Schauen Sie doch mal kurz rein!

Vom 13.-23. August findet in Niedernhausen – gelegen im Naturpark Rhein-Taunus zwischen Wiesbaden und Frankfurt – die 28. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft  statt. Bei bisher fast 200 Teilnehmern ist noch Luft für weitere Anmeldungen! 

 

DSEM_2016_logo

Vom 13. bis 21. August werden im Ramada-4-Sterne-Hotel Micador Senioren und Seniorinnen nicht nur um die Titel Seniorenmeister, Nestorenmeister und Damenmeisterin kämpfen, sondern auch eine gute Zeit miteinander verbringen, in der neben der sportlichen Anspannung an den Brettern auch die notwendige Erholung nicht zu kurz kommen wird.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 117

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 117. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 117. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Drachenläufer“.

 

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Wilhelm Neuhaus Schule Bad Hersfeld erneut mit dem Qualitätssiegel Deutsche Schachschule ausgezeichnet. – Ein Beitrag von WALTER RÄDLER

 

Die Wilhelm Neuhaus Schule Bad Hersfeld bekam zum zweiten Mal das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ von der Deutschen Schachjugend verliehen. Die Überreichung war aber nicht nur von Freude gekennzeichnet, wurde sie doch im Rahmen der Verabschiedung des langjährigen W_N_Sch_George0004Schulleiters Karl-Heinrich George durchgeführt. Zur Freude aller Gäste hatte es Prof. Dr. Wilhelm Beier ebenfalls zur Feierstunde geschafft, welcher vor vielen Jahren die vorbildlichen Schulschachaktivitäten in Bad Hersfeld ins Leben rief. In seiner Laudatio betonte der Landesschulschachreferent Simon Martin Claus, welche Vorzeigefunktion die WNS in Bezug auf Schulschach hessenweit hat. Schach als Pflichtfach in Klasse 1 und danach freiwillig für alle Schüler sind die Grundlage für einen unübersehbaren Schachboom an der Schule. Egal wohin man schaut, überall wird man in der Schule an das Schachspiel erinnert.

 

Neben der Arbeit in der eigenen Schule bringt man Schach auch in die Öffentlichkeit, sei es durch das Lolls Open, die Osthessische Schulschachralley und weitere öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen. In den letzten Jahren hat die Schule unzählige Hessenmeistertitel bei den Schulschachmeisterschaften abgeräumt und ist Stammkunde bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften der Grundschulen. Um die erfolgreiche Arbeit an der WNS fortzusetzten wird eng mit den weiterführenden Schulen und dem örtlichen Schachverein kooperiert. Eine wesentliche Besonderheit ist ein eigener Förderverein für die Schachaktivitäten an der Schule mit eigener Homepage. Schach ist an der Wilhelm Neuhaus Schule ein fest zementierter erfolgreicher Bestandteil, der auch unter dem neuen Schulleiter fortgesetzt werden soll.

 

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„Ich bin endgültig weg“ müsste eigentlich jetzt die Überschrift lauten. Raymund Stolze ist ab sofort, nachdem er schon einmal vor einem halben Jahr zurückgetreten war, nicht mehr für den Schach-Ticker tätig. Er geht auf eigenen Wunsch. Das ganze Team wünscht ihm eine gute Zeit nach dem Schach-Ticker, der ihm offensichtlich ans Herz gewachsen war. Raymund Stolze hat mit seinen Beiträgen das Gesicht des Schach-Tickers, mit vielen anderen freiwilligen und ehrenamtlichen Redakteuren, geprägt. Der Erfolg des Schach-Tickers ist jedoch die Summe der Aktivitäten aller Mitstreiter. Keiner steht auf der Käpitänsbrücke und keiner in der ersten Reihe. Alle sind in der Bewertung gleich , ob Vielschreiber oder Gelegenheitsschreiber.

