Ein Freund hat uns verlassen

Ein Nachruf von DSB-Seniorenreferent Gerhard Meiwald – Helmut Escher wurde 80 Jahre alt. Mehr als 7 Jahrzehnte war er dem Schach verbunden. Von Kindesbeinen bis in seine letzten Tage und Stunden war er einer von uns. In unserer Erinnerung aus der Sicht des Deutschen Seniorenschachs war er immer untrennbar verbunden mit seiner lieben Ehefrau Ursel, mit der wir jetzt gemeinsam trauern und Abschied nehmen. Helmut hatte eine überzeugend angenehme positive Ausstrahlung auf unsere große Gemeinschaft im Seniorenschach. Es war immer eine Freude zu sehen und zu erleben, mit welcher Begeisterung und Wärme ihm die Teilnehmer in den zahlreichen Seniorenturnieren, Deutschen

Weiterlesen…

In Memoriam: Helmut Escher

Helmut Escher- Ein erfülltes Leben Helmut Escher ist von uns gegangen. Nach langer, schwerer Krankheit ist er vergangene Woche im Alter von 80 Jahren verstorben. Helmut war Zeit seines Lebens engagiert, zielstrebig und erfolgreich. Er ging immer freundlich auf die Menschen zu und hatte für jeden ein offenes Ohr. Man konnte sich immer auf ihn und seine Hilfe verlassen. Ein Nachruf von Thomas Wolffram-Falk (Vorsitzender des SV Oberursel) Helmut Escher leitete zusammen mit seiner Frau Ursula, die ihn in allem tatkräftig und liebevoll unterstützte, einen Handwerksbetrieb. Seine Freizeit gehörte aber dem Schach. Mitglied seit 1947 baute er seinen Verein, den

Weiterlesen…

Jürgen Wienecke – Chess Tiger aus Leidenschaft

Text: Mike Rosa – Am 22. Juni 2017 wurde Jürgen Wienecke aus unserer Mitte gerissen, und wir möchten ihn heute mit einer Hommage an seine Leistungen ehren. Vor knapp zehn Jahren zum 70. Geburtstag brachte es Hans-Walter Schmitt auf den Punkt: “Arbeitswille, Kontinuität, Zähigkeit, Leidenschaft, Mut und Treue zeichneten ihn aus, aber auch – und das ist sehr selten bei Kaufleuten – Flexibilität, Fortschrittsdenken und Geschäftstüchtigkeit.” Sei es auf Vereinsebene, auf Weltklasseniveau, beim Pushen einer neuen, modernen Schachvariante namens Chess960 und nicht zuletzt bei seinen Chess Tigers, überall wären wir ohne Jürgen gescheitert. Niemand weiß das besser, als unser oben

Weiterlesen…

Einer der kreativsten Angriffspieler ist von uns gegangen

26 Jahre spielte er für den SV 1920 Plettenberg. Die Rede ist von GM Viktor D. Kupreytschik, der viel zu früh im Alter von 68 Jahren, am 22. Mai 2017,  gestorben ist.Es ist äußerst ungewöhnlich, dass ein ausländischer Spieler so lange für einen deutschen Verein spielt. Die letzten Jahre kam Viktor allerdings nur für wenige Spiele nach Deutschland. Oft fuhr er über 24 Stunden mit dem Zug von Minsk nach Plettenberg. Mit dem SV Plettenberg spielte Kupreytschik in der Saison 1997/98 in der Bundesliga, zusammen mit seinem Landsmann Jury Balaschow. 1996 konnte die Mannschaft Kupreytschik, Balaschow, Oswald und Haub den

Weiterlesen…

Wir trauern um WGM/IM Cristina-Adela Foisor

Wir trauern um unsere Freundin WGM/IM Cristina-Adela Foisor – Cristina-Adela Foisor ist nicht mehr unter uns. Sie verstarb im Alter von nur 49 Jahren viel zu früh nach schwerer Krankheit im Krankenhaus von Timisoara (Rumänien). Uns erreichte die Nachricht, mit der wir in den letzten Tagen schon rechnen mussten, als das Frauenbundesligaspiel zwischen der OSG Baden-Baden und unserem Team gerade begonnen hatte. Vor zwei Wochen gingen wir noch fest davon aus, dass Cristina in diesem Augenblick für uns bei diesem Wettkampf am Brett sitzen würde. Schon eine Woche vorher war sie fest in der 2. Bundesliga eingeplant. Auf Cristina war

Weiterlesen…

Veröffentlicht unter Trauer |

Kurt Lellinger – er war Schulschach

Das Deutsche Schach nimmt Abschied von Kurt Lellinger, der am 9. Januar nach langer schwerer Erkrankung in seiner Heimatstadt Trier verstarb. Mit Kurt Lellinger verliert das Schach einen der größten Motoren des Schulschachs in Deutschland. Er war von 1993 bis 1998 Referent für Schulschach der Deutschen Schachjugend. Das ist keine lange Zeitspanne. Und doch hat er das Schulschach nachhaltig verändert. Vom reinen Spielbetriebsgedanken, aus dem über Jahrzehnte Schulschach definiert wurde, hin zum Bildungsgedanken. Kurt Lellinger war durch und durch Pädagoge. Und dies spiegelte sich vor allem auch in seinen Gedanken wieder, wenn er von Schach an Schulen sprach. Für ihn

Weiterlesen…

Veröffentlicht unter Trauer |

Schach-Russland trauert

Urii Eliseev (29.7.1996-26.11.2016), Mark Taimanow (7.2.1926-28.11.2016)   Nein, das WM-Match ist noch nicht (zu Ungunsten von Karjakin) entschieden – da gibt es heute (Montag) abends noch eine Partie, eventuell dann noch Verlängerung am Mittwoch. Darüber wird es natürlich noch mindestens einen Artikel geben, Thema heute sind zwei Todesfälle mit kleinen Gemeinsamkeiten und grossen Unterschieden. Beide waren russische Schachgrossmeister, beide starben Ende November 2016 – der eine in Moskau, der andere in St. Petersburg.   Die offensichtlichen Unterschiede: Urii Eliseev, im Westen wohl relativ unbekannt, starb jung und plötzlich, wenn auch (für Insider die sein anderes Hobby kannten) vielleicht nicht total

Weiterlesen…

† Dr. Michael Schmidt

Der letzte Präsident des Deutschen Schachverbandes der DDR, Dr. Michael Schmidt ist tot. Er starb am 21. August 2016 nach langer schwerer Krankheit in einem Krankenhaus in Potsdam.   Schmidt führte nach der politischen Wende 1990 die Gespräche mit seinem westdeutschen Amtskollegen Egon Ditt vom Deutschen Schachbund, die am 29. September 1990 zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Verbände geführt haben. Ditt wurde danach Präsident des gesamtdeutschen Verbandes und Schmidt für kurze Zeit Vizepräsident. Sachsen’s Ehrenpräsident Dr. Gerhard Schmidt: “Vor allem in dieser Zeit hat er […] Hervorragendes für den deutschen Schachsport geleistet.”   Michael Schmidt wurde erstmals in den 1980er

Weiterlesen…

Veröffentlicht unter Trauer |