Wintereinbruch in Dresden

Ein Bericht von Frank Hoppe (DSB) Was mag sich die Spielerin aus Puerto Rico am gestrigen Tag noch im Spielsaal übergezogen haben, geschweige denn draußen beim ersten Schneefall? Das Foto stammt vom Donnerstag und im Spielsaal waren schätzungsweise 21-25 Grad. Auch viele schneegewöhnte Schachspieler wird der plötzliche Schneefall in der Nacht zum Sonnabend überrascht haben. Viele südländische Olympiateilnehmer werden zum ersten Mal überhaupt in ihrem Leben Schnee gesehen haben. Die Deutschen hat das sicher nicht gestört. Der Sonnabend war nicht regnerisch wie die Tage zuvor, sondern richtig schön. Nur bei den Punkten hapert es noch etwas. Deutschlands Männer trennten sich

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Fünf Tage Dresden

Ein Bericht von Frank Hoppe (DSB) Heute ist Sonnabend, der 22. September, es ist kurz nach 6 Uhr. Es heißt Abschied nehmen von Dresden für mich. Mein Zug geht allerdings erst am Abend. Genug Zeit, das olympische Flair noch ausgiebig zu genießen. Auf dem Programm steht am Vormittag ein Besuch der "World of Chess", wo heute ein Weltrekordversuch für das Guinness-Buch auf dem Programm steht: "Die längste Schachbuchstraße der Welt" auf 350 Quadratmetern. Daneben treffen sich noch Schachphilatelisten und es gibt eine Schachtauschbörse. Zwei Bücherlesungen finden statt, darunter zu "Bobby Fischer – ich wollte doch nur spielen". Bei diesem Titel

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Erste Niederlage für Deutschland

Was den deutschen Männern gegen die Nationen Nr. 1 und 2, Russland und Ukraine, nicht gelang, holten sie gestern gegen die Nr. 8 Israel nach – eine Niederlage. Diesmal konnten die Bretter 2 bis 4 die zweite Niederlage von Arkadij Naiditsch nicht ausbügeln. Am Ende hieß es 1,5:2,5 und in der Tabelle rutschten die Deutschen auf Platz 6 zurück. Heute geht es gegen Polen und die Frage ist: Wird Bundestrainer Uwe Bönsch, den nach einer Doppelnull enttäuschten und bisher durchspielenden Naiditsch eine Ruhepause gönnen? Bei den Damen läuft überhaupt nichts mehr zusammen. Gestern hieß es nur 2:2 gegen die im

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Drei Weltmeister für das Schach

Arthur Abraham boxt sich auf die Bühne der Schacholympiade Nach Wladimir und Vitali Klitschko, die beide begeisterte Schachspieler sind und den russischen Superstar Wladimir Kramnik als ihr Vorbild angeben, ist nun auch Mittelgewicht-Weltmeister Arthur Abraham in Sachen Schach unterwegs. Der sympathische 28-jährige Berliner eröffnet morgen am Samstag die neunte Runde der Schacholympiade 2008 hier in Dresden. "Ich spiele selber sehr gerne Schach und bin fasziniert von der Sportart. Die Konzentration über so lange Zeit aufrecht zu erhalten ist eine beeindruckende Leistung. Es ist immer sehr interessant die Strategien der einzelnen Spieler zu beobachten“, sagt der gebürtige Armenier. Er drückt seinen

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Der Wahnsinn geht weiter – wird Deutschland im Schach die Nr. 1?

Deutschland schlägt Rumänien und setzt sich in der Spitzengruppe fest Den deutschen Schachfans wird zurzeit Unglaubliches geboten. Deutschlands A-Team präsentiert sich im Stil einer Spitzenmannschaft. Nach den super starken Unentschieden gegen Russland und Ukraine als Nummer Eins und Zwei der Setzliste, besiegte die Nationalvier gestern Rumänien mit 2,5:1,5 und heftet sich direkt an den Olympiadesieger 2006 Armenien. Russland scheint indessen vom zermürbenden Kampf um die Krone im Schachsport die Nerven zu verlieren und unterlag eben diesen Armeniern, so dass nun an der Tabellenspitze die Jungs um Levon Aronian mit 13 von 14 möglichen Punkten führen, dahinter finden sich Deutschland, Frankreich

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Fotos der deutschen Mannschaften

