In allen Turnieren sind fünf Runden gespielt, wir sind also schon in der Halbzeit angelangt. Werfen wir also wieder einen Blick auf das nach wie vor sehr spannende Turniergeschehen:

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10

Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) gab heute in einem langwierigen Franzosen zwar sein erstes Remis ab, bleibt aber dem2016-grossmit einem halben Punkt Vorsprung an der Spitze, weil auch die Partie an Brett 2 zwischen Nam Tham und Robert Prieb keinen Sieger fand. In beiden Partien wurde hart gekämpft, von frühzeitigem Remisfieber ist noch nichts zu spüren.

 

U10w

Bei den Mädchen werden keine Gefangenen gemacht: An den ersten sechs Brettern gab es kein Remis! Am Spitzenbrett siegte Svenja Butenandt (TV Tegernsee) gegen Anna Schneider (SF Sasbach) mit der Drachenvariante und liegt nun allein mit 5 aus 5 an der Spitze. Schärfste Verfolgerin ist Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden) mit einem halben Punkt Rückstand. Hier die entscheidende Szene aus der Spitzenpaarung Anna Schneider – Svenja Butenandt:

 

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Saric vor dem Ruhetag alleine vorne

Turniersaal
 
Zumindest der Form halber sollte ich hinzufügen: Gemeint ist Ivan Saric aus Kroatien, Ante Saric spielt auch mit und ist momentan auf Platz 74 zu finden. Ab Donnerstag werden noch fünf Runden gespielt, der Stand nach den ersten sechs von elf ist demnach eine Momentaufnahme: Saric 5.5/6, Wojtaszek, Jobava, Navara, Inarkiev, Kovalenko 5, Vitiugov, Ipatov, Salgado Lopez, Cheparinov, Vallejo, Ponomariov, Zubov, Goganov, Fressinet, Berkes, Anton Guijarro, Bartel, Nabaty, Ter-Sahakyan, Demchenko 4.5, usw. . Ich nannte relativ viele Namen (21), da es neben Titel und Medaillen auch um 23 Qualifikationsplätze für den Weltcup geht. Derzeit reicht bei sehr guter Wertung also auch 4/6 (+2) – das haben die vier deutschen Teilnehmer mit Schachtitel, allerdings keine ausreichend gute Wertung. Da muss im weiteren Turnierverlauf sicher noch mindestens ein Sieg her.

 

Da ich Saric im Fotobereich der Turnierseite nicht gefunden habe, stattdessen ein allgemeiner Eindruck vom Turniersaal. Vielleicht etwas rustikal – zu (Kritik am) Austragungsort Gjakova (ein auf chess.com kommentierender Serbe schrieb Djakovica) im Kosovo komme ich noch. Ansonsten ist die Webseite etwas mager – unter „News“ nur der Hinweis auf Eröffnungsfeier und technical meeting sowie eine Stellungnahme zu einem Protestfall, unter „Press releases“ der Hinweis „kommt noch“. Nun erst zu Ivan Saric:

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Bester neuseeländischer Film 2014 & Publikumspreis-Gewinner der Filmfestivals von Seattle, San Francisco und Rotterdam 2015

 

