Simultan gegen GM Georg Meier

Im Februar nahm ich an einer Verlosung des DSB teil, um einen der begehrten Plätze für das Simultan gegen GM Georg Meier zu ergattern.  Erneut stand das Glück auf meiner Seite und ich bekam eine Einladungs-E-Mail von Frank Hoppe. Auch wenn mein Studium zu jenem Zeitpunkt am ersten März beginnen sollte und ich noch überhaupt keine Vorstellungen der jeweiligen Termine zu den einzelnen Vorlesungen und Pflichtveranstaltungen hatte, sagte ich zu. Letztendlich muss jeder irgendwo seine Prioritäten setzen . Am 14. März war es so weit. Ich schrieb noch eine E-Mail an den Präsidenten des Berliner Schachverbandes, um meinen Vater als

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Unterhaltsamer Schachunterricht mit IM Elisabeth Pähtz

Elisabeth Pähtz bringt die Faszination für Schach ins Familienzentrum Plus, in Lüneburg Text: Karol Lalla – Ihre aktuellste Gewinnpartie vom Gibraltar Open, brachte Elli zu Beginn aufs Demobrett mit. Aufmerksamkeit und voller Respekt war ihr sicher von den Zuschauern, die von 6-66 Jahre alt waren. Ein Kurzreferat über mentale Stärke im Schach, lockerte die Stimmung auf. Zwischen dem letzten Platz bei den Mindgames in China und dem 3. Platz bei der Schnellschach WM in Doha, in Saudi-Arabien, lag nur eine Woche. Mit ihrem französischem Teamkapitän und zwei weiteren französischen Großmeistern, machte sich Elli mental fit, um den sagenhaften 3. Platz

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Jugend gegen Weltmeister

Rhein-Neckar Schachjugend spielt am Samstag, 25.11.2017 ab 12 Uhr simultan gegen Weltmeister Anatoli Karpow im Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) in Heidelberg Schach verbindet Nationen und schafft Freundschaften. So auch zwischen dem Manager des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim Dieter Auer und dem ehemaligen langjährigen Weltmeister (1975-1985 sowie 1993-1999) und Schachlegende Anatoli Karpow aus Russland. Sehr zur Freude aller Jugendspieler der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar erklärte sich das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) in Heidelberg bereit, eine Simultan-Vorstellung mit dem ehemaligen Weltmeister zu veranstalten. Dabei spielt er gleichzeitig gegen ca. 25 andere Schachspieler. Eine durchaus große mentale Herausforderung. Karpow ist der Metropolregion Rhein-Neckar seit langem verbunden. 1995

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JVA Straubing: Wirbelsturm Eli hinterlässt Schneise der Verwüstung

Die aktuelle Ausgabe der „Kleinen Schachpost“ der JVA Straubing berichtet ausführlich über eine Simultanveranstaltung mit Elisabeth Pähtz. Wir geben der Schachpost-Redaktion das Wort und empfehlen unseren Leserinnen und Lesern das als pdf-Ausgabe kostenlos beziehbare Heft zur Lektüre. Fast mutet es an, als hätten Sie eine Sonderausgabe in Händen. Lange genug angekündigt wäre sie ja gewesen. Glücklicherweise kam unverhofft nicht etwas dazwischen und wir konnten am 2. September Elisabeth Pähtz, aktuell stärkste Schachdame Deutschlands, in der JVA Straubing zu einer Simultanveranstaltung begrüßen. Wir beschäftigen uns also schwerpunktmäßig mit dieser Nachhilfe in 27 Fällen. Neben ausgewählten Partien (S. 3) finden Sie ein

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Simultanspektakel in Jersey City (USA)

Carlsen gewinnt 11:0   Magnus Carlsen spielte gestern im Liberty Science Center in Jersey City ein Uhrensimultan gegen elf Gegner. Die Bedenkzeit betrug 30 Minuten. Carlsen selber hatte allerdings 30 Minuten für alle Partien. Alle 11 Teilnehmer waren Nutzer seiner APP (Play Magnus App). Sie hatten per Losentscheid die Reise und die Berechtigung gegen Carlsen zu spielen gewonnen. Wie zu erwarten gewann Carlsen alle Partien. Nach Beendigung der Partien analysierte Carlsen mit allen Teilnehmern des Simultan die gespielten Partien. Das Spektakel wurde über das Internet übetragen und auch auf Facebook. Studiogäste waren u.a. Fabiano Caruana, Jon Ludvig Hammer und Paul

