Gideon Japhet Memorial in Jerusalem

Manchmal erscheint eine “Vorschau” zu einem Turnier erst, nachdem es bereits begonnen hat – alles kann man nicht im Auge behalten, auch 2700chess.com hat es offenbar nicht mitbekommen. Dabei ist das Teilnehmer(innen)feld im Schnellturnier durchaus respektabel: Svidler, Nepomniachtchi, Ivanchuk, Gelfand und dazu Georg Meier und Anna Muzychuk. Sie spielen doppelrundig, vom 2.-6. Juli pro Tag jeweils zwei Partien mit 25 Minuten Bedenkzeit und 10 Sekunden Inkrement. Die ersten vier Tage um 14:45 und 16:15 mitteleuropäischer Zeit, am 6.7. um 8:15 und 10:15. Daneben gibt es auch noch ein Open mit immerhin zwei fast-2700ern – Vorjahressieger Arkadij Naiditsch und der Israeli

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Zwei Großmeister am Start

Die »12. Waldbronner Chess960 Open« unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Franz Masino waren zum sechsten Mal auch als »Deutsche Meisterschaft« im Chess960 Schnellschach ausgeschrieben. Achtzig Aktive aus fast der gesamten Bundesrepublik verzeichnete am Ende die Meldeliste des veranstaltenden Schachclubs Waldbronn, wie Vorsitzender Thomas Kapfer zufrieden feststellte. Gespielt wurde im Saal des Kurhauses nicht nur um Sieg oder Platz, sondern auch um den »Großen Preis der Sparkasse Karlsruhe«. Über den ordnungsgemäßen Ablauf des Turniers wachte Schiedsrichter Michael Rütten. Das Teilnehmerfeld war qualitativ gut besetzt, wie Thomas Kapfer und Stellvertreter Clemens Linowski erläuterten. Mit Klaus Bischoff von den ChessTigers Bad Soden und Vlastimil Hort aus Oberhausen saßen zwei

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240 Teilnehmer beim NRW-Cup 2018 am Start

Zoya Schleining, Patrick Zelbel und Helmut Hassenrück sind Schnellschachmeister 2018 Frank Strozewski – Zum sechsten Mal in Folge richtete der SV Erkenschwick 1923 für den Schachbund Nordrhein-Westfalen den NRW-Cup im Schnellschach verbunden mit der NRW-Meisterschaft der Frauen, Senioren und der allgemeinen Klasse aus. Wie zu erwarten machte der neue Teilnehmerrekord von 240 Spielerinnen und Spielern, die in neun Gruppen antraten, die Erweiterung um den kleinen Saal in der Stadthalle Oer-Erkenschwick erforderlich. Die Qualität der Rahmenbedingungen wurde dadurch sogar noch erhöht, da die einzelnen Bretter bequem Platz fanden. Hier die Ergebnisse der NRW-Meisterschaften: Bei den Frauen setzte sich Zoya Schleining klar durch, sie

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Safety-So knapper Schnellschach-Sieger in Paris

Ich beginne mal mit dem Endstand: So 12/18, Nakamura und Karjakin 11, Vachier-Lagrave, Anand, Aronian 9, Caruana 8, Kramnik, Mamedyarov, Grischuk 7 – jeweils aus neun Partien, die doppelt gewertet werden. Auch in Paris nun noch ein doppelrundiges Blitzturnier – ob Sos Vorsprung am Ende reichen wird, erscheint fraglich. Aber er spielt nun einmal eigentlich am liebsten Remis und schaffte selbiges in den letzten vier Runden des Schnellturniers problemlos. Das Feld ist dichter beieinander als zuvor in Leuven, dafür gibt es zwei Gründe: zum einen hatte So diesmal statt fünf Siegen vier Siege und eine Niederlage, zum anderen gab es

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Grand Chess Tour in Paris

Die Grand Chess Tour in Paris ist die 2. von 5 Etappen der Grand Chess Tour 2018, bei der 9 der weltbesten Spieler und Joker um einen Gesamtpreisfond von $ 1,2 Millionen spielen werden.  Wesley gewann die erste Veranstaltung in Leuwen . Die Pariser Veranstaltung findet in den Studios des CANAL + TV-Senders in Boulogne-Billancourt statt und umfasst die Teilnehmer: Nr. NAME FED ELO 01 Fabiano Caruana USA 2816 02 Shakhriyar Mamedyarov AZE 2808 03 Vladimir Kramnik RUS 2792 04 Maxime Vachier Lagrave FRA 2789 05 Sergej Karjakin RUS 2782 06 Wesley So USA 2778 07 Hikaru Nakamura USA 2769 08 Alexander Grischuk RUS

