Sinquefield Cup etwas anders als bisher

 

So

Zum vierten Mal spendierte Rex Sinquefield einigen ausgewählten Spielern eine insgesamt sechsstellige Dollarsumme. Dreimal gab es einen dominanten Sieger – 2013 im Miniturnier (ausser ihm nur Nakamura, Aronian und der klare Aussenseiter Kamsky) Carlsen, 2014 Caruanas historischer Triumph, 2015 siegte Aronian ebenfalls souverän. Die hätten vermutlich auch gewonnen oder jedenfalls wieder vorne mitgespielt, wenn das Turnier direkt danach wiederholt würde. Dieses Jahpartienr bin ich mir da nicht so sicher – zumal mit anderer Auslosung, d.h. Gegner in anderer Reihenfolge mit teilweise vertauschten Farben. Ein fast „spiegelbildliches“ Turnier (dieselben Gegner mit vertauschten Farben) gibt es im Dezember in London – fast, da Ding Liren dann (inzwischen offenbar offiziell-definitiv) durch Michael Adams ersetzt wird.

 

„So“ wie das Turnier lief gewann am Ende Wesley So (alle Fotos von der Turnierseite bzw. ab da via Flickr). Er spielte wie zuvor in Paris, Leuven und Bilbao – betont solide, gewinnen wenn es sich ergibt – und das reichte. Endstand So 5.5/9, Aronian, Topalov, Caruana, Anand 5, Nakamura und Vachier-Lagrave 4.5, Ding Liren 4, Svidler 3.5, Giri 3. Ob dieser Ansatz bei nächster Gelegenheit wieder wunderbar funktioniert, muss man abwarten – 2015 spielte er in St. Louis mutiger und landete am Tabellenende, zuletzt wurde er (wie auch Nakamura) pragmatischer.

 

Auch dieser Bericht ist etwas anders als üblich. Bei nur einem Abschlussbericht ist „Runde für Runde“ schlichtweg zu viel. Die relativ vielen Remispartien ignoriere ich weitgehend – teilweise zu Unrecht, da einige durchaus dramatisch verliefen – und bringe nur das, was sonst am Ende kommt: „Einzelkritik“ bzw. zusammenfassende Bemerkungen zu allen Teilnehmern. Dafür eine etwas grosszügigere Auswahl aus insgesamt 917(!) Fotos – etwas willkürlich, etwas „thematisch“.

 

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Deutschland mit einer großen Delegation vertreten

 

Jana Schneider

Jana Schneider

Vom 17. bis 28.8. 2016 werden in Prag die Jugend-Europameisterschaften der U8, U10, U12, U14, U16, U18 ausgetragen. 40 Schüler/Jugendliche aus Deutschland werden versuchen eine gute Platzierung zu erreichen. In der Gruppe U8 hat Leonardo Costa durchaus Chancen Europameister zu werden, nimmt er doch in der Rangfolge den 3. Platz ein. Gespielt wird täglich ab 15 Uhr.

 

