Ragger gegen Nisipeanu endet 3:3

Keinen Sieger bringt das Match um die Vorherrschaft im deutschsprichigen Raum zwischen Österreichs Markus Ragger und Deutschlands Liviu-Dieter Nisipeanu. Die beiden Vorkämpfer ihrer Länder trennen sich nach sechs hart umkämpften Runden mit einem 3:3. In der sechsten Partie wählt Nisipeanu zum zweiten Mal das London System, erreicht aber wie schon in der zweiten keinen Vorteil. Ragger erkämpft sich zwar einen weit vorgerückten Freibauern auf c3 den Nisipeanu aber gut blockieren kann. Eine Zugwiederholung ist die logische Folge. In Summe war Nisipeanu mit Chancen in der ersten und fünften Partie einem Matchsieg etwas näher. Ragger macht starken Druck in der dritten

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GRENKE Chess Classic mit Weltmeister Magnus Carlsen

Fotos und Text IM Georgios Souleidis – GRENKE Chess Open peilt neuen Teilnehmerrekord an Vom 31. März bis 09. April finden die GRENKE Chess Classic statt. Zehn Großmeister der Extraklasse treten im Modus Jeder gegen Jeden gegeneinander an. Das Feld wird angeführt von Magnus Carlsen. Der 27-jährige Weltmeister aus Norwegen startet als Favorit und möchte nach dem ersten Platz beim Tata Steel Chess seinen zweiten großen Titel im Jahr 2018 gewinnen. Levon Aronian reist direkt vom Kandidatenturnier in Berlin nach Karlsruhe, um seinen Titel zu verteidigen. Ein Wörtchen um den Turniersieg möchten auch die TopTen-Spieler Maxime VachierLagrave, Fabiano Caruana und

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Aeroflot-Vorschau

Schach-Deutschland fiebert derzeit dem nächsten Bundesliga-Wochenende entgegen – neutrale (und auch ausländische) Beobachter wohl am ehesten dem Spitzenkampf Baden-Baden – Solingen, andere vielleicht auch dem Match ihres Vereins bzw. eines lokalen oder befreundeten Vereins. Schon Dienstag beginnt dabei in Moskau ein zwar kleines (94 Teilnehmer in der A-Gruppe) aber feines offenes Turnier. Aus deutscher Sicht interessant: der Sieger hat dann im Sommer einen Termin in Dortmund, neben immerhin 18.000 Euro bekommt er auch einen Freiplatz im Superturnier mit – wohl auf jeden Fall wieder Kramnik, Rest derzeit noch nicht bekannt. Solingen und Baden-Baden haben ihren Spielern offenbar die Teilnahme am 

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Pfalz Open 2018: Toms Kantans springt noch auf Platz 1

Dramatisches Finale beim diesjährigen Pfalz Open. Der lettische Großmeister Toms Kantans, in der Bundesliga für Speyer-Schwegenheim aktiv, konnte in der letzten Runde den führenden IM Christopher Noe abfangen und sicherte sich damit den großen Preis der Sparkasse Rhein-Haardt, der diesmal mit einem Scheck über 1.699,- Euro dotiert war. Nach seiner Niederlage gegen Daniel Fridman in der 5. Runde legte er noch drei Siege nach und lies nur noch ein Remis gegen Jinshi Bai zu. Mit 7,5 Punkten aus 9 Runden distanzierte er seine Verfolger um einen halben Punkt. GM Daniel Fridman folgte auf Platz 2, er quittierte lediglich eine Niederlage

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17. Burgdorfer Stadthaus-Open (Schweiz)

Text: Markus Angst – Am kommenden Wochenende (16.–18. Februar) steht in Burgdorf das zum 17. Mal vom Schachclub Kirchberg organisierte und von Sponsoren aus der Region unterstützte fünfrundige Stadthaus-Open auf dem Programm. Erwartet werden über 100 Spieler(innen) aus der ganzen Welt. Gespielt wird wiederum im Festsaal des Hotels «Stadthaus». Aktuelle Nummer 1 der Startrangliste ist der Schweizer Grossmeister Vadim Milov (Biel/2632 ELO) vor dem deutschen GM Vitaly Kunin (2583) und dem ukrainischen GM Michail Kasakow (2519), der Sieger von 2015. Gespielt werden fünf Runden – eine am Freitagabend, je zwei am Samstag und Sonntag. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für