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25. Echternacher Open – Memorial Remy Rippinger

Am 16. und 17. Juni findet in der schönen Stadt Echternach (Luxemburg) zum 25. Mal ein 9- rundiges Schnellschachturnier statt. Das Open ist bei den Schachspielern beliebt. Auch diesmal sind über 300 Spieler vorangemeldet. Die Bedenkzeit pro Partie beträgt 45 Minuten. Spielort: die ehemalige Abtei Echternachs. Im vergangenen Jahr gewann GM Vitaly Kunin das Open. Zahlreiche deutsche Spieler nehmen, auf Grund der Nähe zu Deutschland, teil. Der interessanteste Spieler ist das 13- jährige deutsche Super-Talent IM Vincent Keymer. Turnierseite Ergebnisse aller Runden Ausschreibung Impressionen – Fotos von Gerd Densing    

Mensch gegen Maschine: Nakamura tritt gegen Komodo an!

Hikaru Nakamura wird an diesem Sonntag ein bahnbrechendes Mann-gegen-Maschine-Schach-Event spielen, bei dem er sich auf Chess.com zuerst durch die 20 Levels der Komodo-Schach-Engine spielen wird, bevor er in drei Partien mit Vorgabe gegen die neueste Version, Komodo Monte Carlo, antreten wird. Das Event findet am Sonntag, den 17. Juni um 19.00 Uhr statt und ihr könnt es auf Chess.com/TVund Twitch.tv/chess live verfolgen. Nakamura, der im Jänner 2016 von Komodo 9 in einem 4 Partien Duell besiegt wurde, wird die Möglichkeit haben, sich an der Engine zu rächen, und wir haben extra dafür ein Spielformat erfunden, das der Menschheit einige Siege einbringen sollte. Ab sofort können alle Benutzer

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So gewinnt Schnellschach in Leuven

“Gott sei dank”, sagte So selbst, der sich nach Erfolgen immer brav bei “the Lord” bedankt – nach Misserfolgen wird Gott dagegen nicht erwähnt. “Ave Wesley Halleluja” sagten seine Fans, darunter auch die Livekommentatoren – schliesslich ist die Chess Tour eine amerikanische Veranstaltung. “Um Gottes Willen, das geht auf keine Kuhhaut” sage ich dazu, wie es teilweise zustande kam. Wie dem auch sei, das ist der Endstand – bzw. der Zwischenstand, schliesslich geht es mit einem doppelrundigen Blitzturnier weiter, und das hat denselben Einfluss auf Preisgeld und Tourpunkte: So 14/18, Aronian und MVL 11, Nakamura und Karjakin 10, Mamedyarov 9,

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Svidler-Yu Yangyi – Schnell- und Blitzschach auch in China

Ob die terminliche Überschneidung mit der Chess Tour Absicht war, dazu habe ich nicht recherchiert – derzeit läuft ja auch noch ein Schnellschach-Match zwischen Navara und Harikrishna (Ersatz für Ding Liren) in Prag. So können Spieler, die nicht ganz top10 sind, auch Schach spielen, und das ohne allzu große Medienresonanz. In beiden Fällen hat das Heimatland einem Spieler so ein Match spendiert-ermöglicht, für Navara ist es ja langjährige Tradition. In China braucht vor allem Yu Yangyi derlei, da er sonst nur in einigen Opens auf Weltklassespieler trifft – Ding Liren bekommt inzwischen entsprechende Einladungen anderswo, Wei Yi bekam sie auch,

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Vorschau zu Leuven (und Paris)

Norway Chess ist gerade erst vorbei, und schon sitzen die meisten Spieler wieder am Brett – wieder sind es insgesamt zehn Schachtage (in Stavanger einschliesslich Blitzturnier und ausschliesslich Stichkampf, der hat ja dann doch nicht stattgefunden) aber im ungewöhnlichen Rhythmus fünf Tage, drei Ruhetage und nochmal fünf Tage. Dazwischen müssen sie schliesslich knapp 350km überbrücken, und insgesamt spielen sie vierundfünfzig Partien – geht natürlich nur mit verkürzter Bedenkzeit! Die Chess Tour enthält immer mehr Schnell- und Blitzschach, dieses Jahr hat auch das London Classic seinen Namen nur bedingt verdient. Da treffen die vier Besten der ersten vier Turniere im KO-Format

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Emmendinger erobern den Deutschen Meistertitel im Seniorenschnellschach