 

Raymund Stolze hinterlässt natürlich eine Lücke im Schach -Ticker Team. Deshalb suchen wir Kollegen/Kolleginnen, die Lust am  Schreiben haben. Es wird kein Dienstverhältnis sein. Für den Schach-Ticker schreiben ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Schreiben wenn man Lust und Laune hat. Rufen Sie mich einfach an. Hier meine Rufnummer: 02323 46153  Handy: 0176 10986863.  Ich freue mich auf Ihren Anruf

 

Franz Jittenmeier

Eine Vorschau auf die U16-Olympiade in Poprad Tatry (Slowakei) von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Eva Repkova aus Poprad Tatry – slowakische Nationalspielerin und 8-fache Olympiateilenehmerin – hat es offensichtlich verstanden, Mittel für die U16 Olympiade in der Slowakei (22. bis 29.7.2016) zu mobilisieren. Ca. 100.000,- € sollte der Etat schon umfassen. Davon lädt der Veranstalter jeweils eine Nationalmannschaft kostenfrei ein.

 

Eva Repkova

WGM Eva Repkova

Kevin Schroeder

Kevin Schroeder

Deutschland tritt mit drei Mannschaften an. Das erste Team besteht aus den besten U16 Spielern Deutschlands, mit dabei sind Roven Vogel, Konstantin Urban aus Sachsen, Kevin Schröder und Valentin Buckels aus NRW und Fiona Sieber (SAN). Wir sind an Platz fünf der Startliste gesetzt.

 

Im zweiten Team finden wir eine „Nordauswahl“ Luis Engel, Alexander Riess, Daniel Kopylov, Jakob Pajeken und Lara Schulze. Trainer ist hier Wolfgang Pajeken.

 

Aufgrund einer Initiative Mädchenschach im Deutschen Schachbund treten wir mit einer reinen Mädchenmannschaft als Deutschland 3 an.
Jana Schneider, Teodora Rogozenco, Annmarie Mütsch und Katrin Leser werden einige Jungenmannschaften aufmischen! Trainerin ist dort Tatiana Melamed aus Magdeburg.

 

TurnierseiteVideo

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Der BSB (Bayerischer Schachbund) immer noch im alten Fahrwasser – Offener Brief von THOMAS STROBL 

 

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Thomas Strobl

Liebe Schachfreunde,

 

wie sich inzwischen herumgesprochen haben dürfte, wurde ich vor zwei Wochen auf dem BSB-Kongress in Neukeferloh als Vizepräsident des BSB abgewählt. Das war eine inszenierte Intrige Münchner und oberbayerischermail Seilschaften und deshalb habe ich mich auch von meinem Amt als bayerischer Ausbildungsreferent zurückgezogen. Wie das im BSB noch immer läuft, möchte ich im Folgenden näher erläutern.

 

Dass Intrigen gegen mich laufen, war mir im Vorfeld bekannt. Hervorgetan haben sich dabei im Wesentlichen zwei Personen, ein altes oberbayerisches Ehrenmitglied des BSB und -wie schon öfter- die langjährige Münchner Bezirksvorsitzende.

 

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Carlsen wird (nach eigener Aussage) immer besser, seine Gegner immer schlechter

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Das („my play is getting better by the day“) sagte Carlsen nach Runde 3 seinem Adjutanten Tarjei Svensen, der es natürlich veröffentlichte. Schlechter als in der ersten Runde ging allerdings auch kaum – bis Wesley So drei Tage später das Gegenteil bewies. Runde 5 passte dann nicht ins Bild – Giri spielte gegen Carlsen vielleicht phasenweise schlecht, abeliver am Ende nicht schlecht genug. Man kann das alles natürlich auch anders sehen und „Ave Carlsen Halleluja“ singen – so steht es anderswo im Internet, ich beschreibe das Turnier so wie ich es sehe. Alle Fotos aus den offiziellen Pressemails.

 

Bilbao vergibt Fussball-Punkte: drei Punkte für einen Sieg, einen (bzw. zwei über beide Spieler verteilt) für ein Remis – jeweils egal wie das Ergebnis entstand, das gilt natürlich auch bei normaler Punktwertung. Damit steht es bei Halbzeit so: Carlsen 10, Nakamura 7, Giri 5, Karjakin, So, Wei Yi 4. Carlsen führt da seine Gegner es insgesamt so wollten, Nakamura ist Zweiter da Carlsen gegen ihn schlecht spielte, Giri Dritter da er gegen Carlsen insgesamt nicht schlecht spielte.

