Neoklassisches Schach in Madrid

Spanische Experimente – wobei nicht immer Spanisch gespielt wird Kurz vor Turnierbeginn (ab 14:30 heute Freitag 3. Juni) eine kurze Vorschau zu einem etwas anderen Turnier. Spanien experimentiert gelegentlich mit etwas anderen Turnierformaten – vor Jahren hatten sie “Advanced Chess” eingeführt (Computerhilfe während der Partie erlaubt) und irgendwann wieder eingestellt, nun nennen sie das neueste Experiment “neoklassisch”. Das bezieht sich nicht auf die Zeitkontrolle (25 Minuten plus 10 Sekunden Inkrement ist schlichtweg Schnellschach), sondern darauf, dass die Spieler Eröffnungen vorgesetzt bekommen, die sie kennen und mögen oder auch nicht.   Mehr passt nicht in den Teaser, nur noch die Teilnehmer:

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Vorschau zum Gashimov Memorial

Dieses Jahr mit “gemischtem” Teilnehmerfeld Superturniere experimentieren gerne mal mit dem Format, bzw. passen es eventuell an aktuelle Möglichkeiten (wer hat Zeit und Lust um zu spielen?) an. Das Gashimov Memorial gibt es seit 2014, da Vugar Gashimov (Titelbild von der Turnierseite) am 10.1.2014 im viel zu jungen Alter von 27 Jahren verstarb. Die wichtigste Info gleich zu Beginn, wer ist diesmal dabei? Caruana, Giri, Karjakin, Harikrishna, Eljanov, Mamedyarov, Radjabov, Safarli, Hou Yifan, Mamedov. “Gemischt” bezieht sich auf vier Azeris und sechs Ausländer(innen), sowie darauf, dass die Spieler ein bisschen überall in der aktuellen top100 zu finden sind. 2014 hatten

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Vorschau zum Limburg Open

Zehnte Auflage, 16 Grossmeister, fast 500 Teilnehmer   Es ist wieder Zeit für die traditionelle Vorschau zu einem traditionellen Open. “Tradition” ist dabei Definitionssache: Das Limburg Open gibt es seit 2008 immer an Pfingsten, nicht von Anfang an als BPB Limburg Open nach dem derzeitigen Hauptsponsor Bruls Prefab Beton. Vor zwei Jahren habe ich es “registriert” und seither schreibe ich dazu. Geographisch ist ja Kollege Franz Jittenmeier näher am Geschehen (ausser 2014, da war ich zum Turnierende vor Ort), aber ich kenne mich in der NL-Schachszene besser aus. Die zehnte Auflage hat vielleicht ein aufgestocktes Budget und daher mehr GMs

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Norway Chess 2016

Vorschau und was vor dem Turnier bereits alles passierte Normalerweise hat eine Turniervorschau (von mir) etwa diese Elemente: Wer spielt mit, wo und wann wird gespielt, eventuell wer kommentiert das live im Internet, eventuell Prognosen, eventuell ein paar Worte zur Geschichte des Turniers. Norway Chess 2016 hat mehr zu bieten, da es bereits vorab diverse Aufregungen gab. Die Konkurrenz hatte oft tagesaktuell berichtet, ich werde das ungefähr chronologisch zusammenfassen – aber zuerst das konventionelle Element, die nach momentaner Elo sortierte aktuellste Teilnehmerliste: Carlsen, Kramnik, Giri, Vachier-Lagrave, Aronian, Eljanov, Harikrishna, Li Chao, Topalov, Grandelius.   Bei Titelfotos versuche ich immer, etwas

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Radebeul ist Gastgeber der 4. Schach – Mannschaftsweltmeisterschaft 50+, 65+

In 100 Tagen wird in Radebeul die 4. Schach – Mannschaftsweltmeisterschaft 50+ und 65+ 2016 eröffnet – ein herausragendes sportliches Ereignis. Nach der erfolgreichen Durchführung der 3. Mannschaftsweltmeisterschaft 2015 ist der ZMDI Schachfestival e.V. vom Weltschachverband FIDE erneut mit der Ausrichtung des Turniers betraut worden – Ein Vorbericht von YVONNE LEDFUß   Die Mannschaftsweltmeisterschaft 50+, 65+ 2016 startet am 26. Juni 2016. Am 4. Juli 2016 stehen die Weltmeister fest. Gespielt wird im Radisson Blu Hotel. Der Oberbürgermeister der Stadt Radebeul, Bert Wendsche, zeigte sich gegenüber Dr. Dirk Jordan, Präsident des ZMDI Schachfestival e.V., sehr erfreut darüber, dass die Stadt

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Kandidatenturnier!

