Die Teilnehmerfelder der DEM stehen fest – fast

Am Mittwoch war für die Länder Meldeschluss zu den DEM-Turnieren, die eine Qualifikation erfordern. Mit 363 Jugendlichen spielen in diesem Jahr fünf Jugendliche weniger in den DEM U10 bis U18w mit. Der Rückgang liegt zum einen in einer etwas geringeren Anzahl gewährter Freiplätze, zum anderen aber auch in einer schwächelnden Mädchenarbeit: Insgesamt sechs Plätze zu den Mädchenaltersklassen wurden von den Ländern zurückgegeben, also immerhin jeder zwanzigste. Die U16w trifft es am härtesten: Hier sind mit Bremen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland gleich drei Landesverbände gänzlich ohne eine Vertreterin, sodass es zu einem Mini-Feld von nur 20 Starterinnen kommt. In der U14

Weiterlesen…

PETER KRAUSENECK GEWINNT TITEL NUMMER 2 – NACH 24 JAHREN!

Dem Bamberger Neurologieprofessor Peter Krauseneck ist es nach 24 Jahren gelungen, am 15. April in Bad Homburg zum zweiten Mal die Deutsche Ärztemeisterschaft zu gewinnen. Und als ob das nicht schon als Superlativ ausreicht, gehört er auch zu jenen sechs Spielern, die keine der bisher 26 Meisterschaften versäumt haben! Neben ihm schafften das auch noch Dr. Matthias Birke (Keltern), Dr. Matias Jolowicz (Salzgitter), Dr. Martin Schaefer (Wuppertal), Dr. Kurt Baum (München) und Dr. Branko Spasojević (Bad Oeynhausen). Und wahrscheinlich müßte auch der Erfinder der Ärztemeisterschaft, Dr. Helmut Pfleger– obwohl er selbst wohl nie mitspielte, zu den Dauergästen des Turniers gezählt werden. Neben den “Turnierveteranen” konnten unter den 134 Ärztinnen und Ärzten auch zwanzig

Weiterlesen…

SMM: Réti zwackt Genf einen Punkt ab

Titelverteidiger Winterthur, Vizemeister Zürich und Luzern mit dem Punktemaximum Markus Angst – Überraschung in der 2. Nationalliga-A-Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) Réti Zürich, lediglich die Nummer 6 der Startrangliste, trotzte Topfavorit Genf ein 4:4-Unentschieden ab. Der Meister von 2011, 2013 und 2014 führte nach Beendigung von fünf Partien gar 4:1. Doch dann retteten IM Alexandre Vuilleumier (gegen FM Kaspar Kappeler), IM Clovis Vernay (gegen IM Christian Maier) und GM Jean-Noël Riff (gegen GM Joe Gallagher) mit ihren drei Siegen den Genfern noch einen Punkt. Die drei anderen Meisterschaftsanwärter blieben hingegen siegreich – wenn auch unterschiedlich souverän. Titelverteidiger Winterthur schlug auch ohne

Weiterlesen…

Österreich: Jenbach ist erstmals auch Blitzmeister

Das Finale der Bundesliga in der Blumenhalle in St. Veit an der Glan wurde gestern mit der Österreichischen Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach abgeschlossen. Nach spannenden neun Runden waren Jenbach, St. Veit und Maria Saal mit je 15 von 18 möglichen Punkten gemeinsam an der Spitze. Die Feinwertung bringt Jenbach in der Besetzung Nisipeanu, Volokitin, Wagner, Shengelia und Schlosser die Goldmedaille vor St. Veit (Bosiocic, Brkic, Kuljasevic, Rogic) und Maria Saal (Buhmann, Ragger, Predojevic, Halvax). Vierter wird mit zwei Punkten Rückstand SIR Royal Salzburg, dann folgen mit Respektabstand am fünften Platz überraschend die Grazer Schachfreunde als bester Zweitligist vor den Bundesligagrößen Hohenems

Weiterlesen…

Schweiz: Spielen Sie die Nationalliga-A-Partien nach!

Von Markus Angst – Seit Jahren finden Sie auf der Homepage des Schweizerischen Schachbundes alle Partien der neun Nationalliga-A-Runden in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM). Nun können Sie diese noch bequemer nachspielen. Nicht weniger als 28 Grossmeister und 36 Internationale Meister befinden sich auf den Spielerlisten der zehn Nationalliga-A-Klubs. Ein Dritter aller NLA-Spieler trägt also einen GM- oder IM-Titel. Das bürgt für hochstehende und spannende Begegnungen. Die 50 Partien jeder NLA-Runde finden Sie auf der SSB-Homepage nun noch besser. Sie werden neu ein paar Tage nach Abschluss jeder Runde auf der SMM-Unterseite http://www.swisschess.ch/smm.html im SMM-Rundenbulletin unterhalb der NLA-Resultate platziert. Die Partien der 1.