Alle deutschen Spielerinnen und Spieler:
3 Costa Leonardo GER 1600 B8 76 Hagner Bennet GER 0 B8 86 Nitsche Nikolai GER 0 B8 35 Tham Nam GER 1698 B10 40 Bui Bao Anh Le GER 1659 B10 41 Laux Dominik GER 1659 B10 47 Eilenberg Jonas GER 1634 B10 77 Prieb Robert GER 1470 B10 18 Nguyen Alex Dac-Vuong GER 2069 B12 19 Trifan Andrei Ioan GER 2069 B12 43 Dobrikov Marcliveo GER 1911 B12 48 Astner Sebastian GER 1893 B12 55 Koelle Tobias GER 1866 B12 72 Hommel Niclas GER 1816 B12 6 Engel Luis GER 2383 B14 31 Zimmer Raphael GER 2180 B14 60 Suvorov Alexander GER 2059 B14 62 Kopylov Daniel GER 2050 B14 31 FM Schroeder Kevin GER 2286 B16 46 Schmidek Emil GER 2223 B16 33 Grigorian Spartak GER 2340 B18 34 Sawlin Leonid GER 2322 B18 63 Beeck Mats GER 2196 B18 48 Peglau Dora GER 0 G8 4 Bashylina Luisa GER 1664 G10 7 Nguyen Phuong Thao Vivien GER 1578 G10 12 Butenandt Svenja GER 1501 G10 43 Schneider Anna GER 1332 G10 9 Ziegenfuss Antonia GER 1829 G12 63 Basovskiy Jana GER 1488 G12 9 Schneider Jana GER 2105 G14 15 Muetsch Annmarie GER 1966 G14 39 Moenster Madita GER 1808 G14 7 WFM Sieber Fiona GER 2173 G16 18 WFM Rogozenco Teodora GER 2071 G16 25 Koehler Inken GER 2008 G16 28 Waechter Nathalie GER 1993 G16 31 Leser Katrin GER 1979 G16 33 Boehm Jana GER 1954 G18 39 Weis Olga GER 1895 G18

 

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GM Jan-Christian Schröeder

GM Jan-Christian Schröeder

Vom 19. bis 28. August spielen in Barcelona (Spanien) fast 700 Spieler und Spielerinnen, in drei Gruppen, um gute Platzierungen und satte Geldpreise

 

Unter den ersten 20 der vorangemeldeten Spielern befinden sich zwei Deutsche. Es sind dies GM Vitaly Kunin  (2592) und GM Jan-Christian Schröeder (2523). Favorit ist der Inder Krishnan Sasikiran (2658) wenn man nach der Elozahl geht. Doch ein Open hat seine eigenen Gesetze.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 Krishnan Sasikiran India 2658 GM 2 Axel Bachmann Paraguay 2656 GM 3 Alexandr Fier Brasil 2627 GM 4 Qun Ma Xina 2621 GM 5 Jorge Cori Peru 2601 GM 6 Artyom Timofeev Rusia 2596 GM 7 Vitaly Kunin Alemanya 2592 GM 8 Chanda Sandipan India 2572 GM 9 Isan Reynaldo Ortiz Suarez Cuba 2564 GM 10 Krzysztof Jakubowski Polonia 2548 GM 11 Jules Moussard França 2539 IM 12 Chongsheng Zeng Xina 2538 GM 13 Cristhian Cruz Peru 2533 GM 14 Karen Grigoryan Armenia 2533 GM 15 Alvar Alonso Rosell Catalunya 2524 GM 16 Jan-Christian Schröeder Alemanya 2523 GM 17 Chen Lin Xina 2516 GM 18 Axel Delorme França 2514 IM 19 Lluis Comas Fabrego Catalunya 2507 GM 20 Deivy Vera Siguenas Perú 2496 IM …

 

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EU-Meister Maximilian Maetzkow und EU-Meisterin Lara Schulze

EU-Meister Maximilian Maetzkow und EU-Meisterin Lara Schulze

Zweimal Gold für Deutschland – Ein Beitrag von Christian Schulze

 

Bei der EU-Meisterschaft in steirischen Mureck dominierten in der Altersklasse U14 die Deutschen Spieler das Turnier und belegten in der männlichen und weiblichen Wertung jeweils den ersten Platz.  Gegen die starke Konkurrenz aus Irland, Österreich, Slowenien und Bulgarien konnten sich Lara Schulze und Maximilian Maetzkow am Ende durchsetzen.

