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Loek van Wely macht Hattrick
perfekt
Endspiel-Sieg über Riff beim
Kuppenheimer 12-Stunden-Blitz
Beim 12-Stunden-Blitzturnier in Kuppenheim hat Loek
van Wely erneut seine Klasse unter Beweis gestellt: Bei seiner
dritten Teilnahme beim 18. Sparkassen-Cup lag der holländische
Meister sowohl nach den 49 Partien mit 43 Punkten vorne wie in den
anschließenden K.o.-Duellen. Der Großmeister mit dem
Internet-Nickname „King Loek“ spielte wegen der anstehenden
Olympiade von Turin aus über den Chessbase-Server
www.schach.de mit. Im
Halbfinale schaltete van Wely nach einem Remis den jungen Eppinger
Bundesligaspieler Maximilian Meinhardt mit 1,5:0,5 aus. Im Endspiel
unterlag Jean-Noel Riff trotz einer Führung mit 1:2. Zuvor hatte der
französische IM gegen IM Yannick Gozzoli dreimal remisiert. Weil
Riff in der Gruppe A mit 41,5 Punkten Platz zwei vor seinem Freund
(39) belegt hatte, reichte ihm das dritte Unentschieden. Im Finale
musste er aber ein Remis vermeiden, da auch dann die 1.000 Euro
(inklusive Chessbase-Megapaket) an den Vorrundensieger van Wely
gefallen wären. Die dritte Partie verlief aber auch so einseitig
zugunsten des Niederländers.
Bei dem Turnier der Rochade Kuppenheim hatte
Meinhardt mit 38,5/48 den vierten Play-off-Platz erreicht. Mit IM
Cyril Marzolo und Patrice Lerch (37,5) folgten weitere Franzosen.
Überraschend chancenlos blieben die beiden Großmeister Wladimir
Gurewitsch (Bochum/35) als Neunter und Michail Iwanow (Bad
Mergentheim/30,5) auf Rang zwölf. Die Mannschaftswertung gewann
König Nied souverän mit 128,5 Punkten, für die Jochen Wege, Ahmed
Wahedi, Oliver Uwira und Karl Muranyi sorgten, vor dem elsässischen
Klub Bischwiller (107) und SV 1929 Raunheim (73).
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