history3_55Wie im Kalenderblatt anlässlich des 130-jährigen Jubiläums des ersten WM-Titelgewinnes von Wilhelm Steinitz angekündigt, veröffentlichen wir eine zweiteilige Folge mit dem Thema „Steinitz, ein Pionier des Schachspiels“  – Von JULIA KIRST

 

Hier ist der zweite Teil der Folge „Steinitz, ein Pionier des Schachspiels“ der Rubrik „Ausgelesen“ über den ersten Schachweltmeister Wilhelm Steinitz.

 

Ich beschäftige mich in dieser Folge mit den Büchern „A Memorial to William Steinitz“ von Charles Devidé, „Die Meister des Schachbretts“ von Richard Réti, „Feldherrenkunst im Schach“ von Max Euwe und „Meine großen Vorkämpfer, Band 1“ von Garri Kasparow. Dabei lege ich im Gegensatz zu Folge 1 nicht das Augenmerk auf die Rezensionen der Bücher, sondern die Meinung der Autoren über den Österreicher. Viel Spaß beim Lesen!

 

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In Bergen/Chiemsee gab es fast ein totes Rennen zwischen Peter Straub (SK Mering) und Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg), die beide mit 7 Punkten und 50 Buchholzpunkten durchs Ziel gingen. Erst das salomonische Urteil in Form der Sonneborn-Berger-Wertung entschied über den Titel.

 

Peter Straub und Karl-Heinz-Jergler

Peter Straub und Karl-Heinz-Jergler

Fast schon traditionell findet die „Offene Bayerische Senioren-Einzelmeisterschaft“ in Bergen/Chiemsee statt. Bei der dieses Jahr zum 9. Mal in ununterbrochener Folge in Bergen stattfindenden und gleichzeitig insgesamt 28. Auflage waren 93 Teilnehmer zu verzeichnen, die vom 4.-12.6.2016 um Titel und Platzierungen kämpften.

 

Zahlreich vertreten waren dabei die Nestorinnen und Nestoren mit insgesamt 43 Einträgen in der Startliste, wozu auch die leider nur insgesamt vier teilnehmenden Damen zählten. Erfreulicherweise konnten fast alle Teilnehmer die 9 anstrengenden Runden bis zum Ende absolvieren und es gab es nur ganz wenige, meist gesundheitsbedingte Rücktritte.

 

Aus Sicht des Ausrichters muss kritisch angemerkt werden, dass die Siegerehrung nach der Schlussrunde – wie angekündigt um 16 Uhr – von manchen Teilnehmern wegen knapp kalkulierter Bahnfahrt nicht mehr wahrgenommen wurde und deswegen sechs Preise nicht vergeben werden konnten. Das nicht vergebene Preisgeld floss an den Bayerischen Schachbund zurück. Dieses Jahr gab es für den Bayerischen Senioren-Einzelmeister keinen Pokal, die Staatskanzlei war etwas knauserig.

 

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Neuling TuRa Harksheide trifft zum Auftakt der Saison 2016/17 als Gastgeber auf Vizemeister Schwäbisch Hall und die SF Deizisau – Von RAYMUND STOLZE

 

Von links nach rechts: Ketevan Arakhamia-Grant, Ekaterina Kovalevskaya, Ketino Kachiani-Gersinska, Antoaneta Stefanova, Teamchef Thilo Gubler, Alexandra Kosteniuk, Anna Zatonskih, Iamze Tammert. Es fehlen: Anna Muzychuk, Victoria Cmilyte, Mariya Muzychuk, Elena Sedina, Lisa Schut, Julia Bochis und Cécile Haussernot

Die Deutsche Meistermannschaft 2016: Baden-Baden (Foto: Thilo Gubler)

Nachdem die SG Augsburg sozusagen auf den „fahrenden Zug“ aufgesprungen ist und das Angebot angenommen hat, erstklassig zu spielen, steht der Spielplan der Frauen-Bundesliga für die Saison 2016/17. Staffelleiter Thomas Rondio hat die zwölf Erstliga-Vereine über die Ansetzungen der 26. Spielzeit informiert.