Ab Freitag wird gespielt Die Schachwelt schaut nach Moskau – vielleicht schon heute für die Schlussrunde des Aeroflot-Opens, sicherlich ab Freitag für ein kleineres Turnier mit noch höherem Eloschnitt. Die acht Teilnehmer sind schon einige Zeit bekannt, ich nenne sie noch einmal und auch warum sie mitspielen: Anand als Sieger des letzten Kandidatenturniers und dann Verlierer des WM-Matches gegen Carlsen, Caruana und Nakamura als Beste der FIDE Grand Prix Serie, Karjakin und Svidler als Weltcup-Finalisten, Topalov und Giri nach Elo, Aronian als Wildcard. Warum bekam ein Armenier die Wildcard für ein Turnier in Moskau, und nicht der Russe Kramnik? Weil

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Schach für alle im März

Moskau, Jurmala, Reykjavik, Ho-Ch-Minh-Stadt, Karlsruhe, (im April Bangkok)   Mit “Moskau” meine ich diesmal nicht das Kandidatenturnier – das in der zweiten Märzhälfte (11.-28.3.) sicher hier und anderswo dominieren wird, aber dafür haben sich laut Regelwerk nur acht Spieler qualifiziert. Der Rest darf bzw. muss zuschauen (einige werden sicher auch sekundieren) oder anderswo Schach spielen. Thema dieses Artikels ist (Aeroflot und andere) offene Turniere – Schlag auf Schlag und teilweise parallel zueinander. Da treffen Amateure und Profis aufeinander, die Grenze ist etwas fliessend – es gibt auch “Halbprofis”. Profis kann man eventuell weiter in drei Gruppen unterteilen: 1) diejenigen, die

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Zürich klein und fein und kurz und knapp

Im Juni noch mehr Schnell- und Blitzschach auf hohem Niveau   “Hohes Niveau” bezieht sich jeweils jedenfalls auf die Elozahlen – wie hochklassig die Partien bei wenig Bedenkzeit dann sind wird sich zeigen. Geplant und umgesetzt: ein Vorbericht zur Zürich Chess Challenge 2016. Spontan da “breaking news” und zeitlich (im doppelten Sinne) passend: neues von der Chess Tour – so neu dass es auf der hier verlinkten Seite noch nicht erwähnt wird, aber einige haben ihren Informationsvorsprung auf Twitter weltweitwebkundig gemacht.   Aber zunächst zu Zürich: Die Schachgesellschaft Zürich und/oder Sponsor Oleg Skvortsov experimentieren gerne mal, diesmal mit der Bedenkzeit.

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Tata!

Alle Jahre wieder in Wijk aan Zee   Ich hatte bereits eine frühe Vorschau zu Tata Steel 2016 – zum damaligen Zeitpunkt (11. November 2015) waren zwölf von vierzehn Teilnehmern der A-Gruppe bekannt, Nummer 13 (ACP Tour Qualifikant Tomashevsky) zu 90% sicher, und die Nummer 14 war auch naheliegend und wurde von mir erwähnt – Pavel Eljanov. Nach aktuellster Elo sind diese 14 etwas anders sortiert als vor zwei Monaten, aber (trotz relativ grosser Elo-Unterschiede für einige) nur etwas: Carlsen, Giri, Caruana, So, Karjakin, Ding Liren, Eljanov, Mamedyarov, Adams, Navara, Tomashevsky, Wei Yi, Hou Yifan, van Wely.   Noch nicht

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Vorschau zum Keres Memorial

Schnellschach in Tallinn   Normalerweise beginnt das Schachjahr (für mich, d.h. offene Turniere in der ersten Januarwoche verfolge ich allenfalls ein bisschen) mit Wijk aan Zee. Dieses Jahr ist Wijk aan Zee eine Woche später, und damit lohnt sich am zweiten Januar-Wochenende auch ein (Internet-)Blick nach Tallinn. In Wijk aan Zee sind die Bedingungen (draussen, natürlich nicht drinnen) mal winterlich, mal eher herbstlich. In Tallinn herrscht momentan der Winter – Wettervorhersage kommt später, aber das Titelbild ist auch aussagekräftig. Das habe ich auf Emil Sutovskys Facebook-Seite gefunden – das Turnier wird von ACP, estnischem Schachverband und Estonian Sports Association Kalev