 

Lara startete mit einer überraschenden Niederlage ins Turnier, um zwischenzeitlich mit sechs Siegen in Folge Platz 1 der gesamten U14 Wertung zu übernehmen. Für Lara Schulze war der Titel EU-Meisterin schon 2 Runden vor Schluss sicher. Maximilian musste noch weiter kämpfen. Schaffte aber in Runde 8 einen Sieg gegen Can-Elian Barth aus der Schweiz, um in der letzten Runde gegen Lorenz Schilay mit einem Remis den sicheren ersten Platz und damit den Titel EU-Meister zu erreichen. Lara kam in Runde 9 trotz guter Stellung in massive Zeitnot und verlor die Partie, was am Titelgewinn nichts änderte. Lorenz Schilay belegte Platz 4 in der männlichen Endtabelle.

 

Fotos hat uns Christian Mätzkow direkt aus Mureck geschickt.

TurnierseiteResultateLIVEJugendseite

 

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500 Schachspieler jagen Top-Star Markus Raggerviennachessopen

 

Markus Ragger

Markus Ragger

Das Vienna Chess Open startet am 16. August im Großen Festsaal des Wiener Rathauses bereits zum 20. Mal. Top-Star ist Österreichs bester Schachspieler Markus Ragger, der seinen ersten Titel in Wien holen will. Den Kampf sagen dem Kärntner über 500 Schachspieler aus über 50 Ländern an, darunter mehr als ein Dutzend Großmeister.

 

Nach 2015 findet das mit Abstand größte Schachturnier Österreichs bereits heuer wieder von 16. bis 23. August statt. Die 21. Auflage ist dann aufgrund der Umbauarbeiten im Wiener Rathaus erst für 2019 geplant.

 

Angeführt wird das Teilnehmerfeld des Vienna Chess Open 2016 von Markus Ragger. Österreichs Nummer 1 und aktuelle Nummer 53 der FIDE-Weltrangliste hat eine klare Zielsetzung. „Neun Runden in nur acht Tagen zu spielen wird eine besondere Herausforderung. Aber mein Ziel ist natürlich, meinen ersten Turniersieg in Wien zu holen!“ Ragger ist derzeit auch Nummer 1 der Setzliste, in der neben dem Kärntner noch weitere 14 Schach-Großmeister aufgeführt sind. Größter Konkurrent ist Rainer Buhmann. Der deutsche Olympia-Team-Spieler lebt in Österreich und ist deshalb auch ein wichtiger Trainingspartner Raggers.

TurnierseiteResultateAusschreibungLIVE

 

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Vorbericht zur 28. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft.   … und „Letzter Aufruf“!

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

An diesem Sonnabend [13.8.] beginnt in Wiesbaden-Niedernhausen die deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft (13.-21.8.16). Nach anfangs zögerlichem Anmeldeverhalten hat die Veranstaltung in den letzten Wochen erheblich Zulauf bekommen, so dass eine „ordentliche“ Teilnehmerzahl noch erreicht worden ist, zumindest in der A-Gruppe. Täglich gehen weitere Meldungen ein, bis heute sind es 138. Für die ELO/DWZ-begrenzte B-Gruppe liegen 74 Anmeldungen vor.

 

Das Starterfeld kann sich sehen lassen! Titelverteidiger FM Boris Gruzmann trifft auf die Ex-Seniorenmeister IM Yuri Boidman (2014), FM Dr. Christian Clemens (2011, 2009), FM Clemens Werner (2010), Erich Krüger (2008) und den mehrfachen Nestorenmeister FM Jefim Rotstein.

 

Topgesetzt ist FM Hans Werner Ackermann, der schon viele Turniersiege errungen hat, dem aber der deutsche Meistertitel noch fehlt.

 

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Vom 13. bis 21. August finden in Agen, einer Stadt in der französischen Region Aquitanien, die „Französichen Einzelmeisterschaften 2016, statt.