 

Los geht es am 22./23. Oktober. Und das sind die Paarungen der ersten beiden Runden, bei denen Neuling TuRa Harksheide, Meister OSG Baden-Baden und SK Lehrte Gastgeber sind.

 

Sonnabend, 22. Oktober, 14 Uhr:

  • TuRa Harksheide – SK Schwäbisch Hall
  • Hamburger SK – SF Deizisau
  • OSG Baden-Baden – SG Augsburg
  • Karlsruher SF – FC Bayern München
  • SK Lehrte – SC Bad Königshofen
  • SV Medizin Erfurt – Rodewischer Schachmiezen

 

Sonntag, 23. Oktober, 9 Uhr:

  • SF Deizisau – TuRa Harksheide
  • SK Schwäbisch Hall – Hamburger SK
  • FC Bayern München – OSG Baden-Baden
  • SG Augsburg – Karlsruher SF
  • Rodewischer Schachmiezen – SK Lehrte
  • SC Bad Königshofen – SV Medizin Erfurt

 

Bereits in Runde 2 gibt es dabei das Spitzenduell zwischen Vizemeister Schwäbisch Hall, der zuvor gegen Gastgeber TuRa Harksheide einen leichten Auftakt haben sollte, und dem Dritten Hamburger SK, der mit Deutschlands Nummer 1 Elisabeth Pähtz den sicherlich namhaftesten Neuzugang vorzuweisen hat.

 

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Alexander Naumann gewinnt erneut Ehrenpreisturnier im Rahmen der Löberitzer Schachtage

 

von links nach rechts: Herbert Bastian, Andreas Domaske (Präsident des LSV Sachsen-Anhalt), Andreas Daus (Vorsitzender der SG 1871 Löberitz), Alexander Naumann, Dr. Robert Hübner, Jan Timman, Dana Reizniece-Ozola, Gert Kleint, Manfred Schöneberg, Konrad Reiß

von links nach rechts: Herbert Bastian, Andreas Domaske (Präsident des LSV Sachsen-Anhalt), Andreas Daus (Vorsitzender der SG 1871 Löberitz), Alexander Naumann, Dr. Robert Hübner, Jan Timman, Dana Reizniece-Ozola, Gert Kleint, Manfred Schöneberg, Konrad Reiß

Im Rahmen der Löberitzer Schachtage fand in langjähriger Tradition erneut das Großmeisterturnier um den Ehrenpreis statt. Schon 1883 konnte sich der 21-jährige Dr. Siegbert Tarrasch als Sieger durchsetzen.

 

Es ist schon sehr beeindruckend, wie es den Löberitzern mit Konrad Reiß als Spiritus Rector immer wieder gelingt, ein höchst attraktives Teilnehmerfeld für das Turnier zu begeistern. Langjährig verdiente und bekannte Schachpersönlichkeiten können noch einmal ihr Können zeigen, in dem sie gegen jüngere noch aktive Schachspieler antreten. Auf diese Weise können auch unsere Nachwuchsspieler, die zeitgleich am Supercup 2016 teilnahmen, ihre sportlichen Vorbilder kennenlernen.

 

Wenn der nach Dr. Lasker erfolgreichste deutsche Schachspieler, IGM Dr. Robert Hübner, schon das 4. Mal teilnimmt, ist dies ein Beleg für die hohe Attraktivität des Löberitzer Turniers, bei dem es nicht um Titel oder Geldpreise geht. Auch die Teilnahme des ehemaligen WM-Kandidaten IGM Jan Timman (Niederlande) und des Präsidenten des DSB bzw. Vizepräsidenten der FIDE, IM Herbert Bastian, ist eine hohe Wertschätzung für Konrad Reiß und sein Team. Über mehrere Jahre eng verbunden mit dem Löberitzer Verein sind WGM Dana Reizniece-Ozola (Lettland) und IGM Alexander Naumann, der für den diesjährigen deutschen Mannschaftsmeister SG Solingen spielt. Dana Reizniece-Ozola (Lettland) ist nicht nur eine erfolgreiche Schachspielerin sondern auch als Politikerin (gegenwärtig Finanzministerin ihres Landes) sehr aktiv. Nicht zuletzt reihte sich Manfred Schöneberg aus Leipzig (ehemaliger DDR-Meister von 1972) in die Schar der Altmeister ein.