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Weltrekord im Blindsimultan-Schnellschach für Marc Lang

Im Blindsimultan ist Marc Lang einsame Spitze – Ein Beitrag von FRANK HOPPE   Im Neubau des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Laichingen, einer Kleinstadt in Baden-Württemberg, konnte FM Marc Lang am 16. Juli seinen eigenen Weltrekord im Blindsimultan-Schnellschach verbessern. An 14 Brettern hatten die Spieler je 20 Minuten Zeit, wobei der neue und alte Weltrekordmann 14 mal 20 Minuten als Bedenkzeit bekam. Lang erreichte 10½ Punkte, wobei ihm 7½ Punkte (mehr als 50%) für einen erfolgreichen Weltrekordversuch gereicht hätten     . Eine Partie verlor Lang gegen Alexander Hermanns. Den Punkt teilte er mit Badens Präsident Uwe Pfenning, der auch Vizepräsident des

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Garry Kasparov in Mönchengladbach

1985 schlug der damals 22-jährige Garry Kasparov in 24 Partien mit 13:11 Anatoli Karpov. Acht Jahre sollte er offizieller Weltmeister des Weltschachbundes FIDE bleiben – Ein Beitrag von RAINER ISE   Heute ist der 52jährige ein unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie und ein Menschenrechtsaktivist, der mit seinen Büchern und Vorträgen weltweit für Aufsehen sorgt. Das gerade erschienene Buch des entschiedenen Kreml-Gegners trägt den Titel „Warum wir Putin stoppen müssen – Die Zerstörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen“.   In Mönchengladbach trat Garry Kasparov im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pioniere der Welt“ am 2. Juni 2016 um

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Er war nicht mehr der Weltmeister, sondern nur mein Gegner

(M-)ein Erlebnisbericht vom Simultan mit Magnus Carlsen aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT – Von JANA SCHNEIDER   Aller guten Dinge sind drei, und so kommt nach den beiden Beiträgen von Lara Schulze und Karol Lalla nun auch noch der angekündigte Erlebnisbericht von Jana Schneider. Die EU-Meisterin 2015 in der Altersklasse U14 hatte auf Initiative des Schach-Ticker einen der vier Plätze für geladene Gäste erhalten. Um die übrigen 66 Plätze für das Simultan mit Magnus Carlsen, dass am vergangenen Sonnabend [20. Februar] aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Wochenzeitung DIE ZEIT stattfand, hatten sich innerhalb kürzester

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Lara Schulze hielt lange durch

Bericht von LARA SCHULZE (SK Lehrte) Deutsche Meisterin / EU-Vizemeisterin U14w: 21.02.2016   Am Samstag, dem 20.02.2016, durfte ich in Hamburg im Rahmen des 70-jährigem Jubiläums der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ im Simultanturnier gegen den Schachweltmeister Magnus Carlsen spielen.   Pünktlich um 14.00 Uhr konnten die Spieler den Spielort betreten, ein schöner Saal im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt in Hamburg. Es gab zugewiesene Plätze, für jeden Spieler Getränke und einen Imbiss. Mitten unter den Spielern saßen auch Peer Steinbrück und Felix Magath. Es folgte eine kleine Einweisung ins Simultan und ab 14.30 Uhr war der Saal auch für Zuschauer geöffnet.

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Weltmeister Carlsen gegen ZEIT-Leser 68:2

Super-Ergebnis für Carlsen – Ein tolles Erlebnis für die Nummer 2 der U10, Jeremy Hommer – Ein Erlebnisbericht von KAROL LALLA   Von 15 Uhr bis 21.30 Uhr, stolze 6,5 Sunden zog sich das Schachevent, Carlsen vs ZEIT-Leser in dem Alten Hauptzollamt, in der Hafencity Hamburg. Lediglich 2 Remisen und 1 Niederlage gab der Weltmeister dabei ab.   Magnus Carlsen zeigte sich gut gelaunt, aber auch fit genug für einen Marathonauftritt. Der Weltmeister nahm es gleich mit 70 Spielern auf. Sicherlich war der größte Teil Schach-Breitensportler, es saßen aber auch genügend spielstarke Vereinspieler am Brett.   Eine Runde nahm ca

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Ein wunderschöner Traum, der wahr wird …

