20. International Open Sants 2018 mit IM Vincent Keymer

Die 20th International Open Sants finden vom 17. August bis 26. August in Barcelona statt. Es wird eines der größten Turniere dieses Sommers sein. In der Gruppe A werden fast 400 Spieler erwartet. Die Topgesetzten sind GM Anton Demchenko, GM Dariusz Swiercz, GM Dieter Nisipeanu etc … Es sind 51 Nationen am Start, darunter  179 Titelträger. Insgesamt haben sich 31 deutsche Spieler angemeldet: Der eigentliche Star des Open wird aber der erst 13- jährige IM Vincent Keymer sein, der in der deutschen Bundesliga für Deizisau die Figuren zieht. Er ist auf dem besten Weg der jüngste deutsche Großmeister aller Zeiten zu werden. Wir drücken ihm

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Daniil Düsentrieb Dusel Dubov gewinnt in Abu Dhabi

Warum war das nicht das Dubai Open? Ich mag Alliterationen, und Dubov hätte wohl auch nichts dagegen einzuwenden – da werden Geldpreise streng nach Wertung vergeben, nebenan in Abu Dhabi werden sie offenbar nach dem Hort-System unter punktgleichen Spielern verteilt. “Dubov dominiert” wäre übertrieben, “Düsentrieb” bezieht sich darauf, wie er seine Partien anlegte. “Dusel” bezieht sich vor allem darauf, wie sein wichtiger Sieg in der letzten Runde zustande kam – der geteilte erste Platz schien außer Reichweite, und auch der Wiedereintritt in den Club 2700+ war gefährdet. Ein bisschen bezieht es sich auch darauf, dass er nach Wertung denkbar knapp

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Riga Open: Armenien oben, Deutschland überall dahinter

“Perlen vom Bodensee” haben bereits berichtet, aber ich habe eigenes Material vorbereitet, also noch ein Beitrag. Armenien relativ weit oben war klar – sie schickten drei Großmeister, alle unter den ersten 15 der Setzliste. Zwei landeten dann ganz oben. Deutschland schickte 35 Spieler – genauso viele wie Lettland, einer mehr als Russland. Fünf hatten den GM-Titel und waren unter den ersten 15 der Setzliste, andere hatten kleinere oder keine Schachtitel – zum Beispiel landeten die Schachfreunde Schmitt, Waffenschmidt, Danielmeier und Kuhn nebeneinander auf Platz 246-249 (in umgedrehter Reihenfolge der Elozahlen 1992-2151). Von den fünf deutschen GMs konnten zwei ihre Elozahl

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Fiona Sieber gewinnt das German Masters der Frauen

German Masters der Frauen Fiona Sieber ist die strahlende Siegerin des German Masters der Frauen 2018. Sie verlor zwar heute gegen Sarah Hoolt, doch auch ihre direkten Konkurrentinnen um den Turniersieg konnten heute nicht gewinnen; Melanie Lubbe unterlag Filiz Osmanodja und Josefine Heinemann remisierte gegen Ketino Kachiani-Gersinska. Damit liegen drei Spielerinnen mit 6 Punkten vorne; in der Zweitwertung, Anzahl der Siege, liegen Sieber und Lubbe mit 5 Siegen vor Heinemann mit deren 4 und erst die Drittwertung, der direkte Vergleich mit Melanie Lubbe krönte Fiona Sieber zur Siegerin. Fiona Sieber und Josefine Heinemann dürfen sich außerdem über eine WGM – Norm freuen.

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Arberschachfestival 2018

Wolfgang Fiedler – 197 Schachspieler aus 10 Ländern kamen nach Bodenmais um Schach zu spielen. Verteilt auf das Internationale Open, den Internationalen Seniorencup und die Internationale Offene Deutsche Frauenmeisterschaft (IODFEM) ist die Halle gut gefüllt und es ist angerichtet. Parallel kleine und große Ausflüge in die Arberregion und die herrliche Landschaft, sowie 4 Stunden kostenloses Schachtraining sind wohl der Erfolgsgarant für den Bayerndreier. Das Ziel für 2019 sind dann 200 plus x Schachspieler und Schachspielerinnen hier zu sehen. 197 Schachspieler aus 10 Ländern kamen nach Bodenmais um Schach zu spielen. Verteilt auf das Internationale Open, den Internationalen Seniorencup und die