 

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Vachier-Lagrave, Nepomniachtchi, [Bilbao: Carlsen (bei Halbzeit)]

Maxime_Vachier-Lagrave
 
Bei drei parallelen Superturnieren (zwei heute beendet, eines hat Halbzeit) ist es nett, wenn sie zwecks Titel-Ökonomie einen gemeinsamen Nenner haben. Auch in Bilbao führt zur Halbzeit Generation 1990, da ein gewisser Magnus Carlsen (Karjakin konnte nicht mithalten), aber das bekommt einen eigenen Bericht. Und Andreikin, der fünfte im 2700er Club mit Geburtsjahr 1990, war nirgendwo dabei – ein Spieler mit Elo 2700+ der (wie generell auch Nepomniachtchi) eben kaum Einladungen bekommt.

 

Das Titelbild (alle Dortmund-Fotos von der Turnierseite, Fotograf Georgios Souleidis) bekommt MVL – der mich am meisten überzeugte: als einziger der drei im Untertitel erwähnten blieb er ungeschlagen, und profitierte auch weniger als Carlsen von mitunter groben bis absurden gegnerischen Fehlern. Zunächst der jeweilige Endstand:

 

Xinghua: Nepomniachtchi 6/9, Harikrishna und Wang Yue 5, Ding Liren, Yu Yangyi, Bu Xinagzhi 4.5, Ivanchuk, Leko, Hou Yifan 4. Ganz vorne im Vergleich zu nach der sechsten Runde unverändert, dahinter tat sich ein bisschen was.

 

Dortmund: Vachier-Lagrave 5.5/7, Kramnik, Caruana, Dominguez 4, Ponomariov, Nisipeanu 3.5, Najer 2, Buhmann 1.5. Im Gegensatz zu Nepo in China, der zwischendurch stolperte, zog MVL die Sache souverän durch.

 

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Ein Abschlussbericht von der U18-Team-Europameisterschaft aus Celje von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Paula_Wiesner_2016

Tolles Ergebnis: Paula Wiesner

Auch für die Nachwuchsspieler ist der Monat Juli eine Schach-Hochzeit. Am gestrigen Sonnabend ging im slowenischen Celje die U18-Team-Europameisterschaft zu Ende. Dass die deutschen Jungs Titelverteidiger waren, sei angemerkt, allerdings wurde in 2016 nichts daraus, obwohl sie an vier gesetzt waren. Dabei war das Aufgebot durchaus erstklassig.

 

Mit Jan Christian Schröder und Thore Perske waren zwei Titelverteidiger an Bord. Alexander Donchenko und Vincent Keymer wurden durch zwei Goldmedaillengewinner des Vorjahres in der Altersklasse U16 ersetzt: Europameister Leonid Sawlin und Weltmeister Roven Vogel. Ersatzmann Maximilian Paul Mätzkow hatte kürzlich in Lüneburg das zweite Jugendmasters gewonnen. Aber leider spielten die Jungs nicht einmal eine Rolle im Kampf um die Medaillen.

 

Den folgenden Abschlussbericht, den wir gern veröffentlichen, schickte uns Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER.

[Raymund Stolze]

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1. Schachtage im Olympia-Einkaufszentrum München vom 18.-23.07. 2016

 

Bereits über 10.800 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Schirmherrschaft übernommen. Stadträtin Kathrin Abele und Centermanager Christoph von Oelhafen werden zusammen mit der 4 d der Grundschule aIMG_2714n der Schäferwiese München den offiziellen Eröffnungszug am Montag, den 18.Juli 2016 um 10.00 Uhr ausführen.