Ist es wirklich echt, dass ich gegen den Weltmeister spielen werde? – Gedanken vor meiner Begegnung mit Magnus Carlsen – Von JANA SCHNEIDER   Nur noch wenige Tage sind es bis zu meiner ersten Begegnung mit dem Weltmeister im Schach aus Norwegen. Ich bin schon total aufgeregt.   Freitag vor einer Woche habe ich es erfahren, meinen besten Dank an Raymund Stolze vom Schach-Ticker, der mir das ermöglicht hat. Erst habe ich gedacht, es sind noch Monate, bis ich Magnus Carlsen wirklich sehen werde, doch dann kam die Nachricht: In zwei Wochen ist es so weit. Nächsten Samstag.   Es

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Die “Lüneburg-Variante” – Carlsen ohne Chance gegen Lüneburger Teilnehmer?

Am 20.02., 15 Uhr, spielt Weltmeister Magnus Carlsen mit den weißen Steinen gegen 70 Gäste simultan. Im Alten Hauptzollamt der Hansestadt Hamburg, in der Speicherstadt, lädt “DIE ZEIT” zum 70-jährigen Jubiläumshighlight – Ein Vorbericht von KAROL LALLA   Über 2000 Bewerber rissen sich um diese 70 Plätze, mit dabei 2 Lüneburger, eine überraschend hohe Quote, eine eigene “Lüneburg-Variante” wäre zu dem feierlichen Anlass angebracht!   Das 9-jährige Lüneburger Jahrhunderttalent, Jeremy Hommer, 1750 Elo und Nr. 2 der Deutschen U10-Rangliste und der engagierte Lüneburger Lehrer und Vereinsvorsitzende des OSV Lüneburg, Karol Lalla, freuen sich auf diese einmalige Chance. Gemeinsam mit dem

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Nun fordern auch Peer und Felix den Weltmeister

Die Herren Steinbrück und Magath sind bei der Simultanshow zum 70-jährigen Jubiläum der ZEIT gegen Magnus Carlsen am 20. Februar in Hamburg dabei – Von RAYMUND STOLZE   Die 70 Plätze bei der im wahrsten Sinn des Wortes außergewöhnlichen Simultanshow zum 70-jährigen Jubiläum der Wochenzeitung DIE ZEIT in Hamburg am 20. Februar sind heiß begehrt. Und natürlich hat der Veranstalter auch einige für Prominente und Politik und Sport reserviert, was das öffentliche Interesse fraglos erhöht. So hat am heutigen Aschermittwoch [10. Februar] die Abteilung „ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen“ darüber in einer E-Mail informiert, dass der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und

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Spielen Sie gegen den Schachweltmeister!

Magnus Carlsen gibt in Hamburg am 20. Februar eine Simultanshow an 70 Brettern zum 70-jährigen Jubiläum der Wochenzeitung DIE ZEIT   So kann man auch seinen Geburtstag feiern. Zu ihrem 70-jährigen Jubiläum hat sich DIE ZEIT eine „Lange Nacht der ZEIT“ einfallen lassen. Und da das in Hamburg herausgegebene Wochenblatt immer schon etwas für Schach übrig hat – in der Nummer 45 des ZEITmagazins erschien am 5. November 1982 die erste Schachglosse von Dr. med. Helmut Pfleger – gönnt man sich ein Event der absoluten Extraklasse. Am 20. Februar ab 15 Uhr bittet im ehemaligen Hauptzollamt der Hansestadt, Alter Wandrahm

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Einladung zur Simultanveranstaltung mit GM Sebastian Siebrecht

Eine Simultanaktion vom Kinderhilfswerk terre des hommes und der Deutschen Schachjugend   Unter dem Motto “15 Titelträger für 15 Jahre” wurden deutschlandweit Titelträger gesucht, die an einem Tag zu Gunsten von terre des hommes eine kostenlose Simultanveranstaltung geben. Die Zusagen der Titelträger ließen nicht lang auf sich warten. Mit über 50 Bewerbungen hatte die Deutsche Schachjugend nun die Qual der Wahl. Einige Titelträger boten daher sogar an, mehrere Veranstaltungen zu spielen, so dass nun 21 Simultanveranstaltungen Deutschlandweit stattfinden können.   Die Schachfreunde Moers veranstalten am 19. Juli zusammen mit der Deutschen Schachjugend und dem Kinderhilfswerk terre des hommes ein Simultanturnier

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Eine Weltmeisterin inkognito beim Simultan