 

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Noch ein guter Tag für Carlsen

 

Carlsen
Insgesamt – einschliesslich der beiden Schnellschach-Tage – hatte Carlsen in Leuven abwechselnd (sicher für seine Verhältnisse) mittelmässige und gute Tage. Zwei gute Tage reichten für den klaren Turniersieg, da niemand mithalten konnte – auch wenn einer Carlsens Spielweise recht erfolgreich kopierte.

 

Zuerst die nackten Fakten: Insgesamt stand es am Ende so: Carlsen 23/36, So 20.5, Aronian 20, Anand 19.5, Caruana 17.5, Vachier-Lagrave 17, Nakamura 16.5, Kramnik und Giri 16, Topalov 14. Platz eins war bereits drei Runden vor Schluss vergeben, um Platz zwei bis vier blieb es bis zum Ende spannend, die nächsten fünf lagen auch dicht beieinander, und Topalov wurde wieder Letzter (bzw. in Paris war er Vorletzter, aber Fressinet war ja klarer Aussenseiter).

 

Im Blitz war das Feld quasi dreigeteilt: ein Erster, ein Letzter und der Rest zwischendrin: Carlsen 11, Aronian 10, So, Anand, Nakamura 9.5, Vachier-Lagrave und Kramnik 9, Caruana 8.5, Giri 8, Topalov 6. Nakamura spielte also besser als zuvor im Schnellschach, aber nicht „in seiner eigenen Liga“; daher konnte er auch nur ein bisschen Boden gutmachen.

 

Fotos gibt es bisher nur auf Facebook – von „Your Next Move Grand Chess Tour und Lennart Ootes“. Carlsens Wasserflasche wird im weiteren Bericht noch eine Rolle spielen.

 

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Einladung!Kieler-Woche-Plakat 2016

 

Am Samstag den 18. Juni 2016 startete die Kieler Woche. Für Sonntag den 26. Juni 2016 wurde auch Schach für Kids eingeladen mit einem Stand im Hiroshimapark, Rathausstraße, 24103 Kiel vertreten zu sein. Es handelt sich bereits um das 35. Spielfest das um 11 Uhr startet. Die Veranstaltung geht bis 17 Uhr. An unserem Infostand können Sie sich über unsere pädagogische Initiative erkundigen und über den sinnvollen Einsatz von Schach zur Förderung der Entwicklung von Kindern ab 3 Jahren erfahren. Wir freuen uns auf viele Kinder, aber auch Erwachsene die sich an unseren Schachbrettern ausprobieren können. Gespielt werden kann auch an den Freischachanlagen, bei Vier-Gewinnt als Schachversion und dem heißen Schach-Draht.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Informationen zur Kieler Woche finden sie auf dieser Internetseite: www.kieler-woche.de und über Schach für Kids e.V. unter www.schach-fuer-kids.de

Farrukh Amonatov gewinnt vor bekannteren Spielern

 

Amonatov

Was machte die Chess Tour Truppe heute in Leuven? Blitzen und Geld verdienen (Bericht dazu nach den zweiten neun von achtzehn Runden). Was machten diverse andere Grossmeister gestern und heute – etwas weiter östlich in Kasachstan? Blitzen und eventuell Geld verdienen – „eventuell“ bezieht sich darauf, dass es für weit mehr als zehn Grossmeister zehn Geldpreise gab. Ob es auch Startgelder gab, entzieht sich meiner Kenntnis – das Regelwerk sagt nur, dass Spieler mit Blitzelo über 2750 Übernachtung und Verpflegung bekamen, mit Blitzelo über 2800 dazu auch noch Reisekosten. Am Ende gewann ein recht unbekannter Spieler, so unbekannt dass ich nur ein kleines Foto von ihm finden konnte (Quelle FIDE-Ratingseite). Aber hinter ihm, und auch noch ausserhalb der top10 beim „Eurasian Blitz Chess Cup of the President of Kazakhstan“ (Turnierseite) durchaus bekannte Namen.