Weiterlesen…

Schweizerische Jugend-Schnellschachmeisterschaft

Titel für FM Fabian Bänziger, Duke Kreutzmann, Noah Fecker, Dorian Asllani und Milo Marmy Markus Angst – Bei der Schweizerischen Jugend-Schnellschachmeisterschaft im Haus des Sports in Ittigen gab es keinen Aussenseitersieg. Keiner der fünf Kategoriensieger war in der Startrangliste schlechter als die Nummer 3. Die Titel gingen an FM Fabian Bänziger (Pfäffikon SZ/U20), Duke Kreutzmann (Buchs SG/U16), Noah Fecker (Eggersriet/U14), Dorian Asllani (Nyon/U12) und Milo Marmy (Bern/U10). In der Königsklasse U20 kam es zu einem Armageddon-Stichkampf zwischen den beiden topgesetzten FIDE-Meistern, den Fabian Bänziger (Nummer 2) gegen Davide Arcuti (Nr. 1) für sich entschied. Die beiden Topfavoriten hatten zuvor im direkten Duell remisiert, spielten noch zwei

Weiterlesen…

LECHFELDSCHLACHT EINMAL ANDERS…

… UND ZWAR AUF DEM SCHACHBRETT BEI DER 22. DEUTSCHEN SCHACHMEISTERSCHAFT DER BUNDESWEHR 2018 Das Lechfeld bei Augsburg, auf dem im Jahre 955 Otto der Große in einer der größten militärischen Auseinandersetzungen im ostfränkisch-deutschen Reich den Sieg gegen die Ungarn errang, lieferte vor einer Woche die Kulisse für eine ganz andere Schlacht. Auf dem Schachbrett nämlich fand diese gleich mehrfach im Rahmen der 22. Deutschen Schachmeisterschaft der Bundeswehr 2018 vom 5. bis 9. März in der Lechhfeldkaserne in Lagerlechfeld statt. Es war eine Woche voller Spannung und Konzentration, die hinter den Soldaten lag, die jetzt zum Abschluss des Wettkampfes am

Weiterlesen…

Schweiz: Start zur SMM: Genf in der Nationalliga-A-Pole-Position

Fünf Teams mit Titelambitionen – Titelverteidiger Winterthur neu mit GM Pentala Harikrishna – gleich viele Teams wie im Vorjahr Markus Angst – Die Aus­gangs­la­ge für die am 25. März be­gin­nen­de Na­tio­nal­li­ga-A-Sai­son der Schwei­ze­ri­schen Mann­schafts­meis­ter­schaft (SMM) ist ähn­lich wie im Vor­jahr. Nimmt man die Top-Ten-Spie­ler von den zehn Team­lis­ten als Basis, dann lie­gen mit Genf (2470), Rie­hen (2464), Ti­tel­ver­tei­di­ger Win­ter­thur (2463) und Zü­rich (2456) die vier Top-Equi­pen nur 14 ELO-Punk­te aus­ein­an­der, und auch Lu­zern (2445) dürf­te um den Titel mit­re­den. In der Po­le-Po­si­ti­on be­fin­det sich der Vor­jah­res­drit­te Genf, der 2017 sei­nen fünf­ten Titel nur wegen einer über­ra­schen­den 3½:4½-Nie­der­la­ge in der vor­letz­ten Runde gegen

Weiterlesen…

Polnische Meisterschaften im Schnellschach stark besetzt

Die “Polnischen Schnellschachmeisterschaften” wurden am 3. bis 4. März ausgespielt. Am 3. März die Einzelmeisterschaft und am 4. März die Mannschaftsmeisterschaften. Mit fast 400 SchachspielernInnen eine würdige Meisterschaft an der fast alle starken polnischen Spieler teilnahmen. An der Spitze der Teilnehmerliste so starke Spieler wie: GM DUDA, Jan-Krzysztof 2725 (Foto); GM WOJTASZEK, Radosław 2707; GM SOĆKO, Bartosz 2658; GM MORANDA, Wojciech 2656; GM BARTEL, Mateusz 2638; GM PIORUN, Kacper 2607; GM GAJEWSKI, Grzegorz 2604; Insgesamt waren fast 100 Titelträger am Start. Unter den Teilnehmern mein Schachfreund IM Roman Tomaszewski, mit dem ich über 2 Jahrzehnte in einem Verein spielte. Ein

Weiterlesen…

Am Horizont: Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaften in Hamburg