Evelyn Moncayo Romero (Foto) aus Ecuador kam, sah und besiegte in Strausberg beim Sporttag zur 775-Jahrfeier Maximilian Mätzkow – Ein Augenzeugenbericht von RAYMUND STOLZE   Wie kann man für den Schachsport nachhaltig in der Öffentlichkeit werben? Eigentlich ist es ganz einfach. Es heißt nur seine Chance zu sehen und sie dann aber auch zu nutzen. Für die Abteilung Schach des KSC war das am vergangenen Sonntag [21. Juni] der Sporterlebnistag, der zum 775. Geburtstag von Strausberg stattfand. Der Sport- und Erholungspark in der Landhausstraße bot dazu ideale Bedingungen, denn auf dem SEP-Gelände ist alles „unter einem Dach“ zu finden: gepflegte

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„Zug um Zug“ im Berliner Hauptbahnhof

Ein Erlebnisbericht von meiner Simultanpartie gegen GM Arik Braun beim 5. Schachfest von JULIA KIRST   „Zug um Zug“ und „Schach für alle!“ – mit diesen Slogans wurde seitens der Emanuel Lasker Gesellschaft für das 5. Schachfest im Berliner Hauptbahnhof (13. und 14. Juni 2015) geworben. Vor der Imbissbude McDonald’s hatte die Emanuel Lasker Gesellschaft ihre Zelte aufgeschlagen. Das Programm war vielfältig. Simultanschach am Samstag (GM Arik Braun) und Sonntag (WIM Filiz Osmanodja), etliche Schauvorführungen des Lebendschachensembles Ströbeck, ein Schnellschachturnier an beiden Tagen und ein Freundschaftsvergleichswettkampf im Schnellschach zwischen der Emanuel Lasker Gesellschaft und der Deutschen Bahn um den Pokal des

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Von explosiven Königen, nutzlosen Mühlen und Gandhis geheimem Lasagnenversteck

Ein Bericht vom Blindsimultan am 18.April beim SV Berolina Mitte (Berlin) von MARC LANG   Es hat zwar fast zwei Monate gedauert, bis uns endlich Marc Langs Artikel von seinem ungewöhnlichen Blindsimultan in Berlin bei uns „eingetrudelt ist“, aber wir denken, dass dieses Projekt so außergewöhnlich und werbewirksam für das Königliche Spiel war, dass sein „Täterbericht“ trotzdem von Interesse ist. Und schließlich steht sein nächster Auftritt in Ingolstadt unmittelbar bevor.  Also: Einfach lesen!   Das Dumme für mich ist meist, dass die Veranstalter einfach nur geschickt fragen müssen. Ich liefere mich dann schon ganz von selbst ans Messer. Vielleicht hatten

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Der „Blindspieler“ tritt wieder auf …

Weltrekordler MARC LANG äußert sich exklusiv für den Schach-Ticker über eine außergewöhnliche Simultanshow am 18. April im Berliner Cafe „en passant“   Vom SCHACH-Chefredakteur Raj Tischbierek kam der Terminvorschlag für ein längst überfälliges Treffen. Am 18. April, also nächsten Sonnabend, würde er eine außergewöhnliche Blindschach-Veranstaltung in Berlin moderieren, was natürlich meine journalistische Neugierde weckte. Ort des Geschehens ab 14 Uhr wird das Schach-Cafe „en passant“ in der Schönhauser Allee 58 sein.   Katja Sommaro, Abteilungsleiterin Schach des ausrichtenden Vereins SV Berolina Mitte, teilte mir mit, dass an 14 Brettern gespielt wird: viermal Normalschach, einmal Fischer Random Chess, einmal Backgammon, dann

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Deutschlands Schachlegende zu Gast

Ein Text-Bild-Bericht über die Simultanveranstaltung von Dr. Robert Hübner in Uedem von HERBERT CLOOSTERS, Kleve   Er ist eine Schachlegende, gilt als Deutschlands bester Schachspieler nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Unzählige Erfolge säumen seinen schachlichen Werdegang. In seiner großen Zeit (in den 1970-er und 1980-er Jahren des letzten Jahrhunderts) klopfte er an die Tür zur Weltmeisterschaft, belegte Platz 3 der Weltrangliste. Seine Sensibilität und Feinfühligkeit verhinderten möglicherweise noch Größeres. Heute betreibt er Schach nur noch als Nebenbeschäftigung. Wichtiger sind ihm jetzt andere Dinge, wie beispielsweise die Malerei, der er sich mit Interesse widmet, oder auch seine Übersetzungstätigkeit. In etlichen

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