29. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft 2017

Großmeisterlich wird es zugehen, vom v. 8. bis 16.8.2017, bei der Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft in Berlin. Veranstalter ist der Kultur- und Sportverein Berlin e.V. . Mit dem Internationalen Großmeister Jakob Meister (Nomen est Omen) führt ein starker Berliner Schachspieler das Teilnehmerfeld an und wird sich bestimmt harter Konkurrenz erwehren müssen. So sollte für Spannung und hochklassige Duelle gesorgt sein. Am 10.07. endete die offizielle Anmeldefrist für die 29. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft. Mit über 250 Spielerinnen und Spielern ist die Teilnehmerliste gut gefüllt. Besonders aufmerksam machen wir auf die 22. Deutsche Seniorenblitzeinzelmeisterschaft, die im Rahmen der „großen“ Meisterschaft am 12.08. ausgetragen wird. Die

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Shengelia besiegt Ragger im Schnellschach

Der neue Blitzschach Staatsmeister Markus Ragger zeigt gestern auch im Schnellschach eine hervorragende Leistung. Acht Punkte aus neun Partien reichen aber nicht zum zweiten Titel. David Shengelia besiegt Ragger im direkten Duell und gewinnt mit achteinhalb Punkten die Goldmedaille vor Ragger und dem Sensationsmann Adolf Denk, der nur als Nummer 20 der Setzliste ins Turnier ging. Shengelias Leistung ist mit einer Performance von 2757 absolut Top. Er räumt aber bescheiden ein gegen Ragger das notwendige Spielglück auf seiner Seite gehabt zu haben. Die Stellung war lange schwierig für Österreichs Bundestrainer. Hinter dem Siegertrio folgen in den Top-10: Schwabeneder, Schreiner, Freitag,

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Ragger und Schnegg sind Staatsmeister im Blitzschach

Die Staatsmeisterschaften im Blitzschach wurden gestern anlässlich des 750 Jahre Jubiläums im niederösterreichischen Pöchlarn ausgetragen und von Bürgermeister Franz Heisler eröffnet. Im Turniersaal herrschten tropische Temperaturen, dementsprechend heiße Kämpfe gab es unter den 99 Teilnehmer/innen. Elofavorit Markus Ragger behielt den kühlsten Kopf, ließ in elf Runden nur gegen Freitag, Fröwis und Huber Punkteteilungen zu und gewinnt mit neuneinhalb Punkten aus elf Partien einen weiteren Titel. Die Silbermedaille holt sich mit einem halben Punkt Rückstand Georg Fröwis. Hinter ihm landen mit Menezes, Schreiner, Alvir und Knoll gleich fünf Spieler bei acht Punkten. Nach Feinwertung sichert sich Christoph Menezes die Bronzemedaille. Die

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Elisabeth Pähtz ist neue Deutsche Meisterin im Schnellschach

Die 1. Runde war eine Schrecksekunde für die gebürtige Erfurterin und Nummer 1 der Setzliste Elisabeth Pähtz. Doch nach ihrem Auftaktremis ließ sie ihren Gegnerinnen keine Chance und dominierte das Feld nach Belieben. 7 Siege in Folge bedeuteten bereits nach Runde 8 den Titel der Deutschen Meisterin im Schnellschach. Hinter ihr ins Ziel kam Marta Michna mit 6,5 Punkten. 2 sichere Remis in Runde 8 und 9 brachten ihr den Vizemeistertitel. Denn gegen Elisabeth war an diesem Wochenende kein Kraut gewachsen. Um den dritten Platz stritten sich in der letzten Runden noch ganze 6 Spielerinnen, die sich alle mit 5 

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Erfurter Frauenschachfestival startet in den ersten Tag

Elisabeth Pähtz führt bei Deutscher Schnellschachmeisterschaft der Frauen. Text: Jonathan Carlstedt – Am 29.7.2017 um 13.38 Uhr war es so weit, Axel Eger, Vorsitzender des Schachförderverein Region Erfurt e.V., ergriff das Wort und begrüßte die Teilnehmerinnen zur Deutschen Schnellschachmeisterschaft 2017 in Erfurt. Der Schirmherr der Veranstaltung Peter Gösel Präsident des Landessportbundes Thüringen riet den Teilnehmer nach Axel Egers Einführung neben dem Schach und der tollen Atmosphäre auch den Ausblick aus dem 17.Stock des Radisson-Hotels Erfurt zu genießen und die Stadt selber mit all ihren schönen Ecken zu erkunden. Auch die Auslosung der ersten Runde spielte beim Thema Erfurt mit, denn