Genesis Potini (Cliff Curtis) – Spitzname Dark Horse2 – ist manisch-depressiv und seit vielen Jahren Psychiatriepatient. Seine Ärzte sind überzeugt, dass er kaum in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen. Als er wieder DasTalentDesGP_Plakateinmal aus der Klinik entlassen wird, sucht er deshalb Unterschlupf bei seinem Bruder Ariki (Wayne Kapi). Der jedoch ist Mitglied einer kriminellen Biker-Gang, was in Kombination mit Genesis‘ extremen Stimmungsschwankungen jede Menge Zündstoff birgt. Die brüchige familiäre Harmonie ist somit nicht von Dauer, zumal Genesis die Sorge um seinen schüchternen Neffen Mana (James Rolleston) umtreibt: Gegen seinen Willen soll dieser in die Biker-Gang seines Vaters eingeführt werden. Trost und Ablenkung bietet jedoch bald seine eher ungewöhnliche Leidenschaft: das Schachspiel. Genesis verfügt über ein erstaunliches Talent – er beherrscht das Spiel der Könige wie ein Weltmeister. Als er die jugendlichen Mitglieder eines örtlichen Schachclubs kennenlernt, erhält er die Chance seine Gabe zu nutzen und beschließt die unterprivilegierten Kids zu trainieren und gegen jede Chance ins Finale der Junioren-Meisterschaften nach Auckland zu bringen. Durch Genesis und ihr gemeinsames Ziel schöpfen die Jugendlichen Hoffnung und finden Halt in ihrem oft instabilen Umfeld. Doch der Weg zur Meisterschaft ist weit und die Hürden erscheinen unbezwingbar hoch.

 

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Das Favoritensterben ging auch am zweiten Turniertag munter weiter – Schach ist eben doch Sport und die Ergebnisse lassen sich nicht mit dem Rechenschieber vorhersagen!

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10
Nach der vierten Runde führt Gino Rössel aus Hoyerswerda in Sachsen die Tabelle allein mit 4 Punkten an. Den Favoriten Leopold dem2016-grossFranziskus Wagner erwischte es in der 3. Runde gegen Robert Prieb: In einem Grünfeldinder fand er kein Mittel, um den gegnerischen Freibauern zu stoppen. Auch die Spieler auf den Plätzen 2 bis 6 der Setzliste haben schon mindestens einen Punkt abgegeben.

 

U10w
Svenja Butenandt vom TV Tegernsee und Anna Schneider führen hier mit 4 aus 4. Die Setzlistenerste Phuong Thao Vivien Nguyen liegt mit einem halben Punkt in Lauerstellung.

 

U12
Titelverteidiger Andrei Ioan Trifan musste in der 4. Runde in einer schwerblütigen Blockadepartie eine Niederlage hinnehmen. Nachdem er zugunsten eines Königsangriffs seinen Damenflügel seinem Schicksal überlassen hatte, wurde er genau an diesem Brettabschnitt von seinem Gegner Tobias Kölle ausgekontert, der damit die alleinige Tabellenführung mit 4 aus 4 übernahm:

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Grossmeister vorne weitgehend unter sich

Bachmann
Im Vorbericht hatte ich dem Publikum – nach einem Blick auf die Teilnehmerliste – 16 Grossmeister versprochen, zugleich die ersten sechzehn der Setzliste. Dieses Jahr war kein Fast- oder Demnächst-GM dabei, wie die letzten Jahre Jorden Van Foreest (der zwar auch mitspielte, aber seine früheren Titel FM und IM nicht mehr führt). Der Norweger Johannessen ist dann nicht erschienen, aber fünfzehn ist ja auch nicht schlecht. Von diesen machte Axel Bachmann alles richtig: ungeschlagen, 100% gegen Nicht-GMs und auch ein Sieg gegen einen GM-Kollegen. Ab Runde 2 spielte er am ersten Brett, da der nach Elo ganz leicht (2634 zu 2632) favorisierte Christian Bauer bereits in Runde 1 einen halben Punkt einbüsste, und auch danach etwas zu oft remisierte. So gewann der Mann aus Paraguay das Turnier, von mir bekommt er dafür das Titelfoto (alle Fotos Quelle Turnierseite).

 

Endstand: Bachmann 6/7, Gharamian, Fier, Van Foreest, Swinkels, Bauer 5.5, usw. . 5/7 erzielten (nicht sauber nach Wertung sortiert) die GMs Socko, Fridman, Wirig und Dambacher, die IMs Feuerstack, Hovhannisyan und Ducarmon sowie die FMs Van Dooren und Hing Ting Lai. Da fehlen noch fünf von fünfzehn Grossmeistern.

