Französischer Sieg in Dortmund

Eine Runde vor Schluss steht der Sieger des 44. Sparkassen Chess-Meetings fest. Maxime Vachier-Lagrave gewann in der 6. Runde gegen Ruslan Ponomariov und liegt vor der letzten Runde am Sonntag mit 1,5 Punkten Vorsprung uneinholbar an der Spitze. Zu einem ungefährdeten Sieg kam Fabiano Caruana, der in der kürzesten Partie des Tages Rainer Buhmann in die Schranken wies. Evgeniy Najer und Leinier Dominguez trennten sich leistungsgerecht remis. Die längste Partie des Tages spielte wieder Wladimir Kramnik. Der Rekordsieger von Dortmund versuchte fast acht Stunden seinen Endspielvorteil gegen Liviu Dieter Nisipeanu in einen vollen Punkt umzumünzen, doch die deutsche Nr. 1 verteidigte sich umsichtig.

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Face to Face mit den Großmeistern

Der zweite spielfreie Tag im Rahmen des Dortmunder Sparkassen Chess-Meetings wurde von den Verantwortlichen für eine Autogrammstunde mit den Großmeistern genutzt. 
Ab 15 Uhr konnten sich die schachbegeisterten Dortmunder in der Hauptstelle der Sparkasse Dortmund um ein Autogramm ihrer Vorbilder bemühen. 
Plakate, Hefte sowie Stifte wurden gestellt; somit stand dem Objekt der Begierde, einem Autogramm, nichts mehr im Wege. 
Noch bevor die Veranstaltung offiziell begann wurden schon reichlich Fotos mit den Großmeistern geschossen. 
Dann ging es nach einer kurzen Eröffnungsrede von Gerd Kolbe auch endlich los. 
Die Besucher erschienen in jeder Altersklasse, doch besonders viele junge Schachbegeisterte kamen zur Autogrammstunde. 
Viele stellten sich auch ein zweites und drittes Mal an, um Freunden und Bekannten eine Freude zu machen oder ein Foto mit dem einem oder anderem Profi zu machen. Schachfreund Uwe Lenser erzählt begeistert, dass ein kleiner Kindheitstraum in Erfüllung gegangen sei.

Kurz vor Schluss

Das Turnier geht in die Zielgerade, eine Runde vor Schluss ist aber in keinem Turnier eine Entscheidung gefallen.

Im Helmut-Kohls-Turnier wird erbittert gekämpft, gerade die Spieler am Tabellenende konnten zuletzt Boden gutmachen und so liegt das ganze Feld nur 1,5 Punkte auseinander. Die beiden Führenden Steven Baerwolf und Joris Gerlagh liefern sich ein Fernduell. Aber da es keine leichten Gegner gibt, könnte am Ende sogar noch der Dritte, Rene Borchert, an die Spitze gelangen.
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