König auf Wanderschaft, das endet in der Regel tödlich


Elisabeth Pähtz weckte Erinnerungen – Fulminanter Sieg in der 2. Runde der Schacholympiade in Baku – Von GM Thomas Pähtz kommentiert

 

Jetzt geht`s lo os ...

Jetzt geht`s lo os …

In diesen Tagen hatte ich ein Déjà-vu-Erlebnis. Als ich am heimischen PC Elisabeths zweite Partie bei der Schach-Olympiade verfolgte, war ich vom spannenden Verlauf und der feinen taktischen Schlusspointe gefesselt. Der schwarze König ergab sich auf a5 in sein Schicksal, sonst wäre er zwei Züge später gar auf a3 gelandet, wo ihn das Matt ereilt hätte.

 

Eine faszinierendes Finale. Und plötzlich wanderten meine Gedanken 30 Jahre zurück. Beim Potsdamer Schachfestival 1985 glückte mir gegen den Rumänen Mihail Ghinda ein Angriffssieg, bei dem der schwarze König mit einem Springeropfer herausgezerrt, am Damenflügel bis nach a4 getrieben und dort schließlich mattgesetzt wird. Der Schach-Informator hatte die Partie sogar zu den besten 30 der Ausgabe Nr. 39 gewählt. Im folgenden finden Sie Anmerkungen zu beiden Partien

 

 
 
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