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Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Frauen

Am 29. 7. 2017 ist es so weit. Das Erfurter Frauenschachfestival startet mit seinem ersten Event. Die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Frauen wird über zwei Tage in neun Runden ausgetragen. Aber nicht nur den Meistertitel gibt es zu gewinnen. Die Damen spielen auch um einen Gesamtpreisfond von 1500 Euro. Es wird hoch her gehen. Die Bedenkzeit beträgt 20 Minuten für die gesamte Partie und es gibt keinen Aufschlag pro Zug. Zeitnotschlachten sind also vorprogrammiert. Eröffnet werden die Meisterschaften von ihrem Schirmherrn, den Präsidenten des Landessportbundes Thüringen, Herrn Peter Gösel. Das Rennen wird spannend. An Nummer 1 der Setzliste ist die deutsche

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Abschluss der SEM in Grächen: Titel für GM Yannick Pelletier (Herren)

WFM Lena Georgescu (Damen), Benjamin Huss (Senioren) und FM Fabian Bänziger (Junioren) – IM-Normen für Bänziger und Theo Stijve Text: Markus Angst – Grossmeister Yannick Pelletier (Lux/Sz) wurde an den Schweizer Schachmeisterschaften in Grächen seiner Favoritenrolle gerecht und holte den sechsten Meistertitel nach 1995, 2000, 2002, 2010 und 2014. Der in Luxemburg lebende 40-jährige Bieler totalisierte nach einem schnellen Remis mit Weiss am ersten Brett gegen GM Joe Gallagher (Eng/Sz) in der Schlussrunde als Einziger 7½ Punkte und gewann damit das international ausgeschriebene Nationalturnier. Silber ging dank seines Schlussrundensiegs gegen GM Florian Jenni (Oberengstringen) mit einem Punkt Rückstand an den

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117. Schweizer Einzelmeisterschaften in Grächen

(13.–21. Juli): GM Yannick Pelletier und WFM Lena Georgescu in der Pole-Position – Von Markus Angst Zum vierten Mal nach 1999, 2009 und 2013 finden ab kommendem Donnerstag in der Tennishalle des Sportzentrums Grächen die Schweizer Schachmeisterschaften statt. Erwartet werden gegen 300 Spieler(innen), die in fünf Kategorien spielen. Topfavorit bei den Herren ist der 40-jährige Grossmeister Yannick Pelletier. Der mit seiner Familie in Luxemburg lebende fünffache Schweizer Meister (1995, 2000, 2002, 2010, 2014), ist zwar ein überzeugter Anhänger des geschlossenen Titelturniers, bestreitet nach Leukerbad 2015 aber zum zweiten Mal in seiner Karriere das als neunrundiges Open mit internationaler Beteiligung ausgetragene

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Altersmix bei “Russian Higher League”

“Higher League” – das ist das Halbfinale der russischen Meisterschaften: von 54 Spielern konnten sich nach neun Runden Schweizer System fünf für das Superfinale im Dezember qualifizieren. Unter den Teilnehmern auch einige, die in fast allen andern Ländern automatisch bei der Landesmeisterschaft dabei und oft auch Stammspieler der Nationalmannschaft wären – immerhin zwei mit Elo aktuell über 2700 und vier weitere mit über 2650. Diese Grenze ist künstlich, die drei nächsten der Setzliste haben bzw. hatten 2649, 2649 und 2647. Naturgemäss landeten nicht alle sechs bzw. neun unter den besten fünf. Das ist der Endstand (Buchholz erwähne ich in Klammern,

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45. Griechische Mannschaftsmeisterschaft 2017

Die 45. Griechische Mannschaftsmeisterschaft wird mit 34 Mannschaften, die jeweils an 10 Brettern spielen, ausgetragen. Es ist ein 7-rundiges CH-System Turnier, das vom 3.-8. Juli 2017 im Porto Rio Hotel, Rio, Achaia stattfindet. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, gefolgt von 30 Minuten für den Rest der Partie, plus 30 Sekunden Zeitzugabe pro Zug ab dem ersten Zug. In die Mannschaften ist auch der Nachwuchs integriert; ebenso sind Frauen vertreten. Eine Mammutveranstaltung, bei der zahlreiche deutsche Spieler mitspielen! IM Nikolas Lubbe hat seine erste Gewinnpartie kommentiert: Melanie Lubbe grüßt aus Griechenland: Hier die Teilnehmerliste:

29. Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 2017

In der Zeit vom 08. – 16. August 2017 findet in Berlin die 29. Deutsche Schach-Einzelmeisterschaft statt. Teilnahmeberechtigt sind alle Frauen bis Jahrgang 1962 und alle Männer bis Jahrgang 1957. Bis zum 10. Juli 2017 werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Die Anmeldung erfolgt auf der offiziellen Turnierseite www.dsem2017.de und bei Rückfragen steht Martin Sebastian unter sebastian@kus-berlin.org zur Verfügung. Die Veranstaltung findet im Holiday Inn Berlin – City West Rohrdamm 80, 13629 Berlin statt. Ausrichter ist der Kultur- und Sportverein Berlin e.V. der wie der Vereinsname es schon wiedergibt, auch Wert auf die Kultur legt. So wird es während des Turniers nicht

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Spannende NL-Meisterschaften

Dieser Bericht ist etwas verspätet – Loek van Wely spielt inzwischen (als einer von recht wenigen Ausländern) bereits wieder bei der griechischen Mannschaftsmeisterschaft. Bei den NL-Meisterschaften der Damen und Herren am Ende dasselbe Bild: Jeweils war es spannend, und dann gewann nach Stichkampf ein Favorit gegen einen Aussenseiter. Bei den Damen waren diese Rollen allerdings nach aktueller Elo nicht klar definiert, nur nach Ergebnissen bei früheren NL-Meisterschaften. Endstand bei den Herren: van Wely 4.5/7+1.5/2, Ernst 4.5/7+0.5/2, van den Doel 4, Sokolov und l’Ami 3.5, Bok und van Foreest 3, Burg 2. Loek van Wely bekommt das Titelbild – alle Fotos

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Darth Vader und die jungen Wilden

Ein Beitrag von Axel Eger – Favorit Liviu-Dieter Nisipeanu gewinnt die deutschen Schach-Meisterschaften in Apolda vor einem Quartett starker Talente. Wer ist euer Vater?, rief Liviu-Dieter Nisipeanu zur Siegerehrung in den Raum, dann gab der bekennende Star-Wars-Fan die Antwort augenzwinkernd gleich selbst: Ich bin es! Einen halben Punkt Vorsprung hatte der nominell beste deutsche Spieler vor einem Quartett starker Nachwuchsspieler, die alle seine Söhne sein könnten, ins Ziel gerettet und sich zum ersten Mal den Meistertitel geholt. Fraglos verdient, denn der 40 Jahre alte Deutsch-Rumäne, der seit 2014 für den Deutschen Schachbund spielt, agierte solide und geriet praktisch in keiner

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Eindrücke von der NL-Meisterschaft

Am Samstag wurde “überall” Schach gespielt, unter anderem in Amsterdam, Apolda und Leuven. Ich entschied mich für einen Besuch vor Ort in Amsterdam, aus drei Gründen: 1) Das steht vorne im Alphabet. 2) Das war für mich als Tagesausflug erreichbar. 3) Ein Besuch bei der NL-Meisterschaft hat für mich “Tradition” – es war das dritte Mal nach 2015 und 2016. Dieser Beitrag wird ein Reisebericht mit Impressionen zur sechsten Runde – nicht nur von den Grossmeistern. Apolda und Leuven wird ein bisschen einfliessen. Das Titelbild gebe ich einem IM, der auch vor Ort war und in diesem Bericht eine Rolle

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Vincent Keymer – Der heimliche Star der DEM

Deutschlands Nummer Eins, GM Liviu-Dieter Nisipeanu, hat überlegen die Deutsche Meisterschaft mit 7 Punkten aus 9 Partien gewonnen. Es folgen GM Rasmus Svane und GM Alexander Donchenko mit jeweils 6,5 Punkten. Der heimliche Star der Meisterschaft ist jedoch der  erst 12- jährige Vincent Keymer, der mit 6 Punkten auf Platz 4 landete und dabei seine letzte IM-Norm erfüllte. Ein außergewöhnliches Talent. Der GM-Titel ist nur eine Frage der Zeit. Ein Kuriosum: GM Rainer Buhmann, immerhin jemand der schon über 2600 Elopunkte auf seinem Konto hatte, schaffte es tatsächlich alle Runden Remis zu spielen. Mit Platz 3 in der Teilnehmerliste gestartet, 