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Vom Deutschen Schachbund ausgezeichnete Grundschule in Bayern

 

Seit Januar 2016 darf sich die Grundschule Garching-West als eine von sieben Grundschulen in Bayern „Deutsche Schachschule“ nennen. Um dies zu feiern, 4war am 20. April die gesamte Schulfamilie zu einem großen Schachfest eingeladen. Das Foyer, aufwendig mit Schachinsignien geschmückt, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Schülerinnen und Schüler kamen in 1Schwarz-Weiß gekleidet oder trugen stolz das neue Schul-Schach-T-Shirt. Schulleiterin Susanne Norkauer eröffnete den Festakt und betonte in Ihrer Ansprache die Wichtigkeit des Schachspielens für die kindliche Entwicklung und das Lernen. Außerdem berichtete sie vom spannenden Prozedere der Bewerbung um den Titel, für den zahlreiche Kriterien erfüllt werden mussten. Sie sei nun überglücklich, dass die Schule diesen wertvollen Titel erhalten hat. Garchings Zweiter Bürgermeister Alfons Kraft gratulierte hierzu und zollte der Schule seinen Respekt, den Schachsport so fest im Schulprofil verankert zu haben. Eine ganz besondere Ehre wurde dem Schachlehrer zuteil: Helge Frowein bekam eine Schachtrophäe überreicht und durfte anschließend wohlverdient den „Schachthron“ der Schule besteigen. Mit großem Einsatz brachten sich auch die Kinder ein: Es wurden das Schullied und das jüngst komponierte Schachlied gesungen sowie ein lehrreiches und lustiges Schauspiel über die Eigenschaften der Schachfiguren aufgeführt. Zum Abschluss wurde der Schule das neue Logo „Deutsche Schachschule“ durch den Vorstand der Deutschen Schulschachstiftung und Schulschachreferenten in Bayern, Herrn Walter Rädler, übergeben, für das schon ein Ehrenplatz im Eingangsbereich vorgesehen war.

 

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Dr. Gerhard Köhler gewinnt die ACO-WM A-Gruppe in Kos und wird Weltmeister

 

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Mit 6 Punkten aus 9 Partien und klarem Vorsprung gewinnt Dr. Gerhard Köhler die ACO-WM A-Gruppe in Kos (Griechenland) und wird Weltmeister! Präsidium und Hauptausschuss des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt sowie der Universitätssportverein Halle gratulieren dem leidenschaftlichen Schachkämpfer und Präsidenten so wie Förderer des Vereins „Kinderschach in Deutschland“ von ganzem Herzen! Am Start waren übrigens 249 Teilnehmer aus 29 Ländern. Den 2. Platz belegte Ralph-Axel Simon mit 5 Punkten und den 3. Platz Vasileios Sarantos (Griechenland) mit ebenfalls 5 Punkten.

 

Die Weltmeister der einzelnen Gruppen:
Group A: Dr. Gerhard Köhler – Germany; Group B: René Tückmantel – Germany; Group C: Dr. Frank-Martin Belz – Germany; Group D: Szymon Skurniak – Poland; Group E: Michal Redzisz – Poland; Group F: Paul Petzelberger – Germany; Group G: Alexander Alexeev – Russia

 

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Dimitrij Kollars startet bei Turnier der „World’s Youth Stars“– Von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Alexander Donchenko

Alexander Donchenko

Partien Kirishi

In meinem P.S. zu Jana Schneiders Vorschau-Beitrag auf die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft in Willingen – am heutigen Sonntag [16. Mai] wird bereits Runde 3 gespielt – hatte ich angemerkt, dass eine Reihe unserer besten Nachwuchsspieler fehlen [siehe http://www.chess-international.de/Archive/56689 ]. Für Alexander Donchenko gibt es gute Gründe, denn der 18-Jährige Großmeister startet zur Zeit bei den 17. Europameisterschaften in Gjakova/Kosovo. Mit 3,5/5 ist er derzeit der beste von sechs deutschen Teilnehmern, allerdings sind elf Runden zu spielen, und der Reiz der EM besteht neben Titel und Medaillen darin, dass sich die besten 23 für den Weltcup qualifizieren. Alle Ergebnisse, Einzelresultate und Partien finden Sie bei chess-results.com [ http://www.chess-results.com/tnr206558.aspx?lan=1&art=0&turdet=YES&flag=30&wi=984 ].