Gut fünf Monate vor Start der 30. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft in Hamburg-Bergedorf (21. – 29. Juli 2018) ist die Meldeliste mit rund 150 Einträgen bereits gut gefüllt und bis zum Turnierbeginn wird mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Erstmals sind zur DSEM die Damen und Herren “ab 50” mit eingeladen, d.h. die Titel werden in den Kategorien 50+ (Jahrgang 1968 und früher) und 65+ (Jahrgang 1953 und früher) vergeben. Erfreulicher Weise gibt es für die Kategorie 50+ schon jetzt so viele Anmeldungen, dass die beiden Altersklassen nicht gemischt, sondern in zwei separaten Turnieren spielen werden. Wie bei Seniorenturnieren üblich, wird

Weiterlesen…

Bundesliga – Jenbach am Weg zum fünften Titel

Fotogalerie von Peter Kranzl. Bitte auf das Bild klicken Jenbach gewinnt in Grieskirchen in den Runden sieben und acht der Bundesliga gegen Wulkaprodersdorf mit 3,5:2,5 und heute zudem gegen Titelverteidiger Feffernitz mit 4:2. Da Hohenems gegen Ottakring mit 2,5:3,5 verliert sind die Tiroler in der Tabelle nun bereits drei Punkte voran und auf dem Weg zum fünften Titel in den verbleibenden drei Runden wohl nicht mehr zu stoppen, insbesondere da sie gegen alle unmittelbaren Konkurrenten bereits gespielt haben. Um die weiteren Medaillen werden Maria Saal, Hohenems und Ottakring kämpfen. Spannend wird es im Abstiegskampf werden. Nur Pamhagen ist ohne Punkt

Weiterlesen…

Österreicher in der tschechischen Extraliga

Markus Ragger ist mit seinem Klub Novoborsky der Titel in der tschechischen Extraliga wohl nicht mehr zu nehmen. Nach sechs Siegen aus sechs Runden führt das Team mit 18 Punkten und gewaltigen fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger. Zwei Punkte aus den verbleibenden drei Runden reichen bereits. Ragger trägt am vergangenen Wochenende zwei Siege zum guten Gelingen bei. Am Samstag gewinnt Ragger gegen den Deutschen Roven Vogel, am Sonntag das Österreicher-Duell gegen Valentin Dragnev. Das Wiener Talent spielt gemeinsam mit David Shengelia für den SK Duras BVK Kralovo Pole. Shengelia muss im Match gegen den Ragger Klub eine Niederlage

Weiterlesen…

DVM in Verden an der Aller

Deutsche Vereinsmeisterschaft Schachfreunde Essen-Katernberg U14 Team – Ein Beitrag von Bernd Rosen Das Jahresende führte unsere U14 nach Verden an der Aller, wo die Deutsche Jugendvereinsmeisterschaft stattfand. Nach zum Teil tollen Partien landete die Mannschaft am Ende auf dem 12. Platz, was ziemlich exakt dem Startrang entsprach. Wie bei einem solchen Turnier üblich, passierten auch einige Betriebsunfälle, durch die schon sicher geglaubte Punkte noch verloren gingen. Für unser junges Team, das in gleicher Besetzung auch im nächsten Jahr hier mitspielen darf, wenn die erneute Qualifikation gelingt, war es auf jeden Fall eine lehrreiche und motivierende Erfahrung. “Verden an der Aller?

Weiterlesen…

Die Vereine sind unterwegs!

Traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag machen sich viele junge Schachspieler auf den Weg: Die Deutschen Vereinsmeisterschaften stehen an! Die DVM finden in diesem Jahr an fünf verschiedenen Orten statt: In der U12 gehen 18 Teams an den Start. Magdeburg ist als Ausrichter bekannt und wird im Maritim-Hotel wieder hervorragende Spielbedingungen liefern. Die erste Runde findet am Mittwoch um 9 Uhr statt, wir übertragen jede Runde ganze sechs Tische live! Die U14 hat es dieses Jahr ins niedersächsische Verden/Aller gezogen. Auch hier sind 18 Teams am Start, die erste Runde am Mittwoch beginnt aber schon eine halbe Stunde eher, um 8:30 Uhr. Wir übertragen jeden Tag

Weiterlesen…

Stichkämpfe der russischen Meisterschaften

Die Kategorie “Schnellschach” bezieht sich nicht auf das jeweils gesamte Turnier, nur auf die Stichkämpfe – Blitz und eventuell Armageddon war eventuell auch noch vorgesehen aber dann nicht nötig. Bei den Herren war das relativ schnell klar, bei den Damen erst ganz zum Ende der zweiten Schnellpartie – zuvor hatte Goryachkina wohl (im Gegensatz zu Engines) Angst, ihren Vorsprung aus der ersten Partie zu verlieren. Svidler hatte ich bereits, also bekommt Goryachkina nun das Titelfoto – alle Fotos wieder vom russischen Schachverband, wobei ich in diesem Beitrag auch viele eigene Screenshots verwende.   Diesmal kann ich die Herren eher kurz