 

Endstand: Amonatov und Nepomniachtchi 16/22, Jobava und Artemiev 15.5, Karjakin, Svidler, Vladimir Onischuk 15, Megaranto, Kovalenko, Moiseenko, Sjugirov, Kasimdzhanov, Ponomariov, Gelfand 14.5. Die letzten vier bewusst nicht fett gedruckt, da Preisgeld streng nach Tiebreaks vergeben und bei Punktgleichheit nicht geteilt wurde.

 

Wer ist Farrukh Amonatov?

 

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31-jährige Erfurterin verpasst in der Schlussrunde den EM-Titel – Von HARTMUT METZ

 

Pähtz – Gaponenko: Ein Kraftzug noch – und weiß ist am Ziel..

Pähtz – Gaponenko: Ein Kraftzug noch – und weiß ist am Ziel..

Elisabeth Pähtz ist zwar erst 31 Jahre alt – aber bereits die Hälfte ihres Lebens die deutsche Führungsspielerin. Die Tochter von Großmeister Thomas Pähtz spielte schon mit 13 für die Nationalmannschaft und gewann mit 14 erstmals den nationalen Titel der Frauen. 1999 sorgte die gebürtige Erfurterin noch zweimal für Furore: Zum einen brachte sie die Republik zusammen mit Hape Kerkeling zum Lachen, weil sie ihn via Kopmetzfhörer unterstützte, als er bei seinem Sketch für die Sat-1-Sendung „Darüber lacht die Welt“ mehrere Vereinsspieler mit starken Zügen und vor allem provokanten Sprüchen zur Weißglut trieb. Die Jugend- und Juniorenweltmeisterin war zum anderen als Beraterin im Boot, als der russische Ausnahmekönner Garri Kasparow im Internet gegen „die Welt“ antrat. Hernach wurde es ruhiger um „Miss Eli“, auch wenn sie stets die klare deutsche Nummer eins war. Die Hochzeit mit dem Italiener Luca Shytai, der wie seine Gattin den Titel eines Internationalen Meisters trägt, scheint Pähtz beflügelt zu haben. Erstmals knackte die 31-Jährige die Schallmauer von 2500 Elo-Ratingpunkten und verbesserte sich in der Weltrangliste auf Platz 15. Die Top Ten sind nur noch einen Hauch entfernt und könnten nach einer starken Leistung bei der Europameisterschaft sogar am 1. Juli erreicht werden. Bei der EM kämpfte Pähtz bis zum Schluss um den Titel.
Ihre erste Niederlage in der elften und letzten Runde gegen Sabrina Vega Gutierrez warf die deutsche Spitzenspielerin allerdings auf Platz fünf zurück. Ihre spanische Bezwingerin wurde so mit 8,5 Zählern Zweite. Den EM-Titel sicherte sich die punktgleiche Anna Uschenina dank der besseren Feinwertung. Der zweite große Erfolg der Weltmeisterin von 2012. Bronze holte eine weitere Ex-Weltmeisterin, die Bulgarin Antoaneta Stefanowa. Sie sammelte wie Lilit Mkrtschjan (Armenien) acht Zähler. Das Feld der Spielerinnen mit 7,5 Punkten führte im rumänischen Mamaia Pähtz an.
Immerhin gelang der Wahl-Römerin in Runde neun die wohl schönste Partie der EM … Weiter zur Partie

Am Ende lacht Carlsen

Carlsen
Es passiert mitunter, dass das „Konzept“ für einen Artikel (Überschriften, Fotos, …) bereits ’steht‘ – und dann doch hinfällig wird bzw. nach der jeweils letzten Runde im Turnier nicht mehr passt. Aber so unvorhersehbar wie beim Schnellschach in Leuven warlive es selten – auch wenn manche einwenden mögen „klar doch, dass Carlsen am Ende vorne liegt“. Auf dem Titelfoto (alle Fotos wieder von der Grand Chess Tour) blickt er noch recht mürrisch drein – erstens tut er das ohnehin oft, zweitens stammt das Foto von Tag eins (Tag zwei aktuell noch nicht online) und da hatte er durchaus Grund dazu.

 

Endstand des Schnellturniers dann: Carlsen 12/18, So 11, Aronian und Anand 10, Caruana 9, Topalov, Giri, Vachier-Lagrave 8, Kramnik und Nakamura 7. Ja, das stimmt so, auch was Nakamura betrifft.