 

Infoheft

Eine Mammutveranstaltung und eine großartige Werbung für das Schachspiel. Über 800 SchachspielerInnen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Gespielt wird in 8 Gruppen. In den Gruppen „National“ und „National Feminin“ spielt die Elite Frankreichs um den Titel. Noch zur Information: In der Gruppe Acccession dürfen die beiden Erstplatzliveierten im nächsten Jahr in der Gruppe „National“ mitspielen. Die Stad Agen bietet viele Freizeitmöglichkeiten. Viele mittelalterliche Gassen und Fachwerkhäuser werden sicher viele Schachspieler zum verweilen einladen.

 

Teilnehmer National:
01 GM Laurent Fressinet 2677 02 GM Romain Edouard 2647 03 GM Tigran Gharamian 2637 04 GM Sébastien Mazé 2627 05 GM Christian Bauer 2620 06 GM Sébastien Feller 2602 07 GM Matthieu Cornette 2581 08 GM Yannick Gozzoli 2573 09 GM Adrien Demuth 2545 10 MI Jean-François Jolly 2361

 

Teilnehmerinnen Frauen:
01 GMF Almira Skripchenko 2452 02 GMF Sophie Milliet 2354 03 GMF Nino Maisuradze 2297 04 MIF Andreea-Cristina Navrotescu 2297 05 GMF Silvia Collas 2296 06 MIF Natacha Benmesbah 2244 07 MIF Andreea Bollengier 2233 08 GMF Anda Safranska 2226 09 MFF Cyrielle Monpeurt 2136 10 MFF Julie Fischer 2071

TurnierseiteErgebnisse NationalErgebnisse Frauen

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Ein Beitrag von Alexander Armbruster auf dem Schachblog der Frankfurter Allegemeinen Zeitung

 

Während sich nun in Rio zu den olympischen Sommerspielen mehr als 11.000 Sportler in mehr als 300 Wettbewerben messen, ist eine Disziplin nach  wie vor nicht dabei: Schach. Schade finden das natürlich die Schachspieler selbst, die ihre Leistungen durchaus und – wie dieser Autor findet: zu Recht! – für Sport halten.faz

 

Es soll jetzt aber nicht darum gehen, was alles dafür spricht, Schach als Sportart anzusehen, die verdient hätte, eine offizielle olympische Disziplin zu sein, und was nicht. Vielmehr wollen wir einen Blick darauf lenken, dass der Weltschachbund Fide ebendeswegen seit vielen Jahren eigene Schach-Olympiaden ausrichtet, Wettkämpfe, in denen Mannschaften der Mitgliedsländer gegeneinander antreten. Die Fide selbst ist bekanntlich am 20. Juli 1924 in Paris ins Leben gerufen worden, als in der französischen Hauptstadt gerade die insgesamt achten olympischen Sommerspiele der Neuzeit ausgetragen worden waren. In jenem Sommer gab es dann auch zum ersten Mal Schach-Olympia – allerdings in einem eher seltsamen Modus, nicht vergleichbar mit den aus jeweils vier Spieler besehenden Mannschafts-Wettstreits, wie sie mittlerweile etabliert sind. Und noch nicht von der Fide selbst veranstaltet, sondern vom französischen Schachbund… Weiter auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Meldung der Schachbundesliga

 

Ab der kommenden Saison bezieht die Schachbundesliga auch das „Unterhaus“ in den Newsbereich unserer Webseite mit ein und wird, neben aktuellen Berichten, insbesondere die Tabellen, Ergebnisse, Spielpläne und Statistiken der vier zweiten Bundesligen veröffentlichen.

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Die Einstiegsseite ist unter Menüpunkt 2. Liga zu finden; auf der Startseite dieses Bereiches finden Sie eine Schnellübersicht der Ligen mit direkten Links zu den Tabellen, Spielplänen und Ergebnisseiten. Zusätzlich finden Sie dort Runden- und Spielberichte sowie News rund um die Ligen. Hinsichtlich der Quantität sind wir im Augenblick auch von den jeweiligen Vereinen abhängig, die uns – hoffentlich – mit reichlich Material versorgen werden.

