertitel für Winterthur seit 1981

Silber für Zürich, Bronze für Genf – Bodan und Neuenburg steigen in die Nationalliga B ab – erste GM-Norm für IM Gabriel Gähwiler, vierte IM-Norm für FM Marco Gähler Von Markus Angst – Die Schachgesellschaft Winterthur ist erstmals seit 36 Jahren Schweizer Mannschaftsmeister. Ihren dritten Titel nach 1972 und 1981 sicherten sich die Winterthurer dank eines 4:4-Unentschiedens gegen die SG Zürich in der zentralen Schlussrunde in Regensdorf. Der punktgleiche Titelverteidiger und Rekordmeister landete mit anderthalb Einzelpunkten Rückstand auf dem 2. Platz. Dritter wurde mit einem Mannschaftspunkt Rückstand Genf. Meistermacher für das in Topbesetzung angetretene Winterthur – Zürich spielte ohne den

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Schweiz: Nationalliga-A-Runde in Regensdorf

Winterthur und Zürich gewinnen, Genf verliert überraschend – Showdown zwischen Winterthur und Zürich am Sonntag Von Markus Angst – Die SG Winterthur und die SG Zürich werden am Sonntag ab 11 Uhr in der Nationalliga-A-Schlussrunde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) im Hotel «Mövenpick» in Regensdorf den Titel unter sich ausmachen. Dabei muss Zürich gewinnen, weil es weniger Einzelpunkte aufweist. Die beiden punktgleichen Zürcher Teams gewannen in der 8. Runde – das in Topbesetzung angetretene Winterthur knapp mit 4½:3½ gegen Luzern, das ohne den gesundheitlich angeschlagenen GM Noël Studer, dafür mit der in dieser Saison bisher nur einmal eingesetzten Ex-Weltmeisterin GM Alexandra Kosteniuk

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Endrunden der Schweizer Nationalliga A

SMM: Winterthur, Zürich und Genf gehen Kopf an Kopf in die NLA-Schlussrunde vom 14./15. Oktober in Regensdorf – Hochspannung auch im Kampf gegen den Abstieg – Live-Übertragung der beiden Spitzenkämpfe im Internet Von Markus Angst – Erstmals seit 2007 – damals standen Sorab Basel, Reichenstein und Mendrisio gemeinsam an der Tabellenspitze – gehen am kommenden Wochenende im Hotel «Mövenpick» in Regensorf (Zuschauer sind bei freien Eintritt herzlich willkommen!) drei Teams punktgleich in die Doppel-Schlussrunde der Nationalliga A in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM). Winterthur, Zürich und Genf haben je 12 Punkte aus sieben Runden auf dem Konto und sind durch 3½

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Berlin gewinnt die Deutschen Jugend-Ländermeisterschaften

Vom 29. September bis zum heutigen 4. Oktober fanden in Hannover die Ländermeisterschaften der Deutschen Schachjugend statt. Die Auswahlrmannschaften der Bundesländer müssen aus je einem Jugendlichen der Altersklassen U20, U20w, U18, U16, U16w, U14, U12 und U12w bestehen. Die Schachjugend Baden brachte dabei mit 2136 den weitaus höchsten DWZ-Schnitt an die acht Bretter. Mit WIM Josefine Heinemann gehörte sogar eine 29-malige Nationalspielerin (der Erwachsenen) dazu! Für Platz eins hat es trotzdem nicht gereicht. Der ging an die Auswahl der Bundeshauptstadt. Hier saß mit den FIDE-Meistern Leonid Sawlin, Emil Schmidek und Raphael Lagunow ein Trio an den Spitzenbrettern, das schon mal allein fast immer drei Punkte einheimste. Berlin

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Russische Schnellschach- und Blitz-Meisterschaft 2017

Die Russische Schnellschachmeisterschaft 2017 findet vom 30 September bis 1 Oktober in Sotchi, Russland statt. An dem 11-rundigem Turnier nehmen unter anderem die topgesetzten Andreikin, Fedoseev und Artemiev teil. Die Bedenkzeit beträgt 15 Minuten für die gesamte Partie mit 10 Sekunden Zeitzugabe pro Zug ab dem ersten Zug. Der Preisfond beträgt 840.000 Rubel (ca. 12.000€). Insgesamt sind über 320 Spielerinnen und Spieler am Start. Bei den Männern sind die Top-Favoriten: Sanan Sugirov, Ernesto Inarkiev, Dmitry Andreikin, Vladimir Fedoseev, Dmitry Jakovenko. Bei den Frauen: Natalia Pogonina, Alexandra Goryachkina, Daria Voight, Anastasia Bodnaruk, Marina Nechaeva.    

Deutsche Jugend-Ländermeisterschaft

Die Deutsche Ländermeisterschaft der Schachjugend findet vom 30. September bis 4. Oktober 2017 in der Jugendherberge in Hannover statt. Es ist ein 7-rundiges Schweizer System Turnier mit 18 Mannschaften, die aus 8 Spielern besteht, wobei jeweils ein Spieler aus der Altersklasse U20, U20w, U18, U16, U16w, U14, U12, U12w vertreten sein muss. Die Spieler erhalten 90 Minuten für 40 Züge, danach 30 Minuten für den Rest der Partie, mit 30 Sekunden Zeitzugabe pro Zug ab dem ersten Zug. 30.09.2017 08.30 Uhr 1. Runde 01.10.2017 08.30 Uhr 2. Runde 14.30 Uhr 3. Runde 02.10.2017 08.30 Uhr 4. Runde 14.30 Uhr 5. Runde

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GM Alexander Donchenko ist Deutscher Chess960 Meister

Trotz Umzug purzeln sämtliche Rekorde – Ein Beitrag von Mike Rosa 12.09.2017 – Am 13. August fand die 5. Deutsche Meisterschaft im Chess960 Schnellschach statt und brach alle Rekorde ihrer Vorgängerinnen. Dabei war der Spielort Wiesbaden-Biebrich in unmittelbarer Nähe zum herrlichen Schlosspark aus der Not geboren. Einst aus dem bekannten Chess960 Open des SC Waldbronn hervorgegangen erfreute sich das nationale Championat im „modernen Schach“ stetig wachsender Beliebtheit und lud auch unkundige Anhänger des traditionellen Schachs zu ersten Berührungen mit Chess960 ein. Doch in diesem Jahr mussten sich die Verantwortlichen im malerischen Waldbronn der schwindenden Manpower und dem geringeren Sponsoring beugen

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