Anna Muzychuk ist Schnellschach-Europameisterin

Weltmeisterin war sie bereits – ob sie auch in Europa das Double (Schnell- und Blitzschach) schafft wird sich herausstellen. Emil Sutovsky schrieb mir Freitag (in einer email zu einem anderen Thema) “I am currently in Monaco where we co-organize an important event.” – we(wir) ist die ACP, gemeint ist die Frauen-EM im Schnell- und danach Blitzschach, er selbst hat das Ganze kommentiert. Teils bekam er dabei Damenbesuch – nicht nur am Ende die glückliche Siegerin. ‘Glücklich’ bedeutet dabei vor allem auf Englisch ‘happy’ – wobei sie im Turnierverlauf jedenfalls einmal Glück hatte, ohne geht es (vor allem im Schnellschach) nicht.

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Europameisterschaft im Blitz und Schnellschach der Frauen

Die Veranstaltungen werden von der Monaco Chess Federation unter der Schirmherrschaft der European Chess Union organisiert. Die erste Meisterschaft im Zeitplan ist die European – ACP Damen Rapid-Meisterschaft 2017, die vom 21. bis 22. Oktober stattfindet. Die Veranstaltung wird nach Schweizer System in 11 Runden mit der Bedenkzeit von 15 Minuten + 10 Sekunden pro Zug ab dem ersten Zug gespielt. Der Gesamtpreisfond der Veranstaltung beträgt 8.100 €  Die European Women Blitz-Schach-Meisterschaft findet nach dem Rapid-Wettbewerb am 23. Oktober 2017 am gleichen Veranstaltungsort statt. Die Blitz Schach Meisterschaft wird in 12 Runden nach dem Schweizer System gespielt, wobei die Bedenkzeit 3

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Russische Schnellschach- und Blitz-Meisterschaft 2017

Die Russische Schnellschachmeisterschaft 2017 findet vom 30 September bis 1 Oktober in Sotchi, Russland statt. An dem 11-rundigem Turnier nehmen unter anderem die topgesetzten Andreikin, Fedoseev und Artemiev teil. Die Bedenkzeit beträgt 15 Minuten für die gesamte Partie mit 10 Sekunden Zeitzugabe pro Zug ab dem ersten Zug. Der Preisfond beträgt 840.000 Rubel (ca. 12.000€). Insgesamt sind über 320 Spielerinnen und Spieler am Start. Bei den Männern sind die Top-Favoriten: Sanan Sugirov, Ernesto Inarkiev, Dmitry Andreikin, Vladimir Fedoseev, Dmitry Jakovenko. Bei den Frauen: Natalia Pogonina, Alexandra Goryachkina, Daria Voight, Anastasia Bodnaruk, Marina Nechaeva.    

GM Alexander Donchenko ist Deutscher Chess960 Meister

Trotz Umzug purzeln sämtliche Rekorde – Ein Beitrag von Mike Rosa 12.09.2017 – Am 13. August fand die 5. Deutsche Meisterschaft im Chess960 Schnellschach statt und brach alle Rekorde ihrer Vorgängerinnen. Dabei war der Spielort Wiesbaden-Biebrich in unmittelbarer Nähe zum herrlichen Schlosspark aus der Not geboren. Einst aus dem bekannten Chess960 Open des SC Waldbronn hervorgegangen erfreute sich das nationale Championat im „modernen Schach“ stetig wachsender Beliebtheit und lud auch unkundige Anhänger des traditionellen Schachs zu ersten Berührungen mit Chess960 ein. Doch in diesem Jahr mussten sich die Verantwortlichen im malerischen Waldbronn der schwindenden Manpower und dem geringeren Sponsoring beugen

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Schachperlen der Vergangenheit: Borowski Schnellschachturnier 2001 in Essen

Der Unternehmer Julian Borowski veranstaltet in den Jahren nach der Jahrtausendwende diverse Schachturniere. Es gelang ihm stets die Schachelite aus Deutschland und dem nahen Ausland für seine Turniere zu gewinnen. So auch 2001 in seinen Betriebsräumen in Essen, wo Julian zu einem Schnellschachturnier einlud. 30 Spieler waren der Einladung gefolgt, darunter 25 Titelträger. Aus privaten Gründen konnte Julian Borowski seine Aktivitäten für das Schach nicht fortsetzen, was die Schachszene sehr bedauert hat. Damit Julian nicht in Vergessenheit gerät, hier noch einmal ein Rückblick.