 

Der amtierende Weltmeister U16 Roven Vogel nahm zwar die Auszeichnung als „Spieler des Jahres“ in Willingen entgegen – das war’s dann aber auch. Und so kann man rätseln, ob Verpflichtungen in der Schule an seinem Fehlen Schuld sind oder was auch immer …

 

Dass dagegen der vorjährige U16-Meister Dmitrij Kollars fehlt, der allerdings in die KöngisklasseU18 hätte aufrücken müssen, hat gute Gründe, wie Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler mitteilte:

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Selten gab es zum Auftakt einer DEM so viele Überraschungen und Favoridem2016-grosstenstürze wie in diesem Jahr – diese Meisterschaft verspricht besonders spannend zu werden. Was ist passiert? – Ein Beitrag von BERND ROSEN

 

U10
Topfavorit Leopold Franziskus Wagner gewann seine beiden Partien sehr sicher, aber der an 2 gesetzte Jeremy Hommer wurde durch Christian Gluma mit einem schönen Schlusszug aus dem Ring genommen. Hätten Sie‘s gesehen?

32.Sh6+! da 32…gxh6 33.gxh6+ Kh8 34.Txf8+ Dg8 35.Tfxg8 zum Matt führt, gab Schwarz auf.

 

Partie zum nachspielen

 

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Schach-Legende spielt immer noch stark – und betrügt absichtlich – Von HARTMUT METZ

 

 [So - Kasparow] So – Kasparow: Weiß spielt eine fesselnde Partie – und setzt zum Schluss noch einen drauf

So – Kasparow: Weiß spielt eine fesselnde Partie – und setzt zum Schluss noch einen drauf

Die Fans hat das Comeback elektrisiert: Garri Kasparow spielt wieder! Die 53-jährige Schach-Legende knüpfte sich dabei diesmal keine anderen Altstars wie seine ehemaligen WM-Kontrahenten Anatoli Karpow oder 2015 Nigel Short vor. In St. Louis traf das „Ungeheuer von Baku“ auf die dremetzi Sieger der US-Meisterschaft, die nun alle in den Top Ten der Weltrangliste stehen: US-Champion Fabiano Caruana, Hikaru Nakamura und Wesley So. Gleich in Runde eins bewies der vor elf Jahren zurückgetretene Kasparow, dass er noch nicht zum alten Eisen zählt: Er zertrümmerte in der ersten Blitzpartie mit fünf Minuten Bedenkzeit (plus drei Sekunden Bonus pro Zug, ehe die Uhr zu laufen anfing) den Weltranglistenzehnten So. Nach den zwei Tagen und 18 Partien hatte der einst als Weltranglistenerster abgetretene Wahl-Kroate stolze 9,5 Punkte auf dem Konto. Und das, obwohl Kasparow mehrere Figuren einstellte! Die zeigte der extrovertierte Ex-Weltmeister auch aufgeregt mit den Fingern an, als er Bilanz zog: „Drei Springer stellte ich heute ein! Und trotzdem habe ich nur einen halben Punkt weniger als der Führende!“ Doch was selbstgefällige Regelauslegungen und Betrügereien anlangt, war die Legende damit auch ganz der Alte:

 

