Zwei aus drei in Apeldoorn

Das bezieht sich auf Titelnormen im Vergleich zu dem, was vor der letzten Runde der Schachwoche Apeldoorn noch möglich war. Zehn haben mitgespielt, demnach neun Runden. Sieben davon hofften vielleicht auf eine GM-Norm (6/9), einer brauchte auch noch eine IM-Norm (4/9). Und das kam dabei heraus: IM Ten Hertog und GM Hillarp Persson 6/9, IM Beerdsen, GM Fier, IM Kuipers 5, GM Ernst 4.5, FM Warmerdam 4, IM Pijpers 3.5, IM Praggnanandhaa und IM Gascon Del Nogal 3. Für Hugo ten Hertog ist es die zweite GM-Norm, wobei Elo 2500 bisher noch nicht der Fall war. Max Warmerdam hat dagegen

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10th Batavia Chess Tournament

Das Batavia-Schachturnier – im gleichnamigen Café gegenüber des Amsterdamer Hauptbahnhofs, Kneipenatmosphäre jedenfalls im Vorraum wo Spieler nach den Runden analysieren oder auch blitzen und/oder Bier trinken – wird dieses Jahr zum zehnten Mal ausgetragen. Im Laufe der Jahre wurde es stärker: die ersten beiden Auflagen 2009 und 2010 noch (fast) ohne Grossmeister, damit nur die Möglichkeit für IM-Normen – was der damalige FM Robin van Kampen 2009 schaffte. Seither immer drei Grossmeister und damit sind auch GM-Normen möglich – 2011 beinahe doch nicht, aber Gerald Hertneck sprang kurzfristig für den erkrankten Inder Barua ein. Danach wurde er übrigens Turniersieger –

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Dies und das aus Hoogeveen, Haarlem und St. Petersburg (UPDATES)

Hoogeveen ist doch vorbei? Inzwischen ja, aber nach Abschluss der beiden Matches Ivanchuk – Wei Yi und van Foreest – Adhiban gab es im Open noch zwei Runden, ebenso im KO-Finale dieses Opens – da spielte Dmitrij Kollars noch sieben Partien, Dinara Saduakassova gar noch neun. Wie geht das an zwei Tagen? Es wurde (auch) geblitzt. Danach “reise” ich noch quer durch die Niederlande zum Turnier Haarlemse Meesters – mit deutscher Beteiligung – und dann weiter nach St. Petersburg zum Chigorin Memorial – ebenfalls mit deutscher Beteiligung, aber deswegen erwähne ich es nicht. Fotos nur zu/aus Hoogeveen – Quelle wieder

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Buntes Treiben im Batavia-Turnier

Zu diesem Turnier schreibe ich “traditionell”, da ich dazu einen direkten Bezug habe – auch wenn ich es dieses Jahr nicht geschafft habe, einmal vor Ort vorbeizuschauen. Auch wenn ich mich (frühere Berichte) wiederhole: Das Besondere am Batavia-Turnier im gleichnamigen Café gegenüber vom Amsterdamer Hauptbahnhof ist die Atmosphäre – im Hinterzimmer eines Cafés, im Anschluss an die Partien Analysen, Blitzpartien usw. in Kneipenatmosphäre. Das Teilnehmerfeld ist wie oft bei Normenturnieren: bunt gemischt, darunter immer auch Spieler die nach niederländischem Recht (Mindestalter 18 Jahre) noch kein Bier trinken dürfen. Titelnormen sind Sinn der Sache, auch wenn Turnierdirektor Merijn van Delft einmal

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9th Batavia Chess Tournament

Die 9. Auflage des Batavia Turniers hat bereits begonnen! Gestern gab es einen schönen Abend mit der offiziellen Eröffnung des Turniers und einem spektakulären Blitzereignis. Wie sich herausstellte, enthält das diesjährige Blitzturnier mehrere Blitz-Experten. Viele Schach-Fans waren froh zu sehen, dass Eric Lobron immer noch seine alte Schachstärke zu haben scheint. Der sehr erfahrene Großmeister aus Deutschland spielte seit 15 Jahren kein offizielles Turnier, aber letzte Nacht dominierte er das Feld mit einem 6 aus 6 Start. Nur in den letzten Runden gelang es Alexander Fier, die Führung zu übernehmen und das Blitz-Event zu gewinnen. Thomas Beerdsen hatte auch eine