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Bühne der Hoffnungsträger

Stefan Löffler – Mindestens die Hälfte der Teilnehmer hatte auf einer Deutschen Einzelmeisterschaft im Schach zumindest aus sportlicher Sicht nichts verloren. Trotzdem wurde die diesjährige Auflage im Gegensatz zur preisgeldlosen Meisterschaft in Lübeck vorigen Oktober ihrem Namen halbwegs gerecht. Mehrere Nationalspieler und Nachwuchshoffnungen des deutschen Schachs nahmen die Einladung in die thüringische Stadt Apolda an, so dass neben Amateurgeschiebe auch absolut vorzeigbares Schach geboten wurde. Überzeugender Sieger wurde Liviu-Dieter Nisipeanu, der 2014 vom Rumänischen zum Deutschen Schachbund wechselte und in Apolda als Elofavorit startete. Dahinter reihten sich die jungen Hoffnungsträger, angefangen mit dem 19 Jahre Alexander Donchenko. Ihr direktes Aufeinandertreffen

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4e Open de Porticcio vom 2. bis 8.7.2017

Ein interessantes und stark besetztes Open findet auf Korsika statt. Insgesamt sind 200 Spieler aus 21 Ländern vertreten, daunter alleine etwa 12 starke Spieler aus Indien. Auch einige deutsche Spieler sind dabei. Gespielt wird in einer idyllischen Umgebung, im Hotel Club Marina Viva Purticciu (Korsika). Das Open geht über 9 Runden. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minutenn zzgl. 30 Sek. pro Zug, Im Open ist die “Korsische Meisterschaft” integriert. Preisgeld: 15.000 Euro!  

DEM 2017: Überraschend starke Jugend

Durch seinen heutigen Sieg gegen GM Jakob Meister (2433) konnte GM Liviu-Dieter  Nispeanu (2683) mit 6,5 Punkten aus 8 Partien die alleinige Führung übernehmen.  Der Tabellenzweite, GM Alexander Donchenko kam über ein Remis, gegen GM Georg Meier, nicht hinaus. Auch GM Rasmus Svane einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Der erst zwölfjährige Vincent Keymer erfüllte mit seinem Sieg in Runde 8 gegen den amtierenden “Deutschen Meister Kalinitschew” vorzeitig seine dritte IM-Norm. Damit hat er alle Voraussetzungen für die Titelverleihung erfüllt. Er ist damit der jüngste deutsche IM aller Zeiten und ist damit der heimliche Star der Meisterschaft. Der GM-Titel

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Sandra Schmidt und die Deutsche Meisterschaft

Schacheinzelmeisterschaften Apolda, 6. Runde – Ein Erlebnisbericht von Sandra Schmidt Zur sechsten Runde machte ich mich auf die lange Reise aus dem nördlichen Brandenburg nach Apolda, um einige der talentiertesten Schachspieler Deutschlands zu beobachten. Nach der mehrstündigen Fahrt treffe ich an der Hotelrezeption auf ein freundliches Gesicht, welches ich von Büchern und Bildern schon lange kannte. Es ist die Schachlegende die einst zusammen mit Garri Kasparow und weg Anatoli Karpow die Weltrangliste dominierte, Artur Jussupow. Schüchtern fragte ich ihn nach dem Weg zum Turniersaal, indem eine viertel Stunde später die 6. Runde freigegeben wurde. Schwarz schlug die Uhr an und

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DEM Runde 5: Vincent Keymer remis gegen Liviu-Dieter Nisipeanu

Von Daniel Wanzek – Das mit Spannung erwartete Duell an Brett 1 zwischen dem Jüngsten und der deutschen Nummer 1 verließ zu keiner Zeit die Remisbreite, womit beide Seiten nicht unzufrieden sein dürften: Liviu-Dieter Nisipeanu hält die Konkurrenz weiter auf Distanz und das erste Brett fest in Händen. Vincent Keymer (12 Jahre) bleibt weiterhin der einzige unmittelbare Verfolger, da es in den nachfolgenden Begegnungen keinen Emporkömmling gab: sowohl die Begegnung der Ex-Prinzen Alexander Donchenko vs. Rasmus Svane als auch Dmitrij Kollars vs. Tobias Jugelt endeten mit einem Unentschieden. Dem Hamburger Raubritter Luis Engel (14) fiel erneut ein Großmeister zum Opfer.

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