Wie schon 1994 gegen die weltbeste Spielerin, Judit Polgar, ließ Kasparow einen Springer los, stellte fest, dass Nakamura danach sofort gewinnen konnte – und bevor er die Uhr drückte, nahm Kasparow den Zug dreist zurück! Den Eklat spielte der 53-Jährige anschließend herunter: „Ich war mir nicht sicher, ob ich den Springer wirklich losgelassen hatte. Im Blitz ist das manchmal schwer zu sagen“, log der Weltmeister von 1985 bis 2000 und behauptete, „ich schaute Hikaru und den Schiedsrichter an. Hätten sie reklamiert, hätte ich sofort aufgegeben.“
Nakamura war es egal. „Schließlich ist es Garri. Ich nehme das Turnier vielleicht nicht so ernst wie er. Daher entschied ich, im Zweifelsfall für den Beschuldigten zu plädieren. Deshalb unternahm ich nichts.“ Der „schnelle Brüter“ aus den Staaten gewann das attraktive Blitzturnier trotzdem mit elf Punkten vor So (10) und Kasparow (9,5). Der Weltranglistenzweite Caruana (5,5) agierte häufig zu langsam und landete wegen seiner Zeit-Probleme abgeschlagen.

 

Wesley So nahm Revanche für seine Auftakt-Niederlage gegen Kasparow und schlug ihn danach dreimal. Spektakulär fiel vor allem der nachfolgende Sieg aus… Weiterlesen

Die Jugend-Einzelmeisterschaften in Willingen (Sauerland) haben mit der Eröffnungsfeier begonnen. Nachfolgend die einzelnen  Altersstufen und die vermeintlichen Favoriten – Von CARSTEN KARTHAUS

 

U10w
dem2016-grossErstmals ermitteln auch in den beiden jüngsten Altersklassen Jungen und Mädchen ihre Meister in eigenen Turnieren. Die Setzliste der 38 Mädchen (11 mehr als im Vorjahr) wird von Phuong Thao Vivien Nguyen vom USV TU Dresden angeführt, die im Vorjahr Vierte war. Auch die Nr. 2 Svenja Butenandt (TV Tegernsee) kann die Erfahrung aus dem letzten Jahr in die Waagschale werfen, als sie immerhin schon den 6.Platz belegte. Doch die DWZ-Unterschiede auf das übrige Feld sind so gering, dass Prognosen hier kaum möglich sind.

 

Leopold Franziskus Wagner

Leopold Franziskus Wagner

U10
Anders sieht es in der U10 aus: Mit einem satten Vorsprung von 200 DWZ-Punkten geht Leopold Franziskus Wagner (BSG Grün-Weiß Leipzig) ins Rennen. Allerdings führte er auch im letzten Jahr schon die Setzliste an und musste sich am Ende mit dem 5. Platz begnügen. Mal schauen, ob er in in diesem Jahr „Favorit kann“! Die Meute wird ihm das Leben sicher schwer machen.

 

U12w
Hier führt ein Quartett die Setzliste an, das nahezu identische Wertungszahlen aufweist. Eine der vier Führenden ist Antonia Ziegenfuß (ESV Göttingen), die U10-Meisterin des Vorjahres. Aber auch die übrigen 36 Spielerinnen werden die Punkte keinesfalls kampflos herschenken.

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[M-]ein Vorbericht zu den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen – Von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

In wenigen Stunden beginnt am heutigen Sonnabend [14. Mai] um 19.30 Uhr in Willingen das dem2016-grosswichtigsten deutschen Jugendturniers des Jahres: der Deutschen Einzelmeisterschaft. Der Countdown läuft also, und auf der Meisterschaftswebseite http://www.deutsche-schachjugend.de/dem2016/ signalisiert eine elektronische Uhr, wie viele Stunden, Minuten und Sekunden noch bis zur feierlichen Eröffnung verbleiben …

 

Ich freue mich darauf! Es ist eines der wenigen Turniere, auf dem man wirklich alle guten jugendlichen Schachspieler findet, wie sie um den Titel kämpfen. Und ich werde wieder eine von ihnen sein. Aber ich bin noch einem besonderen Druck oder einer Ehre ausgesetzt.