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Schach in Jurmala

Kollars, Bortnyk und van Wely (und viele andere) Die erste Märzwoche ist vorbei, und damit auch das erste Turnier aus meiner Liste – Aeroflot in Moskau hatte schon zuvor begonnen, ist allerdings noch in der heissen Phase, nebenbei-zwischendrin in diesem Artikel später ein kurzes Zwischenfazit. Ansonsten berichte ich heute aus dem lettischen Jurmala (“aus” ist nicht wörtlich gemeint, ich war im Gegensatz zu einigen anderen deutschen Schachspielern nicht vor Ort), und zwar über gleich drei Turniere. Zunächst jeweils der Endstand, bei mehr als 10 Teilnehmern werde ich dabei nicht alle erwähnen:   GM-Normturnier: IM Kollars und GM Neiksans 6.5/9, IM

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Chess Masters Vienna 2015

Vier Eröffnungsredner und vier Schwarzsiege in Wien   Gestern wurden im Wiener Haus des Schachsports von Wiens Präsident Christian Hursky, ÖSB Präsident Kurt Jungwirth, Slowakiens Schachpräsident Martin Huba und Tschechiens FIDE-Delegierten Petr Pisk das Chess Masters und Chess Ladies 2015 eröffnet. Die Kooperation der drei Länder soll ihren Spielern bessere Normenchancen ermöglichen. In der ersten Runde in Wien gibt es sechs Remisen und vier Schwarzsiege. Erfolgreich sind bei den Frauen die Ukrainerin Diana Arutyunova gegen Martina Mareckova (SVK) und Veronika Maslikova (SVK) gegen die Tirolerin Anna-Lena Schnegg. Newrkla remisiert gegen Hapala ebenso wie Exler gegen Sochorova. Im Masters gelingen Siegfried

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Batavia-Turnier in Amsterdam (Update)

Eine Norm, immerhin   Schach ist mehr als Superturniere, aber man kann unmöglich über alle Turniere berichten, bei denen kein Teilnehmer Elo 2700 oder auch “nur” Elo 2600 hat. Dafür braucht man einen konkreten Grund, im gegebenen Fall habe ich gleich drei Gründe: die besondere Atmosphäre vor Ort, die Tatsache dass ich die selbst schnuppern konnte, und ich kenne einige Teilnehmer und andersweitig Beteiligte bzw. lernte sie kennen. Der “Reisebericht” bezieht sich auf Runde fünf von neun, aber das bringe ich erst gegen Ende dieses Artikels.   Vergleichbare Turniere gibt es auch anderswo, zum Beispiel vor kurzem in Aarhus mit

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7th Batavia Chess Tournament 2015 (NED)

Mit Bullet-Weltmeister GM Roland Schmaltz und IM Andreas Heimann   Das 7. Batavia Schachturnier wird vom 20. Februar bis zum 1. März im Cafe Batavia (Amsterdam) ausgetragen. Das Hauptereignis ist ein Rundenturnier mit 10 Spielern. Hier geht es um Normen und weniger um satte Geldpreise. Vorausgehen wird ein Blitzturnier mit einer Bedenkzeit von 3  Minuten plus 2 Sekunden pro Zug. Das Ereignis wird live über das Internet übertragen.   Die Teilnehmer: GM Dimitri Reinderman (2586) NED, IM Andreas Heimann (2539) GER, GM Roland Schmaltz (2527) GER, IM Jorden Van Foreest (2494) NED, GM Daniel Gormally (2489) ENG, IM Stef Soors

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I. Korbacher GM-Norm-Tournament