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Inder in Abu Dhabi

Beim Abu Dhabi Masters war zwar bereits Freitag nach nur drei Runden Ruhetag (dafür Samstag eine Doppelrunde), aber das wird kein “klassischer” Zwischenbericht. Dieser Beitrag enthält stattdessen Material (und Spielerzitate), das den geplanten Abschlussbericht – vermutlich Schwerpunkt Runden, die noch gespielt werden – überladen würde. Aber den Zwischenstand nach drei Runden kann ich kurz erwähnen: Sechs Großmeister (Rapport, Wang Hao, Dubov, Amin, Kravtsiv und Vocaturo) haben 3/3. 23 Spieler haben 2.5/3, am überraschendsten wohl die an 73 gesetzte WGM Soumya Swaminathan. Damit ist bereits eine Inderin erwähnt, aber andere – männlich und weiblich – sind Thema dieses Beitrags. Thema dieses

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8. Riga Technical University Open 2018

Das Schachfestival der Superlative findet vom 6. bis 12. August zum 8. Mal in Riga (Lettland) statt. In der A-Gruppe sind schon 305 Teilnehmer vorangemeldet. An der Spitze Matthias Bluebaum aus Deutschland, weitere  bekannte Namen u.a. Kovalenko, Hovhannisyan, Predke, Esipenko, Smirin und (nicht so weit oben in der Setzliste) Praggnanandhaa. Insgesamt spielen 37 Deutsche mit, nur Russland und Lettland sind zahlreicher vertreten: In diesem Jahr werden Änderungen beibehalten die letztes Jahr eingeführt wurden, da sie noch erfolgreicher waren als man es erwarten konnte. Die Gesamtzahl der Schachspieler, die an klassischen Schachturnieren (5 Gruppen) teilnehmen, wurde auf 655 erhöht. Jeder Schachspieler,

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Vorschau zum Abu Dhabi Chess Festival

Wem es in Europa derzeit nicht warm genug ist, der hat als Schachspieler eine Alternative: ab Dienstag ein Open in Abu Dhabi – bei Temperaturen draussen von bis zu 44ºC, der Spielsaal ist dabei vermutlich klimatisiert. Insgesamt 163 Spieler fühlten sich angesprochen – in der A-Gruppe, es gibt auch noch ein B- und ein Juniorenturnier. Darunter 6 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und 90 Inder, die dieses Klima wohl auch gewöhnt sind und ohnehin immer und überall spielen (nicht immer dieselben, aber aus demselben Land). Ich nenne zunächst die ersten 12 der Setzliste: Le Quang Liem, Rapport, Cheparinov, Wang Hao,

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Dresdner Schachsommer eröffnet

Aktuell laufen beim Dresdner Schachsommer drei Turniere parallel: die Deutsche Einzelmeisterschaft mit 24 Teilnehmern, die bereits am Freitag begonnen hat sowie das German Masters der Frauen und das FIDE Open. Zum German Masters der Frauen hieß Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan zehn der besten deutschen Schachspielerinnen in Dresden willkommen, darunter auch Titelverteidigerin Ketino Kachiani-Gersinska. Das FIDE Open ist in diesem Jahr mit 225 Teilnehmern nicht nur quantitativ bestens besetzt. Auch die große Zahl sehr starker Spieler kann sich sehen lassen. Angeführt wird die Setzliste von Chao Li (ELO 2714) aus Stuttgart gefolgt von Evgeny Romanov und Titelverteidiger Vladimir Onischuk. Rundenbeginn für

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Vlissingen Open 2018 (Niederlande)

Das Hogeschool Zeeland-Turnier (oder HZ-Turnier ) ist ein jährliches internationales Schachturnier , das in Vlissingen , Niederlande, stattfindet . Die ersten beiden Editionen, 1995 und 1996, wurden als Zeeland Open bekannt . Gastgeber ist die Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Das Open geht vom 4. bis 11.8.2017 Titelverteidiger ist GM Eduardo Iturrizaga  ( Venezuela ) Die deutschen Farben vertreten u.a. GM Daniel Hausrath und IM Thomas Henrichs. Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 GM Mareco, Sandro ARG 2643 2 GM Iturrizaga Bonelli, Eduard VEN 2640 3 GM Van Foreest, Jorden NED 2636 4 GM Chanda, Sandipan IND 2553 5 GM Ikonnikov, Vyacheslav RUS 2546 6 GM Ernst, Sipke NED 2546 7 GM Zeng, Chongsheng CHN 2539 8 GM Pruijssers, Roeland NED