Das Vorhaben für jeden Tag meiner Dresdenreise auch einen Bericht liefern zu können, muß ich wohl aufgeben. Ich bin zuviel damit beschäftigt die Olympiade fotografisch zu verarbeiten. Frei nach dem Motto: nichtgemachte Fotos sind unwiederbringlich verloren, nichtgeschriebene Texte können neu aufgesetzt werden. Gestern sind wieder über 700 Fotos dazugekommen, womit ich nach drei Tagen bei fast 1.400 angekommen bin. Da ist natürlich auch Ausschuß dabei, aber sofort fliegt nur das weg, was absolut unbrauchbar ist. Die ersten beiden Tage (17./18.11.) habe ich bereits in der Galerie eingebunden. Wer möchte kann sich daran bedienen, z.B. für die Verwendung auf anderen Internetseiten

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Deutschland weiter sensationell gut drauf

Nach den Superergebnissen gegen die beiden stärksten Mannschaften der Olympiade, Russland und Ukraine, wo David Baramidze nicht zum Einsatz kam, durfte er gegen die etwas schwächeren Rumänen wieder ran. Für ihn setzte Igor Khenkin aus, der in der Runde zuvor gegen Sergej Karjakin verloren hatte. Jan Gustafsson (links im Bild) schoß die Mannschaft mit einem Sieg gegen Andrei Istratescu in Führung. Eine Führung, die beruhigte. Nachdem Daniel Fridman und David Baramidze Deutschland uneinholbar 2,5:0,5 in Führung brachten, durfte Superstar Arkadij Naiditsch auch mal eine Niederlage melden. Weniger Spaß hatte heute Wladimir Kramnik (rechts im Bild). Sein russisches Team unterlag überraschend

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Deutschland weiter ungeschlagen

Auch die Ukraine vermochte die deutsche Nationalmannschaft nicht zu schlagen. Daniel Fridman machte an Brett 4 die Niederlage von Igor Khenkin gegen Sergej Karjakin an Brett 2 wieder wett. Arkadij Naiditsch bewegt sich weiter auf den Weg in Richtung Elo 2700. Gegen Wassili Iwantschuk spielte er Remis (sh. Foto). Da auch Jan Gustafsson seinem zweiten 2700er Gegner (Pawel Eljanow) nach Morosewitsch ein Remis abnahm, stand es am Ende 2:2 und Deutschland behauptete Platz 3. Trauriger sieht es bei den Damen aus. Hier schwächelt das vierte Brett seit Turnierbeginn. Wenn vorn mal zuviel Remis gemacht wird, kommt von hinten der entscheidende

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Supersamstag bei der Schacholympiade

World of Chess bietet Weltrekordversuch und lässt Sammlerherzen höher schlagen Die “World of Chess” im Rathaus der Landeshauptstadt Dresden als zweiter wichtiger Veranstaltungsort der Schacholympiade hat jeden Tag volles Programm zu bieten. Über Analysen, Autogrammstunden, Ausstellungen, Kabarett und Musikshows bis zum Treffpunkt zwischen Spielern und Zuschauern bei kostengünstiger Verpflegung ist alles dabei. Am Samstag, 22. November, steht ein Höhepunkt der Schachshow an: Weltrekordversuch für das Guinness-Buch der Rekorde!

Deutschland auf Medaillenkurs

Fantastische Leistung der Deutschen Nationalmannschaft Standing Ovations für Jan Gustafsson. Über eine Stunde kämpfte der Hamburger gegen den von der Wertungszahl her schier übermächtigen Alexander Morozevich am Montag, dem fünften Spieltag der Schacholympiade in Dresden, mit einem Bauer weniger bis der Russe schließlich die Hand zum Remis reichte. Geschafft! Die Nationalvier der Schachspieler schaffte damit das zuvor für unmöglich gehaltene 2:2 Unentschieden gegen den Topfavoriten Nr. 1 und befindet sich damit weiterhin auf Medaillenkurs. Hunderte von Zuschauern im Saal und am völlig überfüllten Kommentatorenplatz im Foyer erhoben sich von ihren Sitzen und applaudierten dem glücklichen, aber völlig erschöpften Bundesligaspieler, der

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Deutschland sensationell 2:2 gegen Russland