 

Ich bin auf Platz 1 in der U14 bei de Mädchen gesetzt. Natürlich werde ich versuchen, diesem Setzlistenplatz gerecht zu werden und die Meisterschaft zu gewinnen. Vor allem aber möchte ich gute Partien spielen und ein schönes Turnier spielen. Sehr wichtig ist für mich außerdem Spaß zu haben. Denn auch Leistungssport ist nicht nur Ehrgeiz, sondern man darf nie den Spaß am Schach spielen aus den Augen verlieren.

 

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Die 87. Deutsche Schachmeisterschaft wird voraussichtlich vom 20.-30. Oktober 2016 in Schleswig-Holstein stattfinden – Anmerkungen von RAYMUND STOLZE

 

Titelverteidiger GM Klaus Bischoff

Titelverteidiger GM Klaus Bischoff

Ich bin nicht abergläubisch – und erst recht nicht, wenn es um Freitag, den 13. geht – gibt es in diesem Jahr allerdings nur ein einziges Mal! Bei meinem täglichen Infogang auf den diversen Schach-Webseiten, kommt die gute Nachricht am heutigen 13. Mai von der Plattform des Deutschen Schachbundes [DSB]: Für die 87. Deutsche Schachmeisterschaft hat der DSV-Hauptausschuss auf seiner turnusmäßigen Frühjahrstagung, die am 7. Mai in Kassel stattfand, die Weichen gestellt [http://www.schachbund.de/news/deutsche-schachmeisterschaft-der-hauptausschuss-hat-etwas-bewegt.html ]. Undcih vermute stark, dass das sicherlich nicht zuletzt ein Verdienst von Bundesturnierdirektor Ralph Alt ist. Der unermüdliche Münchner ließ es nämlich nicht bei seinen alljährlichen Aufrufen bewenden, damit sich endlich ein Veranstalter meldet, sondern nutzte die Gunst der Stunde, um der DSB-Führung folgende fünf Alternativen vorzulegen:

 

1. Verschieben?

 

2. Mit 2017 zusammenlegen?

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Nach einer spannenden Saison mit einem überraschenden Sieger im Meisterschaftsrennen musste die 1. Schach-Bundesliga leider den Rückzug zweier Mannschaften hinnehmen. Jeder Weggang ist ein Verlust, und jeder Verlust schmerzt uns. Das gilt für Mannschaften, die absteigen müssen, genauso wie für diejenigen, die sich zurückziehen – Von Markus Schäfer

 

Da sich die Rückzugsgründe von Fall zu Fall stark voneinander unterscheiden können, ist es erforderlich, genauer hinzusehen. Pauschalurteile helfen nicht weiter.bundesliga

 

Wegfall der Finanzierungsmöglichkeiten, worauf in Stellungnahmen regelmäßig verwiesen wird, ist in eher seltenen Fällen der eigentliche Grund für einen Rückzug. Häufig sind vielmehr fehlende personelle Ressourcen oder gravierende vereinsinterne Konflikte ausschlaggebend. Die einzelnen Faktoren treten in manchen Fällen auch kumuliert auf.
Darüber hinaus machen auch vor Erstligisten Probleme nicht Halt, mit denen heute sehr viele Schachvereine konfrontiert werden. Das Vereinssterben und die vermehrte Abmeldung von Mannschaften aus dem Spielbetrieb findet auf allen Ebenen statt. So ist auch die 2. Bundesliga, also der Unterbau der 1. Schach-Bundesliga, weit weniger stabil als noch vor einigen Jahren.
Die Vereine in der 1. Schach-Bundesliga sollten sich personell und organisatorisch möglichst nachhaltig aufstellen und länger als eine Saison im Voraus planen. Wir müssen mit den Mitgliedsvereinen im Schachbundesliga e.V. überlegen und beschließen, wie dies künftig besser gewährleistet werden kann… Weiterlesen

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 107

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 107. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 107. Kombiecke, diesmal mit dem Thema „Verlaufen“!

