Xtracon Open 2018

Wieder mal kommt eine “Vorschau” erst kurz vor Beginn der ersten Runde eines Turniers. Das Xtracon Open in der Hamlet-Stadt Helsingor (Titelbild Schloss Kronborg) ist auch dieses Jahr recht stark und dabei auch “nostalgisch” besetzt. Neben Großmeistern spielen auch jede Menge Amateure mit, aber ich nenne (zunächst) nur die ersten 15 der Startliste von insgesamt 394: Vitiugov, Andreikin, Saric, Grandelius, Jobava, Shirov, Hammer, Maze, Tari, Andersen, Bosiocic, Sune Berg Hansen, Agdestein, Svane, Timman. Damit habe ich auch den elobesten deutschen Teilnehmer (wobei dänische Quellen Rasmus Svane mal als “100% dänisch” bezeichneten), und einige aus der Rubrik “Nostalgie” – ein weiterer

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Leiden Open 2018: Und dann kam Roeland Pruijssers

Ein analoger Titel wie beim Dortmund-Abschlussbericht, wobei in einem Turnier nach Schweizer System andere Umstände zutreffen: Roeland Pruijssers hatte niemand mehr auf der Rechnung, er selbst auch nicht mehr unbedingt – und dann hat er sein “Schweizer Gambit” erfolgreich abgeschlossen. Das war der Endstand nach neun Runden: GM Pruijssers 7/9, IM Nihal Sarin, GMs Sandipan, Ikonnikov, Zhukova, IM Viani Antonio Dcunha, IM Shyaamnikhil 6.5, IM Lobanov und IM Vrolijk 6, usw. . Damit habe ich auch alle von den Veranstaltern vorab erwähnte Jungtalente – bis auf IM Beerdsen, der hatte ein “Elo-normales” Turnier und landete mit 5.5/9 nach Wertung auf

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Czech Open 2018

Vom 12. bis 29. Juli finden in Pardubice (Tchechien) viele Turniere statt. Nicht nur Schach sondern auch Bridge, Poker, Sudoku, Kreuzworträtsel und Scrabble um nur einige zu nennen. Es ist das größte Schachfestival der Welt. Zahlreiche deutsche Spieler pilgern nach Tschechien, um an diesem Großereignis teilzunehmen. 45 deutsche Spieler tummeln sich in der Gruppe A. Insgesamt sind es 309 Spieler aus 37 Ländern. Insgesamt kämpfen 184 Titelträger um gute Platzierungen und Geldpreise. Darunter 43 GM, 3 WGM, 66 IM, 7 WIM, 53 FM 6 WFM, und 6 CM. Deutsche Spieler Gruppe A:   Sortierbare Teilnehmerliste:

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Big Point für “Nepo”

Am Internationalen Tag des Schachs, der wird jährlich am 20. Juli gefeiert, übernahm Ian Nepomniachtchi durch einen Sieg gegen Wladimir Kramnik nach fünf Runden die Tabellenführung beim Sparkassen Chess-Meeting. Kramnik versuchte seinen Gegner in der Eröffnung zu überraschen, doch sein jüngerer Landsmann spielte groß auf und setzte sich verdient durch. Die restlichen Partien der 5. Runde endeten remis, wobei keiner der Spieler realistische Gewinnchancen besaß.   Die Partie zwischen Jan-Krzysztof Duda und Georg Meier endete nach drei Stunden und vierzig Minuten als erste mit Remis. Der 20-jährige Großmeister aus Polen wählte mit Weiß einen Aufbau der Englischen Eröffnung, mit der

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7. INTERNATIONALES ST. PAULI SCHACH-OPEN 14. bis 22.7.2018

Alles begann vor acht Jahren als  die Schachabteilung, zum Anlass des 100-jährigen Bestehens des FC St Pauli von 1910 e.V. entschlossen hat, das 1. Internationale Schachopen durchzuführen. Es wurden keine Mühen gescheut und alle erreichbaren Hebel in Bewegung gesetzt. Viele ehrenamtliche Helfer und Spender haben dabei das Vorhaben unterstützt. Dass es sich gelohnt hat, haben die vielen neuen Kontakte der vergangenen Jahre und auch die anhaltend hohen Teilnehmerzahlen gezeigt. Das wurde zum Anlass genommen weiter zu machen! Für die siebte Auflage haben sich bisher 227 Teilnehmer vorangemeldet, unter anderem 21 Titelträger. Mit GM Bartosz Socko (POL, Elo 2588) und IM