An Brett 1 war die Partie zwischen Arkadij Naiditsch und Wladimir Kramnik recht schnell vorbei. Just als die 30-Züge-Schallmauer überschritten war, einigten sich die Beiden auf Remis. An den anderen Brettern wurde härter gekämpft. Das Geschehen wogte hin und her. Mal standen die Deutschen besser, mal die Russen. Igor Khenkin und Daniel Fridman mühten sich mit Schwarz. An Brett 2 kam es schnell zu Verwicklungen. Khenkin gewann einen Bauern, mußte dafür aber auf die Rochade verzichten. Alexander Grischuk knetete lange, gewann den Bauern zurück und mußte ins Remis einwilligen. Dimitri Jakowenko stand gegen Fridman erst bedenklich und hatte ebenfalls einen

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Top-Partie Live im Internet TV

Die Schacholympiade in Dresden ist ab heute auch live per Video im Internet zu verfolgen. Rechtzeitig zum Spitzenspiel zwischen Deutschland und Russland können Schachfans weltweit auf das Video-Signal bequem von zu Hause zugreifen. Das ist die ideale Ergänzung der Echtzeit-Datenübertragung aller Partien ins Web. Seit Beginn der Schacholympiade registrieren die Organisatoren mehrere Millionen Seitenzugriffe auf die grafisch dargestellten Daten aller Schachpartien. Ab heute kann sich ein Internetbenutzer zusätzlich das Videobild nach Hause holen. Ab 14.30 Uhr ist die Kamera auf Tisch 1 gerichtet, an dem heute Gastgeber Deutschland gegen Russland spielen wird. Dank der neuen Technik sind somit nicht nur

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„Chess meets Fashion“ heißt es am 18. November im Rathaus

Modedesign-Studenten stellen Schachkollektion vor Am 18. November werden im Internationalen Congress Center Dresden und der „World of Chess“ im Rathaus die Ergebnisse zum Thema Schach von Modedesign-Studenten aus vier Ländern vorgestellt. Anlässlich der Schacholympiade 2008 beschäftigten sich die zukünftigen Designer mit dem wohl bedeutendsten Brettspiel der heutigen Zeit. Entstanden sind insgesamt 21 fantasievolle und gleichzeitig bühnenwirksame Modelle, die von den Studentinnen um 14.30 Uhr im Kongresscenter und 21.30 Uhr im Rathaus der Stadt, Eingang Goldene Pforte selbst in Szene gesetzt werden. Die Kollektion ist geprägt von einem jungen, frischen und multinationalen Blick auf das Motiv Schach. Lehrende des Studienganges Modedesign

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Deutschland 1 vor dem Spiel der Spiele

Nationalmannschaft begegnet dem Topfavoriten Russland  Heute trifft die deutsche Nationalmannschaft als souveräner Tabellenführer auf den Topfavoriten Russland, beide Teams sind bisher verlustpunktfrei und gewannen ihre Spiele mehr oder minder souverän. Insbesondere Deutschland überzeugte durch hohe Siege gegen Schottland, Slowenien und Malaysia und bezwang die starke Mannschaft aus Spanien gestern durch Siege von Naiditsch und Baramidze, Igor Khenkin steuerte den fehlenden halben Punkt zum Sieg hinzu. David Baramidzes Punktgewinn gegen Ibragim Khamrakulov war dabei aus schachlicher Sicht der Höhepunkt des Tages. In einem raffiniert geführten Endspiel verwertete der für den Hamburger SK spielende Bundesligastar seinen Vorteil wie aus dem Lehrbuch und

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Schacholympiade im Internet: Über 60 Millionen Dateidownloads pro Tag

550 miteinander vernetzte Bretter live im Internet – zum ersten Mal in der Geschichte der Schacholympiade konnten die Spiele weltweit reibungslos ab Beginn verfolgt werden. Dr. Michael Breidung, IT-Direktor der Schacholympiade und Leiter des Eigenbetriebs IT der Landeshauptstadt Dresden: „Wir sind sehr stolz auf diese Leistung. Die Schacholympiade in Dresden verzeichnet die meisten Spieler, die meisten Schachbretter, und trotzdem hielt die Technik dem großen Interesse stand.“ In der ersten Stunde registrierten seine Mitarbeiter über eine Million Zugriffe auf die Live-Übertragungen. 32 Millionen Dateidownloads wurden am ersten Tag gezählt, 22-millionenmal Schachbretter angesehen, allein 10 Millionen Aufrufe entfielen auf die Homepage. Am

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Deutschlands Männer auf Medaillenkurs?