10. bis 16.12.2012 Teilnehmer: GM Lev Gutman (2498/GER) GM Viesturs Meijers (2478/LAT) GM Misa Pap (2521/SRB) GM Attila Czebe (2481/HUN) IM Hagen Poetsch (2458/GER) IM Mads Andersen (2464/DEN) FM Aleksandar Vuckovic (2334/GER) FM Paul Zwahr (2303/GER) Rasmus Svane (2371/GER) Daniel Izso (2331/HUN) Christopher Kearns (2103 raised to 2200/GER) Jonas Lampert (2288/GER) Eines der wenigen Normenturniere in Deutschland veranstaltet der rührige Schachverein "Schachfreunde Korbach". Lobend zu erwähnen ist die sehr übersichtliche Turnierseite in English und Deutsch. Hier werden alle Infos angeboten, die zu einem GM-Normenturnier gehören. Turnierseite Vereinshomepage Bulletin Foto: Rasmus Svane Quelle: DSJ)

InventiChess 2012 IM-Normenturnier in Antwerpen

14. bis 22.9.2012 Teilnehmer: FM Vandenbussche Thibaut BEL 2400 24 Jahre alt; IM Geirnaert Steven BEL 2395 27 Jahre alt; IM Gergacz Attila HUN 2393 22 Jahre alt; FM Maenhout Thibaut BEL 2392 23 Jahre alt; IM Zelbel Patrick GER 2368 19 Jahre alt (Foto); FM Soors Stef BEL 2368; 19 Jahre alt Meng Roger NED 2277 15 Jahre alt; FM De Schampheleire Glen BEL 2275 20 Jahre alt; Van Overdam Julian NED 2242 16 Jahre alt; WIM Haast Anne NED 2235 18 Jahre alt; Wie Arkadij Naiditsch und David Baramidze, beide inzwischen Großmeister, besuchte Patrick Zelbel die 1998 gegründete

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Schachspieler gehen seit Samstag auf Normenjagd

Normen-Turnier zum Internationalen Meister (Eupen/Belgien) Zum vierten Mal organisiert der SVDB ein Normen-Turnier. Dieses Turnier ermöglicht es den Spielern der hiesigen Vereine eine Norm zum Titel des Internationalen Meisters zu erkämpfen. Ziel ist in diesem Turnier sechs, bzw. 6,5 Punkte zu erlangen und somit eine Qualifikation zum Titel des Internationalen Meister. Den begehrten Titel eines Internationalen Meisters erhält ein Spieler der 3 IM-Normen und wer die Elo-Zahl von 2400 Punkten erreicht. Als Internationaler Meister strebt der Spieler dann den nächst höheren Titel des Großmeisters an. Dies ist der höchste Titel den Spieler in der Hierarchie der Schachspieler erreichen kann. Das

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Raoul Strohhäker mit seiner 3. IM-Norm in der Slowakei

Raoul Strohhäker mit seiner 3. IM-Norm in der Slowakei – Tobias Hirneise knapp vorbeigeschrammt – Frederik Beck spielt gutes Turnier (von Bundeskaderspieler Frederik Beck) So kann man in Kürze das Turnier in Prievidza, was zwei Stunden von Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, entfernt liegt, zusammenfassen. Doch solch einen kurzen Bericht hätte dieses Superturnier nicht verdient. Vom 28.8. bis zum 5.9. nahmen Raoul Strohhäker, Tobias Hirneise und Frederik Beck auf Einladung an einem Großmeisterturnier in Prievidza teil. Der Turnierorganisator holte uns freundlicherweise am Flughafen in Bratislava ab und fuhr uns bis spät in die Nacht zum Zielort. Wir wohnten in einer

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Schachelite trifft sich in Eupen

16. bis 24.8.2008 3. Normenturnier des SVDB  Der Schachverband der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens organisiert in der Zeit vom 16. bis zum 24. August sein drittes IM-Normenturnier. Drei Normen muss ein Spieler erzielen, um dann mit einer bestimmten ELO-Wertung den Titel eines Internationalen Meisters zuerkannt zu bekommen. Die ersten beiden Auflagen dieses Einladungsturniers wurden in der Vorweihnachtszeit der vergangenen Jahre ausgetragen. In 2006 erreichten die Spielerin I. Kadimova, in 2007 die Spieler C. Braun und C. Gulbas solch eine Norm. Turnierseite     Partien