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Najdorf Memorial: Polen spielten auch in Polen

Vermutlich schaut auch Schach-Polen derzeit nach Dortmund – da spielen schliesslich ihre Besten JK Duda und Radek Wojtaszek, momentan in dieser Reihenfolge nach Elo sortiert. Andere Polen bekamen keine Dortmund-Einladung, aber einigte nutzten die Chance, zu Hause in Warschau Schach zu spielen. Allzu international war das Najdorf-Memorial 2018 nicht besetzt – auch wenn neben den in Opens “unvermeidlichen” Indern u.a. ein Australier und ein Emirati mitspielte. Allzu stark auch nicht, Ursachenforschung dazu später. Allzu “deutsch” auch nicht, auch nicht im Vergleich zu den Vorjahren (siehe Bericht 2017 und Bericht 2016). Dennoch bekommt es einen recht ausführlichen Bericht, warum? Weil sich

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Florian Sandhöfner gelingt Sensationssieg in St. Veit

Der finale Showdown der 37. St. Veit Open war Drama, Drama und gönnte zu keinem Zeitpunkt einem Zwischenleader den Endsieg. Und dank immenser Dichte wurde am Ende mit Oberrösterreichs FM Florian Sandhöfner ein faustdicker Überraschungssieger via Zweitwertung ermittelt. Aber Hand aufs Herz – diesem 1981er-Jahrgang gönnt man diesen Sieg und als Beiwerk auch den Titel „Askö Bundesmeister 2018“. Individuelle Akzente an der Spitze waren immer Sandhöfners Ding, den Sack zuzumachen war bis dato dem St. Valentin-Akteur freilich versagt. Alles Geschichte – nun muss sich hinter ihm sogar die kroatische Setzliste Nr. 1, GM Davor Rogic, via Zweitwertung anstellen nach Remis

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Sparkassen Chess-Meeting 2018: Weltklasse am Start

 Schachpreise an Sparkasse und Heisenberg-Gymnasium Drei Fragen stellen sich derzeit viele Schachfreunde, wenn sie auf das Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting 2018 blicken, das vom 14. – 22. Juli 2018 im Orchesterzentrum NRW stattfinden wird: Wird es Wladimir Kramnik gelingen, zum elften Mal „Dortmund“ zu gewinnen und damit seinen eigenen Rekord noch zu toppen? Kann Anish Giri seinen Lauf, der ihn jetzt auf Platz sechs der Weltrangliste geführt hat, fortsetzen? Und: Wird Polens Youngster, der Shootingstar JanKrzysztof Duda, auch Dortmund aufmischen? Aber auch der amtierende Mannschaftsweltmeister Ian Nepomniachtchi, Titelverteidiger Radslaw Wojtaszeck, Vladislav Kovalew und die beidendeutschen Spitzenspieler Liviu-Dieter Nisipeanu und Georg Meier

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12. Leiden Chess Tournaments (13.-22. Juli)

In diesem Jahr gibt es eine bemerkenswerte nationale und internationale Beteiligung von jungen Schach-Talenten im Leidener Chess Tournament. Es gibt viele Spieler, die in diesem Jahrhundert geboren wurden. Von besonderem Interesse ist nicht nur der erst 13- jährige Nihal Sarin (Indien), sondern auch der 17-jährige IM Sergei Lobanov (Russland), der mit seinem persönlichen Trainer (GM Valery Loginov) nach Leiden angereist ist. Aus den Niederlanden der vor kurzem zum IM ernannte Liam Vrolijk (16 Jahre), Lucas van Foreest (17 Jahre) hat offenbar wieder abgesagt. An zwei gesetzt hinter Nihal Sarin ist Großmeister Chanda Sandipan, insgesamt spielen neun Inder mit. Interessant auch die Teilnahme

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Wo die Underdogs weniger under sind als woanders

Seit gestern läuft wieder das „Faroes Open“, ein sehr kleines aber überaus stark besetztes Open auf den Färöer Inseln. Die Teilnehmerzahl konnte gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel gesteigert werden und beträgt jetzt 36 Spieler aus zwölf Verbänden, wobei die Einheimischen mit 19 Teilnehmern klar in der Überzahl sind. Und warum dann ein Bericht über so ein kleines Open so weit weg? Politisch gehören die Färöer zu Dänemark, aber wie beim Fußball haben die auch einen eigenen Schachverband. Bei ca. 50 000 Einwohnern kommen sie auf einen GM, einen IM und zwei FM, einer davon mit fast 2400 ELO. Das