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Katar Open Vorschau

Und andere Weihnachtsturniere eher Kurz & Knapp   In Deutschland gibt es dieses Jahr wohl keine weisse Weihnacht, aber diverse Schachspieler aus Deutschland und vielen anderen Ländern zieht es dennoch ins warme Katar am Persischen Golf. Da wird Schach gespielt, da stimmen die Konditionen – neben Geld wird auch noch Luxus geboten. Nicht eingeplant ist wohl, dass es nach aktueller Wettervorhersage auch da regnet, ausgerechnet am Ruhetag im Turnier (25.12.); aber bei Temperaturen um 20 Grad kann man das verkraften. Da ich generell keine Vorschusslorbeeren verteile, die nichts mit diesem Turnier zu tun haben, zeigt das Titelbild (Quelle Turnierseite) die

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ACP Masters in Ashdod

Schach ist mehr als die “Chess Tour” Die Schachwelt (gemeint ist nicht die deutschsprachige Webseite) schaut vor allem nach London, der Schachticker hat zwei Augen und blickt nächste Woche auch nach Israel – zumal aber nicht nur weil man beide Veranstaltungen verfolgen kann und nur am Ende bzw. Anfang der jeweiligen Turniertage ein bisschen hin und her klicken muss. Grund ist der umgekehrte Zeitunterschied mit Deutschland und die Tatsache, dass die Runden in London an Wochentagen relativ spät beginnen.   In den Teaser passt noch das Teilnehmerfeld in Ashdod: Ivanchuk, Nepomniachtchi, Guseinov, Rapport, Gelfand, Bacrot, Jakovenko, Eljanov, Georgiev, Sutovsky, Smirin,

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Weltelite unter sich in London

Nicht ganz – es gibt auch ein Rahmenprogramm   Das London Chess Classic hat seit der ersten Auflage 2009 schon verschiedene Formate ausprobiert: Es begann mit einem Modell, das es quasi schon vorher in Wijk aan Zee gab und das Dortmund danach übernommen hat: mehrere einheimische Spieler dürfen gegen etablierte Weltklassespieler antreten. 2013 gab es dann Schnellschach im KO-System, 2014 ein kleines Eliteturnier mit sechs Teilnehmern, in dem aus England nur für Adams Platz war. Davor mischten diese sechs sich im Schnellschach unters Volk und gönnten diesem immerhin das eine oder andere Remis.   Dieses Jahr ist London Teil der

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Tata Steel 2016 mit David Navara

Eher Kolumne als früher Vorbericht   Normalerweise schreibe ich Vorberichte erst einige Tage vor Turnierbeginn – auch diesmal gibt es dann noch einen relativ “konventionellen”, während dieser eher unkonventionell wird. Aber da “fast alle” bereits einen ersten Vorbericht zu Tata Steel hatten, darf der Schachticker nicht fehlen. Wie immer (zumindest versuche ich es) setze ich eigene Akzente, schon mit dem Titel – die “Konkurrenz” erwähnt zunächst ein bis zwei andere Spieler. Aber dass Carlsen mitspielt, hat aus zwei Gründen wenig Überraschungs- und damit aus meiner Sicht auch nicht so viel Nachrichtenwert: 1) Es ist allgemein üblich (Ausnahmen bestätigen die Regel),

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Vorschau zur offenen Mannschafts-Europameisterschaft

Nach Skopje kommt Reykjavik   Vor kurzem erst traf sich Schach-Europa beim Europacup für Vereinsteams in Skopje; ab Freitag sitzen zum Teil dieselben Spieler (und Spielerinnen, aber die Damen übernimmt Kollege Raymund Stolze) in Reykjavik am Brett. “Zum Teil” hat mehrere Gründe: Amerikaner, Chinesen, Inder und andere Nicht-Europäer sind gar nicht spielberechtigt, jedes Land (bis auf Gastgeber Island) darf nur ein Team nominieren, und jedes Team hat statt sechs Spielern plus zwei Reservisten nur deren vier plus einen. Nur Inländer sind spielberechtigt, damit hat Italien (an 23 gesetzt) wohl keine Medaillenchancen, und Mazedonien verzichtet ganz auf die Teilnahme. Die werden