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Remis an den Spitzenbrettern in Runde 7: Verfolger schließen beim Pfalz Open auf

Vom 09.-13.02.2018 wird an der Deutschen Weinstraße das 9. Pfalz Open ausgetragen. Die Anmeldung wurde bereits 4 Wochen vor dem Start geschlossen, da die Maximalzahl von 500 Teilnehmern erreicht war. Die Wartelisten für die Turniere A, B und C füllen sich ebenfalls. Gespielt wird um den Großen Preis der Sparkasse Rhein-Haardt. Bei einem Gesamtpreisfonds von 16.999,- Euro erhält der Sieger 1.699,- Euro. Bei den bisherigen 8 Turnieren gab es 8 verschiedene Sieger, im letzten Jahr setzte sich das ukrainische Talent IM Kyrill Shevchenko die Krone auf, knapp nach Feinwertung vor GM Niklas Huschenbeth. Topgesetzt sind in diesem Jahr GM Ferenc Berkes

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Gibraltar-Nachlese

Das kommt sehr spät … aus zwei Gründen bringe ich es noch: 1) Ich hatte es versprochen und das Material bereits gesichtet. 2) Ich bekam noch das “traditionelle” Statement von Grigoriy Oparin zu seinem Turnier, und das ergänzt auch den Beitrag von Thomas Marschner zu Batsiashvilis (nun definitivem) GM-Titel. Aber das kommt später – im Artikel vor allem Bilder. Zur Erinnerung: Levon Aronian hatte das Turnier nach Stichkampf gewonnen, Pia Cramling bekam (verdient/nachvollziehbar nach Wertung) den ersten Damenpreis. Auf dem Titelfoto zwischen ihnen James Humphreys, CEO des Sponsors Tradewise Insurance. Weitere Fotos von der Abschlussfeier – bei Redaktionsschluss des Turnierberichts

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Aronian auf Umwegen Gibraltar-Sieger

“Umwege” bezieht sich nicht darauf, dass er nach 13 Jahren endlich mal wieder in Gibraltar gewann (2005 geteilt, damals gab es offenbar noch keine Stichkämpfe um den Turniersieg). Seither spielte er meistens in Wijk aan Zee, kurz nach seinem ersten Erfolg in Gibraltar hat er sich (fast) permanent in der top10 etabliert. Nein, es bezieht sich auf dieses Turnier: An eins gesetzt, spielte er nur in der ersten und zehnten von zehn regulären Runden am Spitzenbrett. In dieser zehnten Runde konnte er sich bereits den alleinigen Turniersieg sichern, dann aber eine Gewinnstellung (so sah es auch sein Gegner, ein gewisser

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Moskau Open 2018

Das Moskau Open ist ein riesiges Schachfestival mit mehr als 1500 Spielern über mehrere Events hinweg. Die Hauptveranstaltung, das A Open, geht über 9 Runden vom 27. Januar bis 4. Februar 2018. Gespielt wird in der Russischen Staatlichen Sozialen Universität in Moskau. Über 200 Spieler kämpfen um den ersten Preis von 500.000 Rubel (über 8.000 $). Die Zeitkontrolle beträgt 90 Minuten für 40 Züge, gefolgt von 30 Minuten bis zum Ende des Spiels, mit einem 30-Sekunden-Inkrement vom 1. Zug an. Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 GM Nabaty Tamir ISR 2658 2 GM Grachev Boris RUS 2653 3 GM Kokarev Dmitry RUS 2616

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Gibraltar, auch das noch

Das ist keinesfalls abwertend gemeint, aber eigentlich bin ich noch vollauf mit Wijk aan Zee beschäftigt – für mich (geographisch) naheliegender. Daher bekommt eines der stärksten offenen Turniere (Konkurrenz hatte es mal von Katar, und hat es von der Isle of Man) nur eine relativ kurze Vorschau – und wahrscheinlich erst dann weitere Berichterstattung, wenn Tata Steel Chess vorbei ist. Aus der Fülle starker Namen im Feld nenne ich zunächst die ersten zwanzig (20) der Setzliste: Aronian, Vachier-Lagrave, Nakamura, Navara, Harikrishna, Le Quang Liem, Vitiugov, Ivanchuk, Duda, Wang Hao, Adams, Rapport, Cheparinov, Gelfand, Dubov, Howell, Short, Motylev, Sutovsky, Anton Guijarro.