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37. Internationales St. Veit Open 2018

Zweiter Steirercoup bei Jacques Lemans Open? Die Ausgangslage ist besser als je: Der vor Kurzem zum GM geadelte Andreas Diermair ist ein Topfavorit der heute startenden St. Veit Open. Das Schachevent in der wunderschönen St. Veiter Blumenhalle wartet schon etliche Jahre auf einen weiteren Gesamtsieg eines österreichischen Schachsportlers. Die bereits 37. Auflage mit Organisationsguru Fritz Knapp hat diesmal gute, ja sehr gute Karten, dass es damit zum ersten Mal überhaupt im A-Bewerb klappen kann. Zum einem fehlt Vielfachsieger GM Marin Bosiocic, freilich steht mit seinem kroatischen Landsmann und aktueller Startnummer 1, GM Davor Rogic, fast qualitativ Gleichwertiges um den Gesamtsieg

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DAS Schach – Event mit besonderer Atmosphäre

VMCG Schachfestival vom 08.07.2017 – 16.07.2017 im Hotel Seminaris in Lüneburg Anfang Juli treffen sich zum fünften Mal zahlreiche Schachfreunde aus aller Welt in Lüneburg, um in verschiedenen Meisterschaften um den Titel zu kämpfen. Die Lüneburger Schachtage, vom 08. Juli 2017 bis zum 16. Juli 2017, bieten ein- und mehrtägige Turniere in unterschiedlichen Spielstärken an. Im letzten Jahr kamen 270 Teilnehmer. Damit gehört das VMCG Schachfestival zu den bedeutendsten Schachmeisterschaften in Norddeutschland. Die hochkarätigen Begegnungen der internationalen Schach-Großmeister und Internationalen Meister sind die Highlights der Lüneburger Schachtage. Dieses Jahr werden erwartet: Die ehemalige Top 2 der Welt Super GM Alexei

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Gideon Japhet Memorial in Jerusalem

Manchmal erscheint eine “Vorschau” zu einem Turnier erst, nachdem es bereits begonnen hat – alles kann man nicht im Auge behalten, auch 2700chess.com hat es offenbar nicht mitbekommen. Dabei ist das Teilnehmer(innen)feld im Schnellturnier durchaus respektabel: Svidler, Nepomniachtchi, Ivanchuk, Gelfand und dazu Georg Meier und Anna Muzychuk. Sie spielen doppelrundig, vom 2.-6. Juli pro Tag jeweils zwei Partien mit 25 Minuten Bedenkzeit und 10 Sekunden Inkrement. Die ersten vier Tage um 14:45 und 16:15 mitteleuropäischer Zeit, am 6.7. um 8:15 und 10:15. Daneben gibt es auch noch ein Open mit immerhin zwei fast-2700ern – Vorjahressieger Arkadij Naiditsch und der Israeli

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Engländer dominieren in Pula

Das auch bei Österreichern sehr beliebte Open in Pula dominieren heuer englische Spieler. Insgesamt beenden sechs Spieler das Turnier mit sieben Punkten aus neun Runden. Nach Feinwertung gewinnt der englische IM Ravi Haria vor dem polischen IM Szymon Gumularz (U18) und seinem Landsmann Daniel Howard Fernandez. Die Kroaten müssen sich durch Ante Saric, Robert Loncar und Nenad Fercec mit den Plätzen vier bis sechs begnügen. Bester Österreicher wird Gert Schnider in der Gruppe der Spieler mit 6,5 Punkten am 18. Platz. Zwei Niederlagen in den Runden vier und sechs werfen ihn aus dem Kampf um den Sieg. Michael Pichler und

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Gideon Japhet Cup 2018

Die israelische Hauptstadt hat im Laufe der Jahre einige wichtige internationale Schachturniere veranstaltet. Die vierte Ausgabe des Internationalen Turniers zum Gedenken an Gideon Japhet (1928-2013), ein Jurist, ein Jerusalemer Mann und begeisterter Enthusiast für Schach und Sport, wird nächsten Sonntag eröffnet. Das Turnier wird vom Jeruchess Club unter der Leitung von IA Alon Cohen und seinem Team in Zusammenarbeit mit dem ACP (Association of Chess Professionals) mit der großzügigen Unterstützung der Familie Japhet organisiert. Es findet vom 1. bis 6. Juli im Lerner Sport Center der Hebrew University statt. Die Krönungsgruppe der Veranstaltung ist der Gideon Japhet Cup, ein Super-Turnier mit 6 Weltklassespielern,