Ein Artikel von Frank Hoppe (DSB) Drei von elf Runden sind gespielt und die deutschen Männer dürfen ab der heutigen vierten Runde nicht nur ihren Gastgeberbonus strapazieren um auf der Bühne zu spielen. Gestern wurde Malaysia 3½:½ geschlagen und heute wartet mit Spanien der erste echte Prüfstein auf unsere Auswahl um Arkadij Naiditsch. Von Hans-Dieter Post habe ich "DAS Bild der Schach-Olympiade" bekommen, wie er unbescheiden schreibt. Jetzt bin ich gespannt, ob sein Foto Nachfolger findet. Unter den exotischen, durchgestylten Teilnehmern der Olympiade gibt es sicher eine große Auswahl. Fünf deutsche Mannschaften siegten in der dritten Runde, größtenteils gegen "Aufbaugegner"

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Olympiade startete mit grandioser Eröffnungsfeier

Gestern um 20.08 Uhr wurde in der Freiberger Arena in Dresden die 38. Schacholympiade mit einer großen Show eröffnet. Der MDR übertrug ab 21.15 Uhr in einer Sondersendung live vom Auftakt, wobei von der eigentlichen Eröffnungsveranstaltung nicht viel gezeigt wurde. Stattdessen wurde live in das Internationale Kongreßzentrum (ICC) geschaltet, wo ein zweites Fernsehteam Prominente, wie z.B. Radsport-Olympiasieger Jens Lehmann und Gewichtheber Marc Huster, ein Städteduell Dresden – Leipzig im Blitzschach austragen ließ. Die schachlichen Qualitäten der sechs Prominenten standen dabei nicht so im Vordergrund. Es sollten nur soviele Figuren des Gegners wie möglich in 2½ Minuten abgeholzt werden, wobei alle

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Die Klitschko-Brüder sind Olympiadebotschafter

Zwei Boxweltmeister fasziniert vom Spiel der Könige    Die Brüder Vitali und [[Wladimir Klitschko]] sind Botschafter der 38. Schacholympiade in [[Dresden]]! Boxen und Schach – für die Klitschkos kein Widerspruch, sondern eine notwendige Symbiose: „Es gibt nichts Besseres als eine Partie Schach, um seine Konzentrationsfähigkeit zu trainieren“, sagt [[Vitali Klitschko]]. „Eine fokussierte und ausdauernde Konzentration brauche ich sowohl im Boxring als auch bei meinen politischen und sozialen Projekten.“ Sein Bruder Wladimir fügt hinzu: „Ich kann beim Schach vollkommen abschalten, denke dann nur an mein Spiel, an meinen Gegner und vergesse alles andere.“  Jeder der beiden Schach spielenden Weltmeister hat sich

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Schacholympiade – Fakten, Fakten, Fakten zum Turnier des Jahres

Zwei Tage vor dem Start der Schacholympiade bilanzieren die Veranstalter Zahlen und Fakten zum Vielvölkerturnier, das am 13. November im Internationalen Congress Center Dresden startet und am Abend zuvor eine Eröffnungsfeier der Extraklasse in der Freiberger Arena präsentiert.    Inklusive der 108 Schiedsrichter, der Trainer und Betreuer sowie den FIDE-Offiziellen des Weltschachverbandes beträgt die Zahl der aktiv gemeldeten Teilnehmer exakt 2.169. Diese teilen sich auf 152 Nationen auf und stellen 156 Mannschaften im Open und 119 Mannschaften im Damenwettbewerb, inklusive der dritten deutschen Damenmannschaft. Ob in beiden Wettbewerben die jeweils dritte Vertretung Deutschlands starten darf, hängt von der geraden oder

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Schach und Show

Noch 2 Tage bis zum Beginn der Schacholympiade in Dresden!  Eröffnungsveranstaltung zur Schacholympiade mit vielfältigem Programm, Max Mutzke und Zascha Moktan am 12. November in Dresden   Die 38. Schacholympiade, die zwischen dem 12. und dem 25. November 2008 in Dresden ausgetragen wird, ist eine Veranstaltung der Superlative. Mit 152 Ländern haben sich mehr Nationen als jemals zuvor zu diesem Mannschaftswettbewerb im königlichen Spiel angemeldet. Grund genug, dieses Ereignis am 12. November 2008 ab 20.08 Uhr mit einer besonderen Eröffnungsshow zu feiern, die Schach als modernen und dynamischen Sport präsentiert. Schon der Ort dieser Veranstaltung stellt eine Besonderheit dar: In

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