Christof Herbrechtsmeier und Hans Joachim Vatter holen die Titel in den Kategorien 65+ und 50+ Ein Bericht von DSB-Seniorenreferent Gerhard Meiwald:  Am 10. und 11. Mai 2018 fand im wunderschönen hessischen Städtchen Bad Sooden-Allendorf die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Senioren statt. Die traditionelle Austragung hatte allerdings mit den neuen Turnierbedingungen des Seniorenschachs im DSB einen neuen Charakter bekommen. Die deutliche jüngere Kategorie 50+ befand sich erstmals mit der Kategorie 65+ in einem sportlichen Wettstreit. Als Seniorenreferent des DSB war ich erfreut über die zahlenmäßig große Beteiligung in beiden Gruppen. Wie erwartet, war die „jüngere“ Kategorie 50+ von der Teilnehmerzahl her der

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Französische Meisterschaften im Blitz- und Schnellschach

An jedem Wochenende nehmen in Frankreich über 60 000 Schachspieler aus 900 Vereinen an diversen Schnellschach- und Blitzturnieren teil. Schnelle Partien sind sehr beliebt, dauern sie doch nicht so lange wie normale Schachpartien, die bis zu 6 Stunden – und darüber hinaus – dauern können. Auch das Spielen im Internet ist sehr beliebt. Der Französische Schachverband veranstaltet vom 10. bis 13. Mai die Französischen Meisterschaften im Schnell- und Blitzschach, mit internationaler Beteiligung. Bereits mehr als 350 Teilnehmer sind registriert! Am 10. und 11. Mai wird die Schnellschachmeisterschaft ausgetragen. Die Bedenkzeit beträgt 15 Minuten pro Spieler. Am 12. und 13. Mai folgt die

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Elisabeth Pähtz ist Europameisterin im Schnellschach – Herzlichen Glückwunsch

Die Europameisterschaft der Frauen in ACP in Tiflis ist beendet. 78 Schachspielerinnen aus 16 Ländern nahmen an der Europameisterschaft teil. Elisabeth Paehtz (Deutschland Nummer Eins), Anastasia Bodnaruk, Alexandra Kosteniuk (beide aus Russland), Anna Muzychuk und Anna Ushenina (beide aus der Ukraine) belegtenmit 8 von 11 Punkten gemeinsam den ersten Platz. Die Platzierung erfolgte nach Wertung. Elisabeth Paehtz schlug ihre Konkurrentinnen im Tie-Break . Dank ihres überlegenen Tie-Breaks wurde Bodnaruk Zweite, während Anna Muzychuk Bronze gewann. Für Elisabeth Paehtz war es der größte Erfolg nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft der Junioren (U20w) im Jahr 2005. Am 1. April findet in der georgischen Hauptstadt

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Europameisterschaft im Blitz- und Schnellschach der Frauen

Die Europameisterschaft der ACP Frauen im Schnellschach & Blitz 2018 findet vom 29. März bis 2. April in Tiflis, Georgien, statt. Einzige deutsche Teilnehmerin ist Deutschlands Nummer Eins Elisabeth Pähtz, die im Dezember letzten Jahres die Bronzemedaille im Schnellschach bei der Frauen-Weltmeisterschaft in Saudi-Arabien gewann. Für diesen großen Erfolg wurde die beste deutsche Schachspielerin beim WM-Kandidatenturnier in Berlin vom Vizepräsidenten des DSB, Klaus Deventer geehrt. Deventer, der beim Turnier als Hauptschiedsrichter tätig war, überbrachte die Glückwünsche stellvertretend für das DSB-Präsidium. In seiner Laudatio erinnerte er auch noch an die vielen anderen Erfolge der 33-Jährigen. Die Europameisterschaft der Frauen im Schnell- und Blitzschach steht

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Polnische Meisterschaften im Schnellschach stark besetzt

Die “Polnischen Schnellschachmeisterschaften” wurden am 3. bis 4. März ausgespielt. Am 3. März die Einzelmeisterschaft und am 4. März die Mannschaftsmeisterschaften. Mit fast 400 SchachspielernInnen eine würdige Meisterschaft an der fast alle starken polnischen Spieler teilnahmen. An der Spitze der Teilnehmerliste so starke Spieler wie: GM DUDA, Jan-Krzysztof 2725 (Foto); GM WOJTASZEK, Radosław 2707; GM SOĆKO, Bartosz 2658; GM MORANDA, Wojciech 2656; GM BARTEL, Mateusz 2638; GM PIORUN, Kacper 2607; GM GAJEWSKI, Grzegorz 2604; Insgesamt waren fast 100 Titelträger am Start. Unter den Teilnehmern mein Schachfreund IM Roman Tomaszewski, mit dem ich über 2 Jahrzehnte in einem Verein spielte. Ein