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„Immer wieder HWA“, so war kürzlich ein Beitrag im Schach-Ticker überschrieben, in dem über den Gewinn der Hessischen Senioreneinzelmeisterschaft durch Hans Werner Ackermann berichtet wurde. Nach wenigen Wochen ist es schon wieder so weit:  HWA gewinnt auch in Bad Neuenahr – Ein Bericht von Turnierorganisator  GOTTFRIED SCHUMACHER

 

Schiedsrichter Block, Partenheimer (2), Ackermann (1), Schumacher (3), Weinkönigin Ulrich

Schiedsrichter Block, Partenheimer (2), Ackermann (1), Schumacher (3), Weinkönigin Ulrich

FM Hans Werner Ackermann, für SSC Rostock spielender Westfale, gewinnt äußerst knapp die 7. Auflage des Seniorenopens im Bad Neuenahrer Hotel Krupp (4.-12.6.2016). Nur in der Feinwertung vorne liegend, aber punktgleich mit Axel Partenheimer aus Düsseldorf und FM Gottfried Schumacher vom ausrichtenden HTC Bad Neuenahr, findet das Turnier ein Trio an der Spitze, welches in der Startrangliste auch ganz vorne zu finden war.

 

Nur Favorit und Titelverteidiger IM Yuri Boidman konnte in der Schlussrunde von FM Schumacher besiegt werden, sodass für ihn nur der etwas undankbare vierte Platz heraussprang. FM Kuno Thiel, sozusagen Jungsenior im Turniergeschehen, machte bereits mit seinem dritten Platz im großen Bad Sooden-Allendorfer Turnier auf sich aufmerksam. Nun bestätigte er hier seine Form und erreicht einen guten fünften Platz!

 

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Starke Großmeister beim „Cup of Eurasia“, 17. bis 19.6.2016, auf hohem Niveau

 

GM Ian Nepomniachtchi (Russland) (by David Llada)

GM Ian Nepomniachtchi (Russland) (by David Llada)

Das Turnier, das in Almaty stattfindet, wird in diesem Jahr eine der wichtigsten Veranstaltungen in der Sportarena von Kazakhstan sein.  Mehr als 150 Schachspieler aus aller Welt nehmen an diesem Spektakel teil. Die Kazakhstan-Schachföderation unterstützt dieses Turnier um Schach im Land populärer zu machen. Bei der Verpflichtung von Spitzengroßmeistern hat der Verband keine Kosten und Mühen 1gescheut.

 

Hier ein Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

1 Ian Nepomniachtchi RUS GM 2846 2 Le, Quang Liem VIE GM 2805 3 Rauf Mamedov AZE GM 2796 4 Boris Gelfand  ISR GM 2792 5 Wang Hao CHN GM 2784 6 Alexander Grischuk RUS GM 2766 7 Dmitry Andreikin RUS GM 2759 8 Peter Svidler RUS GM 2754 9 Rustam Kasimdzhanov UZB GM 2736 10 Gawain Jones ENG GM 2734 11 Onischuk Vladimir UKR GM 2734 12 Artemiev Vladislav RUS GM 2722 13 Alexey Dreev RUS GM 2721 14 Shakhriyar Mamedyarov AZE GM 2714 15  Savchenko Boris RUS GM 2706 16 Hou Yifan CHN GM 2704 17 Igor Kovalenko LAT GM 2699 18 Ruslan Ponomariov UKR GM 2695 19 Saric, Ivan CRO GM 2690 …

 

TurnierseiteResultateInformationLIVEVideos

 

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19. bis 27. Juni 2016 Prag/Tschechien – Von LOUISA NITSCHE

 

Am 19. Juni um 15 Uhr startet die 1. Runde des diesjährigen Mitropa Cup in Prag. Im offenen Turnier wird Deutschland

Alexander Donchenco

Alexander Donchenco

von Alexander Donchenko (2573), Vitaly Kunin (2582), Jonas Lampert (2488), Roven Vogel (2426) liveund Dmitrij Kollars (2471) vertreten.

 

Bei den Frauen treten Elisabeth Pähtz (2502), Judith Fuchs (2321) und Josefine Heinemann (2206) an.

