Langsam
wird es ernst: es gibt nichts mehr zu verschenken. Das konnte man
am
Donnertag während der sechsten Runde des Süder Sommerpokals
deutlich
merken. Das Ergebnis der Fights: gleich acht Spieler rangieren
mit
fünf Punkten gleich auf Platz 1, darunter mit Tamas Halasz auch Romuald
Mainka,
Ebenfalls vorne mit dabei ist der für Alststadt sopielende
Karlheinz
"Podzblitz" Podzielny, der ein insgesamt starkes Turnier
spielt.
Die
Kontrahenten schenken sich untereinander nichts. Bis zur letzten
Minute
kämpfen die Spieler um jeden Punkt um sich eine Chance auf den
Gesamtsieg
zu wahren. Bei Rotstein, Khenkin und Co die ließen die
Spannung
in den einzelnen Partien zwischenzeitlich ins Unermessliche
steigen.
Auch
die Recklinghäuser Spieler sind weiter auf Siegerstraße. Während
Romuald
Mainkas Sieg gegen Pierre Wilde vom SK 81 Gescher (ELO 2272)
eher
eine Pflichtübung war, punktete sein Mannschaftskollege,
Fidemeister
Janusz Koscielski, in dem er gegen den Turniersieger von 1999,
Großmeister
Klaus Bischhoff, die Oberhand behielt.
"Ich
hatte als Schwarzer keine Probleme, da Bischoff in der Eröffnung
(Königsindisch)
einige Fehler machte und sich danach die Partei quasi
von
selbst spielte!", analysierte Koscielski, der mit einer ELO-Zahl
von
2335 klarer Außenseiter war, sichtlich überrascht das Geschehen
am
Brett.Dafür
Sein Lohn: im Vereinsinternen Duell muss er dafür in der 7. Runde
gegen
Romuald
Mainka antreten.
Unbemerkt
von Allen hat sich auch ein weitere Süder ganz nach vorne
gespielt,
den keiner der Experten auf der Rechnung hatte:IM Tamas Halasz , nach seinem
Sieg
gegen den Nachwuchsstar Ilja Zaragtski (Bochum 31) spielt er am
Spitzenbrett
gegen Igort Khenkin.
Erwähnenswert:
im Anschluss an Seine Partie unzterstützte er fließig
Turnioer-Chef
und gab Partien in den PC ein.
Da
ist es ein kleiner Wermutstropfen, dass Heiko Kummerow sich einem
nach
Kampf betontem Spiel gegen den Internationalen Meister Gerhard
Schebler
geschlagen geben musste.
9.8.
2001