 

Die Erweiterung ist aktuell noch im Beta-Status, d.h. es werden noch einige Änderungen am Layout und der Funktionalität vorgenommen und es können durchaus auch noch Fehler auftreten. Wenn Sie auf einen „Bug“ stoßen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diesen in den Kommentaren oder per E-Mail mitteilen könnten. Ebenso sind wir jederzeit offen für Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 120

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 120. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 120. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Verteidigung!“

 

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11. November – 13. November 2016 in Halberstadt

 

Domplatz Halberstadt

Domplatz Halberstadt

Ausschreibung

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schulschachinteressierte, liebe Schulschachreferentinnen und -referenten, die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung laden zum 9. Schulschachkongress nach Halberstadt ein. Halberstadt ist die Heimat von zwei Deutschen Schachschulen und weitere Schulen werden durch ein Großprojekt in den nächsten Jahren dorthin gebracht. Ein guter Ort um sich über das boomende Schulschach in Deutschland auszutauschen. Zusammen mit der für Schach am Käthe-Kollwitz-Gymnasium verantwortlichen Lehrerin Christel Kliefoth haben wir den diesjährigen Kongress mit einem umfangreichen Schach- und Kulturangebot den ganzen Freitag über umgestaltet. Hauptsächlich findet das Pro-gramm am Freitag im Käthe-Kollwitz- Gymna-sium statt, das sich damit als hervorragende Schule und als Schachschule präsentieren kann.
Zusätzlich wird in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit Björn Lengwenus ein Re-kordversuch für die größte Schachstunde Deutschlands stattfinden. Über 250 Schülerin-nen und Schüler werden daran teilnehmen.

 

Mit dem Kulturprogramm stellt sich die Stadt Halberstadt vor, aber auch das berühmte Schachdorf Ströbeck, das während des Schachkongresses besucht werden kann. Der Kongress 2016 findet daher sowohl mit einem vielfältigen Programm im Käthe-Kollwitz-Gymnasium statt, als auch im Seminar- und Tagungshotel Spiegelsberge in Halberstadt. Wobei der eigentliche Kongress mit seinen rund 20 Workshops im Hotel stattfindet, die Eröffnung und das Rahmenprogramm aber im Gymnasium.

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Hat der sechsfache Weltmeister im Rudern Roland Baar, der von 1999 bis 2004 Mitglied des IOC gewesen ist, mit seiner These recht?

 

„Die Formel 1 hat wenig mit Sport gemeinsam“ titelte DER TAGESSPIEGEL in seiner Sonntagsausgabe [13. Oktober, 2013, Nummer 21 837] ein Gespräch „über Körper und Kolben“ mit Roland Baar, sechsfacher Weltmeister im Rude160808_olyrn und heute Professor für Verbrennungsmotoren an der Technischen Universität Berlin.

 

Und gleich seine dritte Antwort auf die Frage „Wie viel Maschine verträgt der Sport? 1908 gehörte sogar Motorbootrennen zum olympischen Programm. Die Formel 1 will das Internationale Olympische Komitee aber nicht aufnehmen.“ enthielt eine interessante These, die ich hier zur Diskussion stellen möchte.

 

Roland Baar, der als Aktiver mit dem Deutschland-Achter zwei olympische Medaillen gewann (1992 Bronze, 1996 Silber) und in seiner Zeit im IOC in der Programmkommission mitgearbeitet hat, erklärte nämlich:

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Im Alter von 13 Jahren trifft ein schüchterner Junge aus Norwegen eine Entscheidung: Eines Tages wird er der beste Schachspieler der Welt sein!

