Umkämpfte Runde

Der spielfreie Tag tat den Akteuren beim Sparkassen Chess-Meeting offensichtlich gut, denn alle Partien der 3. Runde waren hart umkämpft. Letztendlich blieben Fabiano Caruana und Leinier Dominguez siegreich. Der 23-jährige Amerikaner meldete sich damit im Kampf um den Turniersieg zurück, während der kubanische Großmeister sogar zur Spitze aufschloss. Die Partie des Tages lieferten indes Wladimir Kramnik und Rainer Buhmann. Der Rekordsieger von Dortmund zeigte faszinierendes Angriffsschach, vergab aber die Chance auf den Sieg und konnte am Ende sogar froh über das Remis sein. Ohne große Aufregung endete die Partie zwischen Liviu Dieter Nisipeanu und Maxime Vachier-Lagrave ebenfalls unentschieden.

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Ein wenig Statistik vom Open

Für Statistikfans haben wir ein wenig in unseren Daten gestöbert:

Drwas Ranking der beliebtesten Eröffnungen führt mit Abstand Sizilianisch an. 13,85% aller gespielten Partien in den drei Opens folgtem diesem Schema. Dahinter liefern sich die englische Eröffnung und das Damengambit, mit jeweils 9,97%, ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Platz.

Wer im A- oder B-Open mit Weiß in die Runde geht, kann sich freuen. 44% bzw 45% der Partien gewann der “Änfanger”. Ganz im Gegensatz zum C-Open. Dort siegten die schwarzen Steine zu 40%, die Weißen kommen “nur” auf 37%.

Schach-Großmeister auf den Spuren des BVB

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Am spielfreien Montag begaben sich Maxime Vachier-Lagrave, Ruslan Ponomariov, Jewgeni Najer und Kommentator Klaus Bischof zusammen mit Veranstaltungsleiter und BVB-Archivar Gerd Kolbe auf die Spuren des BVB´s. Sie besuchten unter anderem das Stadion “Rote Erde” und den Signla-Iduna-Park.

REMIS gegen Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik

Der Hockenheimer Nationalspieler Rainer Buhmann nimmt am weltbekannten Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund teil – Ein Betrag von DIETER AUER

Rainer Buhmann entstammt der Familie Seitz Das Hockenheimer Urgestein –Mitglied des Rennstadtteams – ist seit 15 Jahren Nationalspieler, gewann mit Deutschland 2001 Bronze bei der Europameisterschaft und gehörte zum Team, das 2011 Gold bei der EM in Griechenland gewann.

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Ein Kommentar auf Facebook von GM Emil Sutovsky

sutovskyThe tournament in Dortmund has its own flavour. It is not just another Elite event. There are several things that make it special:

1. Playing venue : The event is always played in the theater. In the recent years chess is on the stage of Orchesrterzentrum.

2. Public : Every round you can see about 200 spectators, who attend the games, rarely leaving before the time control. They enjoy not only a high-quality chess, but also a special on-site commentary by Grandmasters Bischoff and Siebrecht. Today I spent about half an hour joining them in a commentary booth – once again, sorry for my extremely rusty Deutsch : the last tournament I played in Germany was Dortmund 2005…

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Zwischenbericht Open

Mittlerweile sind die ersten drei Runden gespielt, so dass wir in den vier einzelnen Turnieren einen Blick auf den derzeitigen Stand werfen.

Helmut-Kohls-Turnier:
In den ersten drei Runden konnten sich zwei Spieler vom restlichen Feld absetzen. Sowohl Rasmus Thøgersen als auch Joris Gerlagh bringen es auf die volle Punkteausbeute von drei Zählern. Das restliche Feld folgt mit bereits 1,5 Punkten Rückstand auf die beiden Führenden, welche in der siebten Runde aufeinander treffen werden.
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Schachveteran Helmut Kuttnick: “Das Spiel bereichert mein Leben”

Dass Schach jung und geistig fit hält, belegt folgende Geschichte am Rande des Turniergeschehens in Dortmund. Jeden Tag kommt ein älterer Herr ins Pressezentrum und bittet um die Notation der gespielten Großmeisterpartien. Schachfreund Helmut Kuttnick ist 85 Jahre alt und immer noch sehr aktiv. Als Mitglied des Dortmunder Schachvereins 1875 war er jahrzehntelang Spieler der 1. Mannschaft, und er setzt auch heute noch mit Begeisterung die Figuren. “Mit dem Sparkassen Chess-Meeting verbindet mich sehr viel”, sagte er uns. “Ich gehöre quasi zu den “Gründungsmitgliedern” dieses großartigen Ereignisses, denn ich spielte beim ersten Dortmunder Turnier mit, das 1973 im Westfalenpark als Open stattfand. Nie hätte ich gedacht, dass diese Tradition so lange andauern würde und dass aus den kleinen Anfängen von damals ein so bedeutendes Turnier der Weltelite wird”, sagte der Schachveteran. Helmut Kuttnick ist dankbar, dass Schach sein Leben bis heute so bereichert hat. “Ohne das Spiel wäre mein Leben ärmer”, betonte er und ging wieder in den Saal, um sich die Züge von Wladimir Kramnik und dessen Kollegen live anzusehen.

Text und Foto: Dagobert Kohlmeyer

Autogrammstunde mit den Großmeistern

Sonst sind die Großmeister, die sich derzeit beim Sparkassen Chess-Meeting 2016 im Orchesterzentrum NRW messen, voll konzentriert. Sie bereiten Schach-Partien vor oder nach und schmieden an der Strategie für die nächsten Begegnungen. Am Donnerstag ist Pause. An diesem Tag kann man die Meister mal fern ab der Bretter sehen und erleben. Dabei kann man sich gleich noch ein Autogramm ergattern. Im Kundenzentrum der Sparkasse Dortmund, Freistuhl 2, findet am Donnerstag, 14.7.16, ab 15 Uhr, eine Autogrammstunde statt, an der alle Großmeister teilnehmen:

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Vachier-Lagrave spielt gegen Kramnik remis und kommt pünktlich zum EM-Finale

Beim Sparkassen Chess-Meeting waren heute alle Augen auf das Brett von Wladimir Kramnik und Maxime Vachier-Lagrave gerichtet. Der russische Exweltmeister traf in der zweiten Runde mit den schwarzen Steinen auf Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich). Dieser hatte am ersten Spieltag als Nachziehender den Titelverteidiger Fabiano Caruana (USA) geschlagen und damit für den ersten Paukenschlag im Turnier gesorgt. Nun führte der Franzose die weißen Figuren. Würde er wieder auf Sieg spielen? Er versuchte es!

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