Aronian Schnellschach-Sieger in Saint Louis, Kasparov spielt da auch

Manchmal sind meine Turnierberichte unkonventionell, diesmal ist er – im Vergleich zur kommerziellen Konkurrenz – konventionell: Ich schreibe weitgehend zum Turnier, andere vor allem über einen Spieler, nur weil der früher mal Weltklasse war. Im Titel erwähne ich beide – aber das Titelfoto bekommt Levon Aronian, da er nach (vor allem aber nicht nur für ihn) wechselhaftem Turnier momentan führt. Schnellschach ist nun vorbei, es folgt ein doppelrundiges Blitzturnier. Alle Fotos ab Turnierseite über Flickr – Fotograf vor allem Lennart Ootes, gelegentlich (dann erwähnt) auch Austin Fuller. So steht es momentan: Aronian 12/18, Caruana und Nakamura 11, Nepomniachtchi 10, Dominguez

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Benefiz-Turnier des Ev. Kinderheim Herne

Am 28.10.2017 um 11 Uhr vormittags werden die ersten Züge des internationalen Schnellschachturniers in Herne ausgeführt, ein Turnier über 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler. Seit nunmehr 16 Jahren trifft sich die Schachelite in Herne und stellt ihre Schachkünste für einen guten Zweck zur Verfügung. Das Turnier hat in der Vergangenheit wegen der guten Spielmöglichkeiten und der angenehmen Atmosphäre zahlreiche Titelträger aus nah und fern angelockt. Fast die komplette Nationalmannschaft war dabei. U.a. die Europameister GM Arkadij Naiditsch und GM Daniel Fridman. Letzterer gehört schon zu den Stammgästen. Attraktiv auch der Preisfond. 2.000 Euro sind garantiert,

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Saint Louis Rückblick und Ausblick

Wie versprochen gibt es nun noch einen Rückblick auf Sinquefield Cup 2017 insgesamt, sowie dann einen Ausblick auf das nächste Turnier in Saint Louis. Da spielen zehn Grossmeister – sechs von zehn aus diesem Turnier und vier andere – an fünf Tagen gleich dreimal gegeneinander. Die Qualität der Partien wird darunter vermutlich leiden, zugunsten des Unterhaltungswerts. Warum einige es gar als den Höhepunkt das Schachjahrs betrachten/bezeichnen, da muss der Leser sich noch etwas gedulden – es sei denn er ahnt oder weiss, worauf ich anspiele. Fotos wieder ab Turnierseite von Lennart Ootes. Vachier-Lagrave hatte schon zweimal das alleinige Titelfoto, nun

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Shengelia besiegt Ragger im Schnellschach

Der neue Blitzschach Staatsmeister Markus Ragger zeigt gestern auch im Schnellschach eine hervorragende Leistung. Acht Punkte aus neun Partien reichen aber nicht zum zweiten Titel. David Shengelia besiegt Ragger im direkten Duell und gewinnt mit achteinhalb Punkten die Goldmedaille vor Ragger und dem Sensationsmann Adolf Denk, der nur als Nummer 20 der Setzliste ins Turnier ging. Shengelias Leistung ist mit einer Performance von 2757 absolut Top. Er räumt aber bescheiden ein gegen Ragger das notwendige Spielglück auf seiner Seite gehabt zu haben. Die Stellung war lange schwierig für Österreichs Bundestrainer. Hinter dem Siegertrio folgen in den Top-10: Schwabeneder, Schreiner, Freitag,

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Elisabeth Pähtz ist neue Deutsche Meisterin im Schnellschach

Die 1. Runde war eine Schrecksekunde für die gebürtige Erfurterin und Nummer 1 der Setzliste Elisabeth Pähtz. Doch nach ihrem Auftaktremis ließ sie ihren Gegnerinnen keine Chance und dominierte das Feld nach Belieben. 7 Siege in Folge bedeuteten bereits nach Runde 8 den Titel der Deutschen Meisterin im Schnellschach. Hinter ihr ins Ziel kam Marta Michna mit 6,5 Punkten. 2 sichere Remis in Runde 8 und 9 brachten ihr den Vizemeistertitel. Denn gegen Elisabeth war an diesem Wochenende kein Kraut gewachsen. Um den dritten Platz stritten sich in der letzten Runden noch ganze 6 Spielerinnen, die sich alle mit 5 

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Erfurter Frauenschachfestival startet in den ersten Tag