 

Heft

Heft

Der Dokumentarfilm MAGNUS zeigt den rasanten und einzigartigen Aufstieg des heute 25-jährigen Magnus Carlsen, bekannt als der „Mozart des Schachs“. Dabei gewähren dem Zuschauer erstmals veröffentlichte Archivbilder und private Aufnahmen Einblicke in die Gedankenwelt eines modernen Genies. Angefangen bei seiner Kindheit begleiten wir Magnus Carlsen auf seinem ungewöhnlichen Weg an die Spitze der Schachwelt, einem Weg, geprägt von persönlichen Opfern, außerordentlichen Freundschaften und einer fürsorglichen Familie.

Webseite

Regisseur Benjamin Ree erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte, die inspiriert und nicht nur Schach-Fans in ihren Bann zieht.

 

Bereits als kleiner Junge unterscheidet sich Magnus Carlsen stark von seinen gleichaltrigen Klassenkameraden – gedankenverloren verbringt er viel Zeit alleine. Seine Eltern Henrik und Sigrun sorgen sich, bemerken allerdings schnell sein selektives Gedächtnis und starkes Interesse an Zahlen. Als sein Vater dem Fünfjährigen alle Regeln des Schachs beibringt, zeigt Magnus schnell sein außergewöhnlichesTalent.

 

Mit bereits 13 Jahren erlangt Magnus den Großmeistertitel, den „schwarzen Gürtel“ des Denksports. Magnus’ Vater, selbst leidenschaftlicher Schachspieler, weigert sich, seinem Sohn starre Lernmethoden aufzuzwingen und lässt ihm weiterhin seine spielerische Art. Magnus’ Neugier und Faszination für Schach wird somit ausgebaut und seine fabelhafte Intuition gestärkt… Weiterlesen im Heft

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Das weltbekannte Schach-Open in Bad Wiessee das letzte Mal an alter Stätte

 

Bereits zum 20. Mal findet dieses Jahr die Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft statt. Bis dato war immer klar, wo sich die Schachprofis treffen. Doch ab kommendSchachspieler-am-See-740x494en Jahr müssen die Schachspieler auf die Wandelhalle verzichten. Und auch eine zweite große Veränderung steht an.

 

490 internationale Schachprofis, darunter einer der drei besten Schachspieler der Welt, treffen sich vom 28. Oktober bis zum 06. November in der Wiesseer Wandelhalle zur 20. Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaft (OIBM).

 

Einzige Wermutstropfen: Mitbegründer Horst Leckner organisiert den Wettbewerb zum letzten Mal, und auch die Wandelhalle steht als Austragungsort heuer zum letzten Mal zur Verfügung. Dennoch: Der Wettkampf soll im Tegernseer Tal bleiben. Darüber waren sich die Teilnehmer des heutigen Pressegesprächs einig.  … Weiterlesen

Wenn ich in vielen Jahren 65 Jahre alt werde, dann werde ich mich wohl auf meinen Ruhestand vorbereiten, vielleicht eine Weltreise planen oder ich fahre nach Bad Aibling – Ein Beitrag von Eberhard Schabel

 

Für ein Schachturnier trifft dies natürlich zu. Wenn da ein Open zum 65. Mal ausgetragen wird, dann könnte man schon mal in die Historie deutscher Schachveranstaltungen gehen und wird feststellen, dass das 65. Silberpokal- Open DAS älteste OPEN in unserem Land ist. In der langen Geschichte des Turniers des SK Bad Aibling wurde es nur einmal nicht veranstaltet (1984), ansonsten läuft es immer zum gleichen Zeitpunkt (August) und immer mit dem gleichen Pokal- Modus.

 

Dieser Modus wird auf der WEB des Silberpokals wie folgt von Dr. Karlheinz Otto beschrieben:
„Seinen praktisch einmaligen Charakter hat das Turnier aber dadurch erhalten, daß es eine Kombination aus einem Pokalturnier und einem Rundenturnier darstellt.