 

Täglich wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als 15 Schulgruppen aus ganz München und Umgebung werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10.00 bis 15.00 Uhr wird das Einkaufszentrum in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Nach der Einführung in das königliche Spiel ist Showtime angesagt. Simultanschach mit der fünfmaligen deutschen Jugendmeisterin und Olympiateilnehmerin Anna pdfEndreß, der Juniorennationalspielerin My Lin Tran, sowie dem Deutschen Schachlehrer des Jahres und internationalen Großmeister Sebastian Siebrecht, sorgen neben den Show-Wettkämpfen wie „Schlag den Großmeister“ im Handicap-, und Konditionsblitz für Spaß und Bewegung. Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprogramm Fritz & Fertig ist ebenfalls mit von der Partie. Zudem gibt es auch in den Blitzturnieren, dem Universitäts-Cup und den Qualifikationsturnieren zum Center-Cup Finale zahlreiche Gewinne. Die Vereine der Region und die Deutsche Schulschachstiftung stellen sich vor und bieten Kontaktmöglichkeiten vor Ort an. Das Finale wird mit dem 1. Kinder,-und Jugend- Cup, einem großen Simultan, sowie dem 1. Olympia-Einkaufszentrum-Cup am Samstag, den 23. Juli 2016 ausgespielt.

 

Im Anhang finden Sie das detaillierte Programm zu den 1.Schachtagen im Olympia-Einkaufszentrum.

 

Wir würden uns freuen, Sie als Gäste begrüßen zu dürfen und wenn Sie die Veranstaltung publik machen.
Weitere Infos:

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US-Großmeister Timur Garejew plant beeindruckenden Weltrekord – Von HARTMUT METZ

 

Aljechin – Feldt: Weiß landet den entscheidenden Volltreffer

Aljechin – Feldt: Weiß landet den entscheidenden Volltreffer

Blindspiel beeindruckt Laien besonders: Sie können sich nicht vorstellen, wie sich jemand eine Brettstellung mit allen 32 Schachfiguren merken kann – oder gar eine ganze Partie! So feierten die französischen Aufklärer Diderot und D´Alambert 1757 ihren Landsmann Philidor besonders. Sie würdigten in ihrer „Enzyklopädie“ die Sensation, dass es der Kommetzponist ohne Ansicht der Bretter gleichzeitig mit drei Gegnern aufnahm. Die amerikanische Legende Paul Morphy wagte sich 100 Jahre später gegen acht Rivalen. Die Zahl erhöhte sein Landsmann Harry Pillsbury auf 22. Der Gedächtnisakrobat gewann in Moskau 17 Begegnungen, verlor nur eine und remisierte vier. Pillsbury gab an die 150 Blindsimultan-Vorstellungen. Der zehnjährige Alexander Aljechin war so beeindruckt davon, dass er das bald auch selbst probierte. Der spätere Weltmeister steigerte den Rekord 1924 auf 26 Bretter. Der Argentinier Miguel Najdorf schaffte 1947 gar unglaubliche 41:4 Punkte gegen 45 Kontrahenten. Weniger beeindruckend war dagegen das 40:12 des Ungarn Janos Flesch 1960 in Budapest, den viele nicht als offizielle Bestmarke anerkennen. Aktueller Rekordhalter ist demnach Marc Lang.

 

Der Schwabe nahm es 2011 mit 46 Spielern blind auf und sammelte 34,5 Zähler.
Die Diskussion, ob Lang oder Flesch den Weltrekord hält, will Timur Garejew Anfang Dezember beenden. Der US-Großmeister mit usbekischen Wurzeln übte bereits mehrfach für den neuen Weltrekord. Das „Schach-Magazin 64“ berichtete nun über eine ganz besondere Trainingseinheit des Amerikaners: Garejew maß sich in Prag 4:15 Stunden lang nicht nur mit zwölf Spielern blind – die ganze Zeit strampelte der Großmeister auch noch auf einem Spinning-Fahrrad! Dem Bericht zufolge hatte der 28-Jährige mehr Mühe, ab und zu seine Wasserflasche zu ertasten, als die Gegner zu schlagen …
Die Partien verliefen sehr einseitig. Daher folgt nachstehend eine besonders kurzweilige Blindpartie, die Aljechin in großem Stil während des Ersten Weltkriegs gewann. Der spätere Weltmeister wurde verwundet im Krankenhaus in Tarnopol behandelt und übte sich nach fortgeschrittener Genesung gerne in der Kunst… Weiterlesen

Ein willkommener Anlass dem Präsidenten ein besonderes Geschenk zu macBastian-und-ich-mit-Bild-halb-02hen – Ein Beitrag von ROSEMRIE PFORTNER