 

Während andere Föderationen oftmals nur ihre besten Spieler(innen) ins Rennen schicken, ist es bei uns seit langem Tradition eine Mischung aus erfahrenen, sehr Elo-starken Spieler(innen) und vielversprechenden jüngeren zum Mitropa Cup zu entsenden. Die Letztgenannten sollen somit behutsam in die Nationalmannschaft eingeführt werden. Unsere diesjährige Aufstellung „beschert“ uns im offenen ebenso wie im Frauenturnier den 3. Platz im Ranking.

 

Übrigens: Da Frankreich keine Mannschaften gemeldet hat, stellt das Veranstalterland Tschechien 2 Männermannschaften, bei den Frauen spielt Polen anstelle von Frankreich.

 

Turnierseite

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Diesmal im belgischen Leuven

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Nach jedem Turnier kann man fragen „was, wenn es noch einmal komplett von vorne beginnt?“. Meistens ist diese Frage zwar „nett“ oder „interessant“, aber rein hypothetisch – aber die Chess Tour setzt in dieser Hinsicht neue Masstäbe im Schach. Gerade ist livedas Turnier in Paris vorbei, schon wird es in Leuven wiederholt – mit (bis auf ein Detail) identischem Format und fast identischem Teilnehmerfeld. Einziger Unterschied: Anand ist diesmal dabei, damit ist für Fressinet kein Platz (und ein belgischer Spieler, wer auch immer, wäre ohnehin aktuell eine ziemlich wilde Wildcard).

 

Für Leser mit kurzem Gedächtnis wiederhole ich die Teilnehmerliste – heute mal alphabetisch und damit zu Beginn die „Pointe“: Anand, Aronian, Carlsen, Caruana, Giri, Kramnik, Nakamura, So, Topalov, Vachier-Lagrave. Dieser Endstand wäre aus meiner Sicht sehr überraschend, denn MVL traue ich mehr zu.

Titelbild (Fotograf Marco Mertens, Quelle Turnierseite): Austragungsort, das historische Rathaus von Leuven.

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 112

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 112. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 112. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Verpasster Gewinn“!

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Schlussbericht von den Europäischen Senioreneinzelmeisterschaften. Boris Gruzmann mit gutem Ergebnis – trotz „Schweizer Gambit“!

 

Boris Gruzmann bei der Seniroen-Team WM, Dresden_2015 (Foto: B. Müller-Clostermann)

Boris Gruzmann, Dresden 2015

Vom 5.-13.6.2016 fand in Yerewan (Armenien) die 16. Europäische Senioreneinzelmeisterschaft statt, bei der 71 Männer und 24 Frauen – jeweils in den Kategorien 50+ und 65+ – um den Titel des „European Senior Champion“ partienkämpften.

 

Der einzige deutsche Teilnehmer in der Sektion 65+ war Boris Gruzmann, der nach einer Auftaktniederlage in Runde 1 – ein sogenanntes „Schweizer Gambit“ – in der Endabrechnung mit 6 Punkte noch den geteilten 4.-11. Platz in Gesellschaft illustrer Namen wie Sveshnikov, Vasiukov und Gaprindashwili erreichte, wenn er auch wegen schlechter Buchholzwertung nur auf Platz 11 einsortiert wurde.

 

Das Bild stammt von der letztjährigen Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft in Dresden, welche in diesem Jahr wenige Kilometer nach Radebeul weiter gezogen ist, natürlich wieder mit Boris Gruzmann im Team mit Jefim Rotstein, Boris Khanukov und Sergej Salov. Über 100 Mannschaften spielen dort ab dem 26.6. in der „World Team Championship“.

 

In Yerewan rangierten auf den Plätzen 1 bis 3 mit 6,5 Punkten IM Valentin Bogdanov (UKR) als neuer Titelträger, GM Viktor Kupreichik (BLR) und FM Bent Sorensen (DEN). Den Frauentitel sicherte sich GM Nona Gaprindashvili (GEO).

 

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Ein Ausblick auf internationale Jugendmeisterschaften von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Roven Vogel

Roven Vogel

Wie jedes Jahr stehen im Sommer traditionell verschiedenste Jugend-Welt, –Europa und -Olympiaden sowie selbst EU-Meisterschaften an! Diese sind sogar zweigeteilt zwischen Österreich und Tschechien.