Elisabeth Pähtz führt bei Deutscher Schnellschachmeisterschaft der Frauen. Text: Jonathan Carlstedt – Am 29.7.2017 um 13.38 Uhr war es so weit, Axel Eger, Vorsitzender des Schachförderverein Region Erfurt e.V., ergriff das Wort und begrüßte die Teilnehmerinnen zur Deutschen Schnellschachmeisterschaft 2017 in Erfurt. Der Schirmherr der Veranstaltung Peter Gösel Präsident des Landessportbundes Thüringen riet den Teilnehmer nach Axel Egers Einführung neben dem Schach und der tollen Atmosphäre auch den Ausblick aus dem 17.Stock des Radisson-Hotels Erfurt zu genießen und die Stadt selber mit all ihren schönen Ecken zu erkunden. Auch die Auslosung der ersten Runde spielte beim Thema Erfurt mit, denn

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Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Frauen

Am 29. 7. 2017 ist es so weit. Das Erfurter Frauenschachfestival startet mit seinem ersten Event. Die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Frauen wird über zwei Tage in neun Runden ausgetragen. Aber nicht nur den Meistertitel gibt es zu gewinnen. Die Damen spielen auch um einen Gesamtpreisfond von 1500 Euro. Es wird hoch her gehen. Die Bedenkzeit beträgt 20 Minuten für die gesamte Partie und es gibt keinen Aufschlag pro Zug. Zeitnotschlachten sind also vorprogrammiert. Eröffnet werden die Meisterschaften von ihrem Schirmherrn, den Präsidenten des Landessportbundes Thüringen, Herrn Peter Gösel. Das Rennen wird spannend. An Nummer 1 der Setzliste ist die deutsche

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Warteschach von So, Dynamik und Chaos von MVL

Letztendlich war So mit seiner pragmatischen Art, Schach zu spielen, erfolgreicher als der abenteuerlicher eingestellte Vachier-Lagrave – da es der Franzose in der neunten Runde im dritten Versuch doch schaffte, eine Verluststellung zu verlieren. “Puristen” mögen das begrüssen, Fans von Wesley So ohnehin – ich kann einer Spielweise die vor allem darauf ausgerichtet ist, Risikos zu vermeiden und gegnerische Fehler auszunützen, nicht allzu viel abgewinnen. Wie dem auch sei, das ist der Endstand des Schnellturniers in Leuven, damit auch der Zwischenstand vor dem nun folgenden doppelrundigen Blitzturnier: So 14/18, MVL 12, Carlsen 11, Giri 10, Aronian, Kramnik, Nepomniachtchi 9, Anand

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Vorschau zu Leuven – eher kurz und knapp

Nach Paris kommt bei der Chess Tour Leuven – ab morgen, die Spieler sind wohl bereits vor Ort, vielleicht bis auf Nepomniachtchi der gestern noch in Khanty-Mansiysk spielte und ab da eine relativ weite Anreise hat. Das Format ist dasselbe – neun Runden Schnellschach an drei Tagen, dann achtzehn Blitzpartien an zwei Tagen, jeweils mit “delay” statt Inkrement. Die Teilnehmer sind, im Gegensatz zu 2016, nur zu 30% identisch. Damals bekam Carlsen für beide Turnier eine/die einzige wildcard, einziger Unterschied: Anand fehlte aufgrund anderer Verpflichtungen in Paris und Fressinet durfte daher mitspielen. Nun die Leuven-Teilnehmer, wieder alphabetisch sortiert: Anand, Aronian,

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Carlsen gewinnt, Vachier-Lagrave beeindruckend

Bei der Chess Tour in Paris stand Carlsen “bereits als Sieger fest”, dann kam Vachier-Lagrave und überholte ihn, dann brauchte Carlsen Dusel bzw. gegnerische Hilfe um einen Stichkampf zu erreichen, dann gewann er den fälligen Stichkampf. Das Titelbild gebe ich beiden, u.a. da Preisgeld (allerdings nicht Tourpunkte) gleichmässig geteilt wurde. Alle Fotos (bis auf eines) von Lennart Ootes, ab Turnierseite über Flickr. Aus diversen Gründen hätte ich es MVL eher gegönnt, aber Carlsen-Fans – jedenfalls die Livekommentatoren der Chess Tour – betrachten Carlsens Turniersieg nach Stichkampf als total verdient. Meine Gründe sind, abgesehen von bei mir fehlendem Carlsen-Hype: 1) Ich