 

Samstag, 16. Juli 2016 : Im Beisein des Präsidenten des Deutschen Schachbundes und FIDE-Vizepräsident HERBERT BASTIAN und der saarländischen Ministerpräsidentin ANNEGRET KRAMP-KARRENBAUER und weiteren offiziellen Persönlichkeiten weihte der Schachclub „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ eine Freiland-Schachanlage inmitten einer wunderschönen grünen Oase ein. Direkt daneben verläuft eine Hauptverkehrsstraße – doch die vorbei fahrenden Autos nimmt man hier irgendwie gar nicht wahr, so sehr beherrscht und beruhigt das viele Grün… Die Feierlichkeiten beinhalteten auch die Namensgebung der Stelle des Platzes auf dem das riesige Schachbrett gebaut wurde, in „Herbert-Bastian-Platz.“

 

Herbert Bastian – ein „Emmersweilerer“ spielte im „SC ALJECHIN Emmersweiler 1985“ im Jahre 1966 die allerersten Züge seiner internationalen Schachlaufbahn. Später gründete sich der Verein neu und fügte dem übernommenen Vereinsnamen nur noch das neue Gründungsjahr 1985 hinzu.
Herbert BASTIAN erhielt ein von mir gemaltes Pastell als Geschenk.

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Deutschlands Nummer 1 Liviu-Dieter Nisipeanu wechselt von Baden-Baden nach Dresden und Hockenheim hat mächtig „aufgerüstet“ – Von RAYMUND STOLZE

 

nisipeanu_liviu-dieter_2013_neckaropen_foto_souleidis_4-fb8d575e, by G. Souleidis

Liviu-Dieter Nisipeanu

 

In der „stärksten Schach-Liga der Welt“, wie sich die Bundesliga öffentlich darstellt, ist vor Beginn der neuen Saison Bewegung was die Aufgebote der 16 Teams angeht. Auf der Webseite [http://schachbundesliga.de/] sind zum Thema jedenfalls zahlreiche Beiträge aus den Vereinen zu finden, also erlaube ich mir gut zwei Wochen vor Meldeschluss der Kader einmal eine Zusammenfassung.

 

Dass die OSG Baden-Baden Deutschlands Nummer 1 der Männer ziehen lässt, verwundert mich doch. Immerhin war Liviu-Dieter Nisipeanu [*1. August 1976] seit 2006 für den letztjährigen Vizemeister aktiv. Aber mit bald 40 Jahren sucht der gebürtige Rumäne sicherlich noch einmal eine neue sportliche Herausforderung, und die wird ihm sein neuer Verein USV TU Dresden bieten. Das Spitzentrio mit Pawel Eljanow und Zoltan Almasi ist wahrlich „bärenstark“.

 

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Auch in Warschau wurde Schach gespielt

Grzegorz_Gajewski_POLch_2014

… ein bisschen nach wie vor: einige Partien der letzten Runde des Najdorf-Memorials laufen noch, während ich bereits mit dem Artikel beginne. Aber die Entscheidung vorne ist gefallen: Sieger ist Anand-Sekundant Grzegorz Gajewski, der zum Turnierende aufdrehte und (vielleicht) davon profitierte, dass genau neun Runden – nicht mehr und nicht weniger – gespielt wurden. Das ist der Endstand: Gajewski 7.5/9, Smirin 7, Melkumyan, Gupta, Khairullin, Fier, Indjic, Tomczak, Zhigalko 6.5, usw. . Einige bekannte Namen bzw. Spieler, die zu einem früheren Zeitpunkt im Turnier ganz vorne mitmischten, fehlen noch – und Gajewski war nur oder immerhin Nummer 23 der Setzliste. Die deutschen Teilnehmer, immerhin 15 von 136, vorwiegend junge Spieler, werde ich auch noch ein bisschen erwähnen. Sie hatten gute oder nicht so gute Turniere, in den Kampf um den Turniersieg konnte (erwartungsgemäss) niemand eingreifen.