 

Doch der Reihe nach:

 

Gestartet wird mit der Mannschafts-Europameisterschaft U18 im slowenischen Celje. Vom 09. bis 17. Juli. kämpfen die besten europäischen Teams dieser Altersklasse um den Titel. Deutschland wird mit den Titelverteidigern Jan-Christian Schröder und Thore Perske ins Rennen gehen. Ihnen zur Seite stehen dann der U16-Einzel-Europameister 2015 Leonid Sawlin und Maximilian Paul Mätzkow.

 

Die Mädchen-Mannschaft besteht aus Olga Weis und Paula Wiesner. Beide kommen aus Baden und die besten Wünsche des DSB-Vizepräsidenten Uwe Pfenning begleiten sie.

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SF Friedberg und SK Großlehna ziehen sich aus der Frauen-Bundesliga zurück, … und Augsburg rückt nach!  – Von RAYMUND STOLZE

 

Melanie Lubbe, Foto: http://www.lubbe-schach.de

Melanie Lubbe

Nun gibt es sie auch, die wirklich schlechten Nachrichten aus der Frauen-Bundesliga. In aller Stille haben sich nämlich die SF 1891 Friedberg und der SK Großlehna nicht nur aus der höchsten deutschen Spielklasse zurück gezogen, sondern gleichzeitig wie im Vorjahr der USV Volksbank Halle vorerst gänzlich vom Frauen-Schach auf überregionaler Ebene verabschiedet.

 

Beide Teams gehörten bisher zu den wichtigen Eckpfeilern in der 1. Liga. Die Burgfräuleins aus Hessen, die in der Saison 2011/12 erstmals erstklassig waren, belegten dabei auf Anhieb Platz 4. Im Jahr darauf war man bereits ernsthafter Konkurrent von OSG Baden-Baden um die Meisterschaft, wobei der Titelverteidiger nur durch den schwer erkämpften 3,5:2,5-Sieg im direkten Vergleich mit einem Punkt Vorsprung erneut triumphierte. Hinter dem blieb jedoch ein ehrenvoller Rang 2.

 

Dass die Vizemeisterschaft allerdings mit dem folgenden finanziell nicht gerade „billigen“ Aufgebot geholt wurde, sei erwähnt: Almira Sripcenco [Frankreich], Eva Repková [Slowakei], Melanie Ohme, Elena Lewuschkina [beide Deutschland], Ticia Gara [Ungarn], Adriana Nikolowa [Bulgarien], Irina Bulmaga [Rumänien], Deimante Daulyte [Litauen].

 

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Mit Europameister Daniel Fridman und Sieger des Echternacher-Open von 2012

 

Abtei

Abtei

Das Echternacher-Open (Luxemburg) ist ein Turnier mit langer Tradition. Am Wochenende ist es wieder so weit. Über 300 Spieler haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Darunter, aufgrund der Nähe zu Deutschland, unglaublich viele deutsche Spieler. In der vorläufigen Teilnehmerliste an Zwei gesetzt ist GM Daniel Fridman.  Alle vorangemeldeten Spieler können Sie am Ende einsehen. Die Liste ist in alle Richtungen sortierbar. Gespielt wird in der alten Abtei, ein historisches Gebäude mit einem historichen Ambiente. Seit Jahren ideale Spielmöglichkeiten. Vielleicht hat das Open auch deshalb einen so großen Zulauf. Die Bedenkzeit beträgt 45 Minuten für eine Partie. Für viele Spieler etwas gewöhnungsbedürftig.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1. Edouard,Romain GM 2648 FRA 2. Fridman,Daniel GM 2607 GER 3. Feller,Sebastien GM 2602 FRA 4. Khenkin,Igor GM 2553 GER 5. Libiszewski,Fabien GM 2537 FRA 6. Levin,Felix GM 2530 GER 7. Berelowitsch,Alexand GM 2520 GER 8. Andersson,Ulf GM 2515 SWE 9. Dann,Matthias IM 2482 GER 10. Ringoir,Tanguy GM 2474 BEL 11. Hoffmann,Michael GM 2471 GER 12. Ginsburg,Gennadi GM 2466 GER 13. Wiedenkeller,Michael IM 2460 LUX 14. Noe,Christopher FM 2428 GER 15. Morawietz,Dieter IM 2424 GER 16. Yankelevich,Lev   2415 GER 17. Seul,Georg IM 2409 GER 18. Vedder,Henk IM 2374 NED 19. Keymer,Vincent   2341 GER 20. Boidman,Yuri IM 2330 GER