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German Masters der Frauen, Deutsche Einzelmeisterschaft, FIDE Open und ELO-gewertetes Blitzturnier

Laura Jordan – Der Dresdner Schachsommer steht kurz bevor. Bei den durchgehend hochsommerlichen Temperaturen freuen sich die Organisatoren darauf, die Spieler im klimatisierten Turnierareal des Wyndham Garden Hotels begrüßen zu dürfen. Den Start macht die Deutsche Einzelmeisterschaft am 03. August mit 23, über die Landesverbände oder den Deutschen Schachbund qualifizierten, Schachspielern. Sie werden bis zum 11. August neun Runden lang die Schachfiguren auf den Brettern reizen. Mit dem stärksten Frauenturnier 2018 in Deutschland, dem German Masters der Frauen, läuft am 04. August dann die Hauptattraktion des Schachsommers an. Die zehn Teilnehmerinnen werden sich bis zum 12. August duellieren, um eine

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Xtracon Open: Norweger, Deutsche und auch noch Andreikin

Quantitativ dominierten Dänen im Turnier – 157 von 397 (so viele hatten sich jedenfalls angemeldet, ein paar sind dann nicht erschienen). Sie konnten allerdings eher nicht in den Kampf um den Turniersieg eingreifen, im Gegensatz zu einigen der 74 Norweger und zwei von 46 deutschen Teilnehmern. Von den 42 Schweden spielte Grandelius zwar nicht schlecht, aber doch kaum an den vordersten Brettern. Russland war zu siebt vertreten, darunter die beiden ersten der Setzliste Vitiugov und Andreikin, der Rest hatte Elo 2000 oder weniger. Vitiugov war in Lauerstellung und ist es quasi immer noch, aber nun ist das Turnier vorbei. Andreikin

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7. Internationales Arber-Open 2018

Es gibt Open die nicht so im Blickpunkt stehen, weil sie in der Spitze nicht so stark besetzt sind. Oft haben diese Open über 200 Teilnehmer, aufgeteilt in mehreren Gruppen. Beim Arber-Schachfestival sind es 3 Gruppen, aufgeteilt in der offenen Gruppe (115 Teilnehmer), Senioren (71 Teinehmer)  und Frauen (12 Teilnehmerinnen). Immerhin spielen in der offenen Gruppe 5 Großmeister mit. Insgesamt sind es 11 Titelträger, angeführt vom GM Michael Prusikin (BCA Augsburg). Titelverteidiger ist der Serbe Misa Pap (SF Augsburg). Insgesamt werden 9 Runden gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge + 30 Minuten für den Rest der Partie +30

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Xtracon Open 2018

Wieder mal kommt eine “Vorschau” erst kurz vor Beginn der ersten Runde eines Turniers. Das Xtracon Open in der Hamlet-Stadt Helsingor (Titelbild Schloss Kronborg) ist auch dieses Jahr recht stark und dabei auch “nostalgisch” besetzt. Neben Großmeistern spielen auch jede Menge Amateure mit, aber ich nenne (zunächst) nur die ersten 15 der Startliste von insgesamt 394: Vitiugov, Andreikin, Saric, Grandelius, Jobava, Shirov, Hammer, Maze, Tari, Andersen, Bosiocic, Sune Berg Hansen, Agdestein, Svane, Timman. Damit habe ich auch den elobesten deutschen Teilnehmer (wobei dänische Quellen Rasmus Svane mal als “100% dänisch” bezeichneten), und einige aus der Rubrik “Nostalgie” – ein weiterer

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Leiden Open 2018: Und dann kam Roeland Pruijssers

Ein analoger Titel wie beim Dortmund-Abschlussbericht, wobei in einem Turnier nach Schweizer System andere Umstände zutreffen: Roeland Pruijssers hatte niemand mehr auf der Rechnung, er selbst auch nicht mehr unbedingt – und dann hat er sein “Schweizer Gambit” erfolgreich abgeschlossen. Das war der Endstand nach neun Runden: GM Pruijssers 7/9, IM Nihal Sarin, GMs Sandipan, Ikonnikov, Zhukova, IM Viani Antonio Dcunha, IM Shyaamnikhil 6.5, IM Lobanov und IM Vrolijk 6, usw. . Damit habe ich auch alle von den Veranstaltern vorab erwähnte Jungtalente – bis auf IM Beerdsen, der hatte ein “Elo-normales” Turnier und landete mit 5.5/9 nach Wertung auf