 

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Münchener Schachstiftung bringt junge unbegleitete Flüchtlinge und Münchener Unternehmer zusammen – Von Walter Rädler

 

(München, 12.5.2016) Im Team sind wir stark, gemeinsam kommen wir weiter – das war das Motto des Team-Schachturniers „Schach dem Vorurteil. Zug um Zug zum Beruscheckuebergabe-bildungssstiftung-swmfseinstieg“. Gespielt wurde in gemischten Teams, bestehend aus Münchener Unternehmern und jungen Flüchtlingen. Das Ziel: Jungen Flüchtlingen den Berufseinstieg erleichtern und Unternehmer bei der Suche nach Nachwuchs-Talenten unterstützen.

 

Rund 40 Schülerinnen und Schüler der SchlaU-Schule und 30 Vertreter namhafter Münchener Unternehmen verschiedenster Branchen trafen sich am Dienstag, um sich unter der Federführung der Münchener Schachstiftung beim Schachspielen kennen zu lernen. Damit die Flüchtlinge mit den Unternehmern leicht in Gespräch kommen konnten, wurde das Turnier als Beratungsturnier durchgeführt. „Bauer d4 auf d5 oder lieber Läufer c1 auf g5 – was meint ihr?“ Vor jedem Zug wurden in den zehn Teams, bestehend aus Unternehmern und jungen Flüchtlingen, eifrig diskutiert. So war das Eis schnell gebrochen, vom Schach war es oft nur ein kurzer Schritt zu Fragen rund um den Beruf.

 

Win-win Situation für Jugendliche und Unternehmer schaffen

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Aufsteiger DJK Aufwärts Aachen versteigert Brett 4 in Liga 1 – Wer hat Lust mindestens zehn Partien in der „stärksten Schach-Liga der Welt zu spielen?“ – Von RAYMUND STOLZE

 

Gerade hat mit die folgende Pressemitteilung der DJK Aufwärts Aachen für einen Aktion erreicht, die es meines Wissens so noch nicht in der „stärksten Schach-Liga der Welt“ gegeben hat. erreicht. „Wir versteigern 2eine Spielberechtigung für das 4. Brett auf der Auktionsplattform ebay. Als Ausrichter der ersten Deutschen Schach-Blitzmeisterschaft in einer Kirche 2012 geht der Klub auch in der Bundesliga völlig neuartige Wege. Möglicherweise wäre dies ein interessantes Thema für den Schach-Ticker, auf dem traditionell viel über die Bundesliga berichtet wird.“, so Gerd Kathstede.

 

Gern greifen wir das ungewöhnliche Projekt auf und veröffentlichen die Pressemitteilung in der Hoffnung, dass die Idee wie eine Rakete zündet. Also: Wer hat also Lust, endlich einmal garantiert zehn Partien in Liga 1 zu spielen? Und vielleicht findet sich ja sogar ein Sponsor, der das Brett ersteigert und der Aufsteiger dafür vielleicht sogar einen Wunschspieler einsetzen können – wäre schließlich auch eine Möglichkeit, oder?!
Hier ist nun die Pressemitteilung der zu entnehmen ist, dass die Aktion genau zehn Tage läuft. Das Schach-Ticker-Team drückt den Aachener in jedem Fall die Daumen!

 

Die DJK Aufwärts Aachen versteigert ein Bundesligabrett! – Neue Wege in der Schach-Bundesliga

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11. bis 24. Mai 2016 in Gjakova, Kosovo – Text: Louisa Nitsche (Deutscher Schachbund)

 

Dieter Nisipeanu

Dieter Nisipeanu

Dem Aufruf zur Teilnahme an der Europameisterschaft in Gjakova nahe der albanischen Grenze folgten 4 unserer besten Spieler, die da wären:
GM Liviu-Dieter Nisipeanu (2667, Setzlistenplatz 23), GM Vitaly Kunin (2592, Setzlistenplatz 68), GM Alexander Donchenko (2573, Setzlistenplatz 78) und IM Rasmus Svane (2529, Setzlistenplatz 105). Weitere Spieler die unter deutscher Flagge spielen sind: Shpetim Nazarko, Dugagjin Amerllahi und Martin Gebigke. 263 Teilnehmer habliveen sich insgesamt registriert.