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Rügenwalder Mühle NordWest-Cup 2018

20. Internationales Schachturnier Bad Zwischenahn – 25.01.-28.01.2018! Bad-Zwischenahn ist ohnehin schon eine erstklassige Adresse. Ein Nobelkurort am Zwischenahner Meer. Ab dem 25. Januar gehen über 350 Schachspieler und Schachspielerinnen an die Bretter, um an 4 Tagen, über 7 Runden, ihren Sieger zu ermitteln. Es ist das 20. Open in Folge. Gespielt wird in 3 Gruppen. Insgesamt nehmen 6 Großmeister, angeführt vom holländischen GM van den Doel, teil. Die größte Gruppe kommt  aus Dänemark mit 47 Teilnehmern. Organisiert wird das Ganze vom Schachklub Schwarzer Springer Bad-Zwischenahn. Gespielt wird in der Wandelhalle von Bad Zwischenahn, die direkt am Zwischenahner Meer liegt. Kurzentschlossene

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17. Prag Open 2018

Das Prag Open ist ein 9-rundiges CH-System Turnier, das vom 12.-19. Januar 2018 in Prag, Tschechien stattfindet. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, gefolgt von 30 Minuten für den Rest der Partie, plus 30 Sekunden Zeitzugabe pro Zug ab dem ersten Zug. Im A-Open sind 226 Schachspieler und Schachspielerinnen aus 32 Ländern am Start. Darunter 71 Titelträger. Deutschland ist mit 11 Spielern (ua. mit FM Guntram Hainke und FM Thomas Michalczak) vertreten. Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 GM Kiriakov Petr RUS 2528 2 GM Stefansson Hannes ISL 2523 3 IM Pena Gomez Manuel ESP 2491 4 GM Chernyshov

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30. Staufer-Open 2018 – Update

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Richard Arnold. Das Staufer-Open – mit dem Motto “Wo man Freunde trifft” – ist eines der größten und attraktivsten Schach-Open in Deutschland mit durchschnittlich über 350 Teilnehmern (2017: 389), darunter elf Großmeister. Es ist ein Juwel unter den internationalen Open und deshalb ein Geheimtipp für Schachspieler aus dem In- und Ausland. Vor allem das Ambiente und die Atmosphäre im Congress-Centrum Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd sind bis heute in der ganzen Schachwelt einzigartig und verleihen dem Turnier seinen würdigen Rahmen. Vom 2. bis 6. Januar 2018 werden die Sieger in einem A- und B-Turnier ermittelt – mit einem Gesamtpreisfond von über 9.000 Euro.

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GM Arkadij Naiditsch gewinnt 16. Delhi Open 2018

Das 16. Internationale Delhi Open ist ein 10-rundiges Turnier nach CH-System, das vom 9.–16. Januar 2018 im Indira Gandhi Indoor Stadium in New Delhi, Indien stattfindet. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für die gesamte Partie, plus 30 Sekunden Zeitzugabe pro Zug ab dem ersten Zug. Insgesamt nehmen 89 Titelträger, darunter 27 Großmeister und 24 Internationale Meister, teil. An Nummer Eins gesetzt, der ehemalige deutsche Spitzenspieler GM Arkadij Naiditsch, der für Aserbaidschan die Figuren zieht. In der A-Gruppe spielen 264 Spielerinnen und Spieler aus 229 Ländern und brechen damit den bisherigen Rekord von 28 Ländern. Fast 2000 Schachspieler/innen sind auf 3

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Opens überall – Hastings, Vandoeuvre, Schwäbisch Gmünd, Basel

Bevor es mit Wijk aan Zee losgeht, “reise” ich noch etwas im Zickzack durch Europa und bespreche eine Reihe offener Turniere seit Weihnachten – wenn passend, auch aus deutscher Sicht. Nur zu Hastings (Titelbild ein relativ unbekannter Spieler, der sich das verdient hat) und Vandoeuvre Fotos, nur zu Vandoeuvre ein paar Worte zu einzelnen Partien. Ein fünftes bzw. zusammen mit Rilton Cup sechstes Turnier bekommt dann noch einen eigenen Artikel – Groningen und zwar reichlich verspätet, das Turnier war bereits 2017 vorbei. Turnierübergreifend gilt u.a.: Titelnormen wurden erzielt oder auch nicht. Ich beginne mit Hastings, offiziell-komplett “Tradewise 93rd International Hastings