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Czech Open 2018

Vom 12. bis 29. Juli finden in Pardubice (Tchechien) viele Turniere statt. Nicht nur Schach sondern auch Bridge, Poker, Sudoku, Kreuzworträtsel und Scrabble um nur einige zu nennen. Es ist das größte Schachfestival der Welt. Zahlreiche deutsche Spieler pilgern nach Tschechien, um an diesem Großereignis teilzunehmen. 45 deutsche Spieler tummeln sich in der Gruppe A. Insgesamt sind es 309 Spieler aus 37 Ländern. Insgesamt kämpfen 184 Titelträger um gute Platzierungen und Geldpreise. Darunter 43 GM, 3 WGM, 66 IM, 7 WIM, 53 FM 6 WFM, und 6 CM. Deutsche Spieler Gruppe A:   Sortierbare Teilnehmerliste:

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Big Point für “Nepo”

Am Internationalen Tag des Schachs, der wird jährlich am 20. Juli gefeiert, übernahm Ian Nepomniachtchi durch einen Sieg gegen Wladimir Kramnik nach fünf Runden die Tabellenführung beim Sparkassen Chess-Meeting. Kramnik versuchte seinen Gegner in der Eröffnung zu überraschen, doch sein jüngerer Landsmann spielte groß auf und setzte sich verdient durch. Die restlichen Partien der 5. Runde endeten remis, wobei keiner der Spieler realistische Gewinnchancen besaß.   Die Partie zwischen Jan-Krzysztof Duda und Georg Meier endete nach drei Stunden und vierzig Minuten als erste mit Remis. Der 20-jährige Großmeister aus Polen wählte mit Weiß einen Aufbau der Englischen Eröffnung, mit der

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7. INTERNATIONALES ST. PAULI SCHACH-OPEN 14. bis 22.7.2018

Alles begann vor acht Jahren als  die Schachabteilung, zum Anlass des 100-jährigen Bestehens des FC St Pauli von 1910 e.V. entschlossen hat, das 1. Internationale Schachopen durchzuführen. Es wurden keine Mühen gescheut und alle erreichbaren Hebel in Bewegung gesetzt. Viele ehrenamtliche Helfer und Spender haben dabei das Vorhaben unterstützt. Dass es sich gelohnt hat, haben die vielen neuen Kontakte der vergangenen Jahre und auch die anhaltend hohen Teilnehmerzahlen gezeigt. Das wurde zum Anlass genommen weiter zu machen! Für die siebte Auflage haben sich bisher 227 Teilnehmer vorangemeldet, unter anderem 21 Titelträger. Mit GM Bartosz Socko (POL, Elo 2588) und IM

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Najdorf Memorial: Polen spielten auch in Polen

Vermutlich schaut auch Schach-Polen derzeit nach Dortmund – da spielen schliesslich ihre Besten JK Duda und Radek Wojtaszek, momentan in dieser Reihenfolge nach Elo sortiert. Andere Polen bekamen keine Dortmund-Einladung, aber einigte nutzten die Chance, zu Hause in Warschau Schach zu spielen. Allzu international war das Najdorf-Memorial 2018 nicht besetzt – auch wenn neben den in Opens “unvermeidlichen” Indern u.a. ein Australier und ein Emirati mitspielte. Allzu stark auch nicht, Ursachenforschung dazu später. Allzu “deutsch” auch nicht, auch nicht im Vergleich zu den Vorjahren (siehe Bericht 2017 und Bericht 2016). Dennoch bekommt es einen recht ausführlichen Bericht, warum? Weil sich

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Florian Sandhöfner gelingt Sensationssieg in St. Veit

Der finale Showdown der 37. St. Veit Open war Drama, Drama und gönnte zu keinem Zeitpunkt einem Zwischenleader den Endsieg. Und dank immenser Dichte wurde am Ende mit Oberrösterreichs FM Florian Sandhöfner ein faustdicker Überraschungssieger via Zweitwertung ermittelt. Aber Hand aufs Herz – diesem 1981er-Jahrgang gönnt man diesen Sieg und als Beiwerk auch den Titel „Askö Bundesmeister 2018“. Individuelle Akzente an der Spitze waren immer Sandhöfners Ding, den Sack zuzumachen war bis dato dem St. Valentin-Akteur freilich versagt. Alles Geschichte – nun muss sich hinter ihm sogar die kroatische Setzliste Nr. 1, GM Davor Rogic, via Zweitwertung anstellen nach Remis

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