TurnierseiteAusschreibung

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Klassenerhalt am „grünen Tisch“ –Ein Kommentar von JÖRG WENGLER, Abteilungsleiter Schach des FC Bayern München

 

Logo_Bayern_Muenchen_SchachabteilungAus gegebenem Anlass haben wir uns immer wieder mit der Situation in der Schach-Bundesliga nicht zuletzt kritisch und ebenso konstruktiv beschäftigt. Da in der zurück liegenden Saison mit Turm Emsdetten und dem SC Hansa Dortmund zwei Vereine ihren Rücktritt aus der höchsten deutschen Spielklasse erklärten sowie der Erfurter SK als 13. auf die dadurch mögliche Erstklassigkeit verzichtete, nutzte neben dem SV Griesheim auch der FC Bayern München diese Chance. Auf die Münchener trifft das übrigens seit dem Aufstieg 2013 bereits zum dritten Mal in Folge zu. Diesen Klassenerhalt am „grünen Tisch“ hat der Abteilungsleiter Schach des FC Bayern München, JörgWengler, in einem lesenswerten Beitrag auf der vereinseigenen Webseite kommentiert [http://www.fcbayern-schach.de/] und uns auf Rückfrage die Genehmigung zur Veröffentlichung gegeben.

[Raymund Stolze]

 

 


„Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt!“ – Sie können sich nicht vorstellen, wie oft ich dies in den vergangenen Tagen gehört habe. Und ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, stelle ich jetzt einfach mal fest, dass in vielen Fällen eine sarkastische Note im Unterton nicht zu überhören war.

 

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Verleihung des Deutschen Schachpreises 2016 an Roman Krulich. Für herausragende Verdienste um die Förderung des Schachs erhält Roman Krulich aus München den Deutschen Schachpreis 2016. Der Preis wird persönlich überreicht von Herbert Bastian, dem amtierenden Präsidenten des Deutschen Schachbundes.

 

Welcher Zug ist der Beste? Beim Schachspielen erhielten die Kinder Unterstützung von Schachmaskottchen Schachi und Schach-Förderer Roman Krulich

Welcher Zug ist der Beste? Beim Schachspielen erhielten die Kinder Unterstützung von Schachmaskottchen Schachi und Schach-Förderer Roman Krulich

Mit dem Preis wird das „über allgemeine Verpflichtungen hinausgehende Engagement für den Schachsport“ geehrt, heißt es in den Bestimmungen der Ehrenordnung. Krulich (53) ist Immobilienunternehmer aus München und unterstützt seit mehr als zehn Jahren großzügig die Münchener Schachakademie (www.mucschach.de). Dort wurden in den letzten Jahren über 3000 Kinder und Jugendliche an das Schachspiel herangeführt und entsprechend ausgebildet. Er ist zudem Gründer der Münchener Schachstiftung (www.schachstiftung-muenchen), die seit 2007 Kindern aus finanziell schwächeren Familien, Körperbehinderten, Autismusbetroffenen, sowie jungen Flüchtlingen und Senioren die Teilnahme an den Schachkursen ermöglicht und durch das besondere didaktische Konzept „Schach nach Königsplan“ in ihrer Entwicklung fördert. Mehr als 30 Grundschulen in München erhalten in entsprechenden Kursen das Wissen rund ums Schach vermittelt. Zugleich fördert Krulich das professionelle Schach, das neben der finanziellen Unterstützung von Turnieren dem Verein MSA Zugzwang aus München in diesem Jahr den Aufstieg in die Erste Schachbundesliga ermöglichte. Auch der Schachverein SK König Plauen wird seit den 90-er Jahren von Roman Krulich unterstützt, was neben einem Auftritt in der ersten Bundesliga auch den Aufbau einer herausragende Jugendabteilung ermöglichte.

 

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