 

Die Fotogalerie der Turnierseite bietet jede Menge – allerdings (wie oft) keine Spielernamen und auch keinen Hinweis, aus welcher Runde das jeweilige Foto stammt. Teilweise konnte ich das rekonstruieren, weitere Fotos stammen von dort. Aber Gajewski habe ich da nicht entdeckt – daher ein älteres Foto von der Polnischen Meisterschaft 2014, Fotograf Przemyslaw Jahr, Quelle Wikipedia.

 

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Starkes Open in den Niederlanden – Van Wely führt die Teilnehmerliste an

 

Kurz vor dem Start der Jubiläumsausgabe des Leidener Schachturniers (15. bis 24. Juli) steht jetzt schon fest, dass es sich um eines der stärksten Turniere des letzten Jahrzehnts handelt. Mit über 150 Teilnehmern aus 17 verschiedenen Ländern und über 30 Titelträgern ist das Turnier extrem shotstark besetzt. Neben dem A-Open gibt es noch 2 weitere, nämlich das B- und C- Open. Darüber hinaus glogo-leidenibt es einen Vierkampf der Frauen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Van Wely, Loek NED 2662 2 GM Postny, Evgeny ISR 2625 3 GM Sandipan, Chanda IND 2568 4 GM Ikonnikov, Vyacheslav RUS 2538 5 GM Horvath, Csaba HUN 2520 6 GM Pavlovic, Milos SRB 2475 7 IM Pijpers, Arthur NED 2473 8 GM Pruijssers, Roeland NED 2463 9 FM Ten Hertog, Hugo NED 2458 10 IM Sagar, Shah IND 2433 11 IM Sukandar, Irine Kharisma INA 2419 12 FM Beerdsliveen, Thomas NED 2414 13 IM Hendriks, Willy NED 2407 14 IM Rosen, Eric S USA 2393 15 IM Anurag, Mhamal IND 2392 16 GM Peng, Zhaoqin NED 2385 17 FM Kevlishvili, Robby NED 2384 18 Schmidt-Schaeffer, Sebasti GER 2384 19 Van Foreest, Lucas NED 2367 20 IM Wiersma, Eelke NED 2354 21 FM Harff, Marcel GER 2324…

 

Vierkampf der Frauen:
1 WIM Padurariu, Ioana Smaranda 2188 2 Middelveld, Martine 2101 3 Braggaar, Leonore 2088 4 Ratsma, Rosa 2027

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 116

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 116. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 116. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Vorbereiten und Zuschlagen“.

 

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Die beiden Inderinnen Harika Dronavalli und Humpy Koneru teilen sich den Sieg beim vierten Turnier der FIDE-Frauen-Grand-Prix-Serie 2015/16 – Von RAYMUND STOLZE

 

So ist das halt mit den Sprichwörtern: „Schwestern teilen alles“ trifft diesmal auf Anna und Maria Musitschuk nicht zu, aber „Geteilte Freude ist doppelte Freude“ dann auf Harika Dronavalli und Humpy Koneru. Den Inderinnen gelang es nämlich mit je 7/11 beim vierten Turnier der FIDE-Frauen-Grand-Prix-Serie 2015-16 den Sieg zu teilen.

 

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In Chengdu gemeinsam auf Platz 1: Humpy Koneru und Harika Dronavalli

 

Das trifft dann auch auf die Punkte in der Gesamtwertung zu, denn die Co-Siegerinnen können beide 145 Zähler auf ihrem Konto gut schreiben. Humpy Koneru, die sich 2009 in Istanbul als erste in die Chronik dieses attraktiven Wettbewerbs eintragen konnte, geht damit in der Gesamtwertung gleichzeitig mit total 335 Punkten in Führung. Allerdings hat sie alle ihre drei möglichen Auftritte absolviert, muss also warten, was die hartnäckigsten Verfolger im Oktober in Chanty-Mansijsk bei der letzten Etappe bieten werden.

 

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Symmetrische Tabelle vor dem zweiten Ruhetag

 

Maxime_Vachier-Lagrave

Man musste kein Hellseher sein, um vor dem Turnier zu vermuten, dass die erste Runde in Dortmund schon einen Fingerzeig für das gesamte Turnier liefern könnte – so kam elives dann auch, wobei das Ergebnis einer relevanten Partie einerseits überraschend war, andererseits nicht. In einer Hinsicht wird Dortmund 2016 keine, jedenfalls keine „identische“ Wiederholung von Dortmund 2015. In einer anderen Hinsicht könnte das noch passieren.