Weiterlesen…

Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler Svidler

Zum Glück wurde nicht Nepomniachtchi – der dieses Jahr zugunsten von London auf das Turnier verzichtete – achtfacher russischer Meister, denn dann hätte die Überschrift Überlänge. Das gälte auch für Goryachkina – bisher bzw. nun zweifache russische Meisterin, aber sie ist ja noch jung (Svidler zumindest vergleichsweise nicht mehr). In beiden Turnieren lagen lange andere vorne, Svidler schien nach zwei Runden (Niederlage gegen Dubov) und auch noch nach neuneinhalb von zunächst elf (Zwischenstand gegen den lange führenden Fedoseev) aus dem Meisterrennen. Dann durfte bzw. musste er noch zwei weitere (Schnell-)Partien spielen, und dreizehn war seine Glückszahl – galt auch für

Weiterlesen…

Fedoseev führt bei der russischen Meisterschaft

Perfekt ist er inzwischen nicht mehr – auch er hat einmal Remis gespielt, auch das gibt es in diesem Turnier und niemand (nicht einmal Gunina bei den Damen) ist dagegen komplett immun. Dubov konnte anfangs mithalten – beide begannen mit 3/3, aber in Runde vier und fünf erzielte der Moskauer jeweils einen halben Punkt weniger als der Sankt Petersburger (gemeint ist nicht Svidler, der ist momentan geteilter Dritter). So steht es zum Ruhetag: Fedoseev 4.5/5, Dubov 3.5, Svidler und Vitiugov 3, Tomashevsky, Riazantsev, Inarkiev, Sjugirov 2.5, Matlakov und Malakhov 2, Volkov und Romanov 1. Ein Grund für die relativ niedrige

Weiterlesen…

Doppelsieg für van Foreest in Amstelveen

Bei Lucas habe ich – da ich vor Ort war und an mehreren Schauplätzen – einige Momente live mitbekommen. Bei Jorden habe ich – da ich vor Ort war – live eigentlich nur Ergebnisse mitbekommen und muss den Rest hinterher rekonstruieren (sein Turnier wurde ja live übertragen, und alle Partien sind auch hinterher verfügbar). Dritte Siegerin war Anne Haast. Worum geht es? Um die niederländischen Schnellschach-Meisterschaften für Damen und Herren sowie um ein auch noch relativ stark und leicht international besetztes Schnellschach-Open im Rahmenprogramm. Das Titelfoto – letztes von einer Reihe eigener Fotos – gebe ich zwei Spielern. Der junge

Weiterlesen…

Russische Meisterschaften in St. Petersburg

Die Schachwelt schaut momentan nach London – Russland sicher auch, u.a. weil da auch zwei Russen mitspielen. Aber parallel schaut Russland wohl ab morgen auch nach St. Petersburg, auch da wird auf hohem Niveau Schach gespielt – “hoch” heisst zwar nicht top10, aber doch knapp darunter. Dass nicht alle Teilnehmer Elo über 2700 haben, hat mehrere Gründe: Russland hat in dieser Kategorie momentan nur elf Spieler, aber die Landesmeisterschaft ist ein Turnier mit zwölf Teilnehmern. Ausserdem haben neben Karjakin und Nepomniachtchi (in London beschäftigt) offenbar auch Kramnik und Grischuk verzichtet. Ausserdem konnten sich “schwächere” Spieler (alle immerhin noch über 2600)

Weiterlesen…

GM Ding Liren spielte sensationelle Partie in China

Die A-Gruppe der Chinesischen Liga wird in einem doppelrundigen Turnier mit 12 Mannschaften ausgetragen. Dabei nehmen die meisten der chinesischen Topspieler teil. Das Turnier findet vom April bis Dezember 2017 statt, wobei die 22 Runden an sechs Terminen gespielt werden. Jeder Mannschaftskampf wird an fünf Brettern gespielt, wobei zwei Bretter von Frauen besetzt werden. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für alle Züge, mit einem Inkrement von 30 Sekunden ab Zug 1. Für einen Sieg gibt es zwei Mannschaftspunkte, für ein Remis einen Punkt. In der 18. Runde spielte der Weltklassespieler GM Ding Liren eine sehenswerte Partie, mit Schwarz, gegen seinen

Weiterlesen…