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Österreich: Toms Kantans gewinnt das 1. Schilcherland Open

Der Lette Toms Kantans gewinnt das 1. Schilcherlandopen in Deutschlandsberg mit siebeneinhalb Punkten aus neun Partien vor dem Russen Artem Smirnov und den Steirern Gert Schnider und Andreas Diermair, die allesamt sieben Punkte erzielen. Kantans zeigt solides und kämpferisches Schach. Er wackelt nur in der Vorschlussrunde gegen Peter Schreiner. Bei knapper Bedenkzeit findet Schreiner aber nicht die Widerlegung des inkorrekten Figurenopfers und Kantans kann mit einem Remis in der Schlussrunde gegen Artem Smirnov den alleinigen Turniersieg sichern. Die steirischen Teilnehmer schlagen sich mit den Plätzen drei, vier und sechs gut. Schnider und Diermair verlieren keine Partie und hätten bei besserer

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Rilton Cup 2017-2018

Zwischen WM in Riad und Wijk aan Zee sowie – teils parallel – Gibraltar nichts los? Ja, wenn man sich nur für Spieler mit Elo 2700+ interessiert, ansonsten gab es jede Menge offene Turniere. Mehrere Turniere, z.T. noch nicht beendet, bekommen wohl einen Kombi-Bericht, der Rilton Cup in Stockholm bekommt nun angesichts der Menge des vorhandenen Materials einen eigenen Bericht. Entwicklungen im Turnier vorab kurz beschrieben: erst dominierte Polen, dann schloss Norwegen zur Spitze auf, dann gewann Russland. Jeweils waren es nicht Spieler mit Elo 2700+ (Wojtaszek, Duda, Carlsen, zu viele um alle zu nennen) – die fehlten beim Rilton

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14ème Open International de Vandoeuvre mit IM Vincent Keymer

13 GM, 30 IM aus 17 Ländern machen das Open zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Veranstaltung wird von Vandœuvre Chess organisiert und findet am Tag nach Silvester vom 2. bis 6. Januar im Sportpark statt. Das erste internationale Open wurde 2004 mit 122 Spielern in der Dorfhalle von Vandœuvre organisiert. Mit Erfolg, Der Wettbewerb platzte aus allen Nähten und wurde in den Sportpark verlegt, wo das Open jetzt über fünf Tage mit fast 300 Spielern läuft. Die Anzahl und die Differenz der Spielerlevels veranlassten die Organisatoren, das Open ab 2011 in 3 verschiedene Open zu teilen. Eine Entscheidung, die die

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Novum beim 34. Böblinger Open

Ein Beitrag von Karlheinz Vogel – Wie jedes Jahr gab es die klassische win-win-win Situation: manche Schachclubs haben ihr Spiellokal in einem Hotel. Da gibt es reichlich Säle, Räume und um diese Jahreszeit oft gähnende Leere. In Böblingen ist das anders. Hier hat der lokale Schachclub mit dem Hotelbetreiber ein attraktives Paket geschnürt und zur Belohnung ein volles Haus. Und das ist nicht nur für den Verein und das Hotel sondern auch für die Spieler interessant: faire Preise, kurze Wege sowie gutes Essen und Getränke, die nur deswegen so günstig sein können, weil auch die Hotelküche vom Verein gekapert wurde.

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GM Andrei Istratescu gewinnt das Donau Open in Aschach

Herrlicher Sonnenschein in Aschach und warme Temperaturen – man könnte fast von einem Frühlingstag sprechen und so verwunderte es nicht, dass auf Brett 2+3 zum Jahresausklang Schnellremisen aufs Brett kamen. Damit war die Ausgangslage klar – der Vorjahressieger GM Andrei Istratescu musste mit Weiß siegen, um das Turnier zu gewinnen. Am Brett entwickelte sich ein harter Kampf und nach einem Qualitätsgewinn schaute es nach einem raschen Sieg aus, doch dann kamen technische Schwierigkeiten ins Spiel und es wurde noch ein langer harter Kampf zum alleinigen Turniersieg! Damit ging im Kampf um die Podestplätze Brett 3 leer aus und ebenfalls ganz

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