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Nächster Stop Bilbao

Früher stärker, aber immer noch klein und fein   Bilbao nennt sein Turnier immer noch “Chess Masters Final”, dazu später mehr. Dabei sind diesmal Viswanathan Anand, Anish Giri, Ding Liren und Wesley So – also ein “Opa” (könnte theoretisch sein, allerdings wurde Anand erst 2011 Vater) und drei junge Spieler. Laut Pressebericht ein “stratosphärischer” Eloschnitt von 2785,75, der bisher nur einmal übertroffen wurde. Mit vier Spielern ist das (auch ohne Carlsen) einfacher als mit einem grösseren Teilnehmerfeld – live-aktuell ist es etwas weniger da Giri zuletzt bei Welt- und Europacup knapp 20 Punkte verlor.   Das Titelbild habe ich direkt

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Weltcup-Vorschau

128 reisen nach Baku, einer wird gewinnen, zwei sind im Kandidatenturnier Nach zwei etwas verspäteten Beiträgen kommt dieser recht früh: “Anstoss” in Baku ist erst am 11. September (bzw. tags zuvor “Technical Meeting” und Eröffnungszeremonie). Aber im Laufe der Woche habe ich voraussichtlich wenig Zeit, und nach menschlichem Ermessen gibt es zwischenzeitlich auch keine neuen Fakten. Worum geht es beim Weltcup? Zum Teil habe ich es im Untertitel bereits erwähnt: die beiden Finalisten qualifizieren sich für das Kandidatenturnier, der Sieger bekommt darüber hinaus noch mehr Preisgeld und mehr ewigen Ruhm. Gespielt wird im KO-Modus: zwei Partien mit klassischer Bedenkzeit (vier

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Sinquefield Cup Vorschau

Fortsetzung der Chess Tour in St. Louis   Sonntag beginnt die dritte Auflage des Sinquefield Cups, was soll ich dazu schreiben? Man kann natürlich einige Sätze oder auch Absätze dafür ver(sch)wenden, wie toll, toll und nochmals toll dieses Turnier ist – das machen zum Teil andere, Jubelarien sind nicht mein Stil. Wer sich vor allem für Elo interessiert und eher nebenbei, da es nun einmal miteinander zu tun hat, auch für Schach, der kommt nach einer gewissen Durststrecke wieder auf seine Kosten. (Wer sich generell für Schach interessiert, der Schachticker und auch andere Quellen haben auch die letzten Wochen über

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Dortmund calling

Bunte Teilnehmermischung beim Sparkassen Chess Meeting   Zum Glück (sagt Thomas Richter) gibt es neben der Chess Tour nach wie vor Turniere, bei denen Spieler der “zweiten Garnitur” die Chance bekommen, gegen die Weltelite anzutreten – Dortmund ist eines dieser Turniere, daneben auch Wijk aan Zee im Januar und Biel ebenfalls im Sommer. Ich nenne die Dortmund-Teilnehmer mal in der Reihenfolge, in der sie auch auf der Turnierseite erwähnt werden: Kramnik, Caruana, Naiditsch, Meier, Hou Yifan, Nepomniachtchi, Nisipeanu, So. Das ist weder alphabetisch noch nach Elo sortiert, vielleicht die Reihenfolge in der sie eingeladen wurden und/oder zusagten? Wie dem auch

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Die (erweiterte) Weltelite in Aktion

Leon, Prag, Havanna, Stavanger, Edmonton   Die Chess Tour Truppe (Kasparov und Konsorten) will den Eindruck erwecken, dass nur die top10 zählt im Schach. Ich sehe das anders, daher ist Norway Chess in dieser Vorschau nur eines von mehreren Turnieren. Eigenwillig wie ich manchmal bin, bekommt das Titelbild heute kein weltweit etablierter Spieler mit Elo über 2700 oder gar 2800+, sondern ein international ziemlich unbekannter mit Elo 2110. Wer das ist verrate ich noch nicht, nur wie üblich die Quelle für dieses Foto. Chessbase würde stattdessen vielleicht eher eine Spielerin mit Elo immerhin 2269 zeigen.   Nun der Reihe nach

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