 

Der Pokal wird, wie z.B. im Fußball auch, als KO-Turnier gespielt, nur daß das Elfmeterschießen nach einem Remis durch Blitzpartien ersetzt wird.
Der Gewinner beim Blitzen bleibt dann im Pokalwettbewerb, der Verlierer muß aber nicht wie im Fußball sofort „nach Hause gehen“, sondern spielt in dem parallel ausgetragenen Rundenturnier weiter, insgesamt acht Runden, die innerhalb 5-6 Tagen ausgespielt werden.“

Turnierseite

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Eine Betrachtung von Hans-Peter Oswald

 

Ich gehöre nicht zu den großen Fußballphilosophen wie Walter Jens oder Sepp Herberger („Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“).

 

2Aber ich möchte doch ein paar Gedanken beisteuern: Fußball ist Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, Kampf. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zu anderen Sportarten z.B. der Leichtathletik.

Mach mit !!

Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Fußball und Schach sowie anderen Strategiespielen. Lukas Podolski soll gesagt haben „Fußball ist wie Schach. Aber ohne Würfel“.

 

Der bekannte Bundesliga-Trainer Felix Magath hat sich zeit seines Lebens mit Schach und Fußball befasst.

„Sowohl im Fußball wie im Schach stehen sich zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld gegenüber, und das jeweilige Ziel liegt auf beiden Stirnseiten in der Mitte“, erläutert Magath.“

 

Daraus leiten sich gleiche Taktiken ab. Im Schach sei es das wichtigste Ziel, die Mitte zu beherrschen.

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Immerhin zwei Neulinge im Turnier

Svidler-headshot

Die Partien beginnen um 20 Uhr

Ich habe schon die letzten Jahre etwas durchschimmern lassen, dass ich mich bei der Vorschau zu diesem und anderen Turnieren der Chess Tour etwas schwer tue – was soll ich denn schreiben? Schon wieder ein Treffen der absoluten Weltelite, immer dieselben Spieler …. . Diesmal haben zwei Teilnehmer abgesagt – einer hatte nie zugesagt, beim anderen kam etwas dazwischen, damit immerhin 20% frisches Blut im Turnier. Dabei sind Carlsen, Vachier-Lagrave, Kramnik, Caruana, Aronian, Nakamura, So, Anand, Giri, Topalov, Ding Liren und Svidler. Das Titelbild (Quelle Turnierseite) gebe ich dem Teilnehmer, der selbst erst seit kurzem Bescheid weiss und es ein kleines Wunder nannte, dass er als Russe so schnell ein Visum für die USA bekam – geholfen haben da offenbar einschlägige Kontakte von (Team) Rex Sinquefield.

 

Spieler genau so nach Elo sortiert ist noch etwas gewöhnungsbedürftig – MVL als Elofavorit, Topalov und Ding Liren fast am Ende der Elo-Hackordnung (die nach dem Turnier vielleicht wieder etwas anders aussieht). Bei MVL und Ding Liren liegt es daran, was sie im Juli schachlich anstellten; Topalov hatte seine Elozahl – letztes Jahr noch durchgehend 2798 oder mehr – schon zuvor nach unten korrigiert.

 

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Das 6. Internationale Schachfestival der Technischen Universität Riga findet vom 8. bis 14. August statt. Die Runden beginnen um 16 Uhr, Runde 9 schon um 10 Uhr.

 