 

Zur Teilnahme eingeladen waren alle Schachspieler, die einer ECU-Föderation angehören, unabhängig von Titel oder Spielstärke. Start der ersten Runde ist am Donnerstag, 12. Mai um 15:30 Uhr.

 

Die 23 Besten qualifizieren sich für den nächsten World Cup. Mit anderen Worten: Wenn unser Nationalspieler Dieter Nisipeanu seinem Setzlistenplatz treu bleibt, ist er beim nächsten World Cup dabei.

 

Der Preisfonds beträgt 120.000 Euro; gespielt und gewohnt wird im Hotel „Pashtriku„.

TurnierseiteResultateTeilnehmerTermine

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Zehnte Auflage, 16 Grossmeister, fast 500 Teilnehmer

Schachbundesliga 12. Spieltag

Daniel Fridman (Schachbundesliga 12. Spieltag)

 

Es ist wieder Zeit für die traditionelle Vorschau zu einem traditionellen Open. „Tradition“ ist dabei Definitionssache: Das Limburg Open gibt es seit 2008 immer an Pfingsten, nicht von Anfang an als BPB Limburg Open nach dem derzeitigen Hauptsponsor Bruls Prefab Betoliven. Vor zwei Jahren habe ich es „registriert“ und seither schreibe ich dazu. Geographisch ist ja Kollege Franz Jittenmeier näher am Geschehen (ausser 2014, da war ich zum Turnierende vor Ort), aber ich kenne mich in der NL-Schachszene besser aus. Die zehnte Auflage hat vielleicht ein aufgestocktes Budget und daher mehr GMs als jemals zuvor, noch kann ich alle erwähnen: Christian Bauer, Axel Bachmann, Tigran Gharamian, Alexandr Fier, Daniel Fridman, Bartosz Socko, Emanuel Berg, Jorden van Foreest, Boris Chatalbashev, Sipke Ernst, Jan-Christian Schröder, Ruud Janssen, Anthony Wirig, Leif Erlend Johannessen, Martijn Dambacher, Robin Swinkels.

 

Das sind alles Spieler, die kaum Einladungen zu Rundenturnieren bekommen und daher viele Opens spielen, sowie auch Mannschaftskämpfe oft in mehreren Ländern. Zum Beispiel Daniel Fridman spielte dieses Jahr auch in der niederländischen, belgischen, französischen und israelischen Liga – das Titelfoto habe ich allerdings hier gefunden.

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Die Großmeister von morgen treffen sich im „Sauerland Stern Hotel“ um ihre Meister in den einzelnen Jahrgangsstufen auszuspielen.

 

Die „Deutschen Jugendmeisterschaften“, die seit Jahren in Willingen (Sauerland) stattfinden, dieses Jahr vom 14. bis 22.5., ist eine logistische Meisterleistung der Organisatoren. Mit über 550 Teilnehmern und mehreren hundert Begleitern ein Mammutereignis. Für die Schachjugend ist es das Schachereignis des Jahres. Die Teilnehmer qualifizierten sich zum großen Teil aus den Landesverbänden. Hinzu kamen einige Freiplätze. Die Deutschen Juniorenmeisterschaften sind offen für alle Spielerinnen und Spieler unter 25 Jahren. Beginn der ersten Runde am kommenden Sonntag 8:30 Uhr.

 

Ein besonderes Lob gebührt den Organisatoren, die eine tolle Arbeit machen. Eine Turnierseite die keine Wünsche offen lässt. Information pur.  Es ist unglaublich wieviel Mühe sich die Macher geben. Weiter so!

 

Eine wahre Fundgrube ist die Webseite von Gerhard Hund, der von der 1. Jugendeinzelmeisterschaft, akribisch alle Einzelmeisterschaften bis 2003 aufgeührt hat. Es lohnt sich zu stöbern. Einige wenige Links führen allerdings auf fremde Seiten.

 

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