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Anand gewinnt Tal Memorial Schnellschach

Drei ereignisreiche Tage in Moskau, dreimal fünfzehn Schnellpartien weitgehend zwischen Spielern mit Schnellschach-Elo über 2700. Das gilt allerdings momentan nicht für Dubov – der dann aber vielleicht die Partien des Turniers spielte – oder Gelfand. Der Veteran hatte im August 2017 noch Schnellschach-Elo 2745, spielte dann jedoch zweimal in Russland. Anfang August verlor er in Nazran (liegt in Inguschetien, und das liegt im Nordkaukasus) ein bzw. zwei Matches gegen Inarkiev, über Weihnachten waren dann in Moskau russische Jungstars zu harte Nüsse, zweimal 52 Elopunkte waren futsch. Beide sind nun immerhin weiterhin oder wieder in der Schnellschach top100 vertreten. Die drei

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Schnell- und Blitzschach in Moskau

Und zwar im Doppelpack: erst ein Blitzturnier für alle, dann drei Tage Schnellschach für zehn, dann nochmals Blitzschach für vierzehn. Das erste Turnier heisst offiziell “Cup of the Group of Companies REGION”. Früher hiess es Aeroflot Blitz, nach wie vor Datum am Tag nach dem Aeroflot Open (dazu natürlich noch ein eigener Abschlussbericht). Das zweite Turnier heisst Tal Memorial. Viele Teilnehmer(innen) des grossen Turniers, 209 sind angemeldet, haben zuvor auch beim Aeroflot Open mitgespielt, aber einige sind offenbar speziell angereist – bzw. spielen anschliessend in kleinerem Kreis. Ich nenne die ersten 13 der Setzliste, alle Blitzelo über 2700, die ersten

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WOMEN CHESS STARS

Die Schwestern Muzychuk, Anna und Mariya aus der Ukraine, sind die Stars beim Schnellschachturnier in Valencia (Spanien). Der Veranstalter ist stolz beide, nach ihrem Boykott in Saudi-Arabien bei der WM mitzuspielen, verpflichtet zu haben. The Women Chess Stars ist ein Runden-Turnier mit 6 Spielerinnen, das am 4. Februar 2018 in Valencia, Spanien stattfindet. Die Spielerinnen erhalten 10 Minuten Zeit für das gesamte Spiel plus 5 Sekunden ab dem ersten Zug.  Die Teilnehmerinnen: Hier die Zeiten für die Live-Übertragung: Runde 1 4. Februar 2018 16:45 Runde 2 4. Februar 2018 17:15 Runde 3 4. Februar 2018 17:50 Runde 4 4. Februar

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27. Paul Keres Memorial 2018

Am 14. Januar endete das 27. [[Paul Keres]] Memorial” in Zusammenarbeit mit dem estnischen Sportverband Kalev und der estnischen Malé-Liga. Am 12. Januar wurde der beste Blitzer ermittelt und am 13-14. Januar der beste Spieler im Schnellschach. Insgesamt haben über 200 Spieler an den 2 Turnieren teilgenommen! Aus Deutschland dabei GM Daniel Fridman und GM Georg Meier. Daniel Fridman belegte im Schnellschach nach 11 Runden mit 8,5 Punkten den etwas undankbaren 4, Platz. Gewonnen hat mit 9 aus 11 der russische Großmeister Maksim Chigaev vor GM Kirill Stupak (Bulgarien) und dem Elo-Favoriten GM Igor Kovalenko aus Lettland. Hier die Ergebnisse und Endstand Blitzturnier

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Außenministerin Österreichs gratuliert Anna Muzychuk

Doppelweltmeisterin und Titelverteidigerin GM Anna Muzychuk (Ukraine) wird, ebenso wie ihre Schwester Maria, nicht an den Blitz- und Schnellschach Weltmeisterschaften, die vom 25. bis 30. Dezember 2017 in Saudi-Arabien stattfinden, nicht teilnehmen. Sie schrieb dazu auf Facebook: “In ein paar Tagen werde ich zwei Weltmeistertitel verlieren – Einen nach dem Anderen. Nur weil ich mich entschieden habe, nicht nach Saudi-Arabien zu gehen. Nicht nach den Regeln eines Anderen zu spielen, nicht Abaya zu tragen, nicht begleitet zu werden um nach draußen zu kommen und überhaupt nicht, mich als eine sekundäre Kreatur zu fühlen. Vor genau einem Jahr habe ich diese

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