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Es ist ein Festival  mit über 500 TeilnehmernInnen, darunter 35 GM und 74 Titelträger. Mit dabei ist unser Nationalspieler und Team-Europameister  (2011) GM Daniel Fridman (Foto). Insgesamt nehmen 8 deutsche Spieler teil. Das Preisgeld beträgt 18.600 Euro, wovon 2.300 Euro für den ersten Preis vorgesehen sind. Iliven diesem Jahr wäre der unvergessene Mikhail Tal  80 Jahre alt geworden. Diesem weltbekannten Schachzauberer ist dieses Festival gewidmet.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Bachmann Axel PAR 2656 2 GM Melkumyan Hrant ARM 2650 3 GM Naroditsky Daniel USA 2646 4 GM Hovhannisyan Robert ARM 2634 5 GM Kravtsiv Martyn UKR 2631 6 GM Goganov Aleksey RUS 2627 7 GM Fridman Daniel GER 2620 8 GM Neiksans Arturs LAT 2620 9 GM Kovalev Vladislav BLR 2608 10 GM Stupak Kirill BLR 2575 11 GM Aleksandrov Aleksej BLR 2563 12 GM Mastrovasilis Athanasios GRE 2555 13 GM Stocek Jiri CZE 2550 14 IM Chigaev Maksim RUS 2550 15 GM Bernadskiy Vitaliy UKR 2549 16 IM Moiseenko Vadim RUS 2533 17 GM Kveinys Aloyzas LTU 2509 18 IM Yuffa Daniil RUS 2507 19 GM Miezis Normunds LAT 2506 20 IM Ly Moulthun AUS 2501 …

 

TurnierseiteResultate

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Ketino Kachiani-Gersinska gewinnt das German Masters der Frauen, Anton Demchenko das 24. IDT Open – Ein Beitrag von Laura Jordan

 

Trotz ihrer Niederlage in der letzten Runde konnte IM Ketino Kachiani-Gersinska den Sieg im Frauenturnier erringen. Auf Platz 2 und deutlich bewegt zur Siegerehrung folgt ihr IM Elisabeth Pähtz. Den 3. Platz DSC_2472 Top 3 German Masters der Frauen 2016konnte WGM Marta Michina (Auf dem Foto von links nach rechts) für sich beanspruchen.

 

Ausgezeichnet wurden die Frauen vom Geschäftsführer des Hauptsponsors UKA – Umweltgerechte Kraftanlagen – Gernot Gauglitz. Jede der Teilnehmerinnen konnte neben dem Preisgeld ein kleines Modell der Kraftanlagen der UKA mit nach Hause nehmen. Eine schöne Erinnerung an das ausgezeichnete Turnier.

 

24. IDT Open

 

Nach einer spannenden letzten Runde konnte GM Anton Demchenko (Russland) in der A Gruppe des IDT Open knapp den 1. Platz ergattern. GM Demchenko liegt damit, mit nur einem Buchholzpunkt, vor dem Verfolger GM Eduardo Pat Iturrizaga Bonelli (Venezuela). Beide erlangten die selbe Punktzahl (7,5) im A-Turnier. Platz 3 und 4 gehen an GM Zoltan Medvegy (Ungarn) und GM Dusan Popovic (Serbien), mit jeweils 6,5 Punkten.

Turnierseite

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Stefan Löffler auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen

 

Rex Sinquefield, der aus ärmlichen Verhältnissen kommend Milliardär wurde und das seinem am Schach geschärften Verstand zuschreibt, ist mindestens in der wschachblogestlichen Hemisphäre der bedeutendste Schachmäzen. Dank seiner Zuwendungen hat St. Louis die Weltstadt New York als Zentrum des amerikanischen Schachs abgelöst. Sein Geld hat den Ausnahemspieler Fabiano Caruana vom italienischen Verband zurück in die Vereinigten Staaten gelockt. Genauso wie Hikaru Nakamura hat Caruana nun eine Wohnung in St. Louis. Und Amerikas Nummer drei, der von den Philippinen abgeworbene Wesley So, hat sich nur ein paar Autostunden entfernt niedergelassen.

 

Im Jahr 2014 steckte Sinquefield mehrere Millionen in Garri Kasparows Anlauf, Kirsan Iljumschinow an der Spitze des Weltschachbunds Fide abzulösen. Kasparow unterlag mit 60 zu 111 Stimmen, hat aber seine Opposition nicht eingestellt, sondern in Konkurrenz zum mehr schlecht als recht funktionierenden Grandprix der FIDE im Jahr 2015 die Grand Chess Tour ins Leben gerufen… Weiterlesen

 

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