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Zwei Großmeister am Start

Die »12. Waldbronner Chess960 Open« unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Franz Masino waren zum sechsten Mal auch als »Deutsche Meisterschaft« im Chess960 Schnellschach ausgeschrieben. Achtzig Aktive aus fast der gesamten Bundesrepublik verzeichnete am Ende die Meldeliste des veranstaltenden Schachclubs Waldbronn, wie Vorsitzender Thomas Kapfer zufrieden feststellte. Gespielt wurde im Saal des Kurhauses nicht nur um Sieg oder Platz, sondern auch um den »Großen Preis der Sparkasse Karlsruhe«. Über den ordnungsgemäßen Ablauf des Turniers wachte Schiedsrichter Michael Rütten. Das Teilnehmerfeld war qualitativ gut besetzt, wie Thomas Kapfer und Stellvertreter Clemens Linowski erläuterten. Mit Klaus Bischoff von den ChessTigers Bad Soden und Vlastimil Hort aus Oberhausen saßen zwei

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25. Echternacher Open – Memorial Remy Rippinger

Am 16. und 17. Juni findet in der schönen Stadt Echternach (Luxemburg) zum 25. Mal ein 9- rundiges Schnellschachturnier statt. Das Open ist bei den Schachspielern beliebt. Auch diesmal sind über 300 Spieler vorangemeldet. Die Bedenkzeit pro Partie beträgt 45 Minuten. Spielort: die ehemalige Abtei Echternachs. Im vergangenen Jahr gewann GM Vitaly Kunin das Open. Zahlreiche deutsche Spieler nehmen, auf Grund der Nähe zu Deutschland, teil. Der interessanteste Spieler ist das 13- jährige deutsche Super-Talent IM Vincent Keymer. Turnierseite Ergebnisse aller Runden Ausschreibung Impressionen – Fotos von Gerd Densing    

VIII Teplice Open 2018 mit GM Daniel Fridman (Tschechische Republik )

Das VIII Teplice Open 2018 findet vom 16. bis 24. Juni statt. Der Veranstaltungsort ist das Haus der Kultur in Teplice, Tschechische Republik. Der Veranstalter ist ŠK Teplice. Gespielt werden 9 Runden. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, dann 30 Minuten bis zum Ende der Partie, mit einem Zeitzuschlag von 30 Sekunden pro Zug. Preisgeld: ca. 6.800 Euro. Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 Rodshtein Maxim 2 Demchenko Anton 3 Movsesian Sergei 4 Romanov Evgeny 5 Erdos Viktor 6 Fridman Daniel 7 Turov Maxim 8 Krejci Jan 9 Postny Evgeny 10 Stocek Jiri 11 Peralta Fernando 12 Vorobiov Evgeny E. 13 Plat

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50 Starter beim Schweinfurter Schach-Open 2018

Christian Bussard gewinnt vor Dr. Gabriel Seuffert! Von Norbert Lukas – Bereits zum 28. Male fand das Schweinfurter Open statt; gespielt wurde wie gewohnt von Fronleichnam bis Sonntag. Norbert Lukas (1. Vorsitzender) durfte sich heuer über 50 Meldungen freuen. Neben Walpurgisgericht (Fronleichnam in Oberndorf) und Volksfest (ab Freitag auf Volksfestplatz) lockte zum dritten Mal der Wildpark mit einem Elchkalb. Gleich 36 Spieler wiesen eine internationale Wertungszahl (ELO) auf! Es waren Spieler aus dem gesamten unterfränkischen Raum vertreten und einzelne Starter aus Ober- und Mittelfranken, Niederbayern, München sowie Baden, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Das größte Kontingent stellte mit zehn Spielern der ausrichtende

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Schachsensation beim FPO Wunsiedel 2018

Bisher musste man ins Ausland oder zu den elitären Open in Deutschland fahren, nämlich dem Grenke Open oder der OIBM Bad Wiessee. Jetzt geht das auch in Nordbayern beim FPO Wunsiedel. Man kann in einem Open eine GM Norm erspielen. Durch die verschärften Titelbedingungen der FIDE (Weltschachverband) ist dies fast unmöglich geworden in einem Open. Also Schachspieler bitte ab sofort Pfingsten und FPO Wunsiedel vormerken, hier kann man alles erspielen. Eingelöst zur Premiere hat das IM Enchev aus Bulgarien, der sich hier seine letzte GM Norm erspielte und wohl in Kürze den begehrten GM Titel auf dem nächsten FIDE Kongress

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