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Munteres Gepatze in Paris

Der Leser kennt es bereits: Manchmal sehe ich Dinge anders als andere, darunter die kommerzielle und damit nicht unbedingt unabhängige Konkurrenz. Immerhin bin ich jedenfalls nicht ganz alleine mit meiner Meinung, eingangs zitiere ich Emil Sutovsky – auf Facebook, Original auf Russisch, holprige etwas verbesserte Google-Übersetzung: “Ich versprach, hinterher etwas zum Star-Turnier im Schnellschach in Paris zu schreiben, aber ich warte nicht, ich schreibe bereits heute [nach dem zweiten von drei Tagen]. Leute, nun, ehrlich gesagt, wie kann man das mit klassischem Schach vergleichen? Stavanger ist gerade vorbei. Vergleicht das einfach! Ist es möglich, für so eine unglaublich niedrige Qualität

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Florian Mesaros ist Schnellschach Europameister! Österreich holt vier Medaillen

Florian Mesaros gewinnt bei der Schnellschach Europameisterschaft in Budva den Titel in der U18. Mesaros wiederholt damit heuer, was ihm bereits 2015 in der U18 gelungen war. Dieser erneute Titelgewinn zeigt seine überragenden Fähigkeiten in dieser schnellen Schachdiziplin. Aber auch die anderen Österreicher überzeugen. Dominik Horvath, der zweite Burgenländer im Team, gewinnt in der U14 mit 7,5 Punkten 9 Partien eine Silbermedaille. Bronze gibt es zudem für die Wiener Marc Morgunov (U12) und Felix Blohberger (U14). Die Mädchen holen durch Chiara Polterauer, Jasmin-Denise Schloffer und Nikola Mayrhuber in der U18 die Plätze vier bis sechs. Konstantin Peyrer startet mit 5/7

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Chess Tour in Paris, dann Leuven

Zur Erinnerung: Letztes Jahr hatte die Chess Tour nach dem Ausstieg von Norway Chess ein Problem – zwei Turniere mit klassischer Bedenkzeit sind etwas wenig für eine “Tour”. Damals wurden dann kurzfristig zwei Schnell- und Blitzturniere aus dem Boden gestampft – in Paris von Freunden von Vachier-Lagrave der so die gesamte Tour mitspielen durfte, im belgischen Leuven offenbar von einem Kumpel von Kasparov der so zur Rettung von dessen Chess Tour Projekt beitrug. Da Paris und Leuven nur gut 300km voneinander entfernt sind, kann man die Turniere direkt nacheinander ausrichten. Da es allen – Chess Tour und lokalen Geldgebern –

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Weltmeister Ivanchuk in Prag

Der Weltmeister im Schnellschach, Vassily Ivanchuk, ist nach Prag gekommen. Er wird 12 Partien Schnellschach gegen den besten tschechischen Schachspieler David Navara spielen. Gespielt wird im Michna-Palast in Prag . Die erste Partie beginnt am 15. Juni um 16:00 Uhr. Die Partien werden live im Internet übertragen. Jeden Tag werden 4 Partien gespielt . Das Festival ČEZ CHESS TROPHY 2017 ist das 15. Jedes Jahr spielt David Navara gegen einen Gegner der Weltklasse.  Hier nur einige der hochkarätigen Gegner in der Vergangenheit: Vladimir Kramnik, Großmeister Hikaru Nakamura und Wesley So. Foto: Offizielle Seite

GM Vitaly Kunin gewinnt das 45. Godesburg Schnellturnier

Mit Jungtalent Vincent Keymer, der den 14. Platz belegte. Am 1. Mai hat der GSK zum 45. Mal sein bundesweit beliebtes Godesburg-Turnier im Schnellschach ausgerichtet. Mit 102 Teilnehmern – jung und alt aus nah und fern – wurde die höchst-mögliche Starterzahl erreicht. Sechs Stunden kämpften sie bei bestem Schach-Wetter mit ganztägig strömendem Regen in den gut geeigneten vorbildlich ausgestatteten Räumen der Stadthalle Bad Godesberg um Preise und Plätze. Wie nun schon über ein Dutzend Jahre lang wie immer unauffällig problemlos geleitet vom Turnierleiter des GSK Michael Senkowski. Vor zahlreichen Zuschauern gingen zwei Großmeister 5 internationale Meister und 2 FIDE-Meister neben

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