 

Genug rätselhafte einleitende Sätze, zu den nackten Fakten – Stand nach vier von sieben Runden: Vachier-Lagrave 3/4, Dominguez 2.5, Kramnik, Ponomariov, Caruana, Nisipeanu 2, Najer 1.5, Buhmann 1. Das Titelbild bekommt natürlich der momentan führende Franzose – alle Fotos von Georgios Souleidis, Turnierseite.shot2-1

 

Nach drei Runden war das Feld noch dicht beieinander, nach der vierten Runde liegt erstmals einer alleine vorne und einer alleine am Tabellenende. Die rote Laterne für Buhmann ist nicht allzu überraschend, die Führung für MVL auch zumindest keine „Sensation“. Zu den beiden anderen Favoriten: 50% für Caruana und Kramnik sind etwas unterschiedlich zu bewerten – Caruana hatte bisher dreimal Weiss, Kramnik dreimal Schwarz. Und nun Runde für Runde:

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Überraschender Zwischenstand in Xinghua

Nepomniachtchi

Höchste Zeit um ein bisschen was zumlive chinesischen Superturnier zu schreiben, pünktlich vor dem asymmetrischen Ruhetag nach sechs von neun Runden. Beim Zwischenstand ist einiges überraschend, einiges auch eher nicht. Nicht überraschend aus meiner Sicht, dass die Elo-Aussenseiterin derzeit Letzte ist, und drei von vier Spielern mit 2,5/6 gehören nach aktuellen Elozahlen auch etwa dahin (wobei alle drei schon einmal etwas mehr Elo auf ihrem Konto hatten). Überraschend dagegen, wer auch nur 2,5/6 hat, und wer momentan souverän führt: Nepomniachtchi 4.5/6, Bu Xiangzhi, Yu Yangyi, Wang Yue 3.5, Harikrishna 3, Wang Hao, Ding Liren, Ivanchuk, Leko 2.5, Hou Yifan 2.

 

Der „Fremdkörper“ unter den Spielern mit 2,5/6 ist natürlich Elofavorit Ding Liren. So bekommt er kein Titelfoto, das bekommt Ian Nepomniachtchi. Alle Fotos von „China Sports Network Intelligence“ – Dank auch an Kollegen von Chessbase und chess.com die sich ebenfalls dort bedienen, sonst hätte ich es nicht gefunden.

 

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Los geht es bei „Berührt geführt“ am heutigen Mittwoch [13. Juli] mit einem Beitrag über WM-Herausforderer Sergej Karjakin – Von RAYMUND STOLZE

 

Im Schach ist wohl die 13 eine Glückszahl. Ich erinnere nur an Garri Kasparow, der am 13. April 1963 geboren wurde und am 13. November 1985 in Moskau zum 13. Weltmeister der Schachgeschichte gekrönt wurde.

Heute ist der 13. Juli 2016, und an diesem Mittwochmorgen hat die ehrwürdige deutsche Tageszeitung Frankfurter Allgemeine einen Schachblog lanciert [http://blogs.faz.net/schachblog/]. Unter dem Titel „Berührt geführt“ geht es nicht nur um Spitzenschach, sondern sollen verschiedene Facetten des Spiels beleuchtet werden. Mindestens zweimal die Woche schreiben Herausgeber Jürgen Kaube, Wirtschaftsredakteur Alexander Armbruster, Philosophie-Professor Jan Sprenger und der freie Journalist Stefan Löffler. Der hatte einst als Einzelkämpfer bis zum 20. April 2010 genau 1438 Tagen als Schachbloger für eine bessere Schachwelt gekämpft [http://schach.twoday.net/ ]. „Nicht immer mit Erfolg. Ach weh, in den seltensten Fällen mit Erfolg“, wie der IM damals schrieb. Heute schreibt er regelmäßig für die FAZ und andere deutsprachigen Tageszeitungen und ist als Turnieroranisator im Schulschach aktiv. Seite 2013 leitet er die London Chess Conference.

 

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